Hanoi bei Nacht – Beer Street, Strassenschwalben und jede Menge Trubel 
Natürlich wollte ich mir auch das Nachtleben in Hanoi etwas genauer anschauen.Wer wie ich Thailand kennt, hat ja gewisse Vorstellungen, wenn es um das Nachtleben in Asien geht.
Also abends losgezogen und geschaut, was Hanoi so zu bieten hat.
Beer Street – hier ist ordentlich was los!
In den engen Gassen rund um die Beer Street ging richtig die Post ab!Bars an Bars, Musik aus allen Richtungen und Menschenmassen, die sich durch die schmalen Strassen schoben.
Teilweise war so viel los, dass man kaum noch vorwärtskam.
Vor praktisch jedem Schuppen standen ein oder zwei Ladies, die entweder zur Musik tanzten oder versuchten, die vorbeilaufenden Gäste in die Bar zu lotsen.
„Hello Sir! Come in! Beer!“
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Die Damen waren teilweise durchaus aufreizend gekleidet. Kurze Outfits, knappe Röckchen und vereinzelt sogar etwas im Bikini-Style.
Aber eines fiel mir sofort auf:
Im Vergleich zu Thailand war das Ganze deutlich weniger freizügig.
Trotz der teilweise sexy Outfits gab es praktisch keine nackte Haut im Sinne dessen, was Ihr aus gewissen Gegenden Pattayas kennt.
Keine Go-Go-Bars mit entsprechender Show, jedenfalls nicht dort, wo ich unterwegs war.
Die Stimmung war trotzdem richtig geil!
Dieses Gewusel, die Musik, das Gedränge und die vielen Leute – einfach ein herrliches Durcheinander.
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Die Strassenschwalben – eher kein Grund, schwach zu werden
Natürlich gab es auch abseits der Bars die eine oder andere Dame, die offensichtlich mehr als nur ein Bier verkaufen wollte.Allerdings war das Angebot, zumindest nach meinem persönlichen Geschmack, ziemlich ernüchternd.
Viele der Strassenschwalben wirkten eher älter und ungepflegt.
Sagen wir mal so: Da war für mich KEIN einziger Burner dabei!
Und die aufgerufenen Preise fand ich teilweise auch ziemlich ambitioniert. Da passte für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht.
Vielleicht hatte ich auch einfach die falschen Ecken erwischt.
Jedenfalls konnte ich mich zu nichts überwinden.
Die Jungs mit den Handyfotos
Was mir ebenfalls auffiel: Immer wieder wurde ich von irgendwelchen Typen auf der Strasse angehalten.Kaum blieb man stehen, wurde einem schon ein Handy mit verschiedenen Frauenfotos unter die Nase gehalten.
„You want lady? Very beautiful!“
Natürlich mit dem Angebot, mich direkt zu den entsprechenden Damen zu bringen.
Wo man da tatsächlich gelandet wäre, weiss ich bis heute nicht. Aber irgendwie hatte ich bei diesen Vermittlern kein gutes Gefühl.
Das Ganze wirkte auf mich ziemlich undurchsichtig und nach einer möglichen Touristenfalle. Und ja es läuft hier wohl eher versteckt ab!!!
Vielleicht hätte alles wunderbar geklappt, vielleicht aber auch nicht.
Mein Bauchgefühl sagte jedenfalls: Lass die Finger davon!
Und im Nachhinein war das vermutlich gar keine schlechte Entscheidung. Obwohl der Druck unten beim Max(li) schon langsam heftig war.
Vietnam – doch etwas konservativer als Thailand?
Was mir während meiner Zeit in Hanoi generell auffiel, war die Kleidung der Frauen.Im Vergleich zu Thailand wirkten viele Vietnamesinnen auf mich deutlich zurückhaltender gekleidet.
Auch ausserhalb des Nachtlebens sah man nach meinem Eindruck weniger knappe oder besonders freizügige Outfits.
Natürlich gab es Ausnahmen, gerade bei den jungen Leuten und in den Bars.
Aber insgesamt hatte ich das Gefühl, dass Vietnam gesellschaftlich noch etwas konservativer geprägt ist als Thailand.
Vielleicht spielen da Traditionen, Familie und kulturelle Vorstellungen eine grössere Rolle.
Das war jedenfalls mein persönlicher Eindruck während der Reise.
Mein Fazit
Wer in Hanoi ein zweites Pattaya erwartet, dürfte zumindest in den von mir besuchten Gegenden nur enttäuscht werden.Das Nachtleben funktioniert hier wohl einfach etwas anders.
Weniger offensichtliches Rotlichtmilieu, dafür viele Bars, Musik, Tanz und jede Menge Betrieb auf den Strassen.
Die Beer Street fand ich von der Atmosphäre her jedenfalls richtig klasse!
Einfach mit einem Bier dasitzen, das Gewusel beobachten und sich über die eine oder andere Szene amüsieren.
Was die Strassenschwalben und diversen Vermittler anging, blieb ich dagegen lieber Zuschauer.
Allerdings hatte ich ja noch Zalo auf dem Handy ...
Und dort lief die Kontaktaufnahme teilweise deutlich anders ab.
Aber dazu mehr im nächsten Beitrag!
Fortsetzung folgt ...
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