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Thailand Heiratsvisa

Gelegentlich79

Gibt sich Mühe
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2 August 2014
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Villach
Wie oben schon geschriebenist der ganze Behördenkramm ein rotes Tuch für mich.

Familienzusammenführung: Kannst Du mir bitte mal beschreiben was das ist? Ich habe schon gelesen das es gemacht werden muss, aber habe mich noch nicht damit beschäftigt. Muss das immer gemacht werden? Egal wo man heiratet? Sei doch bitte mal so lieb und schreibe was dazu!

Wenn ich in D. geheiratet habe: Was muss ich jetzt machen......

Wenn ich in TH. geheiratet habe: Was muss ich jetzt als nächstes machen...

Vielen, vielen Dank euch allen !!!!!!!

Gruß.... Dietmar u. Ninni
"Wie oben schon geschriebenist der ganze Behördenkramm ein rotes Tuch für mich."
-> Schade, denn nur dort erfährt man, was man genau machen muss und ist nicht immer an Agentur angewiesen.

"Familienzusammenführung: Kannst Du mir bitte mal beschreiben was das ist? Ich habe schon gelesen das es gemacht werden muss, aber habe mich noch nicht damit beschäftigt. Muss das immer gemacht werden? Egal wo man heiratet? Sei doch bitte mal so lieb und schreibe was dazu!"
-> Familienzusammenführung ist im Prinzip der Grund für die Ausländerbehörde, damit SIE (oder von Dir anerkannte Kinder) in Deutschland bleiben kann. Normalerweise beantragt Deine bereits Frau (Heirat anerkannt zumindest in Deutschland/EU) in Thailand mit ihren neuen Id-Card und Reisepass (neuer Name, etc...) in der Deutschen/Österreichischen Botschaft um Aufenthaltserlaubnis. Zusammen mit den anderen notwendigen Dokumenten. Wichtig: Deutsch-A1 muss vorhanden sein.
Bei uns wars anders: Meine damals noch Freundin hat um das D-Visa beantragt (180 Tage, man kann dann auch direkt um Aufenthaltserlaubnis direkt in Österreich/Deutschland beantragen). Als sie dann in Ö war, haben wir geheiratet. Da sie ihren Nachnamen behalten hat (nur in diesem Fall funktioniert es), konnte sie um den Aufenthaltstitel ansuchen und hat ihn in etwa 2 Wochen bekommen (ansonsten müsste sie zurück nach Thailand und dort das ganze in der Botschaft machen, was sicherlich viel zu lange dauern würde).

"Wenn ich in D. geheiratet habe: Was muss ich jetzt machen......"
-> ganz einfach. (Zumindest bei mir in Österreich): Heiratsurkunde überall beglaubigen lassen (bei mir: Standesamt, Landesabteilung, Aussenministerium, thail. Botschaft, 4 Stempel, 4x mal bezahlt) und vor der Botschaft am besten ins Thailändische übersetzen lassen, bevor es die Botschaft beglaubigt. (Bei mir hat scheinbar dieser Schritt nicht funktioniert)

Den umgekehrten Weg kenne ich nicht.

LG Filip :)
 
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JT29

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24 Oktober 2008
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Südbaden
Gibt es dann Ärger mit der Ausländerbehörde in D. oder gar in TH

Ärger gibt es dann, wenn man meint, dass man aufgrund der Heirat mit einem Schengenvisum nun einen Aufenthaltstitel (sprich: Aufenthaltserlaubnis) haben möchte. Ansonsten sind das zwei getrennte Verfahren. Du kannst ja auch in Thailand oder beispielsweise in Las Vegas ohne Probleme heiraten, nur einen Aufenthaltstitel gibt es deswegen erstmal nicht.
Wenn die Dame dann wieder ausreist und dann das Familienzusammenführungsvisum beantragt, dann ist das auch ok. (Man kann vielleicht dort mal vorsprechen und "blöd" fragen, was man so alles braucht, dann kann es vielleicht schneller gehen - außer in einer großen Stadt).


Da sie ihren Nachnamen behalten hat (nur in diesem Fall funktioniert es), konnte sie um den Aufenthaltstitel ansuchen

Das klappt hier in DE so nicht.
 

breeze83

Kennt noch nicht jeder
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12 Mai 2019
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Abschlussreport ( erstmal ;-) )

Aufnahme in die Familienversicherung war Problemlos möglich, die wollten nur noch mal die Meldebescheinigung sehen, hat im ganzen aber auch fast 3 Wochen gedauert. Erst gab es eine schriftliche Bestätigung und etwas Später die Plastikkarte.
Die Bestätigung ging dann an die Ausländerbehörde die uns da nach einen Termin für die Beantragung des elektronischen Aufenthaltstitel zugeschickt haben und einen vorläufigen Aufenthaltstitel (Din A4) und Infos zum Integrationskurs.
Am 28. November waren wir dann zum Passbilder und Fingerabdrücke abgeben in der Ausländerbehörde und werden die ersehnte Karte dann in 3-4 Wochen abholen können.

So als Zwischen Fazit (Integrationskurs und Namensänderung in Thailand kommen dann nächstes Jahr) muss man sagen das es, dass ganze natürlich wert war aber auch recht aufwändig, nervenzehrend und vor allem nicht billig.

Also für die Agentur (Thailaendisch.de würde ich jedem empfehlen) die sich um alles in TH gekümmert hat Übersetzungen und Beglaubigung etc., A1 Kurs + Prüfung, Gebühr beim OLG, Gebühren beim Standesamt, Gebühren bei der Ausländerbehörde (VE und Aufenthaltstitel), Besucherversicherung, Gebühren bei Botschaft und VFS, Dolmetscher bei der Hochzeit haben wir etwas über € 2,5k Euro bezahlt.

Da fehlen jetzt aber noch die Kosten für Flug, Hochzeitsfeier, Ringe und Hochzeitsreise etc. aber da habt ihr mehr Spielraum was die Kosten angeht.
 
Zuletzt bearbeitet:

uscmai

Alles wird gut, ganz sicher!!!
   Autor
12 November 2013
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War der Dolmetcher zwingend erforderlich? War der Thai oder Englisch Dolmetscher?
Das hängt vom Standesamt ab, aber ja in der Regel wird ein Dolmetscher benötigt, hier wird in den meisten Fällen auch ein Thai akzeptiert welcher inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, es muss also nicht zwingend ein beeidigter Dolmetscher sein, das legt aber wie gesagt allein das Standesamt fest.

Gruss USCMAI
 
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Naklua1

Hat nix anderes zu tun
   Autor
23 November 2008
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War der Dolmetcher zwingend erforderlich? War der Thai oder Englisch Dolmetscher?
Ob ein Dolmetscher erforderlich ist, entscheidet der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin.
Wenn ihr das Aufgebot bestellt, dann macht ihr/ihm schöne Augen, die sind auch nur Menschen.

Hat schon funktioniert.... 😉
 
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dischu39

Aktiver Member
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28 September 2011
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Emsland
Bei die Befragung meiner Freundin über ihre Scheidung musste auch ein Dolmetscher anwesend sein. Das Standesamt kann den Dolmetscher vereidigen. Das kann irgend ein Mensch sein, der sich mit der Thai verständigen kann und natürlich auch deutsch spricht. Im unseren Fall war das eine gute Bekannte von mir die sehr gut Englisch spricht. Meine Bekannte und Freundin kannten sich auch schon sehr gut und verstanden sich gut. Da ich auch Schwerhörig bin habe ich die Bekannte auch immer mit zur Vorbesprechung des Standesamtes mitgenommen. Die Standesbeamtin hat gesehen das die beiden sich sprachlich gut verstanden. Sie meinte: "Ich kann sie auch vereidigen und wir machen die Befragung auf Englisch. Trauen sie sich das zu?" Ja, sagten beide. Und es lief super!!
Jedoch hat die Vereidigung meiner Bekannten 15 Euro gekostet.
Ich gehe davon aus das es bei der noch ausstehenden Trauung auch so ablaufen wird.

Gruß.... Dietmar
 
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