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Pattaya - Das größte Bordell der Welt (RTL+ Doku / Mediathek)

masterxxx

Kennt noch nicht jeder
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30 Dezember 2014
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Endlich mal ein Kommentar, der nicht die ganze Zeit verharmlost und das eigene Handeln schön redet. Eigentlich ist dem nicht mehr viel beizusteuern. Man bedenke ja auch den täglichen Alkoholkonsum der Damen. Ich mein wir fliegen da mal hin und haben ein paar Wochen Spaß, wenn wir weg sind geht das Leben der Mädels dort aber weiter und neue Touristen sind da. Ich denke wenn die Mädels die Wahl hätten ein anderes Leben zu führen und ich rede nicht von der Fabrikarbeit, dann würden sie es sicherlich tun und sich nicht täglich irgendwelchen Bierbäuchigen Touris anbieten. Daher verstehe ich auch nicht was die Sicht der Kunden ändern soll, aber evtl klärt mich jemand auf

Das mag sicherlich von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Aber wenn ich mit Frauen auch mal deren Familie und Freunde getroffen habe (nicht in Pattaya), dann wurde auch ohne Ende gesoffen. Gefühlt sogar mehr, als auf der Arbeitsstelle der Frau. Das wird nicht jeden Tag so sein. Ist schon klar. Aber wenn man mal in einer Disco mit 99 Prozent Thais drin war, dann weiß man wie die "privat" bechern können.
 
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21 Juni 2019
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Das mag sicherlich von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Aber wenn ich mit Frauen auch mal deren Familie und Freunde getroffen habe (nicht in Pattaya), dann wurde auch ohne Ende gesoffen. Gefühlt sogar mehr, als auf der Arbeitsstelle der Frau. Das wird nicht jeden Tag so sein. Ist schon klar. Aber wenn man mal in einer Disco mit 99 Prozent Thais drin war, dann weiß man wie die "privat" bechern können.

Es ist doch ein Unterschied ob man mit Freunden / Familie feiern geht und dann freiwillig Alkohol trinkt, oder ob man Alkohol trinken muß um Geld zu verdienen oder irgendeine Quote der Bar zu erfüllen - das sollte doch eigentlich einleuchten und kann man auch nicht schönreden.
Abgesehen davon dass man halt auch Gefahr abhängig zu werden wenn man regelmäßig trinkt, und dann auch an den freien Tagen seinen Pegel braucht....
 

Jack Fruit

Gibt sich Mühe
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27 Mai 2014
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Ich mein wir fliegen da mal hin und haben ein paar Wochen Spaß, wenn wir weg sind geht das Leben der Mädels dort aber weiter und neue Touristen sind da


Im Film "Lady Bar (Teil 1)" wurde der Hauptdarstellerin folgender Satz ins Drehbuch geschrieben, der es immer noch voll und ganz trifft und den nach meiner Meinung jeder in Pattaya abgespeichert haben sollte:

"You are in holidays with me. But I´m not in holidays with you."

siehe auch hier: LadyBar - Der Film / Teil 1
 

Riva

Freier Hedonist
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7 Januar 2013
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Endlich mal ein Kommentar, der nicht die ganze Zeit verharmlost und das eigene Handeln schön redet. Eigentlich ist dem nicht mehr viel beizusteuern. Man bedenke ja auch den täglichen Alkoholkonsum der Damen. Ich mein wir fliegen da mal hin und haben ein paar Wochen Spaß, wenn wir weg sind geht das Leben der Mädels dort aber weiter und neue Touristen sind da. Ich denke wenn die Mädels die Wahl hätten ein anderes Leben zu führen und ich rede nicht von der Fabrikarbeit, dann würden sie es sicherlich tun und sich nicht täglich irgendwelchen Bierbäuchigen Touris anbieten. Daher verstehe ich auch nicht was die Sicht der Kunden ändern soll, aber evtl klärt mich jemand auf
Ich hätte mich die letzten Jahre sehr unwohl gefühlt, wenn meine Begleitungen ihren Job unter Qual oder wie man es auch nennen mag, durchgeführt hätten. Es ist ihr Job und der bringt auch gewisse Routinen mit sich. Für die meisten ist es leichter verdientes Geld als in einem anderen Job. Der Bierbauch ist da so ziemlich egal. Es gibt sehr viele Girls die hatten auch Chance da raus zukommen, aber sie zieht es immer wieder zurück.

Man kann 90 Minuten die Stories einzelner Girls erzählen. Viele in DACH haben ihre Meinung und die wurde versucht zu bestätigen. Das ist halt nicht ganz korrekt sondern es ist doch deutlich vielseitiger. Und dann hat man die ekeligen Sextouristen. Die alles Schuld sind. Auch hier gibt es oft eine feste Meinung zu.

Aber so ist es doch gar nicht. Viele Männer sind einsam. Sie haben Probleme mit Frauen, mit Gesellschaft allgemein oder sind einfach nur frustriert von einer gescheiterten Ehe. Die kommen nach Thailand und werden direkt vom LKS eingenommen. Sie brechen Kontakte ab und verkaufen Haus und Hof.

Die erste und zweite Reihe der Girls machen sich die Taschen voll und amüsieren sich nach Dienstschluss in Host Bars, wo sie mal die Drinks spendieren.

Pattaya hat doch so unendlich viele Geschichten zu erzählen. Diese Chance wurde verpasst.
 

pfnfrog

Gibt sich Mühe
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23 März 2017
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Habs 's nun auch gesehen. Leider ungefähr so aufregend wie die Live-Camera an der Kreuzung Buakhao-Diana-Lengkee. Langweilig würde ich es aber nicht nennen, deutlich zu lang aber schon. Journalistisch ok, aber mehr auch nicht. Reizvoller wäre ein dialektischer Aufbau gewesen, indem man einem Interview mit einem Mädel immer ein Interview mit einem (westlichen) Kunden gegenüberstellt hätte. Das hätte beim Zuschauer sicherlich ein deutliches Mehr an Erkenntnisgewinn gebracht - und garantiert auch ein paar Lacher. Leider zeigt sich durch die Indianerhorden seit einigen Jahren ein neues und besonders hässliches Bild, aber für diese händchenhaltenden Sparfüchse ist schon die Erwähnung zu viel an Ehre!
 

Numbersixtynine

Schreibwütig
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9 Mai 2014
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Ich habe die Doku auch gesehen. Es ging um die Sicht der Frauen. M. E. hatte das wenig mit Pattaya im Speziellen zu tun. Du hättest die Frauen auch auf dem Kiez oder sonstwo interviewen können. Da wären sehr viele Sichtweisen, Antworten dieselben gewesen. Trotzdem fand ich die Doku in Ordnung.
 

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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Ich habe die Doku noch nicht gesehen, aber denke durch diesen thread einen guten Einblick bekommen zu haben.
Die Ausührungen dazu von @Helploader und @Riva finde ich gut.

Fountain of Life NGO habe ich nicht ganz verstanden und wirkt auch eher darein konstruiert.

Ich durfte dort vor einigen Jahren mal zu Besuch sein und Fotos dafür machen, hatte ich in meinem allgemeinen thread mal kurz drüber berichtet,
In einer alten Pattaya Doku, auf einem der privaten Sender, wurde schon fälschlich darüber berichtet und Frauen öffentlich im TV gezeigt, die nicht hätten gezeigt werden sollen... zumindest wurde mir dies von der Leiterin so vor Ort erklärt. Seitdem durfte angeblich niemand mehr dort Aufnahmen machen , bis zu meinen Fotos.

Im groben können Frauen dort Bildung erhalten, die kein Geld oder wenig haben . Dies geht über Sprachunterricht, Massage Grundlagen, Computergrundlagen , Kosmetik Grundlagen bis psychischer Betreuung,
Gemeinsame Veranstaltungen und Essen findet dort auch statt.
Dies ist allerdings nicht NUR Frauen aus dem Milieu / Bars ... dies wurde in einer Doku mal so dargestellt , ist aber falsch.

Jordan Clark - Bangkok Girl

Eine von vielen Schicksalsgeschichten und hinter ihrem schönen Lächeln steckt gleichzeitig Traurigkeit.
Aber Danke für den Tip, das Video kannte ich noch nicht.

Der Satz "Everyone have stoy" - "Me too . I have story" .... den hatte ich schon längst vergessen, aber genau so hat es damals meine Ex Freundin mal gesagt.

"You are in holidays with me. But I´m not in holidays with you."

Genauso ist es , zumindest in den überwiegenden Fällen.
Genau aus diesem Grund und egal aus welchem der Tourist dort ist, sollte man grundsätzlich mit anderen Menschen respektvoll umgehen.

aber sie zieht es immer wieder zurück.

Auch das ist leider wahr, ist für viele der einfachste Weg. Einigen ist es zu mühsam etwas (dazu) zu lernen oder hart zu arbeiten, selbst wenn das lernen gesponsort wird.

Pattaya hat doch so unendlich viele Geschichten zu erzählen

Oh ja. Viele sind ähnlich und gleichzeitig anders.

Ein paar von andere Einblicke habe ich damals über Fountain of Life mitbekommen.... aber auch diese Geschichten werden nicht vollständig gewesen sein.


Wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde, ich denke eine gute Doku über Pattaya müsste schon viel mehr Bandbreite haben und verschiedene Seiten beleuchten.
 

Helploader

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21 Juni 2019
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Im groben können Frauen dort Bildung erhalten, die kein Geld oder wenig haben . Dies geht über Sprachunterricht, Massage Grundlagen, Computergrundlagen , Kosmetik Grundlagen bis psychischer Betreuung,
Gemeinsame Veranstaltungen und Essen findet dort auch statt.
Dies ist allerdings nicht NUR Frauen aus dem Milieu / Bars ... dies wurde in einer Doku mal so dargestellt , ist aber falsch.

Ja das kann ich so bestätigen. Meine Freundin wollte aus eigener Motivation etwas Deutsch lernen, und hat sich da vor ein paar Jahren zum Kurs angemeldet. Einzige Voraussetzung ist dass man weiblich sein muss, weitere Nachweise braucht man nicht.
Lehrerin war soweit ich das Verstanden habe eine deutsche Studentin, die das ehrenamtlich gemacht hat. Gebühren waren eher symbolisch, ich glaube 20 oder 30 Baht pro Stunde.
Essen gabs dort auch für wenig Geld.
Gibt dort auch wir du schon erwähnt hast viele andere Kurse, Englisch, Massage, etc. Alles in allem schon ne gute Sache.
 

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
   Autor
2 Februar 2015
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Ja das kann ich so bestätigen. Meine Freundin wollte aus eigener Motivation etwas Deutsch lernen, und hat sich da vor ein paar Jahren zum Kurs angemeldet. Einzige Voraussetzung ist dass man weiblich sein muss, weitere Nachweise braucht man nicht.
Lehrerin war soweit ich das Verstanden habe eine deutsche Studentin, die das ehrenamtlich gemacht hat. Gebühren waren eher symbolisch, ich glaube 20 oder 30 Baht pro Stunde.
Essen gabs dort auch für wenig Geld.
Gibt dort auch wir du schon erwähnt hast viele andere Kurse, Englisch, Massage, etc. Alles in allem schon ne gute Sache.


Ja, mein Eindruck damals war auch gut.
Ich war wirklich dankbar für diese Einblicke.

Ein bisschen hatte ich auch nochmal rückblickend dazu geschrieben, hier geht's direkt zu dieser Stelle:
 

Cash 69

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Endlich mal ein Kommentar, der nicht die ganze Zeit verharmlost und das eigene Handeln schön redet. Eigentlich ist dem nicht mehr viel beizusteuern….Ich denke wenn die Mädels die Wahl hätten ein anderes Leben zu führen und ich rede nicht von der Fabrikarbeit, dann würden sie es sicherlich tun und sich nicht täglich irgendwelchen Bierbäuchigen Touris anbieten.

Ist schon etwas sehr naiv, dass wenn von Prostitution in Thailand geschrieben oder gesprochen wird, reflexartig der böse Sextourismus ins Fadenkreuz gerät.

Macht doch dieser nur geschätzte 5 bis 10% der Prostitution in Thailand aus. Sprich, die restlichen 90% vögeln «böse Bier bäuchige Thais» die armen Mädels.

Und wenn Du schon so abschätzig und verallgemeinernd über die Bier bäuchigen Touristen schreibst, dann schaue Dir doch einmal die Zustände der Prostituierten in einem ordinären Thaipuff an, welches nur von Thais frequentiert wird!


Vor einigen Jahren war ich mal in einer Bar in Hua Hin. Ein Mädel hat sich zu mir gesetzt. Als ich dann auf dem Sperrbildschirm ihres Smartphones ein Kind gesehen hab, hab ich gefragt, wer das ist.
Sie meinte, dass das ihr Sohn sei und sie ihn vermisst. Danach hat sie Rotz und Wasser geheult.

Interessant, dass niemand die vielen Thai – Stecher kritisiert, welche oft die schwangere Frau oder Freundin noch vor dem Gebären sitzen lassen und Reissaus nehmen.
Die muss dann selber schauen, wie sie den Lütten aufzieht. Der Weg führt dann leider oft in die Prostitution.

Und noch besser, die Eltern und Familien, welche von der Prostitution der Tochter wissen, dies aber gerne billigend in Kauf nehmen und unverhohlen Geld, Geld und noch mehr Geld von ihr verlangen! Leider in der eigenen Familie erlebt.

Nehmt die Scheuklappen und rosa Brillen ab… aber ist schon klar, der böse und heimtückische Sextourist, welcher die armen Mädels ausbeutet! Einer muss ja den Sündenbock abgeben.
 

Hankmoody1982

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@Cash 69


Dein Argument läuft ziemlich eindeutig auf einen klassischen Whataboutism hinaus. Also: Anstatt auf die ursprüngliche Kritik einzugehen (z. B. Sextourismus), wird sie relativiert, indem man auf andere Missstände zeigt – „was ist mit den Thais selbst“, „was ist mit den Familien“, usw.

Der Punkt dabei ist wichtig:

Whataboutism widerlegt kein Argument – er verschiebt nur den Fokus.

Im Kontext hier heißt das:

Ja, es gibt lokale Nachfrage, familiären Druck, soziale und wirtschaftliche Faktoren innerhalb Thailands. Das ist unstrittig und gehört zur Gesamtbetrachtung dazu. Aber diese Aspekte zu betonen, um Kritik an Sextourismus abzuschwächen, ist genau der Mechanismus von Whataboutism.

Oder konkreter formuliert:

Dass auch thailändische Männer, Familienstrukturen oder soziale Umstände Teil des Problems sind, beantwortet nicht die Frage, welche Rolle Sextourismus spielt – sondern lenkt davon ab.

Eine saubere Einordnung wäre daher:

  • Sextourismus ist ein Faktor unter mehreren
  • lokale Dynamiken sind ebenfalls Faktoren
  • keiner dieser Punkte hebt die anderen auf
„Die anderen sind auch nicht besser“ ist keine Analyse – das ist eine Ausweichbewegung.

Wenn man wirklich differenzieren will, muss man die Faktoren addieren, nicht gegeneinander verrechnen.
 

Cash 69

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Na, wenn schon alles so nüchtern, sachlich und mit Argumenten bezüglich Sextouristen von Dir betrachtet wird, weshalb dann die pauschale Herabwürdigung dieser als «irgendwelche bierbäuchige Touris», welchen sich die Mädels anbieten müssen?
 
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Feticheur

So jung kommen wir nicht mehr zusammen
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Habs 's nun auch gesehen. Leider ungefähr so aufregend wie die Live-Camera an der Kreuzung Buakhao-Diana-Lengkee. Langweilig würde ich es aber nicht nennen, deutlich zu lang aber schon. Journalistisch ok, aber mehr auch nicht. Reizvoller wäre ein dialektischer Aufbau gewesen, indem man einem Interview mit einem Mädel immer ein Interview mit einem (westlichen) Kunden gegenüberstellt hätte. Das hätte beim Zuschauer sicherlich ein deutliches Mehr an Erkenntnisgewinn gebracht - und garantiert auch ein paar Lacher. Leider zeigt sich durch die Indianerhorden seit einigen Jahren ein neues und besonders hässliches Bild, aber für diese händchenhaltenden Sparfüchse ist schon die Erwähnung zu viel an Ehre!
So etwas Rassismus a la Bierbauch gegen "Indianer" hätte sicherlich unterhaltsam gewirkt für einige. Oder das herausarbeiten wie ähnlich beide Gruppen eigentlich sind. Oder was die "Indianer" eigentlich von den Bierbäuchen halten.
 
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Tischtennis Pattaya

Hankmoody1982

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4 Dezember 2015
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@Cash 69
Gegen die anderen Argumente bist du nicht mehr angekommen jetzt pickst du dir das nächste Puzzle Teil raus?
Du weichst gerade einfach aufs nächste Nebengleis aus. Erst Whataboutism, jetzt die Empörung über „bierbäuchige Sextouristen“. Das ersetzt kein Argument.

Und es geht auch nicht nur um „die Westuropäer“ oder irgendeine einzelne Gruppe. In Pattaya ist das Publikum gemischt – Europäer, Inder, Chinesen usw. Aber ein großer, überwiegender Teil der westlichen Besucher erfüllt nun mal dieses Klischee. Das ist eine Beobachtung, keine Pauschalverurteilung. Warum fühlt man sich davon direkt angegriffen?

@Feticheur
Und die Nummer mit dem „Rassismus gegen Indianer“ ist ehrlich gesagt ein ziemlich schiefer Vergleich: Wie kommt man darauf, historische Verfolgung und Enteignung eines Volkes mit der Beschreibung eines Touristentyps gleichzusetzen?

Interessanter ist doch: Warum wird so vehement bestritten, dass es Sextourismus ist? Wenn man gezielt Orte aufsucht, die genau dafür bekannt sind, liegt der Begriff zumindest nahe. Dieses reflexhafte „Ich bin kein Sextourist“ hat viel mit Selbstbild zu tun.

Genau deshalb werden Dokus wie die von RTL oder auch „Die Rückkehr der Sextouristen“ auf YouTube hier sofort als Lüge oder verzerrt dargestellt – nicht zwingend, weil alles falsch ist, sondern weil man sich in diesem Bild nicht wiederfinden will.

Am Ende die einfache Frage: Wenn die Strukturen und das Verhalten offensichtlich sind – warum steht man nicht einfach dazu, statt ständig zu relativieren und die Fakten zu verdrehen?

Wir sind nunmal Sextouristen, warum ist man über die Berichterstattung darüber so dermaßen empört?
 
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Cash 69

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4 Oktober 2022
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Zürich, Schweiz
@Cash 69
Aber ein großer, überwiegender Teil der westlichen Besucher erfüllt nun mal dieses Klischee. Das ist eine Beobachtung, keine Pauschalverurteilung. Warum fühlt man sich davon direkt angegriffen?

Ach so, das ist ein Beobachtung von Dir! Und ein grosser Teil erfüllt nun mal dieses Klischee. Na, dann ist ja alles klar.

Schau, Du bist nicht der erste und bestimmt nicht der letzte weisse Ritter, welchem ich in Foren begegne.
Somit weiss ich auch, wo und wie ich Dich einzuordnen habe und das passt für mich.
 

pfnfrog

Gibt sich Mühe
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23 März 2017
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So etwas Rassismus a la Bierbauch gegen "Indianer" hätte sicherlich unterhaltsam gewirkt für einige. Oder das herausarbeiten wie ähnlich beide Gruppen eigentlich sind. Oder was die "Indianer" eigentlich von den Bierbäuchen halten.
Offensichtlich schreibt da jemand aus rein akademischer Sicht! Bierbäuche und Indians vergleichbar? Echt jetzt? Ich habe jedenfalls noch keine Bierbäuche erlebt, die EINE Flasche Bier und dazu FÜNF Gläser bestellen und dann noch den Preis runterhandeln wollen (erlebt in der Red Cat Bar, Beachroad). Gleiches bei "Verhandlungen" mit bedauernswerten Freelancern - also FÜNF bis ZEHN Indians auf EIN Mädchen in irgendeinem schmuddeligen Hotelzimmer! Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen.
Ja, ich gebe zu, auch deutsche Bierbäuche können gelegentlich ziemlich abstoßend sein, aber nichts ist ekliger als diese Indian-Horden!
 

TomHarley

Handsome man - Nieder mit der "Ignore"-Funktion!!
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25 Juli 2018
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Da simmer dabei, dat es prima… 🥳
Wir sind nunmal Sextouristen, warum ist man über die Berichterstattung darüber so dermaßen empört?
Verstärkt der Gebrauch von übergroßen Fonts eigentlich die Validität eines Arguments?

Wenn man den Beitrag von @Cash 69 ohne Scheuklappen liest, kommt man auch ohne Whataboutism-Schelte zu der Erkenntnis, dass niemand die Sextouristen „freisprechen‘ wollte, sondern dass alle Faktoren gemeinsam zu der Situation beitragen.

Aber klar, wenn man auch schon so einen Ausdruck, wie Whatsboutism kennt, dann muss man ihn auch mal in einem Thread anbringen dürfen. Es sei dir gegönnt 👍🏼

Edit: Sorry, aber der Texteditor mag mich heute nicht.
 
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Reaktionen: alhash