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Borussia Park

Pattaya - Das größte Bordell der Welt (RTL+ Doku / Mediathek)

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
   Autor
2 Februar 2015
1.351
9.817
3.115
NRW, Deutschland
Viele Männer, die nach Thailand kommen, kennen doch nur die eine Seite des Landes,

Das ist leider (oft) so und soll dies muss ja auch jeder selber wissen.
Habe aber leider schon öfter erlebt , und da werde ich auch nicht der einzige sein, dass genau diese Männer mir erklären wollten wie Thailand funktioniert .....

und die Geschichten dieser Personen

Ich glaube nicht ,dass viele die wirklichen Geschichten der Personen / Mädels kennen mit denen sie zusammen waren ... Einerseits haben viele Mädels kein Interesse Ihre Geschichte zu erzählen , andererseits wird es die wenigsten Männer interessieren.

Wir erinnern uns an die Aussage ....me not on holiday ...

trotzdem hat keine der Schwestern daran gedacht, nach Pattaya zu gehen.

Zum Glück rennt ja auch nicht gleich jede dort hin. Aus dem Kreis meiner derzeitigen Lebensgefährtin kenne ich dies auch nicht.

Der Alltag ist für sehr, sehr viele Thais kein Zuckerschlecken und trotzdem beissen sie sich durch

Die Familie meiner Lebensgefährtin hat auch nicht viel, deren Eigenheim hat mein Schwager mit Hilfe selber gebaut .... die derzeitigen Einnahmen der Familie sind eher Beschäftigungstherapie als dass es ein hohes Einkomme generiert.
Aber hier sitzt trotzdem auch keiner den ganzen Tag rum und säuft ... Freundinnen und Cousinen laufen auch gleich nach Pattaya. Es geht auch anders und wie beschrieben gibt es viele Thais ,die sich durchbeißen, nicht den einfachen Weg gehen und dennoch nicht aufgeben.

Hier wird nicht viel verdient, aber ob dies im Endeffekt wirklich härter ist als mit irgendwelchen , teils bestimmt auch ungepflegten, fremden Kerlen Sex zu haben . Die psychische , seelische Komponente wird ja oft unter den Tisch gekehrt.

Denn trotz aller herrschenden Klischees (wie z.B. "Prostituierte sind in Thailand angesehener

Klischees sind ja oft ein Trugschluss. Geld mag angesehen sein .
Ich kenne da eher Geschichten , dass Frauen , die mit über 30 noch nicht verheiratet sind oder gar einen Farang mit ins Dorf bringen mit dem sie nicht liiert sind alles andere als angesehen sind.
Wobei mittlerweile auch nicht mehr alle Thais diesbezüglich im Mittelalter leben.

ist eine Tätigkeit im Milieu für Thais nicht "normal". Thailand unterscheidet sich darin von keinem anderen Land der Welt.

So ist es.
 

BorussiaMG

Schreibwütig
   Autor
11 August 2010
686
1.733
1.643
Meine Freundin ist im medizinischen Bereich untergekommen und ihre Schwestern haben sogar (teils mit Hilfe der katholischen Kirche) studiert.

Meine Freundin arbeitet 40 Stunden pro Woche und ihr Grundgehalt liegt nach fast 20 Berufsjahren bei 18.000 THB.
Bevor sie mich kennengelernt hat, hat sie teilweise 60-80 Stunden pro Woche gearbeitet und jede Überstunde mitgenommen, sodass ihr Gehalt auf bis zu 25.000 THB angestiegen ist.

Auch wenn ich dir grundsätzlich in allem zustimme, erscheint mir das Gehalt für eine Arbeit im medizinischen Bereich mit der Berufserfahrung doch recht gering. Ich kenne ja, aus dem (privaten) Bangkok Hospital HuaHin, eine Fachkrankenschwester ganz gut, die ihre Ausbildung im Boromarajonani College of Nursing, Nonthaburi absolviert hat und anschließend deutlich mehr Gehalt bezogen hat.

Sie hat eine Zeit lang überlegt zu einem staatlichen Krankenhaus in die Notaufnahme zu wechseln, wo es zwar weniger Gehalt (dennoch einiges mehr als die von dir genannten Zahlen) dafür aber einige zusätzliche (Versicherungs/Behandlungs)Benefits für die Familie gegeben hätte.

Und natürlich ist dort trotzdem nicht alles gut. Weder das Gehalt noch die teils unterirdischen Arbeitszeiten und manchmal wird mit Nachdruck dann auch der freie Tag gestrichen. Ich war, als Dialysepatient, öfters im Bangkok Hospital Hua Hin zur Behandlung. Eine kurzfristige Anfrage meinerseits wurde nicht mit „wir sind voll“ abgelehnt, sondern da wurden die Arbeitszeiten angepasst. Auf Grund des Infektionsrisikos dürfen Schwangere in D bspw. nicht mehr am Patienten arbeiten. In Thailand gibt es diesen Arbeiterschutz nicht. Das kann einem als Tourist natürlich egal sein. Möchte man allerdings selbst eine Familie gründen, ist es nicht so wirklich prickelnd. Usw.
 
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antonx

Kein anderes Hobby?
    Adult
10 Oktober 2022
1.559
18.786
3.165
eine Tätigkeit im Milieu für Thais nicht "normal"

Tach,

warum eigentlich ? abseits der zugegeben teils negativen Begleiterscheinungen ist Prostitution ein Deal

zwischen zwei Menschen,

wie bei Dienstleistungen aller Art üblich wird eine Leistung und ein Preis verhandelt und fertig,

es kommt i.d.R. keiner zu schaden und alle sind glücklich.

Befremdlich finde ich dass das Interesse von unbeteiligten offensichtlich recht groß ist vermutlich weil Sex halt sells halt

und alle möglichen Akteure vom neugierigen Nachbarn über Medien bis in die Politik daraus ihr öft lukratives Süppchen kochen.
 
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Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
   Autor
21 Oktober 2008
14.559
32.585
5.215
59
Waterkant
Das geile an Thailand ist doch das die meisten Girls nur 2 Dinge wollen, Sex und Alkoholische Getränke, was will man mehr im Urlaub, also gibt es den Damen, Schwester Schwester heute Nacht bin ich Dein Bester
 
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hatarifan

Gibt sich Mühe
    Aktiv
25 April 2025
319
2.236
1.143
Auch wenn ich dir grundsätzlich in allem zustimme, erscheint mir das Gehalt für eine Arbeit im medizinischen Bereich mit der Berufserfahrung doch recht gering
Damit hast du natürlich recht.

Liegt einfach daran, dass sie keine Krankenschwerster, sondern sowas wie eine Arzthelferin oder medizinische Fachangestellte mit bestimmten Befugnissen ist.
Sie darf z.B. Blut nehmen, aber eben nicht alles, was eine Krankenschwester darf.
Dementsprechend waren bzw. sind auch ihre Aufstiegschancen ohne weitere Ausbildung stark begrenzt.
Das Studium konnte sie sich damals aber nicht leisten und mittlerweile ist sie (wahrscheinlich) zu alt dafür.

In den privaten Krankenhäusern gibt es viel Personal wie meine Freundin, die einen sehr spezialisierten Job haben und keine Krankenschwestern sind, z.B. Leute, die den ganzen Tag nur die Daten aufnehmen, Blutdruck messen und Gewicht / Größe notieren oder meine Freundin, die fast ausschließlich im BCT (Blood Collecting Team) arbeitet, usw.

Du kannst ja mal darauf achten, ob dir Personal auffällt, das zwar auch Uniform trägt, aber eben keine Schwesternhaube auf dem Kopf trägt. Das sind dann meist Angestellte wie meine Freundin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pattayareise

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.763
103.510
4.565
Um sich mal wieder etwas enger dem Thema des Threads anzunähern, Auslöser für die nun gestartete Diskussion war doch das Framing in der Doku, "die Bardamen müssen den Job zum Überleben machen und geben sich deshalb voller Ekel der Kundschaft hin". Diese Begründung wurde dann von einigen Foristen bestärkt, indem sie sagen, "sie machen den Job nur weil sie es müssen" oder "sie brauchen die 1-2 Drinks am Tag um sich Essen zu kaufen".

Das finde ich nicht ganz richtig und das sage ich nicht, weil ich mit der Rolle des Sextouristen ein Problem habe. Ganz im Gegenteil, wer meine Berichte kennt, der weiß, dass ich den Begriff ständig für mich benutze. Allerdings weil ich davon überzeugt bin, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen niemanden in einer lebensbedrohlichen Situation gegen Sex erpresse oder diese Person von dritten erpresst wird. Es ist ein Job. Ich bin der Sextourist, die Dame ist die Prostituierte. Mit beiden Begriffen sollte man sich nicht schwer tun.

Es geht den allermeisten Mädels in Thailand um ein besseres Leben. Wurde ja schon sehr gut beschrieben. Es fehlt die Mittelschicht im Land. Gleichzeitig gibt es kulturell oder wie immer man es nennen mag, ganz unterschiedlich hohe Hemmschwellen um für einen Flatscreen, einen SUV oder ein schickes Haus, seinen Körper zu verkaufen. In einigen Ländern ist diese Hemmschwelle für einen größeren Teil der Damen geringer und dazu gehört nach meiner Erfahrung eindeutig Thailand.

Und wie so oft, ist bei so einem Thema, bei so einer Bewertung nicht nur der Thailandkenner gefragt, sondern es lohnt der Blick in andere Länder. Wie oft hört man, dass sich der Bumspreis doch am Bruttosozialprodukt o.ä. orientieren sollte. Das habe ich schon immer für Quatsch gehalten. Es gibt Länder mit viel größerer Armut als in Thailand. Das sind statistisch vermutlich die Mehrheit der weltweiten Bevölkerung. Schaut man nach Äthiopien oder einige ander afrikanische Länder oder auch nach Länder wie Argentinien. Die Frauen bezeichnen es wahrscheinlich als Stolz und sagen ganz einfach, dann esse ich halt 3 Tage nur Reis aber trotzdem verkaufe ich meinen Körper nicht für 20 Dollar.

Was ich sagen will, es gibt fast immer Alternativen zur Prostitution. Die Jobs mögen anstrengender sein. In Deutschland verkaufen Frauen ihren Körper weil sie nicht für Mindestlohn im Friseursalon arbeiten wollen. In Thailand arbeiten junge attraktive Mütter in der Fabrik, 6 Tage in der Nachtschicht für 14.000 Baht, obwohl sie mit weniger Arbeitszeit in der Woche in der Bar das dreifache machen könnten. Es ist und bleibt in Thailand in den meisten Fällen eine freie Entscheidung der Frau und das hat man in der Doku nicht versucht zu zeigen.

Auch wenn die Bilder, vor allem von der Soi 6, wirklich gut waren, so war die Doku in der Aussage nichts neues. Neu wäre, wenn man mal die männliche Kundschaft beleuchtet. Und damit zeigt, dass die allermeisten sehr nette und anständige Kerle sind, sie sich aber auch zum Teil aufgrund ihrer Gefühlslage auch ganz schön verarschen lassen. Das wären für viele Zuschauer neue Erkenntnisse, es wäre mitunter unterhaltsam und es würde die Rollen von Freiern und Prostituierten mal ein bisschen in die richtige Richtung rücken.
 

nordavind

palim palim
   Autor
2 Juli 2015
578
2.862
1.793
Norrland Västerbottens län
Bei allen diesen Reportagen schwingt immer die typische Moralkeule mit. Der reiche Westler nutzt die arme Thai Frau aus, die gezwungenermaßen keine andere Wahl hat. Das ist eben gerade nicht der Fall! Ich habe zumindest noch nichts von Zwang und Zuhältern in Pattaya gesehen oder gehört. Die Frauen treffen diese Entscheidung frei und von sich aus um eben leicht "viel" Geld zu verdienen. Ja das ist Prostitution und ja wir sind Sextouristen. Nur haben sich hier die Frauen aus freien Stücken für "easy money" entschieden. Das wird einfach nie so dargestellt.
 

BorussiaMG

Schreibwütig
   Autor
11 August 2010
686
1.733
1.643
Was ich sagen will, es gibt fast immer Alternativen zur Prostitution. Die Jobs mögen anstrengender sein. In Deutschland verkaufen Frauen ihren Körper weil sie nicht für Mindestlohn im Friseursalon arbeiten wollen.

Ist das nicht zu einfach? Bekäme die Laotin einen Job in Thailand? Ich weiß es wirklich nicht. Bzgl. der Auskömmlichkeit, gerade wenn man nicht alle Kontakte zu Hause abbrechen möchte, müssen wir bei einfachsten Jobs sicherlich nicht reden.

Trotz freier Jobwahl in der EU bekäme ein Großteil der Prostituierten aus den hiesigen Saunaclubs ohne Sprachkenntnisse sicherlich keinen legalen Job in Deutschland.

In Thailand sehr angenehm für uns Freier ist der Umstand, dass die Prostituierten vermeintlich freiwillig anschaffen und v.a. das sie sich in „normalen“ Bars und Urlaubsorten bewegen . Zumindest an Orten wo wir Falangs uns rumtreiben sehen wir keine Zuhälter und müssen nicht in einen abgetrennten Puffbereich, sondern können uns „frei“ in der Stadt umschauen.
 
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Holgero

Sanuk
    Aktiv
17 August 2021
443
1.988
1.243
Berlin
Bei allen diesen Reportagen schwingt immer die typische Moralkeule mit. Der reiche Westler nutzt die arme Thai Frau aus, die gezwungenermaßen keine andere Wahl hat. Das ist eben gerade nicht der Fall! Ich habe zumindest noch nichts von Zwang und Zuhältern in Pattaya gesehen oder gehört. Die Frauen treffen diese Entscheidung frei und von sich aus um eben leicht "viel" Geld zu verdienen. Ja das ist Prostitution und ja wir sind Sextouristen. Nur haben sich hier die Frauen aus freien Stücken für "easy money" entschieden. Das wird einfach nie so dargestellt.
den einzigen Zwang denke ich, ist der gesellschaftliche, also das von der Familie sozusagen indirekt verlangt wird, dass die Mädchen die gesamte Familie also Eltern und Brüder unterstützen, aber sonst sehe ich das auch so.
 
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