Radovan erinnert mich total an einen jungen Arbeitskollegen von mir der ebenfalls Serbe ist. Nach außen hin eine etwas rauhe Schale aber wenn Du Ihnen mit Respekt und auf Augenhöhe begegnest tun sie alles für Dich.

Ist doch ganz einfach: Drohne starten, irgendwohin fliegen und dann aufs Fotoknöpfle drücken@Ajax werde ich irgendwann mal anhauen.
„Sag mal... wie machst du eigentlich diese Drohnenaufnahmen?“
Er wird wahrscheinlich fünf Minuten erklären.
Ich werde anschließend nicken und trotzdem gegen den erstbesten Palmenwedel fliegen.

Sag aber vorher ob du Zucker magst ….Die Kaffeeeinladung
Da fällt mir ein, ich trinke keinen Kaffee - nur Cappuccino, oder Tee. Mit viel Zucker - ohne wäre ich wohl schon lange totSag aber vorher ob du Zucker magst ….![]()

Da fällt mir ein, ich trinke keinen Kaffee - nur Cappuccino, oder Tee. Mit viel Zucker - ohne wäre ich wohl schon lange tot
@Klimbim : Mitte Dezember wäre super, ich bin wohl dann zurück aus Nordthailand mit dem Motorrad und Ende Januar geht es nach Vietnam.![]()
Divertikulitis - deswegen lag ich auch im Krankenhaus. - Ja, wir werden alle älter ...Klimbim ...
grosser Budda...
...zwischen Stomabeutel und Startbahn: Der derzeitige Stand der Weltlage
Kurzes Lebenszeichen, bevor wieder die wildesten Gerüchte entstehen. Nein, ich bin weder ausgewandert noch in einer Garküche verschwunden.
Die doppelte OP wegen der Divertikulitis war... nennen wir es sportlich.
Mein Darm und ich hatten unterschiedliche Auffassungen von Teamarbeit. Ergebnis: Ich habe momentan ein künstliches Stoma auf Zeit. Man könnte sagen, ich bin derzeit serienmäßig mit externem Zubehör unterwegs.
Ende Oktober gibt's die große TÜV-Abnahme. Dann wird entschieden, wann die Rückverlagerung stattfindet. Falls alles nach Plan läuft: nochmal OP, ein bis zwei Wochen Krankenhaus, danach Erholung, Reha und anschließend die Frage aller Fragen.
Ich: „Herr Doktor, wann darf ich wieder nach Pattaya?“
Arzt: „Mich würde erst interessieren, wann Sie wieder Motorrad fahren, schwimmen und normal heben können.“
Ich: „Ja... das meinte ich ja.“
Ich werde diesmal tatsächlich vernünftig sein. Erst wenn der Arzt sagt: „Sie sind reisefertig“, steige ich ins Flugzeug. Ich habe keine Lust, der erste Tourist zu werden, der beim Immigration Officer zusätzlich seinen Operationsbericht vorzeigt.
Wenn alles halbwegs nach Plan läuft, lande ich irgendwann zwischen Mitte Januar und Ende Februar wieder in Pattaya. Und diesmal nicht für den klassischen „Ich bleib mal drei Wochen“-Urlaub. Mindestens zwei Monate. Ich habe Urlaub ohne Ende zusammengekratzt. Gefühlt hat meine Personalabteilung inzwischen mehr Angst vor meinem Resturlaub als ich vor der nächsten Darmspiegelung.
In der Zeit will ich die große Übersiedlung vorbereiten. Versicherungen prüfen, möglichst eine, die nicht schon beim Wort „Vorerkrankung“ so nervös wird wie ein Farang beim ersten Som Tam „little spicy“. Papierkram erledigen, Kontakte ausbauen und einen kleinen Stammtisch ins Leben rufen.
Gerade hier im Forum laufen erstaunlich viele angenehme Bekloppte herum. Einige ticken komplett anders als ich. Teilweise mit einem Betriebssystem aus den frühen Achtzigern, das sich bis heute erfolgreich jedem Update widersetzt. Aber genau deshalb mag ich sie.
Wenn das klappt, sitzen irgendwann Deutsche, Schweizer, Franzosen, Amerikaner, Israelis, Libanesen, Thais, Thaildeutsche und wer dort sonst noch Wurzeln geschlagen hat, an einem Tisch. Dazwischen die üblichen Verdächtigen.
Dieter, der seit zwölf Jahren „nur noch dieses eine Visum regeln“ muss. Manfred, der jede Geschichte mit „Früher...“ beginnt. Holger, der grundsätzlich alles schon dreißigmal erlebt hat, selbst wenn es gestern erst erfunden wurde. Und nach spätestens zwanzig Minuten erklärt irgendeiner mit ernster Miene, warum Pattaya 2009 seinen absoluten Höhepunkt hatte und seitdem unaufhaltsam bergab geht. Während er selbst nun schon das siebzehnte Jahr dort lebt.
Darauf freue ich mich jetzt schon.
Ach ja. Der Kistenheiner natürlich auch.
Den rufe ich an.
Ich: „Kommst du zum Stammtisch?“
Er: „Ja. Ich bring ein paar Kisten mit.“
Ich: „Wofür denn?“
Er: „Weiß ich noch nicht. Braucht man immer.“
Ich bin inzwischen überzeugt, dass der Mann irgendwann in Pattaya beerdigt wird und der Sarg vorsichtshalber auch noch in einer Kiste steckt. Niemand weiß mehr, was ursprünglich überhaupt in diesen Kisten war.
Wahrscheinlich inzwischen andere Kisten.
Genau solche Leute machen den Laden für mich aus. Nicht weil alle gleich ticken. Sondern weil jeder seinen ganz eigenen Dachschaden pflegt und erstaunlicherweise trotzdem alles irgendwie funktioniert.
Der Plan ist momentan, im Laufe des Sommers 2027 endgültig den Stecker im Berufsleben zu ziehen.
Danach heißt es: Thailand, Thai lernen, durch die Gegend fahren und endlich Zeit für Dinge haben, für die bisher nie Zeit war.
@Ajax werde ich irgendwann mal anhauen.
„Sag mal... wie machst du eigentlich diese Drohnenaufnahmen?“
Er wird wahrscheinlich fünf Minuten erklären.
Ich werde anschließend nicken und trotzdem gegen den erstbesten Palmenwedel fliegen.
Aber völlig egal. Es muss nicht perfekt werden. Es soll Spaß machen.
Außerdem stehen Chanthaburi mit guten Freunden, Wasserfälle, kleine Nebenstraßen, Vietnam, Kambodscha und überhaupt alles auf dem Plan, wo man spontan denkt: „Da wollte ich eigentlich schon vor fünf Jahren mal hin.“
Interessanter Nebeneffekt der ganzen Geschichte: Ich habe festgestellt, dass ich Alkohol eigentlich gar nicht brauche.
Jetzt kommt allerdings die gute Nachricht für alle, die schon Kranzspenden gesammelt haben:
Der Arzt hat mir ausdrücklich erlaubt, dass ich meinen geliebten Kirsch irgendwann wieder genießen darf.
Nicht sofort.
Aber irgendwann.
Meine gebunkerten Flaschen müssen also nicht vererbt werden. Sie altern jetzt einfach würdevoll weiter. Im Grunde genommen führen wir beide gerade denselben Lebensstil.
Meine Frau arbeitet parallel daran, ihre Zusatzqualifikation abzuschließen, damit sie später von Thailand aus Patienten auf medizinischen Flügen zwischen Asien und Europa begleiten kann. Auch da geht es Schritt für Schritt voran.
Unterm Strich sieht der Plan also gar nicht schlecht aus.
Vor ein paar Monaten hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal ernsthaft den Satz sage:
„Wenn alles gut läuft, freue ich mich auf eine dritte Bauchoperation.“
Das Leben hat wirklich einen eigenartigen Humor.
Ich werde dann irgendwo dazwischen herumlaufen, ein bisschen Thai lernen, gelegentlich gegen einen Palmenwedel fliegen, meinen Kirsch irgendwann feierlich entkorken und ansonsten versuchen, möglichst wenig aufzufallen. Das dürfte mir ungefähr so gut gelingen wie einem Kühlschrank auf einem Moped, aber man sollte sich ja Ziele setzen.
Falls mich irgendwann doch keiner vermisst, ist das auch völlig in Ordnung.
Dann sitze ich wahrscheinlich irgendwo am Wasser, halte die Klappe und genieße einfach, dass ich noch dabei bin.
Anhang anzeigen 2238637
Anhang anzeigen 2238638
Danke. Das stimmt wohl.Divertikulitis - deswegen lag ich auch im Krankenhaus. - Ja, wir werden alle älter ...
nach der Krankheit ist es sehr sinnvoll, viel Gemüse und andere ballaststoffreiche Lebensmittel zu essen, dabei aber auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und die Ernährung langsam anzupassen. Das unterstützt die Darmgesundheit und kann helfen, weitere Entzündungen zu verhindern.
mehr als 2 alkoholische Getränke pro Tag, was etwa 30 g Alkohol entspricht ist mit einem erhöhten Risiko für erneute Entzündungen (Rezidive) verbunden
Das bedeutet, nichts in Thailand scharf essen und die tollen Alkoholbilder sollten der Vergangenheit angehören. Nur noch Wasser. Und Ladydrinks. Und viel Gymnastik im Bett




