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cadja

Sigma Male
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26 Juli 2009
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Brauchen Kinder wirklich Väter?
In gesellschaftlichen und politischen Debatten halten sich hartnäckig zwei Positionen:
  • Kinder brauchen ein Familienmodell mit Mutter und Vater, um sich gesund entwickeln zu können. Alleinerziehenden Müttern wird unterstellt, sie könnten ihren Kindern keine gleichwertige Entwicklung bieten.
  • Alleinerziehende Mütter stellen keinen Nachteil für das Kind dar. Entscheidend ist die Qualität der Beziehung und die finanziellen Ressourcen der Mutter. Einen Vater braucht es dazu keinen.
Laut Statistischem Bundesamt (2023) gibt es in Deutschland etwa 2,3 Millionen Alleinerziehende, von denen rund 90 % Mütter sind. Etwa 20 % sind Familien mit einem Elternteil.
Alleinerziehende haben ein erhöhtes Armutsrisiko 40 %. Sie berichten häufig von Stress, Überlastung und sozialer Isolation. Laut einer Umfrage geben 60 % der Alleinerziehenden an, dass Zeitmangel ein Hindernis für neue Beziehungen ist. Potenzielle Partner zögern, eine Beziehung einzugehen, da sie die Verantwortung für ein fremdes Kind als Herausforderung wahrnehmen.

Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich in der Forschung ein Bild durchgesetzt, das viele überraschen dürfte: Kinder von alleinerziehenden Müttern schneiden oft genauso gut wie Kinder in Vater-Mutter-Familien.
Prof. Sam Vaknin: Are Fathers Irrelevant? Do Only Mothers Matter?

Da in 70 % der Scheidungen sich die Mutter trennt, und in der Mehrzahl der Fälle sie das Sorgerecht erhält, bedeutet das für viele Männer: jahrelange Zahlungen, eingeschränkter Kontakt, juristische Kämpfe und ein permanentes Gefühl der Ohnmacht.

Manche ziehen daraus eine radikale Schlussfolgerung: Wer Kinder vor Scheidungstraumata schützen und sich selbst vor emotionalem wie finanziellem Ruin bewahren will, verzichtet gleich ganz auf Nachwuchs.
Die These: Verzicht auf Kinder kann in einer männerfeindlichen Lage die höchste Form von Fürsorge sein.


Die Rolle des Vaters

In westlichen Gesellschaften galt der Vater jahrhundertelang als zentrale Autorität in der Erziehung. Er war moralischer Kompass, Disziplinierer, Versorger und Beschützer. Doch seit einigen Jahrzehnten erschüttert eine wachsende Zahl empirischer Studien dieses Bild: Väter haben weit weniger Einfluss auf die gesunde Entwicklung von Kindern als weithin geglaubt.

Nicht die Abwesenheit des Vaters an sich verursacht Entwicklungsprobleme, sondern insbesondere konflikthafte Trennungen und Armut. In stabilen, gut versorgten Umfeldern schneiden Kinder von alleinerziehenden Müttern in vielen Bereichen genauso gut ab wie Kinder in Zwei-Eltern-Haushalten.

Diese Sichtweise wirft nicht nur Fragen zur Familienpolitik auf, sondern auch zu den persönlichen Lebensentscheidungen von Männern. Denn wenn Vaterschaft unter heutigen Rahmenbedingungen juristisch unsicher ist, stellt sich für fürsorgliche Männer die Frage: Ist der Wunsch auf Kinder überhaupt eine verantwortungsvolle Option?

Bis ins 20. Jahrhundert sah die Gesellschaft den Vater als eine zentrale Figur der Familie mit einer wichtigen Rolle für die Erziehung der Kinder. Doch in den letzten Jahren wird argumentiert, dass dies eine historische Überhöhung der Vaterrolle, die kulturell bedingt sei.

Vaterlosigkeit
Frühere Forschung sah die Vaterabwesenheit oft als klaren Risikofaktor. Studien aus den 1980er- und 1990er-Jahren verknüpften sie mit schlechteren Schulleistungen, erhöhten Drogenkonsum oder früher Schwangerschaft.


Entfremdeter Vater

Die Entfremdung verstärkt Konflikte zwischen den Eltern und kann das gesamte familiäre Umfeld destabilisieren. Geschiedene Väter berichten von Trauer, Frustration, Hilflosigkeit oder Depression, da sie den Kontakt zum Kind verlieren. Väter zahlen oft Unterhalt, haben aber keinen oder nur eingeschränkten Kontakt, was als ungerecht empfunden wird. Es besteht ein Armutsrisiko von ca. 15–20 % bei geschiedenen Vätern.

Seit Mitte der 2000er Jahre häufen sich Studien, die ein anderes Bild zeichnen:

Kinder in stabilen Singlemütterfamilien berichten gleich hohe oder höhere Lebenszufriedenheit als Gleichaltrige in Zwei-Eltern-Haushalten. Es soll keine signifikanten Unterschiede in der Schulleistung und dem Wohlbefinden zwischen Kindern geschiedener Mütter und Kindern verheirateter Eltern geben.

Es wird betont, dass Geschlechterrollen zwar von Vätern beeinflusst werden können, aber nicht zwingend müssen. Töchter profitieren teils in Selbstwert und Karriereambitionen von engagierten Vätern. Söhne ohne Vater zeigen oft weniger traditionelle Maskulinität, aber keine systematisch schlechteren psychosozialen Werte.

Es wird darauf hingewiesen, dass viele Nachteile vaterloser Kinder eher auf Armut, Kultur, Familienstruktur zurückgehen. In armen Familien ohne Unterstützung wirkt sich Vaterabwesenheit stärker aus, weil Ressourcen fehlen.


Warum eine Familiengründung für Männer statistisch und rational nicht erstrebenswert ist

Basierend auf einer nüchternen Analyse der verfügbaren statistischen Daten und unter rationaler Abwägung von Risiken und potentiellen negativen Folgen, lässt sich der Schluss ziehen, dass es für Männer nicht rational ist, das Risiko einer Familiengründung anzustreben.

Die Realität der Scheidungsraten
Ein zentraler und nicht zu ignorierender Fakt ist die hohe Scheidungsrate. Statistiken zeigen, dass zwischen 30% und 50% der Ehen in einer Scheidung enden. Diese Zahlen verdeutlichen ein erhebliches Risiko des Scheiterns einer Partnerschaft. Für einen Mann, der eine Familie gründet, bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit, dass seine Ehe hält, einem Münzwurf gleichkommt.

Die Kontrolle über die Ehe
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Kontrolle über das Bestehen der Ehe. Es ist statistisch belegt, dass Frauen in einem Großteil der Fälle die Scheidung einreichen. Dies bedeutet, dass die Entscheidung über das Fortbestehen der Ehe maßgeblich in den Händen der Frau liegt. (In 75 bis 90 % wird die Trennung von der Frau veranlasst.)

Ein Mann, der eine Familie gründet, begibt sich somit in eine Situation, in der er die Fortdauer seiner familiären Konstellation nicht selbst steuern kann. Seine Investition in die Ehe und Familie, sei es emotional, zeitlich oder finanziell, unterliegt einer mütterlichen Entscheidungsgewalt.

Die negativen Folgen einer Scheidung für Kinder
Die Konsequenzen einer Scheidung für Kinder sind, statistisch gesehen, überwiegend negativ. Unabhängig davon, wer die Scheidung einreicht, sind Kinder in Scheidungsfamilien einem erhöhten Risiko für verschiedene negative Outcomes ausgesetzt:

  • Psychische und emotionale Belastung: Kinder erleben oft Trauer, Angst, Wut und Loyalitätskonflikte. Dies kann zu erhöhtem Stress, Depressionen und Angststörungen führen.
  • Verhaltensauffälligkeiten: Es besteht ein höheres Risiko für Verhaltensprobleme, Aggressionen oder sozialen Rückzug.
  • Schulische Probleme: Scheidungen können sich negativ auf die schulische Leistung und die Motivation auswirken.
  • Langfristige Auswirkungen: Die negativen Folgen einer Scheidung können sich bis ins Erwachsenenalter erstrecken und sich auf zukünftige Beziehungen und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Diese negativen Auswirkungen sind ein direktes Ergebnis der elterlichen Trennung und der damit verbundenen Instabilität, die in der Mehrheit der Scheidungsfälle auftritt.

Das Fehlen des Vaters als Faktor
Gleichzeitig zeigen Studien, dass das Fehlen eines Vaters in vielen Fällen keine signifikanten Nachteile für die kindliche Entwicklung mit sich bringt. Kinder, die bei einer alleinerziehenden Mutter aufwachsen, können genauso erfolgreich ins Leben starten. Dies bedeutet, dass der positive Einfluss eines Vaters, selbst wenn er existiert, nicht als entscheidend für den Erfolg des Kindes im Leben angesehen werden kann.

Die negative Gesamtbilanz
Fasst man diese Punkte zusammen, ergibt sich eine klare, statistisch begründete Argumentation gegen die Familiengründung aus männlicher Sicht:

  • Ein Mann investiert in eine Familie, deren Bestandsgarantie bei einem Münzwurf oder schlechter liegt.
  • Die Entscheidung über das Scheitern dieser Familie liegt überwiegend bei der Partnerin.
  • Scheitert die Familie, sind die Konsequenzen für die Kinder mehrheitlich negativ, was die anfängliche Investition und das Eingehen des Risikos als nicht vorteilhaft erscheinen lässt.
  • Der potenzielle positive Beitrag des Vaters ist nicht als entscheidend für den Erfolg der Kinder anzusehen, da diese auch ohne seine Präsenz gut gedeihen können.

Unter rationalen Gesichtspunkten, die eine Risikoabwägung in den Vordergrund stellen, und angesichts der statistischen Daten, die eine hohe Wahrscheinlichkeit für negative Outcomes aufzeigen, überwiegen die Risiken einer Familiengründung für einen Mann die potenziellen, aber nicht entscheidenden positiven Beiträge.

Die Gesamtbilanz, unter Berücksichtigung des statistisch wahrscheinlichen Scheiterns und dessen Folgen, ist als negativ zu bewerten. Rational betrachtet, ist es daher nicht ratsam, dass ein Mann ein solches Risiko eingeht und eine Familie gründet. Das Beste, was ein Vater für seine Kinder tun kann, ist, sie erst gar nicht in die Welt zu setzen.

Alternative Sicht
Allerdings bleibt die Sicht nicht einheitlich: Studien in England zeigen, dass frühe Vaterabwesenheit, besonders in den ersten fünf Lebensjahren, das Depressionsrisiko vor allem bei Mädchen im Jugendalter erhöht.
Kinder, die ohne Vater aufwachsen, sind überdurchschnittlich häufig von psychischen Belastungen, Bildungsdefiziten, sozialem Fehlverhalten, erhöhter Kriminalität und instabilen Beziehungen betroffen. Der Vater übernimmt eine unersetzliche Rolle in der Identitätsentwicklung, sozialen Orientierung und emotionalen Stabilisierung des Kindes.

Dennoch wird diese Tatsache in bestimmten politischen und ideologischen Kreisen bewusst relativiert oder sogar geleugnet. Besonders im linksliberalen Spektrum lassen sich wiederkehrende Vorurteile beobachten, die die Bedeutung des Vaters systematisch entwerten.

In China schnitten Kinder geschiedener Mütter gleich gut ab, weil das erweiterte Familiennetz stärker eingebunden ist. Es gibt dieses Netz im Westen nicht mehr. Solang die Familienmitglieder in eine Großfamilie eingebunden waren, konnte andere Probleme ausgleichen. Eine Trennung vom Vater wird heute nicht mehr von Verwandten und Bekannten aufgefangen, weil wir im Westen hin zu einer weitgehenden Isolierung der einzelnen Personen streben. Hier kann der Staat als Ersatzvater nicht einspringen.


Der Staat ist kein Vater

In der öffentlichen Debatte wird zunehmend vermittelt, dass die Mutter für die Erziehung eines Kindes ausreiche, solange der Staat die finanzielle Lücke schließe. Sozialleistungen, Kinderbetreuung, Wohnsubventionen und Quotenprogramme sollen Väter überflüssig machen. Diese Entwicklung ist nicht nur familienpolitisch bedenklich, sondern kulturell und psychologisch verheerend.

Der Versuch, den Vater durch staatliche Leistungen zu ersetzen, reduziert Familie auf eine Versorgungsstruktur, nicht auf eine soziale und emotionale Einheit. Die Folgen sind gravierend:

  • Psychische Belastung und emotionale Erschöpfung der Mutter steigen.
  • Kinder übernehmen oft unbewusst Verantwortung (Parentifizierung).
  • Die Beziehung wird ungesund symbiotisch.
Die systematische Entfernung von Vätern aus der Familiengleichung ist kein Zufall, sondern wird durch bestimmte gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Interessen gefördert.

Bestimmte feministische Strömungen vertreten offen die These, dass Väter „entbehrlich“ seien. Ziel ist die Auflösung der patriarchalen Familienstruktur zugunsten staatlich definierter Rollen. Dies geschieht oft auf Kosten der Anerkennung der Beiträge der Väter.

Scheidungsindustrie, Jugendämter, Verfahrensbeistände, Familiengerichte profitieren strukturell von Trennungen. Ein Staat kann viele Funktionen übernehmen – aber nicht die eines Vaters. Wer Familienpolitik betreibt, indem er den Vater ausradiert, handelt gegen die Bedürfnisse von Kindern, gegen die Lebenserwartungen von Männern und gegen die Zukunft unserer Gesellschaft.


Wieso wird so viel Aufwand in der Wissenschaft betrieben, die Rolle des Vaters zu relativieren?

Die Relativierung der Vaterrolle in der Wissenschaft kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden, die sich mit den im Argumentationspapier dargelegten Interessen überschneiden:
  • Ein Einfluss kommt von bestimmten politischen und ideologischen Strömungen, die traditionelle Familienstrukturen als überholt ansehen. Es wird die Idee gefördert, dass alle Familienformen gleichwertig seien, um eine egalitäre Gesellschaft zu fördern. Dabei werden oft die spezifischen Beiträge von Vätern heruntergespielt oder ignoriert.
  • Historisch bedingt lag der Fokus der Familienforschung oft auf der Mutter-Kind-Bindung. Dies führte dazu, dass die Rolle des Vaters weniger intensiv erforscht oder als sekundär angesehen wurde.
  • Forschung, die die Gleichstellung von Familienformen betont, kann diese Strukturen legitimieren und somit den Bedarf an staatlicher Intervention aufrechterhalten.
  • In dem Bestreben, starre Geschlechterrollen aufzubrechen und Frauen in allen Lebensbereichen zu stärken, ist es zu einer Überbetonung der "Entbehrlichkeit" des Vaters gekommen.
  • Studien, die die Gleichstellung von Familienformen betonen, basieren oft auf stabilen, ressourcenreichen Umgebungen.

Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Relativierung der Vaterrolle in der Wissenschaft ein Zusammenspiel aus ideologischen Überzeugungen, gesellschaftlichen Trends und manchmal auch den indirekten Interessen von Institutionen ist, die von der Expansion sozialstaatlicher Leistungen profitieren.

Unter optimalen Bedingungen kann jeder alleine, auch ein Vater, ein gesundes Kind heranziehen. Und dazu braucht es auch dessen Mutter nicht. Natürlich können auch Adoptiveltern einspringen, selbst wenn es sich dabei um zwei Männer handelt, aber die Motivation ist eine andere. Der Versuch, die Kernfamilie aufzulösen, geschieht daher weder im Sinne des Kindes noch der Gesellschaft. Wenn der Staat etwas fördern sollte, dann dass sich die Familie wieder über mehrere Generationen ausweitet.

Die Erziehung der Kinder in Kibbuzim basierte historisch auf dem Konzept der kollektiven Erziehung, bei der Kinder in sogenannten Kinderhäusern aufwuchsen, getrennt von ihren Müttern. Dieses Modell war Teil des sozialistischen Ideals der Kibbuz-Bewegung, die darauf abzielte, die traditionelle Familienstruktur zugunsten einer gemeinschaftlichen Lebensweise aufzulösen. Auch das hat funktioniert. Der Ansatz ist immer derselbe: Zerstörung der Kernfamilie.

Vaterlos
Väter spielen eine Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die vorliegende Datensammlung zeigt: Das Fehlen eines Vaters ist ein Faktor für eine Vielzahl negativer Entwicklungen.


Gesundheit

  • 63 % aller jugendlichen Suizide stammen aus vaterlosen Haushalten – das Fünffache des Durchschnitts.
  • Kinder ohne Vater zeigen deutlich häufiger Verhaltensstörungen und emotionale Instabilität (85 %).

Bildung

  • 71 % der Schulabbrecher leben ohne Vater
  • Kinder mit aktivem Vater sind 70 % seltener Schulabbrecher und 40 % seltener Sitzenbleiber.
  • Sie erreichen häufiger gute Noten und engagieren sich eher in schulischen Aktivitäten.

Kriminalität

  • 85 % der jugendlichen Gefängnisinsassen stammen aus vaterlosen Haushalten – 20-fach erhöhtes Risiko.
  • 70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen wachsen ohne Vater auf.
  • Auch nach sozioökonomischer Kontrolle bleibt Vaterlosigkeit ein starker Prädiktor für Delinquenz.

Gewalt

  • 75 % der Jugendlichen in Drogenrehabilitation kommen aus vaterlosen Haushalten.
  • 80 % der wegen aggressivem Sexualverhalten verurteilten Täter sind vaterlos aufgewachsen.
  • Jugendliche ohne Vater sind häufiger in Brandstiftung, Alkoholmissbrauch und Jugendbanden verwickelt.

Mädchen

  • 711 % häufiger Teenagerschwanger
  • 164 % häufiger von vorehelicher Mutterschaft betroffen
  • 92 % häufiger selbst von Scheidung betroffen
  • Mädchen mit Vätern sind deutlich seltener sexuell früh aktiv.

Armut

  • Vaterlose Kinder sind zwei- bis dreimal häufiger von Armut, Drogen, Gesundheitsproblemen, Missbrauch und kriminellem Verhalten betroffen.
  • 43 % der US-Kinder leben ohne ihren biologischen Vater.


Literatur zur Unterstützung der Singlemütter

Mooney, A., Oliver, C., & Smith, M. (2009). Impact of Family Breakdown on Children’s Wellbeing: Evidence Review. Department for Children Schools and Families.

Holmes, J., & Kiernan, K. (2010). Fragile Families in the UK: Evidence from the Millennium Cohort Study.

Golombok, S. (2000). Parenting: What Really Counts? London: Routledge.

Bernardi L., & Larenza O. (2018). Variety of Transitions into Lone Parenthood. In Bernardi L., Mortelmans D. (Eds) Lone Parenthood in the Life Course. Life Course Research and Social Policies, pp. 93-108 Springer, Cham.

Millar, J., & Ridge, T. (2009). Relationships of Care: Working Lone Mothers, their Children and Employment Sustainability. Journal of Social Policy, 38(1), 103-121.

Fisher, H., & Low, H. (2015). Financial Implications of Relationship Breakdown: Does Marriage Matter? Review of Economics of the Household, 13(4), 735-769.

Growing up in a Single Parent Family; A Determining factor of Adolescent’s Well-being Ajita Gupta & Seema Kashyap, Advanced Journal of Social Science, ISSN: 2581-3358 Volume 7, Issue 1, pp. 138-144, 2020

Are Children from Divorced Single-Parent Families Disadvantaged? New Evidence from the China Family Panel Studies, Chunni Zhang Department of Sociology, Peking University, Chinese Sociological Review, Volume 52, 2020 - Issue 1

Tuba Demir-Dagdas, Zeynep Isik-Ercan, Seyma Intepe-Tingir & Yasemin, Cava-Tadik (2017): Parental Divorce and Children From Diverse Backgrounds: Multidisciplinary Perspectives on Mental Health, Parent–Child Relationships, and Educational Experiences, Journal of Divorce & Remarriage

Consequences of Divorce-Based Father Absence During Childhood for Young Adult Well-Being and Romantic Relationships Hanita Reuven-Krispin, Dana Lassri, Patrick Luyten, Golan Shahar First published: 03 November 2020

Father absence and adolescent development: a review of the literature, Leah East, Debra Jackson, Louise O'Brien, Journal of Child Health Care, First Published December 1, 2006 https://doi.org/10.1177/1367493506067869

The Consequences of Father Absence By Sara McLanahan & Julien Teitler, Parenting and Child Development in Nontraditional Families, 1st Edition, First Published1998, Psychology Press, eBook ISBN9781410602763

The Role of the Father in Child Development, 5th Edition, Michael E. Lamb

Bocknek E.L. (2020) A Family Systems Perspective on Father Absence, Presence, and Engagement. In: Fitzgerald H.E., von Klitzing K., Cabrera N.J., Scarano de Mendonça J., Skjøthaug T. (eds) Handbook of Fathers and Child Development. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-030-510...

Philosophical Transactions of the Royal Society B, Cross-cultural evidence does not support universal acceleration of puberty in father-absent households, Rebecca Sear, Paula Sheppard, and David A. Coall, Published: 25 February 2019, https://doi.org/10.1098/rstb.2018.0124

Sex-Specific Developmental Effects of Father Absence on Casual Sexual Behavior and Life History Strategy, Jessica A. Hehman & Catherine A. Salmon, Evolutionary Psychological Science volume 5, pages121–130 (2019), Published: 20 September 2018,

Family Relations – Interdisciplinary Journal of Applied Family Science, Trends in the Economic Wellbeing of Unmarried-Parent Families with Children: New Estimates Using an Improved Measure of Poverty, Christopher Wimer, Liana Fox, Irwin Garfinkel, Neeraj Kaushal, Jae Hyun Nam & Jane Waldfogel, Population Research and Policy Review volume 40, pages1253–1276 (2021)

Journal of Marriage and Family, Family Diversity and Child Health: Where Do Same-Sex Couple Families Fit?, Laura Freeman Cenegy, Justin T. Denney, Rachel Tolbert Kimbro, First published: 07 December 2017

Comparison of intergenerational transmission of gender roles between single-parent families and two-parent families: The influence of parental child-rearing gender-role attitudes, Mengping YangabI-Jun, Chena Yunping, Songa Xiaoxiao, Wanga Children and Youth Services Review, Volume 125, June 2021, 105985

Fair comparisons: Life course selection bias and the effect of father absence on US children, Alejandra Rodríguez Sánchez, Advances in Life Course Research, Available online 16 December 2021, 100460

Absent Father Timing and its Impact on Adolescent and Adult Criminal Behavior, Michael F. Ten Eyck, Krysta N. Knox & Sarah A. El Sayed, American Journal of Criminal Justice (2021), 30 August 2021

Father departure and children's mental health: How does timing matter? Emla Fitzsimons, Aase Villadsen, Social Science & Medicine, Volume 222, February 2019, Pages 349-358
 
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Zitate von bekannten Feministinnen
Das ist das Stimmungsbild, das Feministinnen verbreiten:

Pauline Harmange
"Ich hasse Männer"
pauline-harmange.png

Emily Lindin
„Ich mache mir eigentlich überhaupt keine Sorgen darüber, dass unschuldige Männer aufgrund falscher Vorwürfe sexueller Übergriffe/Belästigung ihren Job verlieren.“
„Wenn der Ruf unschuldiger Männer im Zuge der Abschaffung des Patriarchats Schaden nimmt, bin ich absolut bereit, diesen Preis zu zahlen.“

Sally Miller Gearhart
„Der Anteil der Männer muss auf etwa 10 % der Menschheit reduziert und dort gehalten werden.“

Valerie Solanas
„Einen Mann als Tier zu bezeichnen, ist Schmeichelei; er ist eine Maschine, ein wandelnder Dildo.“
„Der Mann ist nicht der Feind, aber er ist das Problem.“

Lisa Wade
„Es ist die Männlichkeit selbst, die zum Problem geworden ist … Das Problem ist nicht toxische Männlichkeit; es ist, dass Männlichkeit toxisch ist … einfach nicht mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle vereinbar.“

Hillary Clinton
„Trotz aller Herausforderungen, vor denen wir stehen, bin ich davon überzeugt geblieben, dass die Zukunft weiblich ist.“
„Frauen waren schon immer die Hauptopfer von Kriegen.“

Robin Morgan
„Ich finde, dass ‚Männerhass‘ ein ehrenhafter und tragfähiger politischer Akt ist.“
„Männer haben das Patriarchat geschaffen, um ihre eigene Unsicherheit zu verbergen.“

Marilyn French
„Alle Männer sind Vergewaltiger, und das ist alles.“

Susan Brownmiller
„ALLE Männer halten ALLE Frauen in Angst und Schrecken.“

Suzanna Danuta Walters
„Also Männer… Bewirbt euch nicht um ein Amt. Übernehmt keine Verantwortung. Entzieht euch der Macht… Wir haben jedes Recht, euch zu hassen. Ihr habt uns Unrecht getan.

Simone de Beauvoir
„Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist.“
„Männer sehen Frauen als Objekte, nicht als Subjekte.“

Andrea Dworkin
„Männer sind von Natur aus sexuelle Raubtiere, und Frauen sind ihre Beute.“
„Die männliche Sexualität ist ein Werkzeug der Unterdrückung.“

Catharine MacKinnon
„Männer lieben die Macht, die sie über Frauen haben, und sie werden sie nicht freiwillig aufgeben.“
„Ein Mann ohne Macht über Frauen fühlt sich kein Mann.“

Alice Schwarzer
„Aber Männer interessieren sich nicht wirklich für lebendige Frauen, sondern eher für ihr Bild von Frauen, für ihre Projektionen und Fantasmen.“
„Männer halten Frauen für minderwertig, weil sie es sich nicht anders vorstellen können.“

Benoite Groult
„Zu Bildung und langsam zu Bürgerinnenrechten erkämpften, dämmerte es den Männern mit Grauen, dass die Frauen ihnen eines Tages wirklich gleichberechtigt sein könnten.“

Germaine Greer
„Männer haben Frauen jahrhundertelang unterdrückt, weil sie es konnten.“

Kate Millett
„Männer sind die Herren der Welt, und Frauen sind ihre Dienerinnen.“

Mary Daly
„Die männliche Kultur ist auf der Angst vor Frauen aufgebaut.“

Shulamith Firestone
„Männer wollen Frauen nicht verstehen; sie wollen sie kontrollieren.“

Sheila Jeffreys
„Männliche Dominanz ist die Wurzel allen Übels.“

Audre Lorde
„Männer fürchten die Freiheit der Frauen, weil sie ihre eigene Macht bedroht.“

Bell Hooks
„Die männliche Identität ist eine Konstruktion, die auf der Unterdrückung von Frauen basiert.“

 
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Reaktionen: OnkelToto

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Body Count
Der Begriff Body Count ist die Gesamtzahl der Personen, mit denen jemand Geschlechtsverkehr hatte.

What is your body count?


Die Schlampe vs Don Juan
Wieso ist es negativ besetzt, wenn Frauen mit vielen Männern ins Bett gehen, während es mancher Hausfrau bei Casanovas heimlich ein Lächeln entlockt. “Fifty Shades of Grey” wurde weltweit bisher über 150 Millionen Mal verkauft.


Don Juan

Der Don Juan ist eine literarische Figur, die im Gegensatz zur Schlampe eine weitaus komplexere und oft glorifizierte Bedeutung hat. Don Juan ist in den meisten Darstellungen ein Meister der Verführung, ein charismatischer, attraktiver Mann, der Frauen reihenweise erobert. Er wird als Held, Rebell oder zumindest als eine faszinierende Figur dargestellt, die sich über gesellschaftliche Normen hinwegsetzt. Sein Verhalten wird als Zeichen von Männlichkeit gedeutet.

Charlie Sheen
Der Schauspieler war lange Zeit für seinen ausschweifenden Lebensstil in den Medien. 2011 gab er in einem berüchtigten Interview gegenüber ABC bekannt, dass er mit über 5.000 Frauen geschlafen habe, was weltweit für Schlagzeilen sorgte.

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Bad Boy
Ein Bad Boy ist ein populärer Archetyp, der einen Mann beschreibt, der sich nicht an gesellschaftliche Regeln hält. Er hat oft eine rebellische Ausstrahlung, eine gewisse Gefährlichkeit wie Unberechenbarkeit und eine starke Persönlichkeit. Er neigt dazu, emotional distanziert oder unnahbar zu sein, was ihn für manche Frauen noch interessanter macht, weil sie das Gefühl haben, ihn "retten" zu wollen. Man bemerke die Ähnlichkeit zum Don Juan.


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Der Reiz des Bad Boys liegt oft darin, dass er eine Art von Freiheit und Leidenschaft verkörpert, die in einem geregelten, normalen Alltag fehlen kann. Er ist das Gegenteil des netten Jungen und bricht mit dem Klischee des zuverlässigen, aber vielleicht langweiligen Mannes.

Hybristophilie
Hybristophilie ist eine sexuelle Vorliebe, bei der eine Person sich zu jemandem hingezogen fühlt, der ein Verbrechen begangen hat, wie Mord, Vergewaltigung oder Raubüberfall. Bekannte Fälle sind oft mit Serienmördern verbunden, die eine große Fangemeinde anziehen, wie Ted Bundy oder Charles Manson, die während ihrer Haftzeit Briefe und Heiratsanträge von Frauen erhielten. Also Bad Bad Boys.

Immer mehr Menschen vertreten die Ansicht, dass Frauen alleine bestimmen sollten, wie sie ihr Leben gestalten. Das schließt Entscheidungen über ihre Sexualität ein. Aus dieser modernen Perspektive ist die Frage, wie viele Partnerinnen eine Frau hat, eine persönliche Entscheidung, die nur sie selbst betrifft. Das Konzept der Selbstbestimmung steht im direkten Widerspruch zu der Idee, dass es eine Regeln und Werte gibt, denen wir folgen sollten.

Die weibliche Sexualität wird nicht mehr im Kontext von Ehe und Fortpflanzung gesehen, sondern auch als Ausdruck von Selbstbestimmung. Diese Sichtweise lehnt die Idee ab, dass Frauen sich auf eine einzige Lebensweise festlegen lassen sollten. Was die Frage aufwirft, müssen Männer auch alles akzeptieren, was Frauen wollen? Sollte ein Mann wissen, wenn sich eine Frau auf OnlyFans prostituiert hat bevor er sie heiratet und darf er das Verhalten ablehnen?


Die Schlampe

Der Begriff Schlampe ist primär ein abwertendes Schimpfwort. Er wird fast ausschließlich für Frauen verwendet, die als sexuell freizügig angesehen werden. Es geht dabei nicht nur um das sexuelle Verhalten selbst, sondern auch um die Verletzung von gesellschaftlichen Erwartungen an Anstand. Der Begriff wird benutzt, um eine Frau zu beschämen und ihre Handlungen zu verurteilen.

Lily Phillips
Am 19. Oktober 2024 startete Phillips eine Aktion, bei der sie das Ziel hatte, mit insgesamt 100 Männern innerhalb von 24 Stunden zu schlafen. Als Grund für dieses ungewöhnliche Unterfangen gab sie neben ihrer Freude an Sex an, ihren Followern auf Seiten wie OnlyFans danken zu wollen.


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Es gibt durchaus bekannte Frauen, die ihre sexuelle Freiheit und eine hohe Anzahl von Partnern thematisieren, aber selten in der gleichen direkt Art und Weise wie einige Männer. Der Fokus liegt dabei meist auf Empowerment und der Infragestellung veralteter Rollenbilder, zumindest vorgeblich.

Rebecca Black
Die Sängerin hat in einem Interview mit dem Magazin Paper 2023 offen über ihre queere Identität und ihre sexuellen Erfahrungen gesprochen. Sie erwähnte scherzhaft, sie habe ihre Schlampen-Phase und habe in einem Jahr mit so vielen Menschen geschlafen, dass sie die Zahl nicht mehr kenne. Sie nutzte dies, um sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu befreien.

Sollten sie daher herumbumsen dürfen, wie sie will? Ist es vielleicht sogar ein Kennzeichen einer modernen starken Frau?


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Autonomie und Selbstbestimmung

Frauen, die promiskuitiv handeln, treffen eine bewusste Wahl, oft gegen gesellschaftliche Normen. Das kann als Ausdruck von Autonomie gesehen werden, dass sie ihre Entscheidungen selbst treffen. Für manche Frauen kann das ein Gefühl von Freiheit oder Selbstverwirklichung bringen, auch wenn es Risiken birgt.

Eine Frau, die selbstbewusst ihre Sexualität auslebt, zeigt Autonomie und Selbstbestimmung. In ihren Augen ist das nicht weniger wert als männliches Verführungsgeschick. Die Gesellschaft bewertet es aber als billig, weil sie die weibliche Sexualität historisch kontrollieren wollte, nicht weil es objektiv weniger wert ist.

Folgt man den Kommentaren, dann führt das zum Ergebnis, dass Männer und Frauen in ihrem Verhalten und der daraus abgeleiteten Moral gleichgestellt werden sollen. Im Sinne der politischen Korrektheit, will man nicht nur rechtliche Gleichstellung, die es tatsächlich nur für Männer nicht gibt:


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Exhibitionismus

§ 183 Absatz 1 StGB besagt, dass ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft wird. Eine exhibitionistische Handlung liegt vor, wenn ein Mann sein entblößtes Geschlechtsteil zeigt, um sich sexuell zu erregen oder zu befriedigen. Das Delikt kann nur von einem Mann begangen werden.

Die Frage, die sich alle Freiheitsliebenden gefallen lassen müssen, ist: Wenn alles erlaubt ist und gleich gewertet werden muss, wie können wir dann als Menschheit aus der Vergangenheit und den Fehlern lernen, ohne sie immer wieder wiederholen zu müssen? Nicht alles ist gleich gesund.
Wozu überhaupt noch eine Therapie wählen, wenn man alles schön reden kann?


Borderline

Es existiert ein Zusammenhang zwischen Borderline-Persönlichkeitsstörung und Promiskuität, da impulsives Sexualverhalten ein häufiges Symptom der Störung sein kann. Das Verhalten wird nicht als Ausdruck einer gesunden Sexualität gesehen, sondern als Symptom der zugrunde liegenden Störung. Die Promiskuität kann dabei als Bewältigungsstrategie dienen.

Sexuelle Abenteuer können eine kurzfristige Ablenkung bieten und die innere Leere vorübergehend füllen. Es ist eine Suche nach einer schnellen, intensiven emotionalen Reaktion, die von den schmerzhaften Gefühlen ablenkt. Betroffene handeln oft, ohne die Konsequenzen zu bedenken, was zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr, häufig wechselnden Partnern oder anderen riskanten Verhaltensweisen führen kann.

Das instabile Selbstbild von Menschen mit BPS führt oft zu einem starken Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung. Sexuelle Kontakte können als Mittel genutzt werden, um sich begehrenswert und wertvoll zu fühlen. Diese Bestätigung ist jedoch flüchtig und einer Angst vor dem Alleinsein geschuldet. Es gibt Hinweise darauf, dass Frauen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung aufgrund ihrer emotionalen Instabilität Handlungen, einschließlich sexueller Abenteuer, im Nachhinein bereuen. Dies kann mit intensiven Gefühlen von Scham, Schuld oder Selbstabwertung einhergehen. Solche Emotionen können dazu führen, dass Ereignisse verzerrt interpretiert werden, was potenziell zu falschen Anschuldigungen führt.


Histrionik

Histrionische Frauen wollen im Grunde keinen Sex, aber sie konvertieren die empfundene Aggression eines Mannes in sexuelle Energie und Anziehung. Sie sind im Grunde frigid und daher verlieren sie das Interesse, wenn der eigene Mann seine Dominanz verliert. Die fortschreitende Betaisierung führt zum Verlust der Anziehung und zur Hinwendung fremder Männer.

Ihr Bestreben, Beziehungen zu sexualisieren, führt häufig zu ihrer Missinterpretation, dass der Mann sich seinerseits verliebt hat. Sie entwickelt eine Phantasie, in der sich diese Beziehung fast vollständig vollzieht, die aber nicht geteilt wird. Histrionikerinnen sexualisieren alles und jeden, auch wenn dieses Verhalten in höchstem Maße unangebracht erscheint.

Die meisten geltungssüchtigen Frauen (Attention Whores) sind impulsiv, das bedeutet, sie handeln zuerst und berücksichtigen ihre Optionen erst später. Die Art und Weise, wie sich die Symptome äußern, ist geschlechtsspezifisch, da Männer auf diesem Weg nicht ausreichend Aufmerksamkeit erhalten.


Risiken

Das größte Risiko liegt im Bereich der Gesundheit. Durch den häufigen Wechsel von Sexualpartnern steigt die Wahrscheinlichkeit, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren. Das Risiko, Opfer von Gewalt oder sexueller Ausbeutung zu werden, kann bei häufig wechselnden, unbekannten Partnern steigen.

Krankheiten wie HIV, Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis oder das Humane Papillomavirus können sich schneller verbreiten. Auch wenn Kondome das Risiko senken, bieten sie keinen hundertprozentigen Schutz; vor allem für den Mann. Wiederkehrende Infektionen, insbesondere bei Frauen, können langfristig zu Entzündungen der Fortpflanzungsorgane und Fruchtbarkeitsproblemen führen.


Psychologische Risiken

Einige Menschen empfinden nach promiskuitiven Phasen Gefühle von Leere, Reue oder Scham. Die schnelle Abfolge von sexuellen Kontakten kann es erschweren, tiefe, bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen. Promiskuität kann in manchen Fällen ein Versuch sein, ein geringes Selbstwertgefühl zu kompensieren, was die Abhängigkeit von äußerer Anerkennung verstärkt.

Es gibt also gute Gründe, Promiskuität nicht als moderne Errungenschaft zu bewerben. Solange es zwischen zwei erwachsenen Personen vollzogen wird und beide sich der Gefahren bewusst sind, wird man das mit Recht als selbstbestimmtes Verhalten einstufen. Als Single ist es die eigene Entscheidung, vorausgesetzt, dass man das Unbehagen der eigenen Eltern ignoriert. Aber wie verhält es sich, wenn Dritte involviert werden?


Bewerbung für eine Partnerschaft

In einer Partnerschaft spielt dein vergangenes Verhalten eine Rolle, weil es Aufschluss über deine Beziehungsfähigkeit gibt. Vertrauen ist das Fundament einer jeden Beziehung. Dein vergangenes Verhalten kann als Hinweis für deine Fähigkeit dienen, eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen. Das vergangene Verhalten, wie du in früheren Beziehungen mit Konflikten umgegangen bist und wie du kommunizierst, zeigt, ob du für eine langfristige Bindung geeignet bist.

Sowohl im Berufsleben als auch in der Partnerschaft ist das vergangene Verhalten ein entscheidender Faktor, der die Wahrnehmung deiner Person prägt und die Entscheidung über eine Zusammenarbeit oder eine Bindung beeinflusst. Selbst wie eine Person über ihren Ex Partner spricht, kann viel über die Person selbst aussagen. Wichtig ist aber darauf zu achten, was ein Mensch gemacht hat und nicht, was er sagt. Die Taten zählen.

Irrt die Gesellschaft, wenn sie fühlt und meint, dass es nicht dasselbe ist, wenn die Frau mit vielen Partnern ins Bett geht? Ist es moralisch vollkommen gleich, egal wer was tut? Ist es immer so, dass wenn zwei Menschen das Gleiche tun, es auch immer das Gleiche ist?

Darf ein Mann eine Erwartungshaltung haben, wenn es um die Wahl der Mutter seiner zukünftigen Kinder geht?


Body Count

Obwohl die wenigsten damit angeben, mit wie vielen Menschen sie im Bett gelandet sind, ist es für einige noch Mal ein Unterschied, ob eine Frau oder ein Mann sich offen zeigt. Dies wird schon alleine durch die Bezeichnungen deutlich. Bei Frauen werden Begriffe wie Femme fatale oder Schlampe genannt, bei Männer Bad Boy, Casanova oder Don Juan.

Allerdings sind es in hoher Übereinstimmung die Frauen, die sich bei einem Schwerenöter von Mann nicht abgeneigt zeigen. Und es sind die Männer, die keine rechte Freude aufbringen, wenn das Konto einer Frau stark gefüllt ist. Einmal kann man dies als überholte Doppelmoral abtun, oder man fragt sich, ob der Bodycount vielleicht immer noch eine unterschiedliche Relevanz hat. Ich denke, man kann den Sachverhalt nicht gleichstellen und es ist die Möglichkeit einer Schwangerschaft der Frau, die den Unterschied macht.

Alpha Witwe
In der Psychologie wird der Begriff Verhaltensprägung verwendet, um zu erklären, wie sich wiederholtes Verhalten auf das Selbstbild und die Handlungen einer Person auswirkt. Beispielsweise kann das wiederholte Daten attraktiver, junger Partner (wie bei Leonardo DiCaprio) das Selbstkonzept auf Jugend und Attraktivität fixieren. Durch Selbstverstärkung wird dieses Verhalten zur Gewohnheit oder sogar Teil der Identität.

Diese Prägung kann ähnliches Verhalten fördern, da das Gehirn das Verhalten mit Dopaminausschüttung verknüpft. Andere Optionen werden emotional ausgeblendet, was die Handlungsflexibilität einschränkt.

Ein hoher Bodycount, insbesondere bei Frauen, kann durch diese Prägung zu einer Fixierung auf bestimmte Partnertypen führen: Andere Beziehungsformen werden als weniger erfüllt wahrgenommen, selbst wenn sie emotional stabiler wären.

Dies kann zwanghaft wirken und die Fähigkeit, alternative Beziehungen zu schätzen, mindern. Die Prägung festigt Gewohnheiten, die schwer zu durchbrechen sind, da ein Wandel wie ein Identitätsverlust empfunden wird. Dies schränkt die Optionen ein und kann langfristig zu emotionaler Unzufriedenheit führen, da tiefere Bindungen schwerer werden.

Wenn Männer im Durchschnitt 30 % stärker sind als Frauen, leisten dann beide gleiche Arbeit, wenn sie einen Sack tragen? Warum werden bei Frauen Aufnahmebedingungen bei diversen Berufen niedriger Leistungen erwartet als bei Männern? In manchen Fällen macht es Sinn, wenn man berücksichtigt, wer was macht.

She Gets It WRONG On Female Body Count! - Why Men & Women Are Different!


Biologische Realitäten

Die grundlegende Unterscheidung zwischen männlicher und weiblicher Promiskuität liegt in der Biologie, insbesondere im Schwangerschaftsrisiko.

Frauen können schwanger werden, Männer nicht. Jede sexuelle Begegnung birgt für Frauen das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft. Schwangerschaft hat physische, emotionale und soziale Folgen. Ungewollte Schwangerschaften können zu vaterlosen Kindern führen, was ein ernstes gesellschaftliches Problem ist.

Eine Schwangerschaft bindet Zeit, Energie und Gesundheit. Historisch führte dies dazu, dass Frauen wählerischer waren, während Männer auf Quantität setzten. Ein hoher Bodycount bei Frauen wird daher als Abweichung von dieser biologischen Strategie gesehen, was die strengere Kritik erklärt. Auch heute ist die Anzahl der kinderlosen Männer höher als die der Frauen.

Die Wissenschaft zeigt, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf lockere Beziehungen reagieren. Männer können trotz vieler Partner leichter eine dauerhafte Bindung eingehen, da Oxytocin und ihre Biologie dies fördern. Frauen hingegen riskieren durch wiederholte kurzfristige Beziehungen eine Schwächung ihrer Bindungsfähigkeit, da ihr Gehirn an solche Muster gewöhnt wird, ohne vergleichbare biologische Rückstellmechanismen. Diese Unterschiede erklären, warum Männer oft Vorbehalte gegen Frauen mit vielen früheren Partnern haben, was sowohl biologische als auch soziale Wurzeln hat.
Better Bachelor : There is a difference between men's and women's casual flings, and science says so.


Vaterschaftsunsicherheit

Vaterschaftsunsicherheit bezeichnet in der Evolutionspsychologie die Unsicherheit eines Mannes, ob er der biologische Vater eines Kindes ist. Da Frauen die Schwangerschaft tragen und somit sicher wissen, dass ein Kind von ihnen stammt, haben Männer keine solche Gewissheit. Diese Unsicherheit beeinflusst Strategien in der Partnerwahl.

Männer empfinden Eifersucht auf die sexuelle Vergangenheit ihrer Partnerin in Beziehungen, in denen sie emotional stark investiert sind.
Männer machen große Opfer (Zeit, Geld, Energie), die sie normalerweise nicht machen würden. Um diese Dissonanz aufzulösen, überzeugen sie sich unbewusst, dass ihre Partnerin „besonders“ sei und sich von anderen Frauen unterscheide, die sie zuvor nur für unverbindlichen Sex kannten. Die Vorstellung, dass ihre Partnerin in der Vergangenheit ähnlich gehandelt haben könnte, widerspricht dieser Idealisierung und löst einen Konflikt aus. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Partnerin nicht anders ist. Sie ist nur in den Augen des Mannes besonders.

Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber sie ermöglicht es, Illusionen abzulegen und die Beziehung realistisch zu bewerten. Romantik dient oft dazu, ungewöhnliche Verpflichtungen zu rechtfertigen, aber die Akzeptanz, dass die Partnerin nur ein Mensch ist, hilft Männern, fundierte Entscheidungen über ihre Beziehung zu treffen, ohne sich selbst zu täuschen. Damit wird es klar zum Ziel einer Frau diese Illusion aufrecht zu erhalten.

Die Motivation der modernen Frau ist aber in jeder Hinsicht ein Hindernis für eine langfristige romantische Partnerschaft.

  • Sie entzieht sich der Geburtenkontrolle, indem es dem Mann verboten wird zu hinterfragen, ob er der Vater ist, gleichzeitig erklärt sie ihr Recht auf ungezügelte Sexualität.
  • Die Scheidungsstatistik (70 bis 90 % initiiert von Frauen) zeigt, dass die moderne Frau ihre Stellung nutzt, um aus einer Ehe auf Kosten des Mannes Kapital zu schlagen.
  • Promiskuität in einer Beziehung dient in erster Linie der Sexualstrategie der Frau, da der Mann sämtlich Konsequenzen freiwillig mitträgt.
Aufklärung des Mannes hat zur Folge, dass viele Männer sich der Ehe, dem beruflichen Stress und der politischen Verantwortung entziehen.
  • Artikel: "Declining Marriage Incentives and Male Withdrawal from the Labor Force" (Marginal Revolution, 2019; basierend auf NBER-Studie)
    Seit 1965 haben junge Männer (18–30) ihre Erwerbsquote um 10–15 % gesenkt, da sinkende Heiratsanreize den Return on Investment für Arbeit mindern. Männer investieren weniger in Karrieren, wenn Ehe unwahrscheinlich ist.
  • Artikel: "Driven to the Edge" (The American Interest, 2019)
    Kapitalismus und Feminismus führen zu männlicher Entfremdung: Männer fühlen sich entfremdet von Arbeit und Familie. Männer wählen Minimalismus und Isolation, um Zweck in Hobbys zu finden, statt in Rollen als Versorger.
  • Studie: "Middle Class Marriage is Declining" (Brookings Institution, 2020)
    Im Mittelstand sinken Heiratsraten durch wirtschaftliche Ungleichheit: Männer mit niedrigen Löhnen werden als unheiratbar gesehen. Frauen priorisieren finanzielle Stabilität; Männer ziehen sich zurück, da Ehe keine sichere Investition mehr ist. Seit 1970 sank die Heiratsquote bei niedrigverdienenden Männern von 86 % auf 50 %. Männer ziehen sich aus dem Arbeitsmarkt zurück, da Arbeit keinen Heirat mehr verspricht – ein Kreislauf, der Armut und Isolation verstärkt.
Der Rückzug von Männern ist kein isoliertes Phänomen, sondern hängt mit breiteren gesellschaftlichen Veränderungen zusammen.

Datingkonventionen

Eine Frau hat leicht Zugang zu Sexualität, indem sie einfach eine Umgebung aufsucht, in der sich für sie interessante Männer befinden. Sie muss sich nicht einmal aktiv um die Kontaktaufnahme bemühen und kann hinterher behaupten oder glauben, keine Absicht gehabt zu haben, jemanden kennenzulernen.

Für einen Mann ist der Zugang zu Sexualität mit mehr Initiative verbunden. Er muss sich bewusst um die Anbahnung von Kontakten bemühen. Dabei liegt die Herausforderung darin, Interesse zu wecken und die Interaktion voranzutreiben, wobei er in der Regel nicht die Möglichkeit hat, sich passiv zu verhalten. Seine Rolle erfordert Selbstbewusstsein, Kommunikationsgeschick und die Bereitschaft, auf Ablehnung zu stoßen.

Die Dynamik moderner Dating-Plattformen wie Tinder verdeutlicht diesen Unterschied: Frauen haben es deutlich leichter, Sexpartner zu finden, als Männer. Eine Frau, die offen für Sex ist, muss oft nur ein Profil erstellen, um Angebote zu erhalten. Männer hingegen müssen hart arbeiten, um Erfolg zu haben.

Der geringe Aufwand für Frauen führt dazu, dass ihr hoher Bodycount als billig wahrgenommen wird. Männlicher Erfolg hingegen wird als Leistung gesehen, weil er Seltenheit und Geschick erfordert. Weibliche Promiskuität ist weniger verdient, wenn etwas jeder kann, ist es weniger wertvoll.

Während eine Frau ohne großen Aufwand täglich sexuelle Kontakte haben könnte, muss ein Mann in seine Persönlichkeit investieren, um überzeugend zu sein und Erfolg zu haben.

Female Mate Choice Copying ist ein häufiges Verhalten bei Frauen, bei dem sie die Attraktivität eines potenziellen Partners höher einschätzen, wenn dieser bereits von anderen Frauen als begehrenswert angesehen wird. Es dient als soziale Abkürzung, um die Partnerwahl zu erleichtern. Oft findet eine Frau einen Mann attraktiver, wenn sie sieht, dass andere Frauen ihm Aufmerksamkeit schenken.

So wie man Frauen nicht vorwerfen kann, dass ihnen großgewachsene Männer häufig wertvoller erscheinen, wird man sich auch damit abfinden müssen, wenn Männer Frauen mit einem niedrigen Body Count bevorzugen.

Sexuelles Verlangen
Frauen haben ein niedrigeres sexuelles Interesse: Daten zeigen, dass 20–35 % der Frauen in westlichen Ländern über „niedriges sexuelles Verlangen“ berichten. Bei Männern sind es in denselben Studien 5–15 %. Es ist nicht bemerkenswert, wenn jemand nichts isst der keinen Hunger hat, so ist es auch wenig erstaunlich, dass Frauen in Summe weniger Sex haben sollten.


Gesellschaftliche Konsequenzen

Weibliche Promiskuität ist gefährlicher für die Gesellschaft, weil sie größere Konsequenzen hat:
  • Vaterlose Kinder: Ein hoher Bodycount bei Frauen erhöht das Risiko ungewollter Schwangerschaften. Dies führt zu mehr Einelternhaushalten, die gesellschaftliche Kosten verursachen.
  • Instabilität in Beziehungen: Ein hoher Bodycount bei Frauen wird oft als Signal für geringe Bindungsfähigkeit gesehen. Hohe Scheidungsraten 70 bis 90 % initiiert von Frauen, sind eine Folge instabiler Beziehungen.
  • Emotionale Belastungen: Frauen berichten häufiger als Männer von Reue, Schuldgefühlen oder emotionalem Stress nach unverbindlichem Sex. Dies hängt mit der Ausschüttung von Oxytocin während sexueller Intimität zusammen. Eine Studie fand, dass Frauen nach Casual Sex häufiger emotionale Bindungen entwickeln.

Spätrömische Dekadenz : Der Verlust von Identität und Orientierung in der westlichen Gesellschaft, die Kinderlosigkeit, der Anstieg an Singles und zügellose Sexualität bleiben nicht ohne Wirkung.
Auch Calhouns Arbeit am Tiermodell wurde als ein Beispiel für den gesellschaftlichen Zusammenbruchs einer menschlichen Zivilisation betrachtet.

Relativierung
Kritiker, die das als Doppelmoral bezeichnen, argumentieren, dass die Abwertung unfair sei. Diese Relativierung ignoriert die realen Folgen. Die Betonung von Autonomie kann Frauen dazu ermutigen, Risiken zu unterschätzen, was unverantwortlich ist.

Es ist keine große Kunst, viel Alkohol zu trinken, aber erwähnenswert ist, sich sportlich in seiner Freizeit zu betätigen. Aus diesen Gründen stört es manche Männer, wenn Frauen zu viel Erfahrung in eine Beziehung mitbringen. Promiskuität ist ein Problem für die Gesellschaft, aber von Frauen begangen ist es noch ein viel größeres.


Das Geheimnis, das deine Sicht auf Frauen verändert


Alexander Grace : Warum die unkontrollierte Sexualität der Frau (Promiskuität) jede Zivilisation zerstört.

Grundlage ist das Buch von J. D. Unwin : “Sex and Culture”
In seinem 1934 veröffentlichten Buch “Sex and Culture” untersucht der englische Sozialanthropologe J. D. Unwin den Zusammenhang zwischen dem Grad der sexuellen Zurückhaltung einer Gesellschaft und ihrem kulturellen Erfolg.
Nach einer Analyse von 80 indigenen Kulturen kommt Unwin zu folgenden Hauptthesen, dass Gesellschaften, die strenge sexuelle Normen wie voreheliche Keuschheit und eheliche Treue praktizieren, ihre sexuelle Energie in kulturelle Errungenschaften wie Kunst, Wissenschaft, Architektur und Expansion umleiten.

Umgekehrt führt eine Lockerung sexueller Normen, insbesondere der Verlust von Monogamie, zu einem Rückgang der kulturellen Vitalität. Unwin behauptet, dass Gesellschaften, die sexuelle Freizügigkeit zulassen, innerhalb weniger Generationen an Zusammenhalt, Antrieb und Zweck verlieren, was zu ihrem Niedergang führt.

Er stellt fest: „In der Geschichte der Menschheit gibt es kein Beispiel dafür, dass eine Gesellschaft ihre Energie bewahrt hat, nachdem eine neue Generation eine Tradition geerbt hat, die nicht auf vorehelicher und ehelicher Keuschheit besteht.“

Das alte Room ist untergegangen.
 
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Sigma Male
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26 Juli 2009
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Charlie Kirk on fathers
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Charlie Kirk (1993–2025), der US-amerikanische konservative Aktivist, war ein einflussreicher Verfechter traditioneller Familienwerte. Er kritisierte den Feminismus scharf und sah ihn als Ursache für den Zerfall der Kernfamilie, die für ihn aus verheirateten Eltern und Kindern bestand. Kirk plädierte dafür, dass junge Frauen priorisieren sollten, früh Kinder zu bekommen und zu heiraten, statt Karrieren nachzujagen, eine Haltung, die er als Schutz vor "Karrierismus, Konsumismus und Einsamkeit" begründete.

Besonders betonte er die Rolle des Vaters:
In der afroamerikanischen Community machte er Wohlfahrtsprogramme für den Anstieg von Alleinerziehenden-Müttern verantwortlich, was seiner Ansicht nach zu gesellschaftlichen Problemen wie Kriminalität und Armut führe.

Für Kirk war ein starker Vater unersetzlich für die Erziehung und Stabilität von Kindern.
Tragisch ironisch wurde er selbst am 10. September 2025 ermordet, wodurch seine zwei kleinen Kinder vaterlos zurückblieben.
Seine Ideen prägten die junge Menschen stark.


Charlie Kirk


Charlie Kirk

Brauchen Kinder wirklich Väter?
In gesellschaftlichen und politischen Debatten halten sich hartnäckig zwei Positionen:

  • Kinder brauchen ein Familienmodell mit Mutter und Vater, um sich gesund entwickeln zu können. Alleinerziehenden Müttern wird unterstellt, sie könnten ihren Kindern keine gleichwertige Entwicklung bieten.
  • Alleinerziehende Mütter stellen keinen Nachteil für das Kind dar. Entscheidend ist die Qualität der Beziehung und die finanziellen Ressourcen der Mutter. Einen Vater braucht es dazu keinen.
siehe in diesem Forum: hier

Forschung zeigt, dass Alleinerziehende Väter unter optimalen Bedingungen Kinder erfolgreich erziehen können. Kinder von Alleinerziehenden-Vätern haben oft bessere Outcomes als die von Alleinerziehenden-Müttern, was auf höheres Einkommen und soziale Stabilität zurückzuführen ist (z. B. Studien aus den USA, Pew Research).
 

cadja

Sigma Male
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26 Juli 2009
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Empathie der Frauen in die Irre geführt
Über die Gefahren falsch verstandener Fürsorge

Why Women Are More 'Progressive' Than Men

Katy Faust

Ein zentrales Problem unserer Zeit ist die unterschiedliche Art und Weise, wie Männer und Frauen gesellschaftliche Konflikte wahrnehmen. Frauen verfügen naturgemäß über eine stärkere pro-soziale Orientierung. Sie sind fürsorglicher und sensibler für das Leid anderer. Diese an sich positiven Eigenschaften werden jedoch zunehmend von politischen Strömungen ausgenutzt.

Soziale Medien verstärken diesen Effekt. Dort wird Empathie ständig in Richtung Opfergruppen kanalisiert, die als besonders schützenswert dargestellt werden. Frauen sind dadurch anfälliger für soziale Ansteckung: Sie übernehmen gerne die Erzählung, die ihnen vermitteln, sie müssten den vermeintlich Schwachen beistehen.


Beispiele aus verschiedenen Ländern

Deutschland – Silvesternacht 2015/16 in Köln
Hunderte Frauen wurden in einer einzigen Nacht Opfer sexueller Übergriffe durch überwiegend ausländische Männergruppen. Statt sofort Klartext zu sprechen, versuchten Politik und Medien zunächst, die Täterherkunft zu verschleiern. Viele weibliche Politikerinnen mahnten damals zur Zurückhaltung mit dem Argument, man dürfe nicht „pauschal diskriminieren“. Am Ende standen die Opfer allein da, während Tätergruppen teilweise sogar Verständnis erhielten, da man sie als kulturell benachteiligt darstellte.

Schweden – Humanitäre Großmacht
Schweden gilt als Paradebeispiel für moralische Überhöhung. Unter dem Banner von Humanität und Gleichberechtigung wurden über Jahre riesige Zuwanderungsströme begrüßt. Die Folge: steigende Gewalt- und Missbrauchszahlen, insbesondere gegen Frauen. Doch ein großer Teil der politischen Klasse, darunter auffällig viele weibliche Stimmen, lenkt die Empathie weiter auf die Tätergruppen, Migranten, die als benachteiligte Männer dargestellt werden, und nicht auf die schwedischen Opfer.

Frankreich – Banlieues und Schweigen
In Frankreich haben sich in Vorstädten Parallelgesellschaften etabliert, in denen Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein massives Problem ist. Doch die öffentliche Diskussion wird oft gebremst, weil man Rücksicht auf empfindliche Minderheiten nehmen müsse. Wieder sind es häufig Frauen in Politik und Kultur, die moralischen Druck aufbauen: Wer diese Missstände offen anspricht, wird als rassistisch oder unsolidarisch gebrandmarkt. Die eigentlichen Opfer, oft junge Französinnen aus einfachen Verhältnissen, bleiben unsichtbar.

USA – Cancel Culture und Opfer-Status
In den USA zeigt sich das Muster nicht nur bei Migration, sondern auch in Debatten um Geschlecht und Identität. Viele Aktivistinnen stellen sich reflexhaft auf die Seite angeblich Marginalisierter, auch wenn diese Gruppen ihre Privilegien ausnutzen. Ein Beispiel: Frauen, die gegen männliche Transathleten im Frauensport protestieren, werden nicht von feministischen Verbänden unterstützt, im Gegenteil, viele weibliche Funktionäre verteidigen die Unterdrückten, selbst wenn das faktisch die Chancen biologischer Frauen zerstört.


Hier zeigt sich eine tiefe Weltanschauungskluft zwischen Männern und Frauen. Junge Männer orientieren sich häufiger an Stimmen, die sie zur Verantwortung aufrufen: „Werdet Beschützer und Versorger.“ Junge Frauen hingegen folgen oft Ideologien, die ihnen sagen, sie müssten den Opfern beistehen, selbst wenn diese Opfer in Wahrheit Täter sind.

Eine Gesellschaft, die Frauen unkritisch ihrer Empathie folgen lässt, läuft Gefahr, ihre moralische Orientierung zu verlieren. Männer müssen lernen, den moralischen Kompass wieder zu verkörpern.


Woher kommen die Einflüsse?

Medien und soziale Netzwerke
Plattformen leben davon, Emotionen zu erzeugen. Empathie und Empörung verkaufen sich besser als Fakten. Frauen sind hier die Hauptzielgruppe: Sie werden mit Geschichten über Unterdrückte überflutet, die gezielt Mitleid auslösen.

Politische Ideologien
Linke und progressive Bewegungen nutzen den Instinkt, den Schwachen zu schützen, als Einfallstor. Alles wird unter dem Schlagwort Solidarität verkauft. Wer widerspricht, gilt sofort als herzlos, was Frauen keinen Ausweg lässt.

Kulturelle Narrative
Seit Jahrzehnten wird Frauen eingeredet, dass Empathie automatisch moralisch richtig sei. Dabei wird verdrängt, dass Empathie auch fehlgeleitet werden kann, nämlich dann, wenn sie Tätern gilt, nicht Opfern. Du hast Gefühle, aber du bist nicht deine Gefühle, was Frauen schwerer fällt zu trennen und zu hinterfragen.


Welche Absichten stecken dahinter?

Die Hauptabsicht ist Machterhalt.
  • Politiker und Aktivisten wissen, dass Frauen als Wählerinnen und Unterstützerinnen leichter mobilisierbar sind, wenn man ihr Mitgefühl anspricht.
  • Ideologische Bewegungen haben erkannt, dass Frauen als moralische Verstärker wirken: Ihre Sehnsucht zur Fürsorge macht jede Bewegung unanfechtbarer, weil man sich auf das Herz beruft, nicht auf den Verstand. Die zunehmende Kinderlosigkeit unterstützt diese Entwicklung.
  • Medien nutzen Frauen als Resonanzverstärker. Ihre Empörung schafft Reichweite, Klicks und damit Geld.

Frauen als die eigentlichen Missbrauchten

Das Tragische ist: Frauen glauben, dass sie Gutes tun – in Wahrheit werden sie benutzt.
  • Sie stellen sich schützend vor Täter, weil diese als „Opfer“ etikettiert wurden.
  • Sie werden als moralisches Feigenblatt missbraucht: Niemand wagt zu widersprechen, wenn Frauen mit Tränen in den Augen für die „Benachteiligten“ eintreten.
  • Gleichzeitig lassen sie die wirklich Schutzbedürftigen im Stich. Es sind die Söhne und Töchter des eigenen Landes, die vermehrt auf sich gestellt werden.
So kippt das System
Frauen, die biologisch dazu geschaffen sind, Kinder und Schwache zu schützen, werden in eine Rolle gedrängt, in der sie Täter decken und Opfer verraten. Damit verlieren sie nicht nur ihre moralische Autorität, sondern werden selbst geistig und politisch Teil eines Missbrauchs.

Für Männer bedeutet das:

  • Erkennen, wo Empathie zur Waffe gemacht wird.
  • Klar benennen, wer die wahren Opfer sind.
  • Frauen schützen – auch vor ihrem eigenen Missbrauch durch Ideologien.
Eine gesunde Gesellschaft braucht Frauen, die ihre Fürsorge auf die Richtigen richten, und Männer, die den Mut haben, Grenzen zu setzen.

Kinderlosigkeit als Brandbeschleuniger

Frauen sind biologisch und psychologisch auf Mutterschaft ausgerichtet. Der stärkste Instinkt ist, das eigene Kind zu beschützen. Fehlt dieses reale Kind, sucht sich der Instinkt ein Ersatzobjekt. Jordan Peterson brachte es auf den Punkt: „Nicht alles, was schreit, ist ein Baby. Manchmal sind es Monster.“ (Narzissten)

Warum Kinderlosigkeit das Problem verstärkt:

  • Ungebundene Fürsorge-Energie
    Frauen, die keine Kinder haben, richten ihre Fürsorgeinstinkte oft nach außen auf politische Bewegungen und Ideologien. Die Mutterinstinkte werden nicht weniger, sie werden nur fehlgeleitet.
  • Verstärkte Ideologieanfälligkeit
    Ohne reale Bindung an ein eigenes Kind oder eine Familie können die Geschichten von unterdrückten Minderheiten oder gesellschaftlichen Opfern den Platz des Kindes einnehmen. Frauen glauben dann, sie müssten diese Gruppen mit derselben Fürsorge verteidigen, die eigentlich den eigenen Nachkommen gelten würde.
  • Politische Instrumentalisierung
    Ideologische Bewegungen wissen das. Sie setzen gezielt auf kinderlose Frauen als Aktivistinnen, weil diese emotional verfügbar sind und ihre Energie nicht in Familie, sondern in große gesellschaftliche Kämpfe investieren. Damit werden Frauen zu Werkzeugen fremder Interessen.
  • Gesellschaftliche Folgen
    Kinderlose Frauen, die ihre Empathie in politische Projekte umlenken, prägen das gesellschaftliche Klima. Statt dass Frauen für ihre Kinder kämpfen, kämpfen sie für abstrakte Opfergruppen, selbst wenn das faktisch den Schutz ihrer eigenen Gesellschaft untergräbt.
In Ländern mit besonders hoher Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen, etwa Deutschland oder Schweden fällt auf, dass weibliche Politikerinnen und Aktivistinnen besonders lautstark für Migranten, Gender Ideologien oder globale Opfergruppen eintreten. Währenddessen sinkt die Bereitschaft, die eigenen Kinder (sofern überhaupt vorhanden) oder die nächste Generation zu schützen.

Die Kinderlosigkeit verstärkt den Missbrauch weiblicher Empathie massiv. Frauen ohne eigene Kinder suchen Ersatzobjekte für ihren Fürsorgeinstinkt – und landen damit oft in den Armen politischer Bewegungen, die diesen Instinkt kaltblütig ausnutzen.


Kinderlosigkeit westlicher Frauen
In den letzten 50 Jahren hat die Kinderlosigkeit in westlichen Gesellschaften deutlich zugenommen. Während Frauen der Jahrgänge um 1940 in Europa meist nur zu 10–12 % kinderlos blieben, sind es bei jüngeren Jahrgängen schon 20 % und mehr. In Deutschland z. B. ist jede fünfte Frau der Jahrgänge 1973–77 im Alter von 45–49 kinderlos geblieben.

Parallel dazu sind die Geburtenraten stark gefallen. In den 1960ern hatten westliche Länder noch im Schnitt 3 Kinder pro Frau; heute liegt die Geburtenrate in der EU bei 1,38 – weit unter dem Niveau, das nötig wäre, um die Bevölkerung stabil zu halten.

Warum dieser Trend?

  • Späterer Einstieg in Partnerschaft und Familie
  • Längere Ausbildungswege und Karriereorientierung
  • Kinderlosigkeit ist gesellschaftlich akzeptiert
  • Instabile Beziehungen und steigende Scheidungsraten
  • Ideologische Prägung
Viele Frauen verschieben den Kinderwunsch nach hinten, oft zu lange, sodass er nicht mehr realisiert werden kann.

Je weniger Frauen ihre Fürsorge an eigene Kinder binden, desto anfälliger werden sie für Manipulation und desto mehr Verantwortung tragen Männer, Grenzen zu ziehen.


Vergewaltigung: Frau muss wegen Hasskommentar in Arrest – Verurteilter bleibt frei
WELT, 27.06.2024
Im Fall einer Gruppenvergewaltigung einer 15-Jährigen in Hamburg erhielten 8 von 9 jungen Tätern (meist mit Migrationshintergrund) Bewährung, trotz fehlender Reue.
Eine Bekannte des Opfers wurde hingegen für Beleidigungen gegen einen Täter zu Arrest verurteilt – ein Beispiel, wie der Fokus auf "Schutz" der Täter (durch milde Strafen) die Debatte über Opferrechte verzerrt.
WELT-Artikel

Opfer verschweigt Vergewaltigung durch Flüchtlinge
NDR, 26.07.2016
Die linke Nachwuchspolitikerin Selin Gören wird im Januar 2016 vergewaltigt. Die Täter: vermutlich Flüchtlinge.
Bei der Polizei zeigt Gören aber nur einen Diebstahl an. Und als Täter beschreibt sie fälschlicherweise eine Gruppe von Männern, unter denen auch Deutsche gewesen sein sollen.
Warum hat sie gelogen?
NDR


Weitere Gespräche mit Katy Faust
 
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Alpha Reinterest Phase

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Untreue der Ehefrau

Eine Studie (ElitePartner 2020) gibt an, dass 39 Prozent der Frauen in der Altersgruppe 30 bis 39 ihren Partner schon einmal betrogen haben, was sie zur am häufigsten betrügenden Altersgruppe macht.

Betrug in der Ehe durch Frauen

  • 30-39 Jahre: 39 % der Frauen und 25 % der Männer.
  • 40-49 Jahre: 32 % der Frauen und 27 % der Männer.
  • 50-59 Jahre: 29 % jeweils

Why do women cheat? What goes on in their minds?

Psycho Shift

Scheidungsraten und Untreue
Das bedeutet, dass Frauen um dem Zeitpunkt der Eheschließungen ein besonders hohes Interesse haben, ihren Partner zu betrügen. Man möchte meinen, dass wenn Kinder ins Spiel kommen, ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein zum Tragen kommt, aber es scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Sobald Frauen sich für die Familie entscheiden, wird ihre Unzufriedenheit am stärksten.

Laut einer Studie der Universität Stanford, die über 2000 heterosexuelle Paare zwischen 2010 und 2015 begleitete, initiieren Frauen in etwa 70 % der Fälle eine Scheidung.

  • 70 % der Beziehungen werden von Frauen getrennt.
  • Von den restlichen Trennungen werden 5 bis 20% von Frauen indirekt veranlasst.
  • Und je höher die Bildung und liberaler die Einstellung der Frau ist, desto höher steigt der Wert bis etwa 90 %.

In Europa ist der Anteil der Verheirateten rückläufig, da bei den 30- bis 35-Jährigen nur etwa 35 % verheiratet sind. Der Anteil der Singles liegt bei etwa 30 % der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren. Besonders hoch ist der Singleanteil in Großstädten (bis zu 54 %). Weniger als 20 % der Ehepaare leben vollständig monogam.

Siehe Serielle Monogamie

Hohe Scheidungsraten und Untreue deuten darauf hin, dass die Ehe nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Der Fokus auf Selbstverwirklichung führt dazu, dass Kinder später oder gar nicht in die Lebensplanung passen. Das Durchschnittsalter von Müttern bei der Geburt des ersten Kindes liegt bei etwa 31,4 Jahren. In Deutschland liegt das durchschnittliche Erstheiratsalter für Männer bei 35,3 Jahren und für Frauen bei 32,8 Jahren (2023).

Frauen unterschätzen die Abnahme der Fruchtbarkeit, mit 30 Jahren sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft auf etwa 20 % pro Zyklus.
Der Rückgang beschleunigt sich nach dem 35. Lebensjahr, und mit 40 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 5–10 %.

Untreue ist ein Trennungsgrund von Ehepaaren und 70–80 % der Teilnehmer nennen Untreue als unverzeihlich und direkten Auslöser. Untreue trägt zu bis zu 30 % der Scheidungen bei, wobei etwa 40 % der Ehen geschieden werden. Was die Frage aufwirft, warum Frauen überhaupt heiraten oder besser: Warum tun sich Männer und Frauen das noch an?

Erschwerend kommt hinzu, dass weibliche Untreue in 40–66 % der Fälle zur Trennung oder Scheidung führt und damit ebenfalls höher als bei Männern ist.
Das Phänomen, dass Frauen ab etwa 36 Jahren ihre Loyalität gegenüber ihrem Partner wieder verlieren, wird als Alpha Reinterest Phase beschrieben. Es startet eine tiefgreifende biologische und soziologische Veränderung in ihrer Identität und Loyalität und wird begleitet mit zunehmender Untreue. Frauen verlagern ihre Loyalität von der Familie auf sich selbst.


Anzeichen für emotionalen Rückzug

Eine Frau, die fremdgeht, hinterlässt immer diese Zeichen

Psycho Shift

  • Umgeleitete Aufmerksamkeit und Energie: Die Frau ist physisch anwesend, aber ihre Energie ist anderswo. Sie wirkt auf Autopilot, zeigt Desinteresse an Gesprächen und reagiert aus Verpflichtung.
  • Geheimhaltung des Telefons: Das Telefon wird zu einem Schutzobjekt, immer mit dem Display nach unten, nahe bei sich und passwortgeschützt.
  • Abwehrhaltung bei Fragen: Einfache Fragen nach ihrem Tag führen zu Abwehrhaltung oder der Gegenfrage, warum der Mann überhaupt fragt.
  • Inszenierte Zuneigung: Echte Gefühle werden durch berechnete Zuneigung ersetzt, die strategisch eingesetzt wird, um ein bestimmtes Gefüge aufrechtzuerhalten und die Gefühle des Mannes zu managen.
  • Vermeidung der Zukunftsplanung: Pläne, die das Paar früher gemeinsam für nächste Saison oder nächstes Jahr gemacht hat, werden vage oder auf höchstens nächste Woche verschoben.
  • Image-Transformation, die den Partner ausschließt: Sie beginnt mit einer größeren persönlichen Umgestaltung, die sich vom Beziehungsalltag losgelöst anfühlt. Der Mann wird in den Prozess nicht einbezogen.
  • Rückzug am Abend: Die Abendstunden, die früher der Verbindung dienten, fühlen sich leer an; Anrufe, Texts oder Gespräche entfallen.
  • Widerwille gegen den Erfolg des Partners: Echter Erfolg des Mannes ruft bei ihr innere Anspannung hervor, anstatt geteilte Freude. Sie fängt an, seine Leistungen zu minimieren. Das passiert, weil sein Erfolg droht; es erinnert sie daran, dass er Optionen hat und die Trennung dadurch riskanter wird.
  • Vollständige Gleichgültigkeit: Dies ist das Endstadium, in dem es kein Streiten, keine Bemühungen und keine emotionale Investition mehr gibt.

Warum Frauen ab 36 ihre Loyalität ändern

Dark Mind

Kindererziehungsjahre
Während der Kindererziehungsjahre ist die Loyalität einer Frau primär auf die Familie ausgerichtet. Sie wählt ihren Partner oft nach seiner Eignung als Versorger und Beschützer für die Familie aus. Früher erreichten die Kinder meist das Alter von 16–17 noch ihre Unabhängigkeit, bevor die Alpha Reinterest Phase begann, moderne Kinder trifft es schon in ihrer Kindheit.

Kulturelle Einflüsse
Die moderne Gesellschaft fördert die Idee, dass persönliches Glück und Selbstverwirklichung oberste Priorität haben. Begriffe wie Selbstfindung werden kulturell verstärkt und ermutigen Frauen, ihre Beziehungen neu zu bewerten. Der Ehemann, der einst als stabiler Partner galt, wird als Hindernis wahrgenommen. Hatten Frauen früher eine glückliche Familie zum Ideal, stehen nun die eigenen Bedürfnisse im Mittelpunkt.

Siehe Woke Mind Virus

Neubewertung des Partners
Nach dem Ende der Kindererziehungsjahre bewerten Frauen ihre Partner nach neuen Kriterien wie Leidenschaft, anstatt nach Stabilität. Wenn der Mann diesen neuen Anforderungen nicht entspricht, kann er als Teil der Vergangenheit gesehen werden, was die Loyalität gegenüber der Beziehung untergräbt. Der Stimmungswandel der Frau kommt überraschend, denn die letzten Jahre war genau das ein Grund zum Vorwurf.

Biologische Veränderungen
Vergleichbar mit der Pubertät, leitet sich eine hormonelle Veränderung ein und das Nachlassen mütterlicher Aufgaben setzt eine Sehnsucht nach Selbstverwirklichung frei. Diese Energie, die nicht mehr an die Familie gebunden ist, sucht eine neue Beschäftigung. Diese hormonelle Veränderung hat den Rückgang der Fruchtbarkeit zur Folge.


Die Identitätsverschiebung

Frauen erleben mit der Familiengründung eine radikale Identitätsverlagerung. Sie werden von der begehrten Frau zur Verantwortungsträgerin. Diese Veränderung kann innere Entfremdung auslösen: Die Frau spürt, dass sie nicht mehr gesehen wird wie früher, weder als Individuum noch als erotische Person.

Wenn ein anderer Mann diese Identität der Begehrtheit, Jugend, Leichtigkeit wieder anspricht, wirkt das wie eine Wiederbelebung der eigenen Weiblichkeit.
Gerade verheiratete oder gebundene Frauen mit Kindern erleben diesen Kontrast besonders stark, weil sie sich zwischen Mutterrolle und Selbstbild als attraktive Frau hin- und hergerissen fühlen. Untreue wird dann unbewusst als Versuch, die alternative Identität zurückzugewinnen.

Siehe Die Rolle der Mutter

Die Selbstverwirklichung
Die moderne Kultur verstärkt diesen inneren Konflikt: Frauen hören permanent, dass sie sich selbst verwirklichen sollen, niemandem etwas schulden und ihre Freiheit leben sollen. Diese Geschichten geraten in direkten Konflikt mit dem realen Leben als Mutter und Ehefrau, das naturgemäß Einschränkungen mit sich bringt.


Hormoneller Wandel

Wenn also ein Gefühl von Stillstand entsteht, wird es nicht als natürliche Phase einer langfristigen Bindung interpretiert, sondern als Zeichen dafür, dass etwas fehlt oder falsch läuft. Das führt zu einer Umdeutung: Nicht ich als Frau bin unruhig, sondern der Mann passt nicht mehr zu mir. Diese Deutung legitimiert dann emotionale oder körperliche Abwege.

Von Dopamin zu Oxytocin
In der Anfangsphase einer Beziehung wird das Gehirn mit Dopamin, das bei Verliebtheit wie ein Drogenrausch wirkt, versorgt. Sobald die Beziehung stabil wird, tritt an die Stelle dieses Rausches das Oxytocin-System, das Bindung, Vertrauen und Sicherheit, aber kein Hochgefühl bietet.

Frauen interpretieren diesen chemischen Wandel fälschlich als sich entlieben. Sie sagen dann Dinge wie: „Ich liebe ihn, aber ich bin nicht mehr in ihn verliebt.“ Das Gefühl von Ruhe und Sicherheit wird als Langeweile wahrgenommen. Der Körper verlangt nach neuem Dopamin und damit nach Reiz, Bestätigung, Aufregung. So entsteht eine emotionale Anfälligkeit für neue Aufmerksamkeit. Aber es wird noch spezieller.

Das Vasopressin
Das Hormon Vasopressin hat bei Männern und Frauen ähnliche Grundfunktionen (Wasserhaushalt, Blutdruck), zeigt aber geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten:

Siehe der kleine Unterschied

Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass genetische Unterschiede im Vasopressin-System geschlechtsspezifisch die Neigung zu Bindung und Untreue beeinflussen können. Die Hypothese ist, dass Vasopressin bei Männern stärker mit dem Schutz der bestehenden Bindung und bei Frauen mit einer Neigung zur Untreue in Zusammenhang steht.

  • Vasopressin bei Männern wird mit stärkerer Bindung und Treue verbunden. Es kann das Interesse an der eigenen Partnerin fördern und die Anziehung zu anderen Frauen verringern, also eher Beziehungsschutz und Eifersucht verstärken.
  • Vasopressin bei Frauen zeigen Studien, dass es bei bestimmten genetischen Varianten eher mit einer Neigung zur Untreue zusammenhängt. Bei Frauen ist Oxytocin für Nähe und Bindung wichtig, doch die Wirkung von Oxytocin lässt nach.
Genetische Unterschiede im Vasopressin-System können bei Männern und Frauen unterschiedlich auf das Beziehungsverhalten wirken. Bei Männern wird Vasopressin eher mit Bindung, bei Frauen teils mit Untreue in Verbindung gebracht.

Die einzigartige emotionale Motivation der Frau

Das emotionale Vakuum
Der Hauptgrund, warum Frauen überhaupt eine Affäre beginnen, ist laut Studien und Paartherapie seltener die reine Lust auf Sex, sondern das Gefühl, emotional zu verhungern.
Sie fühlen sich vom Partner nicht mehr gesehen, nicht mehr begehrt oder in ihrer Rolle als Frau nicht ausreichend wertgeschätzt.

Die Affäre wird dann zu einer Suche nach Bestätigung des eigenen Wertes und nach einem Gefühl von Lebendigkeit. Die Motivation ist also die Wiederbelebung des Selbstwerts. Etwas, das sie dem eigenen Partner zuerst entzogen haben, dann vorgeworfen und ihn nun nicht mehr so einfach wiederbeleben lassen.

Why Are Women Always Unhappy? (The Truth No One Tells You)

Psycho Shift

Hormonelle Verstärker
Wenn die Frau diese emotionale Lücke verspürt und einen neuen Mann kennenlernt, trifft ihr weibliches Hormonprofil auf den Dopamin-Rausch des Neuen.
Das weibliche Sexualhormon Östrogen interagiert nach neurobiologischen Erkenntnissen direkt mit dem Belohnungssystem im Gehirn. Es wird vermutet, dass Östrogen die Empfindlichkeit der Dopamin-Rezeptoren erhöht.

Im Vergleich zum Mann reagiert das weibliche Gehirn möglicherweise stärker und intensiver auf den Dopamin-Ausstoß, den eine neue, heimliche Romanze erzeugt. Der Kick ist buchstäblich intensiver.

Die Fehlinterpretation als "Wahre Liebe"
Die Frau erlebt einen überwältigenden Rausch von Glück und Euphorie, der direkt ihre emotionale Lücke füllt. Da sie sich im Dopamin-Zustand plötzlich wieder wahrgenommen, aufregend und geliebt fühlt, verwechselt sie diesen chemischen Rausch mit einer tiefen, wahren emotionalen Verbindung oder sogar mit der großen Liebe, die sie in ihrer Ehe vermisst hat.

Sie vergleicht ihren stabilen, aber reizarmen Oxytocin-Partner (Realität) mit dem euphorischen Dopamin-Kick des Affärenpartners (Fantasie). Weil der Rausch durch Östrogen so stark verstärkt wird, erscheint der neue Partner als die emotionale Wahrheit und die Ehe als das Problem.

Der Mann hingegen sucht den Dopamin-Kick oft primär durch die sexuelle Abwechslung und den Nervenkitzel der Jagd. Seine Motivation ist meist weniger stark auf die emotionale Rettung des Selbstwerts fixiert.
Deshalb ist die Untreue der Frau so oft ein existentielles Drama: Sie ist emotionaler und wird dadurch schneller zu der Überzeugung geführt, dass sie ihre alte Beziehung verlassen muss, um der Wahrheit ihres Gefühls zu folgen.

Es ist damit nicht zu vergleichen, ob ein Mann oder eine Frau fremd geht. Es ist viel schlimmer, wenn Frauen betrügen.


Der Konflikt, der Frauen in die Krise treibt

Die ökonomische Abwertung der Fürsorgearbeit
In der modernen Gesellschaft wird der Wert einer Tätigkeit nach ihrem ökonomischen Ertrag oder ihrer Sichtbarkeit bemessen.

Die Versorgerrolle des Mannes wird durch ein Gehalt oder eine öffentliche Leistung honoriert. Sein Wert ist messbar angesehen. Die Arbeit der Mutter ist immateriell und öffentlich unbezahlt. Früher war diese Arbeit der Frau angesehen, doch dieser Wert wird mittlerweile von den Frauen selbst in Abrede gestellt. Die Folge ist, dass die Frau emotional nicht mehr in die Familie investieren will. Das Gefühl, unsichtbar zu sein, führt zur inneren Abwertung der eigenen traditionellen Rolle.

Die moderne Frau steht unter dem Druck, sowohl die traditionell emotionale Rolle als auch die moderne Leistungsrolle perfekt erfüllen zu wollen. Diese Doppelrolle ist nicht zu bewältigen. Die Suche nach der Anerkennung sucht die Frau dort, wo die Wertschätzung am schnellsten ist: bei einem neuen Mann, der ihr emotionale Aufmerksamkeit schenkt. Die Affäre wird zur Rebellion gegen die Reduzierung auf die Funktion der Mutter.

Reproduktive Verweigerung
Versuche der Männer mehr Einfluss auf reproduktive Entscheidungen bei Abtreibung und Sorgerechtsfragen werden aber vehement sowohl vom Staat als auch von Frauenrechtlerinnen abgelehnt. Dies wird mit dem Verweis auf die körperliche Autonomie der Frau begründet, da sie die Schwangerschaft trägt.

Frauen weisen Männer zu Beginn einer Beziehung aber auch gern von Hausarbeit oder Erziehung weg, weil sie bestimmte Aufgaben anders erledigt sehen möchten. Dies wird in der Forschung als Gatekeeping beschrieben: Frauen, die aus Sorge um Kontrolle oder Perfektionismus Aufgaben übernehmen, anstatt sie zu teilen.

Historisch und auch heute werden Mütter als primäre Erziehungspersonen angesehen. Dies führt dazu, dass Mütter in Sorgerechtsstreitigkeiten häufig bevorzugt werden, insbesondere wenn das Kind jung ist. Männer müssen oft nachweisen, dass sie genauso geeignet sind, was naturgemäß nur bedingt funktioniert. Wenn Frauen, Männer anfangs von Erziehungsaufgaben wegweisen, kann dies langfristig dazu führen, dass Männer Probleme haben, diese Bindung zum Kind aufzubauen und die Eignung nachzuweisen.

Siehe Ehe macht Frauen glücklich

Abwertung der Fürsorge
Daher ist die Abwertung der emotionalen Arbeit in unserer Kultur eine treibende Kraft für das Vakuum, das Frauen dann mit der intensiven chemischen Bestätigung einer neuen Romanze zu füllen versuchen. Die Frau spürt den Druck, beruflich mithalten zu müssen, um gesellschaftlich anerkannt zu werden. Dadurch wird die Rolle der Mutter in der eigenen Wahrnehmung als weniger wichtig abgewertet. Sie hat die Wahlfreiheit gewonnen, die sie gefordert hat, aber steht jetzt vor einer unlösbaren Aufgabe sie umzusetzen.

Die Frauen haben durch den Feminismus gelernt, dass ihr Sein mehr als nur Mutterschaft umfassen sollte. Die Gesellschaft kann ihr aber die Einzigartigkeit der Funktion der Mutter nicht abnehmen und gleichzeitig wird die Erwartung, sich mit den Männern zu messen, meist ebenfalls eine Enttäuschung bleiben. Früher gaben familiäre Werte Halt, um der Versuchung zu widerstehen, alles aufzugeben; heute wirkt das Umfeld einer Frau oft als Katalysator, um die Familie mit Ehemann und Kind hinter sich zu lassen.

Siehe Fürsorge der Frau wird in die Irre geführt.


Verweigerung des Sex mit dem Ehemann

Bis zu ein Drittel der Frauen berichtet von einer niedrigen Libido, also deutlich häufiger als Männer. Was bedeutet, dass der Mann versuchen kann, sie zu überzeugen, so zu tun, als wäre sie leidenschaftlich, aber wirklich befriedigend ist das weder für sie noch für ihn. Wenn es keine medizinischen oder psychologischen Probleme gibt, die man behandeln kann, wird einer der zwei leiden müssen.

Bei Frauen ist ein niedriges sexuelles Interesse relativ häufig: Daten zeigen, dass 20–35 % der Frauen in westlichen Ländern über „niedriges sexuelles Verlangen“ berichten. Bei Männern sind es in denselben Studien 5–15 %.
(Asexualität: ca. 1 %, mehr Frauen als Männer.)

Emotionalität der Frau
Für viele Frauen ist die sexuelle Intimität eine Folge der emotionalen Verfassung. Im Gegensatz zur oft spontanen sexuellen Motivation des Mannes ist weibliches sexuelles Verlangen häufig reaktiv. Das ist ein Grund, warum es Aufgabe des Mannes ist in Fragen des Kennenlernes und des Initieren von Sex aktiv zu werden. Es bewahrt die Menschheit vor dem Aussterben.

Die Frau, die sich im Alltag auf ihre Funktion Mutter reduziert fühlt, empfindet die sexuelle Annäherung des Partners oft als eine weitere funktionale Anforderung.
Wenn ihre emotionalen Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind, fühlt sich die sexuelle Geste des Mannes nicht wie ein Akt der Liebe und Leidenschaft an, sondern wie ein weiterer Punkt auf der Aufgabenliste.

Die Verweigerung
Die Zurückweisung des Mannes ist somit nicht primär eine Abweisung seiner Person, sondern eine Verweigerung, als funktionelles Sexobjekt zu dienen, wenn die emotionale Brücke fehlt. Eine Frau kann dann buchstäblich alles, was ihr Mann initiiert, um Intimität zu erzeugen, als Manipulation interpretieren, selbst ein romantisches Abendessen. Die Frau kann ihr Gefühl nicht in einen Akt der Leidenschaft überführen, wenn sie sich im Alltag nicht als begehrenswerte Frau, sondern nur als unersetzliche Mutter fühlt.


Die Paradoxie: Warum wird der Ehemann abgewertet und der Fremde aufgewertet?

Die Frau wertet nicht den Mann oder Sex an sich ab, sondern die Art der Annäherung und die Rolle, die sie dabei einnehmen soll.

Die Abwertung des Ehemanns
Im Alltag der Ehe, die von Stabilität und Logistik geprägt ist, fühlt sich die Frau in ihrer Rolle als Mutter gefangen.
Der Sex des Ehemanns wird als Anforderung interpretiert: Wenn der Mann sich körperlich nähert, interpretiert die Frau dies als den Wunsch nach einer funktionalen Dienstleistung als einen weiteren Punkt auf der To-do-Liste nach Kinderbetreuung und Arbeit.

Die Frau empfindet die Geste nicht als Ausdruck von leidenschaftlichem Begehren für ihr individuelles Sein als Frau, sondern als den Versuch des Mannes, seine triebgesteuerte Notwendigkeit zu befriedigen. Sie fühlt sich nicht begehrt, sondern gebraucht.
Die Frau verweigert also nicht den Mann, sondern die Abspaltung von Sex von der emotionalen Verbindung.

Every Husband Needs to See This Before It’s Too Late

Psycho Shift

Die Aufwertung des Fremden
Der fremde Mann, noch frei von Unterstellungen, umgeht dieses Problem, indem er das emotionale Vakuum der Frau füllt. Er muss sich nicht um Rechnungen oder Kinder kümmern, er ist frei vom Verdacht, die Frau als Objekt der Befriedigung auszunutzen. Wenn er ihr Zeit, Aufmerksamkeit oder Komplimente schenkt, richtet sich das ausschließlich an die Frau und nicht an die Mutter. Der sexuelle Akt mit dem Fremden wird für die Frau zur Befreiung aus ihrem Vertrag. Er ist der Beweis dafür, dass sie noch begehrenswert ist, und fühlt sich somit wie ein Akt der wahren Leidenschaft an.

Frauen erreichen ihren sexuellen Höhepunkt nicht in ihren 20ern, sondern oft in ihren 40ern und 50ern. Dies liegt daran, dass sie mit zunehmendem Alter ihre Unsicherheiten ablegen, ihre Körper besser verstehen und ihre sexuellen Wünsche klarer definieren können. Frauen in ihrer Alpha Reinterest Phase, die sich begehrt und wertgeschätzt fühlen, erleben oft eine vulkanische Sexualität, allerdings abseits vom häuslichen Ehebett.


Von Männer wird Verantwortung erwartet

Jungen werden in den meisten Kulturen stärker über Leistung, Pflicht und äußere Stabilität definiert. Von klein auf wird ihnen vermittelt, dass sie Verantwortung übernehmen sollen. Das klassische Männlichkeitsideal ist eng mit Pflichtbewusstsein, Versorgung und Verlässlichkeit verbunden.

Siehe Vorteile der Ehe

Ein Mann wird meist danach beurteilt, was er tut; eine Frau eher danach, wer sie ist. Das führt dazu, dass Männer sich über Funktion und Verpflichtung stabilisieren, während Frauen stärker nach emotionaler Erfüllung streben.
Sobald Väter eine Familie gründen, wird die Erwartung an ihre Rolle zu einem zentralen Teil ihrer Identität. Finanzielle Stabilität, Schutz und Fürsorge gelten als Ausdruck von Männlichkeit.

Wenn eine Beziehung zerbricht, verlieren viele Väter daher nicht nur ihre Partnerin, sondern auch ihre zentralen Sinn. Das erklärt, warum sie nach Trennungen überdurchschnittlich stark mit Depression, Orientierungslosigkeit und Rückzug kämpfen.

In langfristigen Partnerschaften suchen Männer oft Ruhe, Sicherheit und Loyalität, während Frauen tendenziell stärker auf Emotionalität und Entwicklung achten. Wenn eine Beziehung in Routine übergeht, fühlen sich Männer häufig angekommen; für sie ist das ein Zeichen von, dass es gut läuft. Frauen erleben dieselbe Phase als Stillstand, weil Spannung und Romantik fehlen.

Wenn Männer Vater werden, sinkt ihr Testosteronspiegel messbar, ein biologischer Mechanismus, der Bindung und Fürsorge fördern soll. Dieser hormonelle Wandel begünstigt Stabilität und Langfristigkeit. Bei Frauen dagegen führt die hormonelle Umstellung nach Schwangerschaft und Geburt zu starken Schwankungen. Während sich die Bindung zum Kind stärkt, schwächt sich die Paarbindung. Das erklärt, warum manche Frauen in dieser Phase emotionale Distanz zum Partner erleben, da sie intensiver mit dem Kind verbunden sind.

Siehe Brauchen Kinder wirklich Väter?

Doppelmoral der Gesellschaft
Gesellschaftlich wird männliche Verantwortung erwartet, weibliche gewürdigt. Ein Mann, der seine Familie verlässt, gilt als verantwortungslos; eine Frau, die dasselbe tut, als mutig und selbstbestimmt. Dieser doppelte Maßstab erzeugt eine Asymmetrie: Männer werden sanktioniert, wenn sie Pflichten nicht erfüllen, Frauen ermutigt, sich neu zu finden. Es gibt eine hohe Bereitschaft, alles, was eine Frau tut, durch die Gesellschaft zu rechtfertigen.

Siehe Phasen der Betaisierung des Mannes
Sobald sich ein Mann für eine Frau entschieden hat, beginnt sie instinktiv mit der Manipulation, ihn an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Diese Manipulation ist etwas Positives und sorgt dafür, dass menschliches Leben auch Krisen übersteht. Je nach Selbstwert der Frau verlaufen die Phasen der Manipulation des Mannes konstruktiv oder destruktiv ab:

  • Phase 1: Exklusivität - Love Bombing : Starke sexuelle Anziehung
  • Phase 2: Markierung - Isolierung : Manipulation mittels Heirat, Kind und Eifersucht
  • Phase 3: Sexuelle Verweigerung - Abwertung : Zuneigung lässt nach, Aufwand wird reduziert
  • Phase 4: Verlust des Respekts - Optionalität : Hat der Mann seine Pflicht erfüllt?

A clinical study on what happens to your wife after separation

Dark Mind


Alpha Reinterest Phase

Die Anziehung, die dominante Männer auf manche Frauen ausüben, was oft zu spontanen sexuellen Begegnungen führen kann, umfasst sowohl psychologische als auch möglicherweise evolutionäre Aspekte.

Siehe Body Count

Das Gefühl der Sicherheit und Kompetenz
Schutz und Geborgenheit können eine unbewusste, tief verwurzelte Sehnsucht nach einem Partner hervorrufen, der Stärke und Zuverlässigkeit signalisiert. Dominanz kann als Indikator für die Fähigkeit interpretiert werden, für sich selbst und für andere einzustehen und Probleme zu lösen.

Der Reiz des Abenteuers
Frauen suchen gezielt nach Aufregung und intensivem Erleben, was als Sensation Seeking bezeichnet wird.

Im Kontrast zum routinierten Alltag oder zu zärtlichem Sex kann das Erlebnis mit einem dominanten Mann die Lust auf etwas anderes befriedigen, die Lust, Grenzen auszutesten. Dominanz wird mit Leidenschaft, Intensität und dem Unbekannten assoziiert.

Die psychologische Entlastung durch Kontrollabgabe
Dieser Punkt ist oft der wichtigste psychologische Faktor bei sexueller Dominanz und Unterwerfung.
Im Schlafzimmer kann die bewusste Abgabe der Kontrolle eine enorme psychische Entlastung darstellen. Es bedeutet, die Verantwortung für den Moment vollständig an den Partner abzugeben. Eine Erfahrung, die dem eigenen Mann nicht zugestanden werden möchte und zugetraut wird.

Die Macht der sexuellen Fantasie und Rollenspiele
Sexuelle Anziehung entsteht stark im Kopf, und Dominanz und Unterwerfung sind mächtige Fantasie-Auslöser.
Die Faszination liegt oft im erotischen Machtgefälle zwischen Dominanz und Devotion. Laut Studien träumen viele Frauen von derartigen Machtspielen. Intensive sexuelle Erlebnisse, wie sie durch diese Dynamik entstehen können, führen zur Ausschüttung von Hormonen wie Dopamin und Oxytocin. (Fifty Shades of Grey wurde über 150 Millionen mal verkauft)

Partyjahre
Frauen haben in ihrer Jugend Vorteile, wenn es um die Anziehungskraft auf Männer geht, insbesondere durch Merkmale, die mit Fruchtbarkeit und Vitalität assoziiert werden. Die eigene Attraktivität verbunden mit dem Gefühl der Unverbindlichkeit hat sexuelle Erfahrungen erlaubt, die nun Sehnsüchte und Erinnerungen an die Partyjahre wecken.
Es sind die Abenteuer mit diesen Männern, die sie mit der Ehe und der Gründung einer Familie geopfert haben, da diese Männer gerne dem Verlangen, sesshaft zu werden, widerstehen, aber jetzt wieder ins Zentrum rücken. Wenn es Frauen in ihrer Jugend nicht gelungen ist, einen starken Mann zu sichern, entscheiden sich sich zur Gründung für eine Familie häufig für einen netten Partner. In der Alpha Reinterest Phase verlieren sie wieder ihre Loyalität zu weichen weiblichen Partnern, was gehäuft zu Scheidungen führt.

Scheidungen
Frauen bewerten und verarbeiten Scheidungen in der Regel anders als Männer, vor allem aufgrund unterschiedlicher sozialer Erwartungen, stärkerer sozialer Netzwerke und einer offeneren emotionalen Ausdrucksweise. Die Trennung vom eigenen Ehemann ist oft das Ergebnis einer langen Abwertung und kommt nur für den Mann spontan.

Während Männer stärker mit Identitätsverlust, Einsamkeit und unterdrückten Emotionen kämpfen, was das Suizidrisiko und die Intensität von Einsamkeit erhöhen kann. Männer sind emotional und biologisch darauf fixiert, loyal zu ihrer Ehefrau zu stehen. Es ist dann ein Schlag ins Gesicht, wenn Ehemänner erkennen müssen, wie rasch und konsequent ihre Ehefrau zu einer wilden Fremden mutiert.

Siehe Frühere Phasen der Sexulität der Frau

  • Teenie Phase - 15 und 25 Jahren
  • Die Partyjahre - 20 und 27 Jahre
  • Die Offenbarungs Phase - 27 und 31 Jahre
  • Die Sicherheits Phase - 31 bis 36 Jahre

10 Psychology Facts About Men After Divorce Nobody Talks About

Psycho Shift


Der Weg des Mannes nach dem Verrat

Wenn ein Mann erkennt, dass die Frau, der er vertraut, ihn nicht nur verlassen, sondern betrogen hat, geschieht in ihm etwas Grundlegendes. Es ist kein gewöhnlicher Schmerz, sondern ein Zusammenbruch seiner Identität. Denn Männer lieben anders. Wenn sie sich binden, tun sie es nicht, um sich selbst zu vervollständigen, sondern um jemanden zu beschützen. Sie bauen, planen, sichern und glauben, dass das, was sie aufbauen, Bestand hat. Wenn diese Gewissheit zerbricht, verliert der Mann nicht nur eine Partnerin, sondern den Grund für seine Existenz.

Die emotionale Erschütterung
Untreue trifft den Mann auf einer Ebene, die selten verstanden wird. Er, der in Verantwortung lebt, der arbeitet, trägt und schützt, wird in einem Augenblick zu jemandem, der nicht mehr gebraucht wird. Das zerstört nicht nur Vertrauen, sondern den Glauben an den Sinn seiner Mühen.

Viele Männer erleben diesen Moment wie einen inneren Stillstand. Sie funktionieren weiter, aber sie fühlen nichts mehr. Der Verrat durch eine Frau trifft sie dort, wo sie am tiefsten verwurzelt sind, in der Überzeugung, dass Liebe gleichbedeutend mit Loyalität ist. Doch wenn Loyalität zur Einbahnstraße wird, bleibt nur Leere zurück. In dieser Leere entsteht ein gefährlicher Reflex: Männer beginnen, die Schuld bei sich zu suchen.

Sie fragen sich, was sie falsch gemacht haben, ob sie zu wenig gegeben, zu wenig gesehen, zu wenig verstanden haben. Aber der Verrat einer Frau ist kein Urteil über den Mann. Er ist Ausdruck einer Flucht vor sich selbst. Eine Frau, die betrügt, läuft nicht vom Mann davon, sie läuft vor der eigenen Unzufriedenheit weg.

Warum Männer Frauen idealisieren
Männer idealisieren Frauen, weil sie in ihnen mehr sehen als einen Menschen: Sie sehen den Sinn im Leben. Die Frau steht für Geborgenheit, für Familie, für das, was bleibt, wenn die Welt bricht. Diese Projektion entsteht nicht aus Schwäche, sondern aus der männlichen Art zu lieben, ganzheitlich und verbindlich. Doch wer idealisiert, verwechselt Sehnsucht mit Wahrheit.

Viele Männer verkennen, dass Liebe nicht die Aufgabe hat, das Innere eines anderen zu retten. Die Frau ist nicht die Heimat, sie ist nur der Ort, an dem der Mann sie bauen möchte.
Wenn diese Heimat verloren geht, fällt der Mann nicht einfach in Trauer, sondern in Scham. Denn er hat geglaubt, er könne durch Treue das Unvorhersehbare verhindern. Er hat seine Frau auf ein Podest gestellt, um sie vor der Welt zu schützen und merkt nun, dass er sie vor sich selbst nicht retten konnte.

Die Dynamik des weiblichen Rückzugs
Bevor eine Frau körperlich untreu wird, entfernt sie sich emotional. Das ist der Moment, den Männer selten verstehen: Sie zieht sich zurück, wird kühler, sachlicher, beschäftigt. Gespräche werden oberflächlich, Nähe wird Pflicht. Der Mann spürt, dass etwas nicht stimmt, doch er glaubt, mehr Zuwendung könne das Problem lösen. Er bringt Blumen, er spricht, er wartet und genau das beschleunigt die Distanz.

Denn was er als Rettungsversuch versteht, empfindet sie als Druck. In Wahrheit hat sie längst begonnen, die emotionale Geschichte umzuschreiben. Sie interpretiert ihre innere Leere nicht als Verlust der Loyalität, sondern als Beweis dafür, dass der Mann nicht mehr der Richtige ist. Von diesem Moment an sucht sie nicht mehr Lösungen, sondern Bestätigung für den Ausstieg.

Emotionale Selbstverteidigung
Ein Mann muss lernen, emotional wachsam zu sein, ohne misstrauisch zu werden. Nicht jede Distanz ist Untreue, aber jede Distanz ist ein Signal. Wer sie ignoriert, verliert. Männer müssen verstehen, dass sie nicht verantwortlich sind, jede Gefühlsbewegung ihrer Partnerin auszugleichen. Liebe ist kein Dienst, sie ist ein Austausch. Wenn der Austausch endet, darf der Mann nicht um Anerkennung betteln, sondern um Klarheit bitten und, wenn sie verweigert wird, Würde wahren.

Selbstachtung bedeutet nicht, sich zu verschließen, sondern die Wahrheit zu ertragen. Der Mann darf trauern, aber er darf sich nicht aufgeben. Er darf wütend sein, aber er darf nicht verbittern. Er darf lieben, aber nicht blind.

Die gesellschaftliche Einsamkeit des Mannes
Wenn eine Frau verlassen wird, bekommt sie Mitgefühl und Unterstützung. Wenn ein Mann verlassen oder betrogen wird, bekommt er Ratschläge: „Sei stark.“ „Such dir jemand Neuen.“ „Reiß dich zusammen.“

Doch niemand fragt ihn, wie es wirklich in ihm aussieht. Der Schmerz des Mannes ist gesellschaftlich unsichtbar, weil seine Funktion wichtiger scheint als sein Gefühl. Er darf trauern, aber nicht klagen und soll wieder funktionieren. Und so tragen viele Männer ihre seelische Verletzung wie eine unsichtbare Wunde still.

Es gibt keinen Raum für männliche Verletzlichkeit, ohne dass sie verspottet oder pathologisiert wird. Doch genau dieser Raum wäre notwendig, damit Männer nicht in Selbstverachtung, Rückzug oder Süchte abgleiten. Das Spiel mit der offenen Kommunikation wird als Vorwurf und nicht als Angebot verstanden.

Der Wiederaufbau
Der Beginn der Heilung liegt nicht im Vergessen, sondern im Begreifen. Ein Mann muss verstehen, dass Treue kein Fehler war. Dass seine Liebe echt war, auch wenn sie verraten wurde. Er war loyal und das bleibt ein Wert, selbst wenn er nicht erwidert wurde. Er kann aufhören, zu erklären, warum sie gegangen ist und sich zu fragen, was er hätte tun sollen. Es gibt kein richtiges Verhalten, das einen Menschen hält, der schon beschlossen hat zu gehen.

Der Wiederaufbau beginnt mit einem einfachen Satz: „Ich bin nicht weniger wert, weil sie gegangen ist.“ Denn in dem Moment, in dem der Mann wieder erkennt, dass seine Würde größer ist als die Erinnerung an sie, beginnt Freiheit. Diese Freiheit ist kein Zynismus, sondern die Rückkehr zur Selbstachtung. Ein Mann, der aufrecht bleibt, obwohl alles zerbricht, zeigt die höchste Form von Stärke: innere Ruhe. Er sucht keine Rache, keine Rehabilitierung, keine Rechtfertigung. Er steht einfach da und weiß, dass er sich selbst treu geblieben ist.

Vom Schmerz zur Klarheit
Weibliche Untreue trifft den Mann tiefer, weil sie unerwartet kommt. Er glaubt an Loyalität, weil er selbst loyal ist. Doch in diesem Schmerz liegt eine Erkenntnis, die den Mann verwandeln kann: Er versteht, dass Liebe keine Garantie ist, sondern ein Risiko und dass wahre Stärke nicht im Festhalten, sondern im Loslassen liegt.
 
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26 Juli 2009
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Fundstück
Ein Liberaler und ein Linker diskutieren über Wokeness.

Kosubek : In dieser dreistündigen Debatte diskutieren Varnan und Ole sechs zentrale Thesen der Woke-Bewegung: Von traditioneller Männlichkeit über das Patriarchat, den Gender Pay Gap und sexuelle Gewalt bis hin zu Ausländerkriminalität, Cancel Culture und strukturellem Rassismus. Varnan argumentiert mit wissenschaftlichen Studien, die seiner Ansicht nach zentrale Narrative der Bewegung widerlegen. Ole verteidigt Woke-Positionen, räumt aber auch Fehler ein – etwa bei Cancel Culture. Die Debatte ist faktenbasiert und persönlich zugleich: Varnan erzählt von seinem Ausstieg aus der linksradikalen Szene und seinen Erfahrungen mit Cancel Culture, Ole zeigt sich selbstkritisch gegenüber Auswüchsen der eigenen Bewegung. Trotz fundamentaler Meinungsverschiedenheiten bleibt das Gespräch respektvoll – und endet mit gegenseitiger Wertschätzung. Ein seltenes Beispiel dafür, wie Dissens gelingen kann, wenn beide Seiten ernsthaft zuhören.

Deutschlands ehrlichste Woke-Debatte: Die besten Argumente hinter beiden Standpunkten

Jasmin Kosubek

Varnan Chandrasvaran ist studierter Psychologe, aktuell Doktorand im Bereich Neuropsychologie und Autor des Buches "Gefangen in der Opferrolle". Seine Expertise zur Woke-Bewegung speist sich nicht nur aus akademischer Forschung, sondern aus persönlicher Erfahrung: Er war selbst Teil linksradikaler Kreise, bevor ihn wissenschaftliche Studien zum Umdenken brachten. Heute gehört er zu den prominentesten Kritikern der Bewegung im deutschsprachigen Raum.

Ole Liebl ist queerfeministischer Influencer, studierter Philosoph und Informatiker sowie Autor mehrerer Bücher, darunter das kommende "Brutal fragile Typen". Er bezeichnet sich selbst als linksradikal und hat sich intensiv mit der Gegenseite auseinandergesetzt – unter anderem durch die Lektüre von 30 "Anti-Frauen-Büchern" im weitesten Sinne. Beide Gäste vereint, dass sie die Argumente der anderen Seite aus erster Hand kennen und nicht aus oberflächlicher Distanz debattieren.
 

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26 Juli 2009
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Oberste Gerichtshof Kenia
Entscheidung : Ehefrauen müssen nach einer Scheidung die Mitgift zurückgeben !

Zur Einordnung: In den meisten afrikanischen traditionellen Ehen ist die Mitgift ein symbolisches Zeichen der Eheschließung, mit dem der Mann den Eltern der Frau unter anderem für ihre Erziehung dankt. In einem wegweisenden Urteil entschied der Oberste Gerichtshof Kenias im Fall CKN gegen DMO (2023), dass die Mitgift eine traditionelle Verbindung symbolisiert und im Falle einer Scheidung zurückgegeben werden muss, selbst wenn sie an die Eltern der Frau gezahlt wurde. Die Ehefrau kann sie später von ihren Eltern zurückfordern, wenn sie dies wünscht.

Der Oberste Gerichtshof entschied, dass Angelegenheiten, die Kinder betreffen, vom Familiengericht und nicht vom Scheidungsgericht behandelt werden sollten. Beide Elternteile tragen die gleiche elterliche Verantwortung.

Rückgabe der Mitgift: Das Gericht bestätigte die Entscheidung des unteren Gerichts, wonach die Ehefrau die Mitgift zurückgeben muss, obwohl diese an ihre Eltern gezahlt worden war.

Der Richter entschied, dass die Rückgabe der Mitgift die Auflösung einer traditionellen Ehe symbolisiert und es unerheblich ist, ob die Ehefrau oder ihre Eltern sie erhalten haben; sie musste zahlen und konnte später gegebenenfalls von ihren Eltern eine Entschädigung verlangen.

Das Gericht stellte außerdem klar, dass die Rückgabe der Mitgift sowohl bei traditionellen als auch bei christlichen Ehen gültig ist.

Unterhalt: Das Gericht erklärte, dass Unterhalt nicht mehr Teil des kenianischen Rechts sei und bezeichnete ihn als „Gräuel für die Gleichstellung von Mann und Frau“. Gemäß Artikel 45 der Verfassung haben beide Ehepartner gleiche Rechte und Pflichten, und kein Ehepartner ist nach der Scheidung gesetzlich verpflichtet, den anderen zu unterhalten.


Zu beachten ist jedoch: Bei einer Scheidung ohne Verschuldensnachweis, der 50/50-Aufteilung des Vermögens (sofern eingebracht) und der gleichen Verantwortung gilt dies für beide Seiten.
 

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26 Juli 2009
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The Rape Spectrum
Das sogenannte Rape Spectrum, das in sozialen Medien und feministischen Kreisen kursiert, soll Bewusstsein schaffen: Es will zeigen, dass sexuelle Grenzverletzungen oft schon dort beginnen, wo gesellschaftlich noch geschwiegen oder verharmlost wird. Die Absicht ist nachvollziehbar.

The Rpe Spectrum.png
Rape Spectrum

Hier ist die Grafik „The Rape Spectrum“ (n=551) nach Punkten in einer Liste geordnet, von niedrigster bis höchster Bewertung:
12 – Sex mit einer unmotivierten Sexarbeiterin
13 – Sex, um den Partner/die Partnerin in einer Beziehung glücklich zu machen
17 – Die eigene Transsexualität erst nach dem Sex offenbaren
18 – Über Vermögen/Hobbys lügen, um Sex zu haben
23 – Vortäuschen von Interesse an einem One-Night-Stand aus Angst, den gemeinsamen Freundeskreis zu stören
29 – Eine enthusiastische, interessierte Person betrinkt sich bei einem Date stark. Die andere Person ist nüchtern, sie haben Sex.
29 – Ein One-Night-Stand, bei dem eine Person nervös und angespannt wirkt, aber nicht Nein sagt oder sich wehrt.
36 – Geld zurückstehlen, nachdem man einer Sexarbeiterin für Sex bezahlt hat.
37 – Sex mit jemandem, der sich wehrt und Nein sagt, es aber insgeheim will.
42 – In einer Beziehung mit starkem emotionalem Druck und Schuldgefühlen Sex erzwingen.
46 – Eine 16-Jährige hat eifrig Sex mit einer 26-Jährigen.
46 – Person A sagt deutlich Nein zu Sex. Nach wiederholten Versuchen gibt Person A schließlich nach.
48 – Während des Sex beginnt Person A, Person B zu schlagen/beißen/würgen, ohne zu fragen. B gibt vor, es zu mögen, aus Angst, A könnte gewalttätiger werden.
56 – Eine desinteressierte, zurückhaltende Person betrinkt sich bei einem Date stark. Die andere Person ist nüchtern, sie haben Sex.
56 – Eine Person mit Down-Syndrom hat leidenschaftlich Sex mit einer neurotypischen Person.
73 – Heimliches Entfernen eines Kondoms während des Sex.
77 – Ein Ehemann zwingt seine Frau in einer traditionellen Kultur zum Sex, wo sie dies nicht als Vergehen ansieht.
91 – Eine Person hat einen Vergewaltigungsfetisch. Ihr Freund, der ihr helfen will, lässt diese Person von einem Fremden entführen und vergewaltigen.
100 – Ein Fremder vergewaltigt jemanden, der die ganze Zeit schreit und sich wehrt.

Die Grafik reiht unterschiedlichste Situationen auf einer Skala auf, von Unehrlichkeit beim Dating bis zu brutaler Vergewaltigung. Damit wird hervorgehoben, dass jede zwischenmenschliche Unstimmigkeit, jedes kommunikative Missverständnis bereits Teil eines Kontinuums von „rape culture“ sei. Diese Form der Argumentation soll Grenzen verwischen. Es soll zum Nachdenken anregen, dass besonders Männer trifft, wenn sie glauben oder vorgeben nichts getan zu haben.


Fehlende Einträge 1 bis 25 Punkte, die wahrscheinlich, aber offensichtlich aus der Original-Liste entfernt wurden.

01 - Mann trägt einen teuren Aftershave, um mit gerichteter Absicht zu beeindrucken.
03 - Frau lacht im Gespräch mit der Absicht zu flirten, obwohl der Witz schlecht war.
05 - Mann hält die Tür auf, um als Kavalier zu punkten.
15 - Frau zeigt viele Selfies aus dem Urlaub, um eine künstlich freizügige Stimmung zu schaffen.
19 - Frau trägt Make-up, um unbequeme Gesichtszüge zu verdecken.
21 - Mann zahlt die Rechnung und nimmt stillschweigend in Kauf eine Schuld auf der Seite der Frau entstehen zu lassen.
25 - Frau trägt enge Kleidung, einen tiefen Ausschnitt, Polsterungen oder zeigt viel Haut, um den Mann sexuell zu stimulieren.

Wie der Feminismus die Debatte vergiftet
Das sogenannte Rape Spectrum (Vergewaltigungsspektrum), das aktuell in bestimmten aktivistischen Kreisen kursiert, zwingt, eine notwendige und kritische Auseinandersetzung über die Grenzen von Sexualität, Moral und Kriminalität zu führen.

Auf den ersten Blick scheint dieses Modell progressiv: Es will aufzeigen, dass sexuelle Gewalt viele Facetten hat und nicht nur am äußersten Rand der Kriminalität beginnt. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich dieses Spektrum jedoch als ein intellektuell unredliches Instrument, das nicht zur Klärung, sondern zur weiteren Spaltung der Gesellschaft beiträgt und eine argumentative Verteidigung rationaler Positionen unnötig erschwert.
Wir müssen uns gegen diese Art der emotionalen Manipulation wappnen.

  • Frauen werden oft für Übergriffe verantwortlich gemacht („sie hat provoziert und manipuliert“)
  • Männer werden häufig unter Generalverdacht gestellt („er wollte etwas“) oder in ihrer Opferrolle gar nicht wahrgenommen.

Die Verwischung von Kriminalität und Moral
Das zentrale Problem des Spektrums liegt in der willkürlichen Gleichsetzung und Vermischung von klar definierten, juristisch verfolgbaren Straftaten (wie der gewalttätigen Vergewaltigung bei 100 auf der Skala) mit Handlungen, die bestenfalls als moralisch fragwürdig, ungeschickt oder schlicht als menschliches Versagen im Dating-Kontext zu bezeichnen sind.

Wenn auf derselben Skala, die bei 100 eine gewalttätige, bewaffnete Entführung und Penetration verortet, bei 18 das „Lügen über Wohlstand/Hobbys, um Sex zu bekommen“ aufgeführt wird, dann wird der Begriff der Vergewaltigung oder sexualisierten Gewalt bis zur Bedeutungslosigkeit verwässert.

Lügen in der Dating-Welt sind unmoralisch, aber sie sind keine Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung im Sinne von Gewalt. Diese Gleichsetzung dient nur einem Zweck: Männer emotional zu erpressen. Denn wer das „Lügen beim Dating“ verteidigt, scheint implizit auch die Gewalt bei 100 zu verteidigen. Dies ist eine manipulativ konstruierte, argumentative Falle. Und die Liste ist sexistisch, da sie fast ausschließlich Frauen als Opfer und Männer als Täter führt.

Wenn jede Form männlichen Begehrens, vom Flirt bis zum sexuellen Interesse, in dieselbe moralische Skala eingeordnet wird wie Gewalt, dann wird Männlichkeit selbst zum Risiko erklärt und Flirten ein Kriminalfall. Statt Täterverhalten zu differenzieren, wird das ganze männliche Geschlecht moralisch denunziert. Der Diskurs verschiebt sich von der Verantwortung des Einzelnen zur kollektiven Verdächtigung und Sippenhaft. Das ist kein Fortschritt, sondern eine Spaltung der Gesellschaft oder wie es auf Neudeutsch heißt: "HASS und HETZE".

Diese Art Aktivismus ersetzt die Aufklärung durch Einschüchterung. Sie appelliert nicht an Vernunft, sondern an Schuldgefühle. Männer sollen sich rechtfertigen, Frauen sollen sich fürchten, beides sind unfreie Positionen. Eine Kultur, die Gleichberechtigung will, darf aber keine Angstkultur sein.


Die „Slippery Slope“-Falle der Ideologie

Die Logik eines Spektrums beruht auf dem Prinzip des gleitenden Übergangs, der sogenannten Slippery Slope-Argumentation. Es wird suggeriert, dass jede Handlung am unteren Ende (z.B. der unenthusiastische Sex bei 12) Teil derselben Ursachenkette ist, die unweigerlich zur Gewalt am oberen Ende führt.

Dies ist faktisch und psychologisch falsch. Der Mann, der „seine Transgender-Identität erst nach dem Sex enthüllt“ (23), mag eine ethische Grenze überschritten haben, aber sein Handeln folgt einer fundamental anderen Logik und Motivation als das des Mannes, der einen unwilligen Partner durch emotionale Erpressung und Schuldgefühle zum Sex nötigt (42).

Das Spektrum ignoriert die kriminologische und psychologische Realität von Zwang, Gewalt und Tätermotivation. Es erzeugt stattdessen einen Generalverdacht, demzufolge jede sexuelle Interaktion eines Mannes, die nicht den höchsten ideologischen Reinheitsansprüchen genügt, bereits ein „kleiner Akt der Vergewaltigung“ ist und die der Frau nicht.


Die Kriminalisierung der Selbstdarstellung

Ein weiterer Punkt, der die Absurdität des Spektrums offenbart, ist die willkürliche Festlegung, welche Formen der Täuschung oder unvollständigen Information als Beginn sexueller Gewalt gelten. Wenn beispielsweise das „Lügen über Hobbys/Wohlstand“ (18) auf diese Skala gehören, weil sie einen unfairen Vorteil verschaffen, müssen wir uns fragen: Wo zieht diese Logik die Grenze?

Wer eine solche Definition der unfairen Täuschung in der Dating-Welt akzeptiert, müsste nach derselben, überzogenen Logik auch das Schminken auf die Liste setzen. Eine Frau, die durch aufwendiges Make-up ihre Attraktivität deutlich steigert, oder Polsterungen nutzt, um ihre Figur zu optimieren, verfolgt dasselbe Ziel: Sie schafft eine temporäre idealisierte Selbstdarstellung, um einen Partner zu gewinnen. Auch dies ist eine Form der absichtlichen Performance, um einen Vorteil im Beziehungsmarkt zu erlangen.

Wer das eine als Teil eines Vergewaltigungsspektrums verurteilt, muss konsequenterweise das andere als manipulative Täuschung mit dem Ziel des sexuellen Kontakts brandmarken. Dies führt das Spektrum endgültig ad absurdum und zeigt, dass es nicht um eine Analyse von Gewalt geht, sondern um die Kriminalisierung männlicher, sozialer und sexueller Interaktionen.


Der Schaden für die Konsens-Debatte

Ein Spektrum, das so viele Grauzonen schafft, ist dem Ziel, eine Kultur der klaren und positiven Zustimmung zu fördern, diametral entgegengesetzt.
Eine wirksame Prävention von Gewalt und eine gesunde Sexualethik benötigen klare, nicht verhandelbare Linien:

Die eigentliche Aufgabe wäre, sexuelle Gewalt klar zu benennen, ohne jedes Missverständnis. Es braucht Sprache, die unterscheidet: zwischen Übergriff, Unreife, Feigheit, falschem Timing oder falscher Begeisterung. Wenn alles eins wird, bleibt nichts erklärbar.

Deshalb ist es wichtig, dass Männer sich argumentativ und sachlich gegen diese Form der Moralisierung wehren. Nicht, um Gewalt zu relativieren, sondern um Differenzierung zu retten. Wer in einer demokratischen Gesellschaft Verantwortung übernehmen will, braucht nicht Demut gegenüber Kollektivschuld, sondern Mut zur Klarheit.

  1. Juristisch ist die Antwort klar definiert. Ein Spektrum, das über die juristischen Grenzen hinausgeht und auch moralische oder emotionale Mängel einbezieht, macht die Grenzen unscharf und damit für alle Beteiligten unsicher.
  2. Es banalisiert die traumatische Realität der Vergewaltigung, indem es diese in einen Topf mit einem ungeschickten Flirtversuch wirft.
  3. Es wird der einseitige Versuch einer Kollektivschuld der Männer erzeugt.

Rationalität gegen Emotion
Wir brauchen die intellektuelle Stärke, um uns von solchen ideologisch überladenen Modellen nicht einschüchtern zu lassen. Die Wirkungsmacht dieses Spektrums basiert auf dem Versuch, Schuldgefühle zu erzeugen und rationale Argumente im Keim zu ersticken.

Die Lösung liegt weder in Verteidigung noch in Anklage, sondern in Redlichkeit. In der Bereitschaft, Grenzen zu achten, ohne Geschlecht zum moralischen Urteil zu machen. Diese feministische Agenda ist das Gegenteil von dem, was die Gesellschaft zum Zusammenleben braucht.

Die Graphik The Rape Spectrum ist wissenschaftlich, rechtlich und ethisch ungültig. Methodisch ist sie wertlos: keine nachprüfbaren Quellen, eine starke Selbstselektion (Twitter/Reddit/FetLife), keine Demografie, keine Kontrollgruppe, nur eine verzerrte Online-Blase und verkörpert die Lust an der Empörung.
 

cadja

Sigma Male
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Männermacher
Wie du deine Frau findest.
Zwei unterschiedliche Ansätze, die sich in ihren Erkenntnissen aber sehr ähnlich sind.

Dirk Kreuter über FRAUENWAHL MIT SYSTEM: Red Flags erkennen und 90% Hebel nutzen!
„Entspann dich, arbeite an dir, wähle rational die Richtige mit klaren Standards und Rollen – dann hast du als Mann mit 30+ die Oberhand und eine Beziehung, die dich pusht statt bremst.“

mit Dirk Kreuter

Dirk Kräuter, bekannter Verkaufstrainer, gibt in dem Gespräch praktische Ratschläge für Männer zu Dating, Partnerwahl und langfristigem Erfolg in Beziehung und Business.

Marktwerte von Männern und Frauen
Männer starten mit 16–19 Jahren mit 5:0 Rückstand (wenig Geld, Status, Aussehen). Ab ca. 30–40 Jahren holen sie auf und führen mit 50+ oft klar (Karriere, Finanzen, Reife).
Frauen starten mit 5:0 Vorsprung (Aufmerksamkeit allein durch Jugend und Aussehen).
Eine Top-Frau will nur einen Top-Mann.

Partnerwahl wie Recruiting im Business
90 % des Beziehungserfolgs = die Richtige auswählen.
Prozess: Schreibe eine detaillierte Liste (100 Punkte): Alter, Aussehen, Werte, Rollenbild, Sex-Drive, Kultur etc.
Gehe gezielt auf Suche.

Klare Rollen von Anfang an: Wer verdient, wer kümmert sich um Haus/Kinder?
Deutsche Frauen oft karriereorientiert → Konflikte bei Kindern.
Kräuter empfiehlt Frauen aus Lateinamerika, Osteuropa, Afrika

Erfolgreiche Unternehmer haben Frauen, die fordern und fördern, den Rücken freihalten und nicht bremsen.
Zwei-Fronten-Krieg (Business + zu Hause) verliert man immer.
Sex als Druckmittel = typisch deutsch und No-Go. Frage beim 2. Date: „Wie wichtig ist Sex auf Skala 1–10?“

Nicht der Gesellschaft hinterherlaufen (Haus auf Pump, Kinder mit 30, beide Vollzeit arbeiten).
Eigene Vision: Wie viele Kinder? Wer bleibt bei Kindern? Wie sieht Luxus aus?

Arbeite an dir – nicht für Frauen, sondern weil es dich selbstbewusst und glücklich macht.
Übernimm Verantwortung, löse Probleme selbst → das zieht Qualitätsfrauen an.


Jasmin Kosubek und Bjørn Thorsten Leimbach
"Ein Mann kommt fast immer nur zur Therapie, weil ihm die Frau verlassen hat." Das sitzt so tief, dass sie ein Leben lang nicht mehr klar kommen. Danach kann er nur noch ficken gehen."

mit Bjørn Leimbach

In der Studie „Männermacher“ beschreibt Männercoach Bjørn Leimbach die zunehmende Schwächung männlicher Identität in modernen Gesellschaften. Männer wachsen heute überwiegend in weiblich geprägten Umgebungen auf – von Kindergarten bis Schule – und verlieren dadurch den Kontakt zu männlicher Energie, Aggression und Durchsetzungskraft. Klassische Therapieformen und Erziehung seien laut Leimbach „feminin ausgerichtet“: Sie fördern Sensibilität, Anpassung und Konfliktvermeidung, während Mut, Verantwortung und Kampfgeist verkümmern.

Das Ergebnis sind Männer, die emotional abhängig von Frauen werden. In Beziehungen suchen sie Bestätigung statt Eigenständigkeit, ordnen sich unter und verlieren damit den Respekt ihrer Partnerinnen. Frauen übernehmen zunehmend die Führungsrolle, was zu Frustration auf beiden Seiten führt. Leimbach beschreibt häufige Dynamiken als „Mama-Sohn-Beziehungen“: Der Mann will genährt werden, die Frau verliert Anziehung.

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Verlust väterlicher Vorbilder. Ohne Väter oder männliche Mentoren fehlt jungen Männern der Rahmen, um Stärke, Selbstwert und Grenzen zu entwickeln. Pornografie und Bedürftigkeit verstärken die Entfremdung, da sie Sexualität von echter Intimität trennen.

Leimbachs Ansatz zielt darauf, Männer wieder in ihre Kraft zu bringen: durch körperliche Erfahrung, klare Grenzen, bewusste Aggression und Selbstverantwortung. Nur wer seine Männlichkeit annimmt und die Polarität zwischen Mann und Frau lebt, kann laut ihm erfüllte Beziehungen und innere Stabilität finden.
 
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cadja

Sigma Male
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Die Verachtung der sensiblen Männer
Wenn es um die Sorgen von Männern geht wie Einsamkeit, Arbeitsrisiken oder Väterrechte, reagieren nicht die Hartgesottenen gereizt und ablehnend, sondern gerne die Sensiblen.
Die aggressivsten Gegenstimmen kommen von Männern, die sich stark mit feministischen Ideen identifizieren, wenn jemand auf die Diskriminierung von Männern hinweist.

Es sind jene progressiven Männer, die für die Offene Kommunikation eintreten und Männern ein mangelndes Bewusstsein dafür vorwerfen und jene, die den Vorwurf der fehlenden Empathie von Männern strapazieren und den weiblichen Standard als Norm ausweisen. Es sind jene, die das Patriarchat als Ursache für alle gesellschaftlichen Missstände identifizieren und betonen, das Gefühl von Männlichkeit überwunden zu haben.

Sie wirken empörter als die Feministinnen selbst.


Geschichte kennt dieses Muster

In jeder Epoche hat es Menschen gegeben, die nicht bloß der neuen, gerade erst siegreichen Moral folgten, sondern sich wie Ritter an vorderster Front für sie verzehrten. Sie kämpften für diese Thesen mit einer Leidenschaft, die weniger aus innerer Überzeugung kam als aus der zerbrechlichen Balance zwischen dem eigenen Selbstbild und den gnadenlosen Erwartungen ihrer Zeit. Sie handeln nicht aus moralischer Stärke, sondern aus einem inneren Zwang. Ihr Selbstwertgefühl hängt davon ab, dass sie als die Fortschrittlichen der neuen Zeit wahrgenommen werden.

Schon in religiösen Bewegungen des Mittelalters waren es oft die Neubekehrten, nicht die Altgläubigen, die die heftigsten inquisitorischen Reflexe zeigten, denn ihr Glaube war zerbrechlicher. Die moralischen Milizen der Französischen Revolution jagten Konterrevolutionäre nicht aus Überzeugung, sondern weil der Verdacht, selbst ungenügend zu sein, unerträglich war. Es ist eine Illusion der Moderne zu glauben, dass solche Mechanismen verschwunden seien.

Menschen mit labiler Identifikation benötigen die Bewegung stärker als die Bewegung sie. Genau das finden wir heute bei vielen Männern im progressiven Aktivismus.


Das neue moralische Regime

Der heutige Geschlechterdiskurs präsentiert sich gern als wissenschaftlich und modern. Doch seine strukturellen Merkmale ähneln jenen älterer Moralsysteme: Eine klare Geschichte mit Rollenverteilung auf definierte Schuldige und Opfer. In diesem Narrativ bildet der Feminismus den Rahmen. Doch das System benötigt keine Zensur im klassischen Sinn. Es verfügt über etwas Effektiveres: eine soziale Immunabwehr.

Diese Immunabwehr besteht aus Männern, die sich nicht nur dem feministischen Weltbild anschließen, sondern darin aufgehen. Sie übernehmen den Schutz der Ideologie, ähnlich wie frühere Bußprediger ihre Kirchen schützten. Diese Männer fungieren als eine Art Wache. Sie erledigen die Arbeit, die früher der Staat, die Kirche oder die moralische Autorität leisten musste: das Niederschreien von Meinungen, das Abwehren von Fragen, das Lächerlich-Machen von Problemen.


Hexenverfolgung

Historisch ist es eine Konstante, dass die heftigsten Verteidiger eines Systems nicht jene sind, die davon profitieren, sondern jene, die die Zugehörigkeit dazu nicht als selbstverständlich empfinden.

In Bamberg wurden um 1630 die Prediger zu den entscheidenden Brandbeschleunigern der verheerendsten Hexenverfolgung im Heiligen Römischen Reich. Sie forderten die Bevölkerung offen zur Denunziation auf.

Durch diese Rhetorik schufen sie ein Klima aus panischer Angst und kollektiver Schuld. Das Ergebnis war die Hinrichtung von bis zu zehn Prozent der Stadtbevölkerung. Die Bußprediger waren damit keine Randfiguren, sondern zentrale Motoren einer der brutalsten Massenverfolgungen.


Terroristen

In totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts waren es häufig junge Männer ohne feste Identität, die sich durch kompromisslose Härte in den inneren Kreis vorkämpfen wollten. So sind es auch die entwurzelten jungen religiösen Männer, fern ihrer Heimat, die sich besonders engagiert für den Terrorismus eignen.

Die klassische Vorlage dafür ist Hannah Arendts Analyse totalitärer Bewegungen (1955):
Sie beschreibt, wie gerade entwurzelte, identitätslose junge Männer massenhaft in die SA oder die bolschewistische Avantgarde strömten, weil die totalitäre Bewegung ihnen zum ersten Mal ein Gefühl von Zugehörigkeit gab.

Sie mussten sich durch kompromisslose Gewaltbereitschaft den Platz im inneren Kreis verdienen. Konkrete Beispiele, wo das Muster 1:1 passt, sind Mohammed Atta und die Hamburger Zelle (9/11).

Der Ägypter aus gutbürgerlichem Haus, in Deutschland fremd, sozial isoliert, kein richtiger Anschluss an die deutsche Gesellschaft, aber auch nicht mehr wirklich zu Hause in Ägypten. Atta war der klassische entwurzelte hochintelligente Student, aber voller Verbitterung und Identitätskrise. Der radikale Islam gab ihm die neue, kompromisslose Identität.


White Knights

Der feministische Mann des 21. Jahrhunderts reiht sich in diese Tradition ein und er ist kein Profiteur des Feminismus. Die Gewalt ist größtenteils sozial statt physisch, der Opferkult ist real, und die Ideologie existiert. Seine Identität steht und fällt mit der Anerkennung durch die moralische Elite. Er hat weder eine stabile Position noch eine soziale Funktion. Deshalb sucht er Halt in der moralischen Landschaft der zeitgenössischen woken Ideologie.
Er findet dort ein eindeutiges Skript:

  • Distanzierung vom Mannsein
  • Performative Selbstkritik
  • Verteidigung der feministischen Glaubenssätze
Und er reagiert aggressiv auf alles, was diese Ordnung relativiert.

Performative Wokeness

Performatives Selbstkritik bezeichnet ein zentrales Phänomen der heutigen woken Internetkultur: öffentliche, übertriebene Selbsterniedrigung, die nicht aus echter Einsicht oder Veränderungswillen erfolgt, sondern allein dazu dient, moralische Reinheit zu signalisieren und Zugehörigkeit zur guten Seite unter Beweis zu stellen.

Es handelt sich um eine Art pervertierten Initiationsritus mit einem entscheidenden Unterschied zu echten Ritualen: Die Aufnahme in den Kreis der Akzeptierten bleibt verweigert. Stattdessen wird der Teilnehmer in einem Zustand permanenter Bewährung gehalten.

Männliche Verbündete im modernen Feminismus fallen auf dieses Spiel herein. Sie hoffen, durch immer radikalere Selbstbezichtigungen („ich bin Teil des Patriarchats“, „ich habe Privilegien“) irgendwann als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden. Doch genau das passiert nie. Die Latte wird stattdessen ständig höher gelegt, die geforderte Selbstkritik immer extremer. Der Schmerz und die Demütigung hören nie auf, weil die Gruppe von genau dieser fortwährenden Unterwerfung lebt.

Performative Wokeness ist daher kein Werkzeug der Befreiung oder Reflexion, sondern ein Mechanismus der Kontrolle: ein Initiationsritus ohne Initiation, eine Schwelle, auf der man ewig stehen bleibt. Er verhindert gleichzeitig jede echte, selbstbestimmte Debatte über männliche Erfahrungen oder Kritik am vorherrschenden ideologischen System.


Performative Wokeness des modernen Aktivisten

  • Dauerhafte, wiederholte Demütigung - der Schmerz nimmt kein Ende und dient nur der permanenten Statussicherung
  • Nie vollständige Aufnahme – man bleibt ewig auf Bewährung
  • Ständige Konkurrenz um den „wer am reinsten ist“ - Dient nur der Unterwerfung und der Tugend Signalisierung
Es ist ein Ritual, das absichtlich nie zu Ende geht, weil die Gruppe genau von dieser permanenten Unterwerfung lebt.

Nice Guy Falle

In vielen feministischen oder queeren Milieus existiert eine besonders perfide moderne Version des klassischen Beta-Orbitings. Hier wird die Hoffnung auf Sex als Köder benutzt, um Männer in permanente Selbstverleugnung und ideologische Unterwerfung zu locken. Das unausgesprochene Versprechen lautet: „Wenn du nur feministisch genug bist, wenn du dich oft genug selbst demütigst, deine Männlichkeit ablegst und jede eigene Bedürfnisse als toxisch brandmarkst, dann wirst du vielleicht eines Tages belohnt.“

Viele Männer beißen an. Sie werden zu den idealen Verbündeten: immer verständnisvoll, verfügbar und entschuldigend. Sie zahlen die Rechnung, hören stundenlang zu, prüfen jeden Satz auf mögliche Mikroaggressionen. Doch die Belohnung bleibt aus. Je mehr sie sich verbiegen, desto höher wird die nächste ideologische Hürde gesetzt. Es gibt kein „Du bist jetzt angekommen“. Sie bleiben der Nice Guys auf Bewährung.

Viele dieser Männer bleiben sexuell frustriert und emotional ausgelaugt. Manche erkennen das Spiel irgendwann und steigen oft mit massivem Ressentiment aus. Aber manchmal kommt es trotzdem kurzfristig zu einer Beziehung oder zu Sex – meist in einer Phase, in der die Frau einsam ist oder sich selbst beweisen will, dass sensible Männer ja eigentlich besser sein müssten.


Frust statt Lust

Doch im Bett herrscht Unsicherheit statt Lust. Er hat gelernt, dass jede eigene Initiative, jede Spur von Direktheit oder Dominanz toxisch ist. Stattdessen fragt er „Ist das okay?“, wartet auf Erlaubnis. Die erotische Spannung, die aus Polarität und klarem Begehren entsteht, ist tot. Sie langweilt sich schnell, empfindet oft sogar Ekel und die Beziehung zerbricht.

Danach sucht sie sich häufig genau den Typ Mann, den sie immer verurteilt hat: selbstbewusst, direkt. In manchen Szenen ist das Muster so bekannt, dass es schon zynisch als Running Gag gilt: „Am Ende landet die stärkste Feministin doch wieder beim Bad Boy.

Die Nice Guy Falle funktioniert, weil langfristig kaum eine Frau - auch keine noch so emanzipierte - dauerhaft von ideologischer Unterwerfung sexuell erregt wird. Die Belohnung, die man den Männern mit einem Lächeln vor die Nase hält, wird nie ausgezahlt und genau darauf ist das System aufgebaut. Die Konsequenz ist, dass Frauen zwischen 30 und 45 Jahren deutlich häufiger Fremdgehen. Auch wählen Frauen in 70 % der Fälle die Initiative, um sich häufig aus Langeweile zu trennen.


Die klassische Projektion

Ein sensibler Mann, der unter Schuldgefühlen, Scham oder dem Gefühl, den Erwartungen nie gerecht zu werden, leidet, hadert mit seiner eigenen Männlichkeit. Er kann diese bedrohlichen Anteile nicht in sich selbst aushalten. Die einfachste Lösung: Er verlagert sie nach außen und projiziert sie auf die anderen Männer, auf die toxischen Patriarchen. Deshalb explodiert genau dieser Typ Mann, sobald jemand über männliche Benachteiligungen oder biologische Unterschiede spricht.
Er verteidigt in diesem Moment keine politische Position, sondern die fragile Konstruktion seiner eigenen Identität. Jede offene Diskussion über männliche Probleme droht, den mühsam aufgebauten Schutzwall einzureißen und ihn mit den eigenen verdrängten Gefühlen zu konfrontieren. Traditionell maskuline Männer reagieren dagegen meist mit Schulterzucken, da sie keine fragile moralische Identität zu verteidigen haben. Ihr Abwehrmechanismus ist Stabilität, nicht die moralische Aggression.

So entsteht das Paradoxon unserer Zeit: Die aggressivsten Wächter gegen jede ernsthafte Debatte über männliches Leiden sind nicht die alten Patriarchen, denen man es vorwirft, sondern genau jene Männer, die im Feminismus eine Ersatzidentität gefunden haben. Sie fungieren als ideologischer Schutzwall, nicht primär zum Schutz von Frauen, sondern zum Schutz vor der eigenen inneren Leere.


Kognitive Dissonanz

Sie entsteht immer dann, wenn eine Überzeugung und eine reale Erfahrung so stark kollidieren, dass der Konflikt kaum auszuhalten ist. Der Geist löst das Problem, indem er eine der beiden Seiten verbiegt, meist die Realität.
Bei Nice Guys sieht das so aus: Sie haben ihr ganzes Selbstwertgefühl, ihre soziale Identität und oft Jahre ihres Lebens darauf aufgebaut, dass der „gute, reflektierte, feministische Mann“ nicht nur moralisch überlegen, sondern am Ende auch der sexuell und partnerschaftlich erfolgreichste Typ Mann ist. Das ist das Fundament ihres Ichs. Wenn dann die langjährige Freundin sich trennt und mit genau dem Typ Mann glücklich ist, den man jahrelang als toxisch verteufelt hat , entsteht maximale Dissonanz.

Die Realität wird umgeschrieben.

  • „Sie war emotional unreif, von Trauma belastet, nicht bereit für eine echte Beziehung.“
  • „Ich wäre der Richtige, sie wird schon sehen. Ich muss noch mehr an meinen Privilegien arbeiten.“
Der Schmerz kann nicht als ehrliches Gefühl wahrgenommen werden, da er als weiterer Beweis der eigenen Unzulänglichkeit gilt. Die Folge ist eine Flucht nach vorne: Man stürzt sich tiefer in Aktivismus und Selbstkritik oder lässt die aufgestaute Wut anonym in den dunklen Ecken des Internets heraus.

Projektive Identifizierung

Sie entsteht beim sensiblen Mann, wenn in einer Diskussion ein als männlich markiertes Verhalten auftaucht. In diesem Moment wird das eigene Selbstbild angegriffen. Im Kern spürt der feminine Mann intuitiv, dass seine Position weniger stabil ist, als er es nach außen zeigt. Wenn sich der andere durchsetzt oder Zustimmung bekommt, wird die eigene moralische Überlegenheit in Frage gestellt. Die innere Scham schiebt sich in den Vordergrund. Um es nicht wahrnehmen zu müssen, richtet er den inneren Druck sofort nach außen.
In solchen Momenten ist Nicht-Handeln ebenfalls keine Option. Passivität würde bedeuten, sich dem Verdacht auszusetzen, selbst unreinen Motiven zu folgen. Und eine eigene Kontaktschuld entsteht: „Wenn ich nichts sage, bin ich wie die, die ich kritisiere.“ Die Angst, in das gehasste Bild zu passen, treibt zu einer impulsiven, übertriebenen Reaktion. Der Angriff dient als Schutz.

Die paradoxe Folge ist: Das Verhalten beginnt genau jenem Bild zu ähneln, das er vorgibt zu bekämpfen. Typisch ist dieses Muster bei Männern, die stark zu Virtue Signaling (Tugend-Signalisieren) oder Victim Signaling (Opfer-Inszenierung) neigen.

Erkennbar wird projektive Identifizierung in solchen Situationen durch:

  • spontane, übertriebene Aggression, die nicht zum Anlass passt
  • Unterstellungen, die die Diskussion dominieren
  • moralische Empörung, die als Schutz und Waffe dient
  • fehlende Neugier, den anderen wirklich zu verstehen
  • den Zwang, Recht haben zu müssen, um die innere Unsicherheit zu kontrollieren
  • rigide Ablehnung alternativer Sichtweisen, weil sie die eigene Identität bedrohen
Bei der projektiven Identifizierung reicht es nicht, das Gefühl nur wegzuwerfen. Die Person legt dem anderen das Gefühl aktiv nahe und sorgt dann dafür, dass der andere es auch wirklich damit beschäftigt. Es ist ein unbewusster interpersoneller Trick: Ich werde dich so behandeln, als wärst du genau das Monster, das ich in mir nicht habe, bis du dich tatsächlich wie dieses Monster verhältst.

Beispiel projektiver Identifizierung
Der Nice Guy greift einen selbstbewussten Mann ständig moralisch an „toxisch“, „Patriarch“, rechts“. Er stichelt, verdreht Worte und unterstellt bösartige Motive im Namen des Guten. Durch die permanente Provokation und Abwertung wird der Angegriffene früher oder später tatsächlich wütend.

Seine eigene unterdrückte Wut und sein Konkurrenzwunsch sind jetzt draußen, und er selbst bleibt sauber, weil ja der andere der Aggressor war. Deshalb wirkt der Hass mancher Nice Guys auf selbstbewusste Männer so übertrieben und besessen: Es ist keine bloße Meinung, sondern ein unbewusster psychodynamischer Prozess.


Dead Mother

Der Dead Mother Complex von André Green, entsteht durch die Objektivierung durch die Mutter in den ersten drei Lebensjahren des Kindes. Diese emotionale Leere prägt die Psyche des Kindes in den ersten drei Jahren und führt zu tiefen narzisstischen Verletzungen.

Das Kind erlebt eine Art emotionale Wüste, in der es keine ausreichende Bestätigung erhält. Stattdessen internalisiert es ein Gefühl der Unzulänglichkeit und Leere, da die Mutter nicht in der Lage ist, die emotionalen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen. Dies legt den Grundstein für langfristige Unsicherheiten, die das Kind anfällig für übermäßige Anpassung und Konfliktvermeidung machen.

Statt das Kind zu ermutigen, ein eigenständiges Selbst zu entwickeln, hält sie es in einer abhängigen Rolle fest. Diese Dynamik verhindert die Bildung eines stabilen Selbstwertgefühls und fördert stattdessen eine naive Ichbezogenheit. Diese frühen Erfahrungen erzeugen eine toxische Scham und Schuld im Kind, die es später anfällig für ideologische Unterdrückung macht. Diese Scham wird durch nett sein und Vermeidung von Verantwortung verdeckt.

Und so kommt es, dass feministische, objektivierende Mütter Söhne heranziehen, die sie selbst nicht daten würden.


Nice Guys

Der Nice Guy ist eine direkte Manifestation dieser frühkindlichen Defizite. Er glaubt tief verwurzelt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und versucht daher, so zu sein, wie er glaubt, dass andere, insbesondere der Mainstream oder Frauen, es erwarten.

Seine Kernüberzeugungen umfassen:

  • Das eigene Glück geht auf Kosten anderer,
  • Glück muss verdient werden,
  • Beziehungen erfordern "Bestechung" (z.B. durch Nettigkeit), und
  • Kompromisse bei Grenzen sind notwendig.
Er erwartet durch sein Verhalten (verdeckte Verträge)
  • respektiert, geliebt und von Frauen begehrt zu werden,
  • genauso behandelt zu werden, wie er andere behandelt, und
  • ein problemloses Leben zu führen.
Seine Ablehnung des Männlichen zwingt ihn auf die weibliche Seite, wo er seine kindliche Suche nach weiblicher / mütterlicher Anerkennung fortsetzt.

Scham, Verachtung und Empathie

Der sensible Mann reagiert oft schon auf kleinste Irritationen mit sofortiger Aggression. Jede Form von Kritik, Widerspruch oder sogar nur ein anderes starkes Gegenüber wird als Bedrohung erlebt. In diesem Moment entsteht ein Gefühl von Scham. Während ein gesunder Mensch Scham annehmen kann, um daraus zu lernen, erlebt er diesen Moment als psychische Gefahr, als drohenden Zusammenbruch seines Selbstbildes.
Die Sachebene würde ihn zwingen, Verantwortung zu übernehmen oder Grenzen einzugestehen. Etwas, das seine fragile innere Struktur nicht erlaubt. Daher flüchtet er unmittelbar in persönliche Angriffe, denn auf der persönlichen Ebene kann er Überlegenheit demonstrieren und die Scham von sich wegdrücken.

Durch Abwertung und verbale Härte gewinnt er ein kurzfristiges Gefühl von Kontrolle zurück. So verwandelt er seine innere Scham in Verachtung für den anderen, ein psychologischer Mechanismus, der ihm erlaubt, sich wieder überlegen zu fühlen. Die Aggression ist also nicht Ausdruck echter Stärke, sondern ein Abwehrreflex gegen die eigene innere Verletzbarkeit.


Sensible Männer sind oft gar nicht feinfühlig

Nicht alle sensiblen Männer sind motiviert von Frustration; es gibt jene, die aus echter Überzeugung handeln und andere, die tatsächlich sensibler sind. Auffällig sind aber jene, die ihre Empathie betonen.

Empathie ist ein in sich geschlossener innerer Prozess, der durch die Anwesenheit und Selbstauskunft einer anderen Person ausgelöst wird. Sie beinhaltet zwei Selbsttäuschungen:
1. Dass das innere Erleben von Empathie tatsächlich extern ist (mit der anderen Person zu tun hat); und
2. Das Erleben von Empathie ist altruistisch und auf die andere Person fokussiert, während es in Wirklichkeit solipsistisch ist und sich ausschließlich um egozentrische Emotionsregulation dreht.
Studien zeigen: Je höher die Empathie, desto schlechter ist oft das tatsächliche Einfühlungsvermögen. Hochsensible Menschen interpretieren andere oft falsch, projizieren ihre eigenen Gefühle und Missverständnisse.

Kurzversion

Warum "sensible Männer" häufig gerne provozieren und männliches Leid relativieren.

Das Paradoxon
Wenn über männliche Sorgen (Einsamkeit, Väterrechte) gesprochen wird, kommt der heftigste Widerstand von Männern, die sich stark mit feministischen und progressiven Ideen identifizieren. Diese „sensiblen Männer“ reagieren oft feindseliger als die Kritikerinnen selbst und suchen ihre moralische Autorität in der Distanzierung vom eigenen Mannsein. Ihre Leidenschaft entspringt nicht moralischer Stärke, sondern einer zerbrechlichen Balance der Identität und einem inneren Zwang.

Die Basis dafür legt der Dead Mother Complex (André Green): Die emotionale Abwesenheit der Mutter in den ersten Lebensjahren erzeugt tiefe narzisstische Verletzungen. Das Kind erlebt eine „emotionale Wüste“ und internalisiert dies als Schuld und Unzulänglichkeit. Die Mutter verzögert die Individuation; der Sohn wird parentifiziert. Dies führt zum Nice Guy Syndrom (Dr. Robert Glover), dessen Kernstrategie ist, Glück durch „Bestechung“ (Nettigkeit) zu verdienen, um die kindliche Suche nach mütterlicher Anerkennung zu stillen.

Der progressive Aktivismus wird zur Ersatz-Identität. Der „White Knight“ positioniert sich als Verbündeter und Betreiber der Performativen Selbstkritik („Ich bin toxisch“), nicht aus Überzeugung, sondern aus einer „Giving-to-Get“-Mentalität: Er hofft auf soziale und sexuelle Belohnung. Die Nice Guy Falle zeigt, dass diese Strategie scheitert: Die sexuelle Spannung stirbt durch die Angst des Mannes vor „toxischem“ Verhalten. Die Partnerin sucht sich oft genau den selbstbewussten Mann, den er ideologisch verurteilt hat.

Dieser Widerspruch führt zur Kognitiven Dissonanz. Um den Zusammenbruch des Ichs zu verhindern, muss die Realität verbogen werden.

Die Projektion
Die angestaute Wut, der Neid und der sexuelle Frust können nicht gegen die Frauen gerichtet werden. Sie werden durch Projektive Identifizierung entladen:

  • Abspaltung: Der Nice Guy spaltet die eigenen „bösen“ Gefühle ab.
  • Verlagerung: Er projiziert sie auf den „toxischen“ Mann – die erlaubte Zielscheibe.
  • Provokation: Er greift diesen Mann moralisch an („Patriarch“, „rechts“) und provoziert ihn gezielt, bis dieser wütend reagiert.
  • Triumph: Der Nice Guy triumphiert: Das „Böse“ wurde erfolgreich im anderen manifestiert, während das eigene Ideal-Ich sauber bleibt.

Sein Hass ist irrational und besessen, weil er die fragile Konstruktion seiner eigenen Identität vor dem Zusammenbruch schützt. Die propagierte Empathie ist oft nur Selbstreferenzialität; je höher die gefühlte Empathie, desto schlechter ist oft das tatsächliche Einfühlungsvermögen und desto verzerrter die Wahrnehmung.


Simon Josef Eckert : Du liebst die, die dich nicht wollen? Das ist kein Zufall.

„Er liebt mich, er liebt mich nicht …“: Unsicherheit kann die romantische Anziehungskraft steigern
Erin R. Whitchurch 1, Timothy D. Wilson, Daniel T. Gilbert
"He loves me, he loves me not . . . ": uncertainty can increase romantic attraction - PubMed

Inhalt
Diese Studie untersucht eine sozialpsychologische Binsenweisheit: Menschen mögen diejenigen, die sie mögen (das Reziprozitätsprinzip). Studentinnen sahen sich die Facebook-Profile von vier männlichen Studenten an, die ihre Profile zuvor gesehen hatten. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die Männer sie (a) sehr mochten, (b) sie nur durchschnittlich mochten oder (c) sie entweder sehr oder durchschnittlich mochten (Unsicherheitsbedingung).

Der Vergleich der ersten beiden Bedingungen ergab Ergebnisse, die mit dem Reziprozitätsprinzip übereinstimmten. Die Teilnehmerinnen fühlten sich stärker zu Männern hingezogen, die sie sehr mochten, als zu Männern, die sie durchschnittlich mochten. Die Ergebnisse der Unsicherheitsbedingung stimmten jedoch mit Forschungsergebnissen über die positiven Aspekte der Ungewissheit überein. Teilnehmer in der Unsicherheitsgruppe fühlten sich am stärksten zu den Männern hingezogen – sogar stärker als Teilnehmer, denen mitgeteilt wurde, dass die Männer sie sehr mochten. Diese Teilnehmer dachten am häufigsten an die Männer, was ihre Anziehungskraft auf sie verstärkte.


Die hässliche Seite der Frauen enthüllen

Alexander Grace
 

cadja

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Androzid

Der Begriff Androzid beschreibt die systematische Tötung von Männern und Jungen aufgrund ihres Geschlechts.
Während Gewalt gegen Frauen (Femizid) öffentlich stark thematisiert wird, bleiben die spezifischen Muster der Gewalt gegen Männer oft im Schatten der Wahrnehmung.

Androzide treten häufig im Kontext von bewaffneten Konflikten oder Völkermorden auf:

  • Ausschaltung von potenziellen Kämpfern: Männer im wehrfähigen Alter werden als Bedrohung wahrgenommen und präventiv ermordet.
  • Demografische Schwächung: Durch die Tötung der Männer soll die Reproduktionsfähigkeit oder die soziale Struktur einer Gruppe zerstört werden.
  • Einschüchterung: Massenhinrichtungen von Männern dienen oft dazu, den Widerstand der verbleibenden Zivilbevölkerung zu brechen.
Historische Beispiele für Androzid
  • Massaker von Srebrenica (1995): Während des Bosnienkrieges wurden etwa 8.000 bosniakische Männer und Jungen systematisch ermordet.
  • Anfal-Kampagne (1988): Das irakische Regime unter Saddam Hussein ließ gezielt kurdische Männer zusammentreiben und hinrichten.
  • Armenier-Genozid (1915): Zu Beginn des Völkermords wurden gezielt männliche Eliten und später Männer in den Gemeinschaften hingerichtet, (Frauen und Kinder wurden deportiert)
  • Ruanda-Genozid (1994): Es wurden Tutsi-Männer primär als erste getötet, da sie als potenzielle Kämpfer galten.
  • Kosovo-Krieg (1998–1999): Jugoslawische Truppen massakrierten zahlreiche albanische Männer im kampffähigen Alter, da sie als potenzielle Bedrohung gesehen wurden.
  • Der Genozid an den Jesiden (Irak, 2014): Tausende Männer und Jungen wurden an Ort und Stelle erschossen oder lebendig begraben.
  • Bangladesch (1971): Während des Unabhängigkeitskrieges von Pakistan führten pakistanische Truppen die „Operation Searchlight“ durch. Sie richtete sich gezielt gegen die bengalische Elite.

Männliche Wegwerfbarkeit

Erweitert man die Kriterien auf männliche Wegwerfbarkeit findet man viele Beispiele wo man bewusst auf das Leben von Männern keine Rücksicht genommen hat. Der Tod von Männern wird romantisiert, um ihn zu rechtfertigen:

Der Staat nimmt bewusst in Kauf, dass bei einem Krieg fast ausschließlich Männer sterben, weil er nur sie an die Front schickt. Da der Dienst unfreiwillig ist und bei Verweigerung Haftstrafen oder Hinrichtungen drohen, sehen einige darin eine systematische Gefährdung männlichen Lebens.

Wenn man unter Androzid jede staatliche Maßnahme versteht, die systematisch das Leben von Männern aufs Spiel setzt, während sie Frauen verschont, kann man den einseitigen Wehrdienst so bezeichnen.

Strukturelle Fälle von Androzid
Hier sind weitere prägnante Beispiele neben der Titanic:

  • Die Birkenhead-Regel („Frauen und Kinder zuerst“) : Diese maritime Tradition wurde durch den Untergang der HMS Birkenhead (1852) berühmt. (Titanic)
  • Bergbau- und Industrie-Katastrophen : In der industriellen Revolution und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurden gefährliche Arbeiten fast ausschließlich Männern zugewiesen. Die gesellschaftliche Akzeptanz, dass Männer in hochriskanten Umgebungen arbeiten (müssen), führte zu einer massiven Übersterblichkeit.
  • Belagerungen und Evakuierungsprotokolle : Bei der Evakuierung von Zivilisten aus belagerten Städten (z.B. teilweise in Syrien oder in der Ukraine zu Beginn der Konflikte) dürfen oft nur Frauen und Kinder die Korridore nutzen.
  • „Entbehrlichkeit“ bei Rettungsberufen : Gesellschaftlich wird von Männern eine höhere Opferbereitschaft erwartet. Die „Liquidatoren“ von Tschernobyl. Die überwältigende Mehrheit derer, die in den radioaktiven Kern geschickt wurden, waren Männer.

Femizids

Wenn man das Konzept des Femizids auf Männer überträgt:
Tötung wegen "mangelnder Männlichkeit"

  • Ein Vater oder Bruder tötet ein männliches Familienmitglied, weil dieser homosexuell ist oder sich nicht "maskulin" genug verhält, was als Ehrverlust für die Familie gewertet wird.
  • Der "Kampf um Dominanz" (Männliche Rivalität): Analysiert man Tötungsdelikte zwischen Männern (wie einen Femizid), erkennt man oft ein geschlechtsspezifisches Muster.
  • In bandenmäßigen Konflikten gibt es oft die "selektive Tötung": Bei einer Razzia oder einem Bandenkrieg werden gezielt nur die Männer einer gegnerischen Familie hingerichtet, während Frauen verschont werden.
  • Vernachlässigung als "stiller Androzid" : Die systematische Verweigerung von Hilfe für männliche Opfer, weil ihnen aufgrund seines Geschlechts der Zugang zu Sicherheit verwehrt wurde ("Ein Mann kann sich selbst helfen").

Historischer Konsens

90–99 % der Soldaten waren bis ins 20. Jh. Männer. In vormodernen Kriegen wurden Männer gezielt getötet, Frauen eher versklavt, vertrieben, assimiliert. Militärgeschichtlich gesehen waren >90 % aller militärischen Todesfälle über die Geschichte hinweg Männer.

Die Arbeit des US-amerikanischen Bibliothekars und Statistik-Experten Matthew White wurde vor allem durch sein Buch The Great Big Book of Horrible Things bekannt. Auf Basis der Militärgeschichte waren von den Kriegstoten der letzten 2.500 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit rund 300 Millionen Männer. Frauen verhungerten eher im Anschluss.

Das verdeutlicht, dass Männer historisch und strukturell eine spezifische Form der Gewalt erfahren, die oft als „normal“ oder „heldenhaft“ getarnt wird, jedoch die gezielte Gefährdung männlichen Lebens darstellt.
 

cadja

Sigma Male
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Warum Wokismus und radikaler Feminismus gefährlich sind
Die Gefahr der Realitätsentfremdung
Ideologien wie der Nationalsozialismus oder der Kommunismus werden als psychologische Pathologien auf gesellschaftlicher Ebene entlarvt. Sie funktionieren als „Shared Fantasies“ (geteilte Fantasien), die den notwendigen Realitätstest nicht bestehen. Ein Realitätstest ist der Nachweis, ob eine Person oder eine Ideologie krankheitswert hat: Psychische Gesundheit erfordert die Fähigkeit, zwischen der inneren Wunschwelt und der äußeren Welt der Fakten zu unterscheiden. Heute lässt sich beobachten, dass der moderne Wokismus und ein radikalisierter Feminismus an diese Stelle getreten sind und eine lebensferne Ideologie bilden, die eine ernsthafte Gefahr für das gesellschaftliche Gefüge darstellt.

Der Verlust des Realitätstests durch Hyperreflexivität
Der Wokismus scheitert fundamental am Realitätstest, indem er biologische und soziale Tatsachen durch rein ideologische Narrative ersetzt. Ein Kernproblem ist hierbei die sogenannte Hyperreflexivität: Interne Zustände, Gefühle und Wünsche des Individuums werden unzulässig auf die Außenwelt projiziert. Wenn sich ein Individuum „unterdrückt“ fühlt, muss die gesamte externe Welt objektiv „unterdrückend“ sein. Die Ideologie konsumiert die Welt in das Selbst hinein, anstatt das Selbst an die Welt anzupassen. Ein klares Beispiel ist der Umgang mit Neurodiversität: Tiefgreifende Störungen wie Schizophrenie werden als bloße „andere Art des Seins“ umgedeutet. Diese Realitätsverweigerung ist eine Täuschung in aller Öffentlichkeit, die klinische Befunde durch gefühlige Narrative ersetzt.

Infiltration durch Narzissten und die Unterdrückung der Meinung
Diese Bewegungen ziehen massiv narzisstische Persönlichkeiten in dominante Funktionen. Für den Narzissten bietet die Ideologie das perfekte Vehikel für moralische Grandiosität. Er vertritt seine persönliche Fantasie als allgemeingültige Wahrheit und bietet den Anhängern einen „mütterlichen Blick“ – ein Gefühl ozeanischer Sicherheit, das jede Eigenverantwortung auflöst.

Um dieses fragile Lügengebäude zu schützen, muss die Meinungsfreiheit systematisch eingeschränkt werden. Die Einschränkung der Rede ist kein Nebenprodukt, sondern eine Überlebensstrategie des Systems: Da die Ideologie inhaltlich hohl ist, kann sie nur existieren, wenn niemand laut ausspricht, dass die Fakten ihr widersprechen. Sprachmanipulation, wie etwa Gender-Vorgaben, ist ein direkter Angriff auf die Gedankenfreiheit; was nicht mehr benannt werden darf, kann irgendwann nicht mehr gedacht werden.

Das Kollektivbewusstsein und die Aggression
Es entsteht ein Kollektivbewusstsein, ein „Hive Mind“, in dem Millionen Menschen ihr Denken synchronisieren. Dieses Bewusstsein ist stark von Aggressionen geprägt. Da die Fantasie die Realität ablehnen muss, müssen auch deren Träger – Menschen mit abweichenden Meinungen – als feindselig markiert und vernichtet werden. Begriffe wie „Rassist“ oder „Faschist“ werden als Vernichtungsvokabeln genutzt, um den „Hive Mind“ vor dissonanten Informationen zu schützen. Es werden immer mehr Personen in diese Bewegungen absorbiert, als wären alle Menschen gleich und austauschbar, was die reale Individualität vollständig auflöst.

Die Stadt als Ort der Entfremdung und das suizidale Potenzial
Verstärkt wird dieser Realitätsverlust durch die moderne Stadtbevölkerung. In anonymen Großstädten leben immer mehr Menschen isoliert. In dieser Einsamkeit geben sie ihre Identität bereitwillig an die woke Ideologie ab, um Zugehörigkeit zu finden. Doch diese Flucht in Narrative hat einen hohen Preis und hat ein suizidales Potenzial der Entfremdung: Die totale Vermeidung echter menschlicher Interaktion und der Rückzug in eine symbolische Welt führen zu einer tiefen inneren Leere. Wenn die Ideologie als einzige Identitätsquelle mit der harten Realität kollidiert, bleibt vom Individuum nichts übrig. Dies erklärt die hohe Rate an Depressionen innerhalb dieser Bewegungen, da ohne die „shared fantasy“ kein stabiler Kern vorhanden ist.

Fazit
Wokismus und radikaler Feminismus sind Ergebnisse eines kollektiven Realitätsverlustes. Wenn eine Gesellschaft zulässt, dass eine solche Ideologie zur herrschenden Doktrin wird, betreibt sie Selbsttäuschung auf dem Höhepunkt eines Erdbebens. Die Strukturen mögen noch funktionieren, aber im Kern wird alles hohl, weil die Grundlage jeder gesunden Gesellschaft – der gemeinsame Bezug zur Realität – verloren gegangen ist. Der Weg zurück ist schwer, da die infantilisierende Fantasie für viele attraktiver geworden ist als die fordernde, aber freie Wirklichkeit.
 
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Sigma Male
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Warum moderne Beziehungen scheitern
Die Antwort liegt tief in der Vergangenheit. Während Männer auf der Jagd gegen die Natur kämpften, verbrachten Frauen ihre Zeit mit der Aufzucht ihrer Kinder mit anderen Frauen. Sauberkeit war eine wichtige Voraussetzung, dass die Kinder überlebten. Hygiene hat im Umkreis der dichter lebenden Gruppe einen viel höheren Stellenwert.

Vor etwa 10.000 Jahren lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt nur bei etwa 20 bis 30 Jahren, was vor allem auf die sehr hohe Kindersterblichkeit zurückzuführen ist. Um die vielen frühen Todesfälle auszugleichen, bekamen Frauen im Durchschnitt fünf bis neun Kinder, von denen jedoch nur etwa zwei bis vier das Erwachsenenalter erreichten.

Die Geburtenabstände lagen im Durchschnitt bei 3 Jahren. Das bedeutet, die Frauen waren von der Schwangerschaft über die Stillzeit etwa 3 bis 4 Jahre pro Kind beschäftigt. Auch heute ist ein Kind bis zum 3 Lebensjahr noch weitgehend von der Mutter abhängig.

  • Bei 5 Kinder waren Frauen mit der Aufzucht : 10 bis 15 Jahre beschäftigt.
  • Bei 9 Kinder waren Frauen mit der Aufzucht : 15 bis 25 Jahre beschäftigt.
Frauen bekamen ihr erstes Kind meist kurz nach Eintritt der Geschlechtsreife, also ungefähr im Alter von 15 bis 18 Jahren. Damit waren Frauen vom 15 bis 40 Lebensjahr mit Aufzucht und ganz anderen Tätigkeiten beschäftigt und hatten keine Zeit die Kunst der Jagd zu erlenen. Was ja auch angesichts der körperlichen Unterlegenheit etwa 30 % nicht besonders zweckmäßig gewesen wäre. Gendern ist ein modernes Hobby und war in der Geschichte nicht die Normalität.

Wir stammen aus einer Welt, in der Männer wochenlang ihre Frauen verließen, um nach Nahrung zu jagen. Die Eifersucht half, dass diese Ausflüge zum Schutz von Frau und Kind von begrenzter Dauer waren.

Heute zwingen uns moderne Verhaltensregeln jeden Handgriff zu 50% zu teilen. Diese ständige Aufeinandertreffen fordert Konflikte heraus, die wir nicht in der Lage sind zu bewältigen. Selbst vor kurzer Zeit war es noch üblich, dass Männer die Gelegenheit nutzen, sich in ihrer Freizeit aus dem gemeinsamen Haushalt zu entfernen.

Das moderne Konzept von Familie ist zum Scheitern verurteilt.

konservativ.jpg
Konservative Paare bekommen mehr Kinder.

Die vergessene Freiheit: Warum Freiraum unsere Beziehungen retten kann

Moderne Beziehungen scheitern nicht an mangelnder Liebe oder mangelndem Bemühen, sondern an einem fundamentalen Missverständnis menschlicher Natur. Wir führen Partnerschaften unter Bedingungen, für die unsere Biologie nie geschaffen wurde – und wundern uns dann über den ständigen Reibungsverlust. Der Blick in unsere evolutionäre Vergangenheit offenbart eine Wahrheit, die in der heutigen Diskussion um Gleichstellung und Fairness oft verloren geht: Menschliches Zusammenleben gedeiht nicht durch permanente Nähe und Gleichschaltung, sondern durch rhythmischen Wechsel von Verbundenheit und Freiraum.

Steinzeitliche Hardware, moderne Erwartungen
Über 95 Prozent unserer Menschheitsgeschichte lebten wir als Jäger und Sammler – ein Leben, das durch klare Arbeitsteilung und regelmäßige räumliche Trennung geprägt war. Männer verließen ihre Gruppen für Tage oder Wochen auf der Jagd, einem Unterfangen, das Risiko, körperliche Anstrengung und längere Abwesenheit erforderte. Frauen lebten in dichten sozialen Netzwerken mit anderen Frauen und Kindern, wo soziale Feinabstimmung, Hygiene und beständige Präsenz überlebenswichtig waren.

Diese Unterschiede waren keine kulturelle Unterdrückung, sondern funktionale Antworten auf harte Realitäten. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 20-30 Jahren (hauptsächlich wegen hoher Kindersterblichkeit) bekamen Frauen fünf bis neun Kinder, wovon nur zwei bis vier das Erwachsenenalter erreichten. Mit Geburtsabständen von etwa drei Jahren waren Frauen vom Jugendalter bis etwa 40 fast durchgehend mit Schwangerschaft, Stillzeit und Kinderaufzucht beschäftigt – Aufgaben, die mit der risikoreichen, abwesenheitsintensiven Jagd nicht vereinbar waren.

Die Falle der permanenten Ko-Präsenz
Erst seit wenigen Generationen experimentieren wir mit einem radikal anderen Modell: Paare leben dauerhaft auf engem Raum zusammen, mit der Erwartung, alle Aufgaben, Gefühle und Verantwortungen gleichmäßig zu teilen. Jeder Handgriff soll zu 50 Prozent ausgehandelt werden, Rückzug wird als Liebesentzug interpretiert, Schweigen als Problem, Abwesenheit als Bindungsangst.

Doch dieses Modell ignoriert fundamentale biologische Realitäten. Männliche Physiologie ist auf Problemlösen in Distanzsituationen ausgelegt – das spiegelt sich noch heute in ihrem Umgang mit Stress wider. Studien zeigen, dass Männer Phasen des Rückzugs benötigen, um Testosteronspiegel zu regulieren und psychisch zu regenerieren. Die „Hobbyhöhle“ oder das zeitweise Weggehen sind keine Flucht vor der Partnerin, sondern biologische Wartungsarbeiten.

Auch Frauen leiden unter dem erzwungenen Modell, nur dass ihr Stress sich anders äußert: Ihr System ist evolutionär auf Ordnung, soziale Abstimmung und Nähe kalibriert. Die ständige Verhandlungslast und der Verlust natürlicher weiblicher Gemeinschaften führen zu ähnlicher Erschöpfung – nur mit anderem Ausdruck.

Warum Gleichverteilung nicht Gleichstellung bedeutet
Hier liegt ein kritisches Missverständnis der modernen Beziehungsdebatte: Wir verwechseln Gleichstellung mit Gleichschaltung. Echte Partnerschaftlichkeit bedeutet nicht, dass beide Partner identische Aufgaben in identischen Zeiträumen übernehmen müssen. Sie bedeutet, sich gegenseitig die Freiheit zu geben, den eigenen biologischen und psychologischen Bedürfnissen nachzugehen – im Vertrauen, dass dies der Beziehung insgesamt dient.

Vor wenigen Jahrzehnten noch gab es diese Freiräume selbstverständlich: Männer zogen sich in Werkstatt, Stammtisch oder Verein zurück – Räume, die nicht der Flucht dienten, sondern der Regeneration und damit indirekt der Stabilisierung der Beziehung. Heute werden diese Rückzugsräume pathologisiert, ohne funktionalen Ersatz zu schaffen.

Die praktische Lösung: Rhythmus statt Dauerpräsenz
Um den Trennungsdruck in modernen Beziehungen zu reduzieren, müssen wir bewusst Freiräume institutionalisieren:

Legitimiert getrennte Aktivitäten: Ein Mann, der regelmäßig seinem „Jagdtrieb“ – sei es durch Sport, handwerkliche Tätigkeiten oder andere Leidenschaften – nachgeht, kehrt mit mehr Energie und positiver Bindung zurück als einer, der in erzwungener 50%-Präsenz erstarrt.

Versteht Abwesenheit nicht als Desinteresse: In unserer evolutionären Vergangenheit war die Rückkehr des Jägers ein emotionaler Höhepunkt. Ständige Nähe tötet Sehnsucht – und damit ein zentrales Bindungsgefühl.

Akzeptiert unterschiedliche Stressregulation: Männer brauchen oft konkretes Problemlösen oder körperliche Aktivität, Frauen häufig Gespräch oder soziale Einbindung. Beide Wege sind legitim und sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Schafft bewusste Distanzzonen: Ob getrennte Hobbys, gelegentliche Reisen mit Freunden oder einfach stundenweise ungestörte Zeit – diese Räume sind kein Luxus, sondern Beziehungsgrundhygiene.

Schlussgedanke: Zurück zur menschlichen Natur
Unsere Beziehungen leiden nicht an zu wenig Gleichheit, sondern an zu wenig Verständnis für unsere tief verwurzelte Natur. Die Lösung liegt weder in einer Rückkehr zu starren Geschlechterrollen noch in der Forcierung eines unmenschlichen Gleichschaltungsmodells.

Die wahre Partnerschaft der Zukunft erkennt an, dass wir mit steinzeitlicher Hardware hochkomplexe soziale Software ausführen – und gestaltet dementsprechend bewusst Puffer und Freiräume ein. Sie versteht, dass Nähe und Distanz keine Gegensätze sind, sondern zusammengehörende Pole eines gesunden Beziehungsrhythmus.

Gebt euch den Raum, den eure Vorfahren ganz natürlich hatten – nicht als Rückschritt, sondern als evolutionäre Weisheit. Eine Beziehung, in der beide Partner atmen können, ist stabiler, anziehender und letztlich gerechter als jede noch so perfekt verhandelte 50/50-Utopie auf 60 Quadratmetern. Manchmal bedeutet Liebe nicht, alles zusammen zu tun, sondern dem anderen die Freiheit zu geben, zeitweise ganz er selbst zu sein – im Vertrauen, dass er von dieser Reise immer wieder gerne zurückkehrt.

Alexander Grace
explores the reasons behind a common complaint.
This thought-provoking video examines various perspectives on relationships and personal fulfillment. A thought experiment challenges viewers to consider deeper motivations.


Alexander Grace argumentiert, dass viele Frauen ein tiefes, oft unbewusstes Problem damit haben, wenn Männer Ruhe, Entspannung, Schlaf, Hobbys oder Selbstgenuss zeigen – besonders dann, wenn sie finanziell erfolgreich sind.

  • Kernaussage: Viele Frauen wollen keinen komplett autonomen, selbstverwirklichten Mann, der seine Ressourcen (Geld, Zeit, Energie) hauptsächlich für sich selbst verwendet – auch nicht, wenn er Millionen verdient hat.
  • Wichtige Thesen des Textes: Entspannung = femininer Raum
Frauen empfinden Ruhe und Genuss als „ihr Territorium“ und reagieren gereizt, wenn Männer sich diesen Raum nehmen („dainty“, „warum liegst du noch im Bett?“).
Der wahre Grund (der selten zugegeben wird):
Frauen haben oft Angst, die Kontrolle über den Mann und seine Ressourcen zu verlieren, wenn er zu erfolgreich, zu unabhängig oder zu sehr bei sich selbst angekommen ist.

Das Experiment mit den 10 Millionen
Die meisten Frauen würden es nicht toll finden, wenn ihr Mann nach einem riesigen finanziellen Erfolg nur noch entspannt, schläft und seinen Hobbys nachgeht.
Häufige Reaktion: „Ich könnte dich dann nicht mehr respektieren“ / „Du solltest trotzdem irgendwas tun“.

Der „Sweet Spot“ vieler Frauen
Sie wollen einen Mann, der genug maskuline Energie und Erfolg hat, um Ressourcen zu generieren
aber nicht so viel Autonomie und Selbstverwirklichung erreicht, dass er anfängt, diese Ressourcen für sich selbst zu nutzen.

Psychologische Dynamik
Manche Frauen sehen Männer weniger als eigenständige Personen, sondern als Ressourcenquelle, die gesteuert werden muss.
Wenn der Mann anfängt, sich selbst zu priorisieren entsteht Konkurrenz um die eigenen Ressourcen!
Daher: Dauerhafte subtile (und manchmal offene) Kontrolle, Schuldzuweisung, Scham, Bestrafung bei Eigenständigkeit.

Krankheit & Schwäche "Männerschnupfen"
Selbst wenn Männer krank sind, reagieren manche Frauen genervt oder aggressiv – weil der „Produktionsmotor“ gerade ausfällt und nichts für sie generiert wird.
Zwei Frauentypen (stark vereinfacht dargestellt) Qualitätsfrauen: Sehen sich als echte Partnerin, freuen sich mit ihm, haben keine panische Angst vor seiner Autonomie.
Kolonialisiererinnen: Sehen den Mann als Territorium, das besetzt und ausgebeutet werden muss. Seine wachsende Unabhängigkeit ist existenzielle Bedrohung.

Siehe Betaisierung

Sehr harte Kernthese des Autors:
Viele Frauen empfinden es als ihre moralische Aufgabe, Männer klein, beschäftigt, schuldig und in Bewegung zu halten – weil ein wirklich freier, selbstbestimmter, ressourcenstarker Mann für sie eine Bedrohung darstellt.Der Text endet mit der Aufforderung, sich das bewusst zu machen und die volle Version auf Patreon anzuschauen.

Männergrippe als ernsthaftes Phänomen
"Männerschnupfen" oder "Männergrippe" ist ein umgangssprachlicher, oft scherzhafter oder provokanter Begriff für die subjektiv heftigere Wahrnehmung und das vermeintlich übertriebene Leiden von Männern bei einer Erkältung.

Die wissenschaftliche Perspektive

  • Immunschwäche: Forschung legt nahe, dass Testosteron das Immunsystem hemmen kann, während Östrogen es stärkt, was Frauen einen Vorteil verschafft.
  • Erhöhte Anfälligkeit: Männer sind für einige Erreger anfälliger und erkranken oft heftiger, was sich bei Corona zeigte.
  • Stärkere Symptome: Männer leiden bei Infektionen oft stärker unter Husten, Gelenkschmerzen und Fieber und sind tendenziell länger krank, nicht nur wegen der Psyche.
  • Genetische Faktoren: Frauen haben auf ihren X-Chromosomen Gene, die eine stärkere Virusabwehr fördern, was Männern fehlt.
 

cadja

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Australische Teenager Girls
In einer Studie der University of Melbourne unter Leitung von Dr. Sara Meger ("Misogyny and Youth Radicalisation Leading to Violent Extremism") wurde diese Zahl erhoben:

Bei teenage girls (13–17 Jahre):

  • Fast 17 % sympathisierten mit allen Formen von violent extremism (quer durch die Liste der Ideologien).
  • Die höchste Identifikation lag bei right-wing violent extremism mit 30,4 %.
  • Anti-feminist folgte mit 21,1 %.
  • Weitere: left-wing (21,6 %), white nationalist (19,3 %), incel (17,5 %), religious (13,9 %).
Die Studie zeigt, dass Mädchen breitere Sympathien über verschiedene Extremismus-Formen hinweg haben. Zudem zeigten Mädchen höhere Raten an "violent intent" (12 % vs. 10,4 % bei Jungen). Diese Zahlen stammen direkt aus der Umfrage unter australischen Jugendlichen und werden in Berichten als alarmierend beschrieben, da sie auf Einflüsse wie Online-Misogynie und Anti-Feminismus hinweisen. Der detaillierteste Bericht dazu (archivierte Version): https://archive.ph/dyhPI. Der volle Studienreport ist noch nicht öffentlich als PDF verfügbar, aber die Projektseite bestätigt den Fokus: Misogyny and Youth Radicalisation Leading to Violent Extremism : Find an Expert : The University of Melbourne

Der Artikel beschreibt die "harrowing" (erschreckenden) Ergebnisse der Regierungs-finanzierten Forschung an über 1.100 australischen Teenagern (13–17 Jahre) und Erwachsenen. Er hebt hervor:

  • Starke Verbindungen zwischen misogynistischen/anti-feministischen Ansichten und Unterstützung für violent extremism.
  • Bei teenage boys die höchste Identifikation mit right-wing violent extremism (ca. 39–40 %, also four in ten), mit Antifeminismus 28,6 %.
Zusammenfassung der Kritik am Feminismus in Australien:
  • Einseitigkeit: Fokussiert fast ausschließlich auf Frauenprobleme, ignoriert männliche Krisen (z. B. Suizidraten, Bildungsrückstand bei Jungen, Obdachlosigkeit).
  • Polarisierend: Wird als anti-männlich wahrgenommen (z. B. pauschale „toxic masculinity“-Vorwürfe), was besonders junge Männer abstößt.
  • White/Corporate Feminism: Zentriert weiße, privilegierte Frauen; vernachlässigt Indigenous Women und Women of Colour; oft oberflächlich und kommerzialisiert.
  • Ressourcenverteilung: Milliarden für frauenzentrierte Programme (z. B. gegen häusliche Gewalt), kaum Unterstützung für männliche Opfer oder Väter im Familienrecht.
  • Folge: Sinkende Akzeptanz, besonders bei jungen Männern → wachsender Backlash und Gender Divide.
Kritiker fordern einen inklusiveren, ausgewogeneren Ansatz statt einseitiger Politik.

Und wie vermutet, die jungen Frauen folgen den jungen Männern.

 

cadja

Sigma Male
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50 feministischen Aussagen
Hier ist die Liste mit 50 feministischen Aussagen, wie sie im Video aufgelistet und mit Studien widerlegt werden:

Video : (15:47, engl.)

  1. Frauen kämpften jahrelang für das Wahlrecht.
  2. Frauen kämpften für ihr Recht auf Arbeit.
  3. Frauen sollten sich nicht von ihren Ehemännern führen lassen, weil Männer gewalttätig sind.
  4. Frauen leisten den Löwenanteil der Hausarbeit.
  5. Die Berufstätigkeit von Frauen bringt ein zweites Einkommen.
  6. Frauen sind keine Gebärmaschinen.
  7. Männliche Führung ist schlecht.
  8. Frauen sind emotional feinfühliger, Männer hingegen emotional gefühllos.
  9. Frauen werden von Männern daran gehindert, gute Positionen zu erreichen.
  10. Es ist in Ordnung, sexuell promiskuitiv zu sein.
  11. Meine Vergangenheit spielt keine Rolle.
  12. Wenn Männer mit vielen Frauen schlafen können, kann ich das auch.
  13. Männer sind privilegiert.
  14. Frauen waren früher zu Hause hilflos.
  15. Männer haben aufgrund des Patriarchats in den meisten Bereichen die Oberhand.
  16. Männer werden von erfolgreichen und einflussreichen Frauen eingeschüchtert. Sexarbeit ist Ermächtigend
  17. Es ist okay, wenn Frauen freizügige Kleidung tragen.
  18. Die Hookup-Kultur ist okay.
  19. Männer kontrollieren das Geld.
  20. Feminismus bedeutet Gleichberechtigung.
  21. Hausfrauen sind Sklavinnen.
  22. Frauen werden als Bürgerinnen zweiter Klasse behandelt.
  23. Die Geschlechternormen für Frauen sind sozial konstruiert.
  24. Wenn es um Abtreibung geht, wollen Frauen das Recht auf Selbstbestimmung.
  25. Feminismus bedeutet, anderen Frauen zu helfen.
  26. Männer ändern sich nie.
  27. Frauen sind empathischer und fürsorglicher.
  28. Die sexuelle Befreiung der Frauen ist gut für die Gesellschaft.
  29. Frauen können gute Beziehungstipps geben, weil sie Gefühle besser verstehen.
  30. Männer, die jüngere Frauen mögen, sind Raubtiere.
  31. Frauen mögen nette Männer, die Frauen respektieren und Feministen sind.
  32. Männer sind perverse.
  33. Männer haben unrealistische Ansprüche.
  34. Frauen sind weniger oberflächlich und legen weniger Wert auf Aussehen.
  35. Frauen respektieren die Gefühle anderer mehr.
  36. Frauen unterstützen andere Frauen, die Sexarbeit leisten.
  37. Frauen wollen Männern gleichgestellt sein.
  38. Männer sind der Grund für Scheidungen.
  39. Männlichkeit ist toxisch.
  40. Sex mit vielen Partnern lehrt dich, was du wirklich magst und macht dich dadurch loyaler.
  41. Karrierefrauen sind glücklicher.
  42. Feminismus hat Frauen glücklicher gemacht.
  43. Frauen können alles, was Männer können.
  44. Unterwürfigkeit ist erniedrigend und unterdrückend.
  45. Frauen finden Erfüllung im Beruf.
  46. Muttersein ist eine Verschwendung des Lebens einer Frau.
  47. Frauen brauchen keine Männer.
  48. Frauen bevorzugen Männer, die im Haushalt helfen.
  49. Gleichberechtigung bedeutet, dass Frauen dieselben Arbeiten verrichten wie Männer.
  50. Männer und Frauen sind gleich.
 
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Preening
Preening ist das sorgfältige Putzen und Pflegen der Federn durch Vögel, um sie sauber, wasserdicht und gut isolierend zu halten, wobei sie sich mit dem Schnabel durch die Federn streichen und ein Öl von der Bürzeldrüse verteilen. Es dient auch der Parasitenentfernung und der Vitamin-D-Synthese.

Der Begriff kann umgangssprachlich auch für übermäßige Selbstzufriedenheit stehen, hat aber in Bezug auf Männer mehrere Bedeutungen.

Bei Frauen sieht Preening in der Flirt- und Anziehungssituation typischerweise so aus:

  • Haare zurückstreichen / hinters Ohr stecken
  • Haare durch die Finger gleiten lassen oder mit den Haaren spielen
  • Kleidung glatt streichen / zurechtzupfen (Rock, Bluse, Ausschnitt richten)
  • Schmuck zurechtrücken (Ohrringe, Kette, Armband)
  • Hals oder Nacken freilegen / berühren
  • Lippen leicht befeuchten oder mit den Lippen spielen
  • Haltung korrigieren (Brust raus, Schultern zurück, Bauch rein)
  • Staubfussel entfernen oder imaginäre Fusseln wegwischen
Selbst-Berührung kann den Wunsch nach Aufmerksamkeit - und den Versuch Hormone freizusetzen - oder eine nervöse Geste zeigen:


Aber es kann im Kontext des Flirtens bei wiederholenden Bewegungen auch eine negative Bedeutungen haben.
Deine Date spürt keine Verbindung:


Wenn du in ihrer Nähe ein ungutes Gefühl hast, vertraue deinem Bauchgefühl.
Sie möchte womöglich nur bewundert werden.


  • Sie zeigt durch permanentes Haarberühren/-zurechtmachen („preening/grooming“) starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Validation als „hübsch sein“.
  • Sie will passiv bewundert werden, nicht aktiv mitdenken.
 

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Trench Theory

Weist die Trench Theory auf Erlösung oder Untergang der Gesellschaft hin?

Die Trench Theory (auch „Graben-Theorie“) ist eine Gesellschafts-Theorie, die vor allem vom Fuel Project populär gemacht wurde. Sie wurde 2025 durch eine viel diskutierte Rede und den Essay „The Great Feminization“ von Helen Andrews breiter bekannt und kontrovers diskutiert:



Kernidee in einem Satz
Die westliche Gesellschaft hat seit der kulturellen Revolution von 1967 („Summer of Love“) versucht, eine Zivilisation fast ausschließlich auf weichen Tugenden aufzubauen und dabei die harten Tugenden verdrängt:


Hard Virtues (harte Tugenden)Soft Virtues (weiche Tugenden)
Truth (Wahrheit)Love (Liebe)
Justice (Gerechtigkeit)Empathy (Empathie / Mitgefühl)
Righteousness (Rechtschaffenheit)Kindness (Freundlichkeit / Güte)
Holiness / Sanctity (Heiligkeit / Reinheit)Mercy (Barmherzigkeit)
Rationality (Rationalität / Vernunft)Forgiveness (Vergebung)
Facts / Objective truth (Fakten / objektive Wahrheit)Grace (Gnade)
Risk (Risikobereitschaft)Safety / Safetyism (Sicherheit / Über-Sicherheit)
Competition (Wettbewerb)Conformity / Cohesion (Konformität / Zusammenhalt)
Hierarchy (Hierarchie)Equality (Gleichheit – im Sinne von Egalitarismus)
Freedom (Freiheit)Inclusivity / Inclusive society (Inklusion)
Individualism (Individualismus)Collectivism (Kollektivismus)
Nationalism (Nationalismus)Globalism (Globalismus)

Nach der Trench-Theorie hat die gegenwärtige Gesellschaft (insbesondere durch den Aufstieg „woker“ bzw. progressiver Kultur seit ca. 2015–2020) einen Graben gezogen:

Sie überhöht die weichen Tugenden massiv, während harte Tugenden marginalisiert, pathologisiert oder als „toxisch“, patriarchalisch bzw. unterdrückerisch abgestempelt werden. Dieses Ungleichgewicht führt laut Theorie zu institutioneller Schwäche, moralischer Verwirrung, sinkender Resilienz und einer kulturellen Feminisierung.

„Woke“-Ideologie oder progressive Dominanz wird hier als Feminisierung der Kultur interpretiert, bei der Empathie und Inklusion über Disziplin und Wahrheitsfindung gestellt werden. Befürworter argumentieren, dass Gesellschaften beide Tugend-Sets in Balance brauchen – so wie eine maskuline „Klärung der Realität“ mit einer femininen „Begegnung mit dieser Realität“ gepaart werden muss, um stabil zu bleiben.

Das Konzept kursiert seit etwa einem Jahrzehnt (manche datieren den Ursprung auf 2015–2016) und erlebte Ende 2025 / Anfang 2026 einen erneuten Hype in YouTube-Videos, Podcasts und Online-Debatten. Es dient vielen als Erklärungslinse für politische Polarisierung, institutionellen Verfall und Geschlechterdynamiken.

Die Trench Theory argumentiert, dass die westliche Gesellschaft die soft virtues immer stärker priorisiert und die hard virtues als problematisch, "toxisch" oder "evil" ablehnt – was zu Phänomenen wie Post-Truth von Institutionen führt:

  • Ist eine ausgewogene Zivilisation auf beide Tugendkategorien (hard + soft virtues) angewiesen, oder kann eine Gesellschaft langfristig nur mit einer Seite (z. B. nur Empathie/Sicherheit/Liebe) überleben?
  • Wann kippt die Überbetonung weicher Tugenden von einem moralischen Fortschritt in eine moralische Pathologie?
  • Welche konkreten Institutionen (Rechtssystem, Universitäten, Medien, Unternehmen, Politik) verändern sich am stärksten?
  • Fördert die Priorisierung weicher Tugenden systematisch Konformitätsdruck und Reduktion freier Rede?
  • Führt eine einseitige Kultur der weichen Tugenden zu Schwäche gegenüber externen Bedrohungen?

Es ist zehn Jahre her, dass wir zum ersten Mal über die Grabentheorie sprachen, um unsere Zeit besser zu verstehen. Die Grabentheorie besagt, dass sich alle Tugenden in zwei große Gruppen einteilen lassen:

The Fuel Project


Es gibt klare Beispiele für diesen doppelten Standard im Sinne der Trench-Theorie:

  • Strafjustiz: Männer werden härter bestraft (längere Haftstrafen bei gleichen Delikten), da sie primär an Gerechtigkeit und Abschreckung gemessen werden. Frauen erhalten oft mildere Urteile durch mehr Empathie (z. B. als „bedürftig“ oder „weniger gefährlich“ gesehen; Studien zeigen 30–60 % mildere Strafen für Frauen).
  • Familienrecht (Sorgerecht): Mütter bekommen in ~80–90 % der Fälle primäres Sorgerecht, oft mit Begründung „natürliche Fürsorge“ und emotionaler Bindung (Empathie). Väter müssen Kompetenz und Zuverlässigkeit (Gerechtigkeit) stärker beweisen; Richter gewähren Müttern öfter Umzugsrechte.
  • Arbeitswelt/Führung: Männer werden an Kompetenz, Ergebnissen und Durchsetzung (harte Tugenden) bewertet. Frauen müssen mehr Empathie, Teamfähigkeit und Harmonie zeigen; dieselbe Direktheit wirkt bei ihnen oft „aggressiv“ oder „unweiblich“.
Institutionen wenden bei Männern eher unparteiische Gerechtigkeit an (härtere Konsequenzen), bei Frauen mehr Empathie und Schutz (mildere Behandlung, aber auch Einschränkung bei harter Durchsetzung).

Das Phänomen des doppelten Standards beeinflusst auch die wissenschaftliche Forschung und Akademia spürbar, was Leistung und reine Wahrheitssuche schwächen kann.

  • Prioritäten in der Wissenschaft: Männer priorisieren tendenziell Wahrheitssuche und empirische Korrektheit (harte Tugenden); Frauen öfter soziale Ziele wie Equity, Inklusion und emotionales Wohlbefinden (weiche Tugenden). Bei Konflikten (z. B. kontroverse Ergebnisse) sind Frauen eher bereit, Forschung einzuschränken.
  • Gesamteffekt: DEI-Prioritäten und Feminisierung können Standards senken, Wahrheitssuche moralischen Zielen unterordnen und langfristig Forschungsqualität mindern – Kritiker sehen darin einen Verlust harter Tugenden.
Überbetonung weicher Tugenden in Institutionen schwächt die Kernaufgabe der Wissenschaft (unparteiische, kompetenzbasierte Wahrheitssuche).

Emre Kuvvet-Studie (2025, National Association of Scholars):
Die Emre Kuvvet-Studie zeigt eine starke positive Korrelation zwischen hoher Feminisierung (DEI-Commitment; gemessen am "Diversity Score") und mehr Arbeitsunfällen sowie verlorenen Arbeitstagen.

Ein Anstieg vom 25. auf 75. Perzentil im Diversity Score korreliert mit +52,9 % mehr gemeldeten Unfällen.
Mechanismen: Höhere Fluktuation, weniger Investition in harte Sicherheits-Trainings, abgelenkter Fokus von Merit auf Inklusion.
 
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cadja

Sigma Male
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26 Juli 2009
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Österreich
Reproduktionsrechte
Frauen haben das Recht, durch Abtreibung jede Form von Elternschaft abzulehnen. Sex ist für sie keine Zustimmung zur Mutterschaft. Männer hingegen haben keine entsprechende Möglichkeit.

Die Gesellschaft verharrt in einem eklatanten Widerspruch: Während Frauen nach der Empfängnis allein über die Fortsetzung der Schwangerschaft entscheiden dürfen, wird Männern durch den Geschlechtsakt automatisch und unwiderruflich die Vaterschaft samt Unterhaltspflicht auferlegt, ohne echte Exit-Option.
Echte Gleichberechtigung würde bedeuten: Genau wie eine Frau sich gegen das Austragen entscheiden kann, müsste ein Mann sich innerhalb einer klar definierten Frist gegen die rechtliche und finanzielle Vaterschaft aussprechen können dürfen.

Wenn eine Mutter das Kind austragen und behalten möchte, der biologische Vater dies jedoch ablehnt, bleibt ihr immer noch die Entscheidung, als Alleinerziehende weiterzumachen vorausgesetzt, sie ist wirklich dazu entschlossen. Gleichzeitig würde ein vergleichbares Modell dem Vater, genau wie der Mutter, eine echte zweite Chance geben: nämlich die Möglichkeit, sich innerhalb einer klar definierten Frist bewusst für oder gegen die Übernahme der Vaterschaft (und damit auch der rechtlichen und finanziellen Verantwortung) zu entscheiden.

Gegenargumente, die auf die körperlichen Belastungen der Schwangerschaft für die Frau verweisen, greifen zu kurz. Ja, die Frau trägt diese Belastungen – aber sie hat auch die alleinige Entscheidungsmacht, ob sie diese Belastungen eingehen möchte oder nicht. Würde der Mann sich, beispielsweise innerhalb der üblichen Frist für einen legalen Schwangerschaftsabbruch (in Deutschland derzeit bis Ende der 12. Woche nach Empfängnis), verbindlich gegen die Vaterschaft aussprechen, könnte die Frau ihrerseits neu und informiert abwägen: Bin ich bereit, die körperlichen, emotionalen und finanziellen Konsequenzen allein zu tragen? Sie würde nicht plötzlich und unvorbereitet in die Situation der Alleinerziehenden geraten, sondern hätte von Anfang an Klarheit über die Haltung des Vaters.

Niemand darf eine Frau zur Mutterschaft zwingen, das ist heute (zumindest grundsätzlich) anerkannt. Genauso wenig sollte man einen Mann zur Vaterschaft zwingen können. Ein solches Modell, oft als „Papier-Abtreibung“ bezeichnet, schafft einen folgerichtigen Mittelweg: Es respektiert die körperliche Autonomie der Frau und gewährt dem Mann dieselbe reproduktive Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der rechtlich-finanziellen Elternschaft. Damit würden bestehende Doppelstandards abgebaut und die Autonomie beider Geschlechter konsequent geachtet.

Bonustrack
9 Anzeichen, dass DU mit einer promiskuitiven Frau ausgehst (sie trifft noch andere Männer)

Tamara