Wenn der Postmann zweimal klingelt:
Am Abend darauf suchte ich erneut das La Poste auf. Ursprünglich wollte ich nur ein paar Bier trinken und Pool spielen, doch es kam anders als erwartet.
Gegen 19:30 Uhr bin ich vom Hotel aufgebrochen. Der Motorrad-Taxifahrer, der sonst immer in der Nähe meines Hotels ist und mich fragt, ob ich ein Taxi brauche, war mal wieder nicht da. Nächstes Mal sollte ich mir direkt ein Bolt bestellen.
Wie dem auch sei, Schritte sind gut. Also machte ich mich wieder zu Fuß auf den Weg zu meinem Ziel, diesmal allerdings entlang der Second Road. Dabei gab es erneut einige aggressiv werbende Massagedamen, die regelrecht versuchten, einen in den Laden zu zerren.
Verschwitzt erreichte ich die Soi Lengkee. Der Wachmann in seinem Tuk Tuk öffnete mir erneut die Tür. Ich betrat das Lokal und nahm wieder an der Bar Platz. Heute waren mehr Gäste da als gestern, doch merkwürdigerweise schienen auf den ersten Blick weniger Damen anwesend zu sein.
Heute habe ich mir mehr Zeit genommen, die anwesenden Damen genauer zu betrachten. Abgesehen von Joy und einer sehr schlanken Dame mit kleinen, hübschen Brüsten entsprach jedoch keine der Frauen wirklich meinem Typ.
Joy selbst würde ich bei vollem Licht nur eine 5-6/10 geben, aber ich mag ihre fröhliche Art. Bei dem in der Bar vorherrschenden schummrigen Licht fallen die optischen Makel allerdings nicht so sehr ins Gewicht. Definitiv ist der Laden nichts für Fetischisten der Optik.
Joy setzte sich wieder zu mir, und die Ereignisse des Vortages wiederholten sich: Sofort nach dem ersten Ladydrink entblößte sie ihre Brüste.
Sie fragte mich, wie es mir geht und was ich den Tag über gemacht habe – eben der ganz normale Smalltalk. Ich sagte ihr, dass ich heute am Pool relaxt und ein Buch gelesen habe.
Für alle, die es interessiert: Ich lese gerade Der Astronaut von Andy Weir. Ich wollte das Buch unbedingt fertig gelesen haben, bevor ich mir den Film im Kino anschaue. Bereits Der Marsianer vom selben Autor fand ich großartig.
Ich fragte sie dann, ob sie Lust auf Pool hätte. Sie willigte ein und meinte, wenn ich verliere, gehe ich mit ihr aufs Zimmer. Es kam, wie es kommen musste: Ich habe alle Runden gegen sie verloren.
Sie führte mich anschließend in eines der oberen Zimmer. Soweit ich weiß, verfügen sie über zwei thematisch unterschiedliche Zimmer: den "Monkey Room" und den "Doctor Room".
Sie führte mich in den "Monkey Room". Der Raum war aufregend eingerichtet: Er verfügte über ein großes Bett mit einem Spiegel darüber und daneben, sowie über einen Käfig, in dem sich eine Liebesschaukel befand. An der Wand neben dem Bett hingen verschiedene Sexspielzeuge wie Handschellen, eine Peitsche und ähnliche Utensilien. Wer auf solche Dinge steht, kann hier definitiv Spaß haben.
Anschließend duschten wir zusammen; dabei seifte sie mich ein und blies auch schon mal an.
Nach dem Duschen legte ich mich aufs Bett und bat sie um eine Massage. Ich konnte sie dabei im Seitenspiegel beobachten, was sehr aufregend war.
Zuerst massierte sie meinen Rücken. Es war keine eigentliche Massage, sondern eher ein erotisches Streicheln und Küssen. Dennoch gefiel es mir und löste bei mir eine angenehme Gänsehaut aus.
Ich drehte mich dann um und sie nahm meinen Penis in ihren Mund. Sie sorgte dafür, dass er richtig hart wurde und stülpte mir dann ein Kondom über und sattelte anschließend auf. Sie beim Reiten im Spiegel über und neben mir zu beobachten, war schon geil. Ich mag das total, wenn ich Frauenkörper beim Sex von außerhalb (also nicht nur aus meiner Sicht) beobachten kann. Mein Gehirn ist durch jahrelangen Pornokonsum ja darauf trainiert.
Wir trieben es in verschiedenen Stellungen: erst Doggy, dann Missionar und anschließend wieder zurück in die Reiterstellung. In der Missionarsstellung hat sie ihre Pussy auch ordentlich mitmassiert, ich denke zumindest, dass sie auch etwas Spaß dabei hatte.
Beim zweiten Mal in der Reiterstellung hat sie mich dann etwas angeleitet, wie ich mich positionieren soll. Wir saßen beide mit aufrechtem Oberkörper zueinander, sodass wir uns dabei küssen und fest umarmen konnten – das hat sich echt gut angefühlt.
Für mich war aber die vaginale Stimulation weiterhin nicht ausreichend genug, um damit zum Höhepunkt zu kommen.
Ich habe ihr dann gesagt, dass ich es wieder selbst in die Hand nehmen muss. Sie war aber schon darauf vorbereitet, da ich ihr zuvor mitgeteilt hatte, dass ich generell Schwierigkeiten habe, beim Oralsex oder Vaginalverkehr zum Höhepunkt zu kommen. Das nimmt mir immer etwas Druck beim Sex und ermöglicht es den Frauen, sich besser darauf einzustellen.
Nachdem wir das Kondom entsorgt hatten, begann sie damit, meine Hoden und den Damm zu lecken. Gleichzeitig massierte sie meine Brustwarzen, während ich mich selbst befriedigte. Es dauerte dann auch nicht lange, bis ich zum Höhepunkt kam.
Es war wieder ein fantastisches Erlebnis. Die einzigartige Zimmereinrichtung hat dem Ganzen die perfekte Note verliehen.
Die Stunde war fast vorbei, und ohne selbst Hand anzulegen, wäre es zeitlich schwierig geworden, falls die Short Time im La Poste ebenfalls auf nur eine Stunde begrenzt ist, was ich vorher nicht erfragt hatte.
Anschließend duschten wir noch einmal zusammen. Da ich vergessen hatte, vorher nach dem Preis zu fragen, erkundigte ich mich, wie viel sie für ihre Dienste bekommt. Sie nannte mir 1000 Baht. Da mir der Service erneut sehr gut gefallen hatte und ich andernorts schon deutlich mehr für schlechtere Leistungen bezahlt hatte, gab ich ihr 1500 Baht.
Wir setzten uns dann wieder an die Bar und sprachen über alles Mögliche, was sie gerne in ihrer Freizeit macht und solche Dinge. Wie zu erwarten, spielt das Handy und TikTok eine große Rolle in ihrer Freizeitgestaltung, außerdem mag sie ausländische Action- und Fantasyfilme.
Was mir bisher positiv aufgefallen ist, ist dass sie, während sie sich um mich kümmerte, nicht einmal auf ihr Handy geschaut hat. In der Soi 6 ist das ja bei den jüngeren Mädels gang und gäbe, dass die ständig auf ihr Handy schauen müssen.
Ich konnte später noch live miterleben, warum die La Poste Bar als besonders verrucht gilt. Ein gast ließ sich direkt an der Theke einen blasen. Es war beeindruckend, wie schnell er dabei zum Höhepunkt kam.
Da ich bis kurz nach Mitternacht im La Poste (es schließt um 0 Uhr) geblieben war, war die Ausgangstür bereits verschlossen. Joy öffnete sie für mich und gab mir noch einen Abschiedskuss, bevor ich mich auf den Heimweg machte.
Insgesamt war es wieder ein wunderbarer Abend, klar die Schauwerte sind in anderen Clubs höher aber ich hab mich hier erneut sehr wohl gefühlt.