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Thailand Familie, Verückte, eine Hochzeit und das was da noch kommt

Luemmelmann

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2 Februar 2015
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Hier haben meine "grauen Zellen" nach dem Lesen etwas anderes signalisiert, bis ich das Bild gesehen habe, wahrscheinlich einfach "untervögelt

🤣🤣 ok war eine gemeine Wortwahl, aber hat ja anscheinend funktioniert 😁
 
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Luemmelmann

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Ich habe im Nachgang gemerkt ,dass sich das ein oder andere unscharfe Bild eingeschlichen hat, dies sind fotos die ich mit dem S26 Ultra im Expert Raw Modus speziell im W (Weitwinkel) gemacht habe. Da muss ich mal schauen och ich die Linse manuell neu kalibrieren kann . Das kann ein Autofokus Fehler sein....
 

Luemmelmann

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Es geht weiter .... von Chinatown zum CoCo Walk


Viel Gewusel, viele Menschen und jede Menge Eindrücke. Für mich normal , dennoch immer wieder toll und faszinierend. Für die anderen wieder viel Neues.


Bangkok TalatNoi - 1.jpg


In der Streetfood-Straße merkte ich dann allerdings relativ schnell:
Das wird den Damen zu viel.
Es war Mittwoch, schon ziemlich voll und teilweise auch ziemlich eng, zudem kaum Sitzplätze.

IMG_20260826_171131_008.jpg

Es war nun schon lang her, dass ich das letzte mal in dieser Ecker war .... damals hatte ich in Begleitung am bekannten SeaFood Stand gewartet , da es gerade noch leer war und er in Kürze aufmachte.
Diesen Stand habe ich dieses mal gar nicht mehr entdecken können, bin mir allerdings auch nicht mehr sicher ob er nur an bestimmten Tagen dort ist. Wie erwähnt, ist schon länger her,

Auf der anderen Seite gab es leckeres Streetfood ... ist aber nichts für Stieftochter. Sie meinte zwar wir können ruhig dort was essen und sie würde danach schon was finden ... ist aber nicht meins. Wenn wir zusammen unterwegs sind möchte ich auch zusammen essen.

IMG_20260826_171259_011.jpg


Also musste Plan B her.
Ich schnappte mir Google Maps und suchte irgendetwas am Fluss mit vernünftiger Bewertung.
Gefunden. Also hin.

Das kleine Restaurant heißt NAAM 1608 ( น้ำ หนึ่งหกศูนย์แปด )
Das Essen war geschmacklich völlig in Ordnung. Über das Preis-Leistungs-Verhältnis müssen wir direkt am Chao Phraya wahrscheinlich nicht groß diskutieren. 😆
Sagen wir einfach: Die Aussicht war im Preis inbegriffen – wie so oft entlang des Flusses.

Wir hatten zwar zwischendurch mit Soda Manao und anderem den Flüssigkeitshaushalt in Waage gehalten, aber nun hatte ich doch Lust auf ein anderes kühles Getränk.
Also bestellt ich direkt 2 Kuad Yai ... aaaaber Bier gab es nur in Klein und in Gläsern. Na gut, wenn ihr gerne hin und her lauft dachte ich mir .... mai pen rai , habe Durst.

Wir bekamen 3 Plätze am Fluss und hatten 2 Stunden bevor reserviert war. Das hat uns gereicht für eine Pause.
Wir wollten dann zumindest die Aussicht und ggf Sonnenuntergang genießen.

IMG_20260826_173548_022.jpg

Bangkok after TalatNoi - 1.jpg

Die Sonne ging dann auch irgendwann unter, leider schoben sich Wolken dazwischen, daher sind die Fotos auch nicht so geworden wie ich es mir vorgestellt hatte,

Bangkok after TalatNoi - 2.jpg Bangkok after TalatNoi - 3.jpg


Insgesamt kostete das Vergnügen ungefähr 1.200–1.500 THB.
Für Bangkok am Chao Phraya vermutlich noch im Rahmen … Menschen mit Excel Tabellen hätten da ggf schon nach Luft geschnappt. 😂

Um noch eine weitere Sache für die Stieftochter abzuhaken, suchte ich anschließend ein Tuk-Tuk für maximal 300 THB.
Wir fanden einen Fahrer.
Und offenbar auch gleich einen, der einen leichten Hang zur Rallye hatte. 😆
Der gute Mann fuhr, als hätte er irgendwo einen persönlichen Zeitrekord zu verteidigen.
Der Spaßfaktor wurde dadurch jedenfalls deutlich erhöht. Unser Mädel wollte schließlich ein bisschen Spaß. 😄

IMG_20260826_183843_047.jpg

Allerdings ließ ich ihn nicht bis zum Hotel fahren.
Denn Farang hatte mal wieder Lust auf Musik und ein gemütliches Bierchen.
Und wenn ich „gemütlich“ sage, sollte man inzwischen wissen, dass dieses Wort in unserem Urlaub eine sehr flexible Definition besitzt. Wobei im Ganzen gediegener als die letzten Jahre.

Also ließ ich ihn zum bewährten CoCo Walk fahren, da wir es von dort nicht mehr weit zum Hotel hatten. Er ließ uns nicht direkt davor raus sondern eine Straße weiter bzw vorher oder so. Es war aber interessant durch diese Straße zu laufen, da ich sie nicht kannte und dort viel los war , viel (street) food überall.

IMG_20260826_185652_056.jpg

Letztes Jahr hatte ich definitiv gut Spaß hier.
Da es zum Biertower wieder einen Krug Bier gratis dazu gab, war die Entscheidung natürlich schnell gefallen.
Wenn ich das richtig verstanden habe bekam man den Krug Bier Gratis ,wenn man den Tower geschafft hat .... bei uns wurde direkt beides hingestellt. Ob die wohl einen Tip bekommen haben 🤔 😁
Biertower it is! 🍺

Bangkok ChillingHouse - 1.jpg

Diesmal habe ich ganz vergessen eine Foto von der Promotion Dame zu machen , da war der Durst wohl größer.
Unsere Bekannte hatte sich inzwischen ebenfalls zu uns gesellt und für die beiden anderen Mädels wurde ein großer Krug Blue Hawaii bestellt.

Bangkok ChillingHouse - 2.jpg


Danach noch ein weiterer Krug von einer anderen Sorte.

Und als der Tower leer war …
noch ein Krug.... von dem Vodka Gemisch
Natürlich wieder eine andere Sorte.
Man will ja schließlich wissenschaftlich vergleichen. 😆 zumindest die Farben oder so
Das ganze ist anfangs ziemlich gefroren und kommt mit einem Löffel mit dem man das Gemisch in die Pinnchen befördern kann.

Bangkok ChillingHouse - 4.jpg

Soviel also zum Thema „gemütlich ein Bier trinken“. Aber hey … wir waren immerhin gediegen unterwegs.


Bangkok ChillingHouse - 3.jpg

Musik gab es natürlich auch wieder live.

Und es gibt hier auf den WCs auch immer was zu entdecken 😁
Bangkok ChillingHouse - 6.jpg

Dann war irgendwann auch bei uns der Akku leer. Und Bier und Vodka auch. Unsere Bekannte musste am nächsten Tag auch arbeiten und hatte sich für Freitag freigenommen um den Tag mit uns zu verbringen.
Also machten wir uns via letzte BTS auf Richtung Schlafgemächer. War ja nur eine Station.
Bis ungefähr 01:00 Uhr waren wir dann nach einem Snack bereit für den ruhigen Teil der Nacht.

Bangkok ChillingHouse - 5.jpg

Bangkok hatte uns wieder etwas durchgeschüttelt, aber wir hatten für unsere Verhältnisse geliefert nach dem frühen Aufstehen.
Oder wie man sagen könnte:
Ein Tag Bangkok, Zeit genutzt und wieder Erkenntnisse darüber, was in Bangkok „gemütlich“ manchmal bedeutet. 😆🍺 Aber im Rahmen der ablaufenden Zeit voll normal.

Und damit war auch dieser Tag irgendwann Geschichte. Zumindest hat Stieftochter was gesehen und alle hatten Spaß.

Ich muss allerdings sagen, dass ich persönlich gechillter durch die Straßen Bangkoks laufe als die Mädels , bei Wind und Wetter. Entdecken , Fotos machen usw ist für mich auch eine Art Erholung, selbst wenn es warm und schwül ist.

Also bis denne .... ✌️
 
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Luemmelmann

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Fahren die jetzt auch noch nach Mitternacht? Wäre ja super.
Oder seid ihr da nur der Strecke entlang gelaufen - so als Orientierungshilfe...
:weg

Oh ja 🙈 ... da ist in den Tagesnotizen etwas zu durcheinander gekommen ... kann aber nicht am Vodka gelegen haben 😁 habe das mal richtig gestellt und korrigiert
 

Luemmelmann

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Bangkok – wenn die Planung zur Chefsache der Unentschlossenen wird

Eigentlich wollte ich dieses Mal in Bangkok gar nicht so viel selbst planen. Ich dachte mir: Mal schauen, was die Mädels so wollen.
Einfach aus dem Grund, weil ich Bangkok mittlerweile doch schon ein bisschen besser kenne und nicht unbedingt wieder jeden Stein persönlich begrüßen muss. 😁
Wobei sich manche Wiederholung auch lohnen kann , wenn man länger nicht vor Ort war. Wie wir wissen verändert sich sich alles ständig und teils schnell.

So wirklich viel kam allerdings – wie so oft – nicht. Außer, dass Schwiegertochter 2 zwei Hotspots sehen wollte: Wat Arun und Wat Pho.

Ich erklärte vorsichtshalber, dass man solche Sehenswürdigkeiten am besten direkt morgens oder am späten Nachmittag besucht. Dann hat man nämlich die Chance, neben den ganzen Menschen auch tatsächlich noch etwas von der Örtlichkeit zu sehen.
Denn gerade in Bangkok gilt: Wer gerne Menschenmassen fotografiert, braucht eigentlich keine Sehenswürdigkeiten. Die stehen dort schon von ganz allein. 😂

Der Morgen danach …​

Am nächsten Morgen begann der Tag dann etwas … sagen wir … zögerlich.
Woran das wohl gelegen haben mag? 🤔

Also ich persönlich bin ja normalerweise ziemlich schnell abmarschbereit. Quasi: Augen auf, Klamotten an, los.

Allerdings kann sich das Ganze nach einem Abend mit bunten Getränken, langen Haaren und dem restlichen weiblichen Vorbereitungsprogramm geringfügig verlängern.
Bei mir heißt es:
„Fertig?“ – „Ja.“

Bei den Damen eher:
„Fertig?“ – „Fast.“

Und „fast“ ist in diesem Zusammenhang ungefähr so präzise wie eine thailändische Zeitangabe. 😁
Während also noch an Frisuren, Outfit und sonstigen wichtigen Weltproblemen gearbeitet wurde, kümmerte ich mich um das Wesentliche und trank erstmal wie üblich meine aufgebrühten Bohnen.

Wobei … stimmt eigentlich gar nicht.
In diesem Fall waren es eher aufgelöste Bohnen.
Kaffee aus dem Beutel – also quasi die Instant-Erleuchtung für den müden Farang oder so. ☕😂

Da bis zu diesem Zeitpunkt immer noch keine wirkliche Entscheidung über den weiteren Tagesverlauf gefallen war, beschloss ich, den Tag erstmal ganz entspannt anzugehen.
Als erstes Ziel sollte es zum Dusit Central Park mitten in Bangkok gehen.

So konnten die Damen gleichzeitig einen Eindruck vom Lumphini Park daneben bekommen und ich konnte mir anschauen, was sich dort inzwischen alles verändert hat oder auch nicht.

Also ab zur BTS Phaya Thai und Richtung Sala Daeng (ศาลาแดง).

Bangkok PhayaThai.jpg

Von dort ging es über den Skywalk direkt ins Central Bangkok und anschließend mit dem Fahrstuhl nach ganz oben.

Und siehe da: Bangkok von ein bisschen weiter oben kann schon was.

Eine richtig schöne Aussicht über die Skyline – und plötzlich wirkt die Stadt gar nicht mehr ganz so chaotisch.
Zumindest aus dieser Entfernung. 😁

Für die , die es nicht interessiert als Warnung .... jetzt kommen viele Gebäude 😁


Bangkok Dusit Central Park - 1.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 2.jpg

Der Etagen sind sehr nett angeordnet und es gibt überall etwas verteilt Sitzmöglichkeiten , so dass auch nicht alle auf einen Knubbel sitzen müssen.

Bangkok Dusit Central Park - 7a.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 8.jpg

Die Wege sind meist flach und es gibt zusätzlich dazwischen auch Treppen für die eiligere Fraktion.

Bangkok Dusit Central Park - 6.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 5.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 11.jpg

Eingang zum Lumphini Park von oben

Bangkok Dusit Central Park - 12.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 9a.jpg

und weitere Ansichten

Bangkok Dusit Central Park - 13.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 3a.jpg


Ich glaube, wenn ich nochmal in Bangkok bin, werde ich das Ganze definitiv bei Dämmerung wiederholen.
Dann gehen langsam die Lichter an, die Skyline bekommt nochmal eine ganz andere Wirkung und Bangkok zeigt sich von seiner vermutlich schönsten Seite.

Und falls die Damen bis dahin immer noch nicht entschieden haben, wohin es weitergeht …
Ich habe ja jetzt eine schöne Aussicht. 😂


Bangkok Dusit Central Park - 10.jpg

Bangkok Dusit Central Park - 14.jpg

Ich dachte ich hätte auch ein Foto mit BTS drauf, aber das ist dann anscheinend bei den Videos, die kommen allerdings im Nachgang.

Fortsetzung folgt ..... ✌️
 

Luemmelmann

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Weiter geht's .... Wir wollen ja keine Müdigkeit vortäuschen

Über Foodcourt in den Dschungel … na gut, fast - nur in den Park 😁

Nachdem wir dort oben die einzelnen, äußeren Etagen erfolgreich abgeklappert hatten – dies ging ja prima ohne irgendwelche Rolltreppen und Fahrstühle – ging es wieder nach unten.
Wenigstens eine kleine Runde durch den Lumphini Park sollte drin sein, schließlich waren die Mädels noch nie dort.

Aber bevor wir uns in die grüne Oase Bangkoks stürzten, musste natürlich erstmal eine wichtige Grundversorgung sichergestellt werden:
Essen und Trinken. Also ab in den Foodcourt.
Ich begnügte mich erstmal mit etwas zu trinken, während die Damen ihre Getränke kurzerhand noch um eine Nudelsuppe erweiterten.
Getränk plus Nudelsuppe – quasi flüssige und feste Flüssignahrung in einem Arbeitsgang. 😂

Was mir im Foodcourt allerdings auffiel: Einige der kleinen Läden warben angeblich mit Michelin-Empfehlungen.
Ob das tatsächlich so stimmt? Man weiß es nicht. 🤔

Aber solange es schmeckt und keiner nach dem Essen spontan den Michelin-Inspektor spielen muss, ist mir das eigentlich auch ziemlich egal. 😁
Nachdem damit die unmittelbare Gefahr einer hungerbedingten schlechten Laune bei Thaifrauen zumindest vorerst gebannt war, konnten wir uns wieder den schönen Dingen des Lebens widmen.

Also raus und rein in den Park.

Bangkok Bangkok LumphiniPark - 6.jpg

Wir drehten eine kleine Runde, einmal um den Bereich, in dem auch die Tretboote unterwegs sind.

Bangkok LumphiniPark - 1.jpg

Und wie erwartet dauerte es nicht lange, bis wir auch den einen oder anderen Varan erspähten.
Die Jungs – oder Mädels, wer weiß das bei den Viechern schon – lagen beziehungsweise liefen dort völlig entspannt herum und machten einen deutlich entspannteren Eindruck als manche Menschen.

Bangkok LumphiniPark - 2.jpg

Bangkok LumphiniPark - 3.jpg

Bangkok LumphiniPark - 4.jpg

Und weil Bangkok offenbar der Meinung war, dass zu einem Parkbesuch auch ein kleines bisschen Wasser von oben gehört, bekamen wir natürlich noch einen kurzen Schauer gratis dazu.
Aber das gehört um diese Jahreszeit einfach dazu.
Ein bisschen Regen kann schließlich nicht schaden – zumindest solange man noch rechtzeitig einen Unterstand findet. 😁

Wer meinen Bericht vom letzten Jahr kennt, weiß allerdings:
Es kann auch anders kommen.
Damals war „kleiner Schauer“ eher die freundliche Umschreibung für „Der Himmel hat gerade beschlossen, mich persönlich wegzuspülen.“ 😂

Aber ein 'Muschi Bild' habe ich auch noch 😁

Bangkok LumphiniPark - 5.jpg

Diesmal blieb es zum Glück bei der kleinen kostenlosen minimal Dusche.
Bangkok eben – Sightseeing inklusive Wetterroulette.

Wat Pho – ein alter Bekannter​

Die Zeit war mittlerweile ganz okay für einen kleinen MRT-Trip zum Wat Pho. Damit konnte ich gleichzeitig noch einen weiteren Punkt auf meiner persönlichen Bangkok-Liste abhaken.
Es dürfte inzwischen bestimmt mindestens zehn Jahre her sein, dass ich das letzte Mal dort war.

Damals war es vormittags – und ich glaube sogar, dass es April gewesen sein könnte.
Kurz gesagt: Scheiße heiß. 🥵😂

Also so heiß, dass man sich irgendwann nicht mehr sicher ist, ob man gerade noch Tempel besichtigt oder bereits langsam vor sich hin trocknet.
Diesmal war es zum Glück deutlich angenehmer.

Das Wetter spielte wieder mit und auch die Anzahl der Touristen hielt sich überraschend in Grenzen. Man konnte tatsächlich noch Teile des Tempels sehen, ohne dafür erst einen Termin bei der Menschenmenge beantragen zu müssen. 😁
Und wie immer gab es natürlich jede Menge kleine Details zu entdecken – Ornamente, Figuren, Architektur und all die Dinge, an denen man normalerweise vorbeiläuft, wenn man nur den großen Sehenswürdigkeiten für TikTok shots hinterherjagt.

Für mich also durchaus interessant, nach so langer Zeit mal wieder dort zu sein.
Und da ich natürlich nicht einfach nur dort gewesen sein kann, sondern auch fotografisch meinen Senf dazugeben muss, dürfte es jetzt wieder soweit sein:

Es könnten nun einige Fotos folgen. 📸
Oder anders gesagt:
Der Text ist fertig – jetzt kommen die Bilder zu Wort. 😁

Bangkok Wat Pho - 9.jpg

Bangkok Wat Pho - 2.jpg

Bangkok Wat Pho - 5.jpg

Bangkok Wat Pho - 6.jpg

Figuren gibt es unzählige hier, diese sind mir damals teilweise gar nicht so aufgefallen

Bangkok Wat Pho - 7.jpg

Bangkok Wat Pho - 3a.jpg

Bangkok Wat Pho - 4a.jpg

Bangkok Wat Pho - 8.jpg

Fortsetzung folgt .... sollen ja schließlich nicht alle Bilder gewesen sein .....
 

Luemmelmann

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Und weiter geht es mit ein paar Bildern ....

Mal wieder eine von vielen Figuren

Bangkok Wat Pho - 10.jpg

Bangkok Wat Pho - 11.jpg

Bangkok Wat Pho - 12.jpg

Bangkok Wat Pho - 13.jpg

Der Kamerad ist etwas größer

Bangkok Wat Pho - 14.jpg

Bangkok Wat Pho - 15.jpg

Bangkok Wat Pho - 16.jpg

Ein Männlein steht im Walde oder so ähnlich

Bangkok Wat Pho - 18.jpg

Dieser mag lieber Blumen

Bangkok Wat Pho - 19.jpg

Bangkok Wat Pho - 20.jpg

Und das Hauptmotive dieser Lokation

Bangkok Wat Pho - 21.jpg

Bangkok Wat Pho - 22.jpg

mal eine andere Perspektive

Bangkok Wat Pho - 23.jpg

Ah, ich hätte fast einen Teil vergessen .....

Bangkok Wat Pho - 24.jpg

und zum Abschließ am Abschluss oder so

Bangkok Wat Pho - 25.jpg

Vom Tempel zum Taxameter​

Also doch noch etwas Text ....​

Ich hätte auch hier im Wat Pho mal wieder deutlich länger verweilen können. Es gibt schließlich genug zu entdecken und fotografisch könnte man sich dort problemlos eine ganze Weile austoben.
Aber ich glaube, den Mädels hatte es langsam gereicht. Zeit war ja auch knapp und ich hatte für den Tag auch noch nicht fertig ....

Außerdem machten sich offenbar erste leichte Hungergefühle bemerkbar.
Zumindest habe ich bei meiner holden Dame dafür mittlerweile einen ziemlich zuverlässigen Indikator entwickelt:
Sie wird schneller. 😂 Je höher das Tempo, desto dringender offenbar der Bedarf nach Nahrungsaufnahme.

Okay … bei einsetzender Dunkelheit wäre das bei ihr dann möglicherweise eher der Durst. 🍺😁
Aber in Anbetracht der Tatsache, dass es noch hell war, konnte ich davon ausgehen, dass wir zunächst etwas Essbares suchen sollten. Zumindest in absehbarer Zeit.

Also verließen wir Wat Pho und ich schnappte mir kurzerhand das erste verfügbare Taxi.
Der Fahrer machte uns auch direkt ein ausgesprochen großzügiges Angebot: 400 THB.

Für die Strecke natürlich ein absolutes Schnäppchen … zumindest aus Sicht des Fahrers. 😂
Ich musste erstmal kurz lachen und versuchte ihm anschließend auf Thai zu erklären, dass ich in Bangkok lebe.
Gut … das war jetzt vielleicht nicht ganz die Wahrheit.
Aber sagen wir einfach:
Die Wahrheit wurde zugunsten einer erfolgreichen Preisverhandlung etwas touristisch angepasst. 😁

Schließlich kenne ich die Preise und wollte einfach nur, dass er das Taxameter einschaltet.
Offenbar war diese Forderung für ihn weniger attraktiv als seine 400 Baht, denn kaum hatte ich meinen Wunsch geäußert, war er auch schon wieder weg.

Taxameter? Nein danke – Taxi weg. 😂
Also auf zum nächsten.
Und siehe da: Der nächste Taxifahrer war tatsächlich eine ehrliche Haut. Taxameter an, losgefahren und keine Diskussion über Fantasiepreise.
So soll es sein. Und weil ehrliches Verhalten meiner Meinung nach auch belohnt werden sollte, bekam er von mir natürlich noch Trinkgeld.

Manchmal braucht es eben gar keine großen Worte.
Taxameter an, fairer Preis, zufriedener Fahrgast – und alle kommen glücklich ans Ziel.

Aber wie sah nun der Plan aus ?
Die Mädels hatten ja keinen ... Meiner war auf jeden Fall heute noch Skybar und morgen ggf mit Bekannnter auf einen Nachtmarkt meiner Wahl ... Der Plan ging so nicht ganz auf aber warten wir mal ab 😁
Möchte ja auch nicht alles vorab verraten.

Also ging es zunächst zurück zum Hotel , einmal frisch machen mit dem sanften Hinweis "Aber bitte keine Stunde jetzt" maximal halbe reicht .... ;)

Fortsetzung folgt,
Bis denne .... ✌️
 
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Von der Sky Bar zum Nachtmarkt – und irgendwo dazwischen war eigentlich noch ein Plan


Auf dem Weg zum Hotel verriet ich den Mädels – ja, ich kann auch lieb sein – dass ich anschließend gerne noch zur Baiyoke Sky Bar möchte.

Die liegt schließlich quasi auf dem Weg und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dort meiner Meinung nach ganz okay.
Für 450 THB pro Person bekommt man immerhin ein Freigetränk und natürlich die Aussicht über Bangkok.
Gut, den Chao Phraya sieht man von dort oben nicht unbedingt so spektakulär wie beispielsweise aus der Lebua Sky Bar, aber dafür muss man dort auch nicht gleich sein gesamtes Reisebudget in Flüssigform umwandeln. 😂

In der Lebua Sky Bar habe ich vor einigen Jahren bereits 750 THB für ein einfaches Getränk bezahlt.
Und dort herrscht natürlich Dresscode.

Nicht, dass ich vorgehabt hätte, in Bermudashorts und Badelatschen aufzuschlagen – obwohl das sicher auch ein modisches Statement gewesen wäre und manches Klischee bestätigt hätte ... 😁

Aber im Baiyoke kann man sich durchaus leger-schick anziehen.
Kurz gesagt: keine Panik, keine Modenschau ... und sich wohlfühlen. Das Klischee haben hier dann 3 andere Besucher erfüllt 😁

Madame hatte dann allerdings noch eine andere Idee:
Wir könnten doch dort oben auch gleich Buffet essen.
Klang erstmal gut. Also Angebote rausgesucht …
… und festgestellt: Das Buffet gibt es zwar, aber natürlich nicht zu der Uhrzeit, zu der wir gerade dort waren. Ein anderes tolles Angebot war zudem leider dem Wochenende zugeordnet und wir hatten Donnerstag.
Warum sollte etwas auch einfach mal passen? 😂

Also wurde kurzerhand umdisponiert und wir beließen es bei einem Cocktail und genossen dafür die Aussicht.

Bangkok Baiyoke - 6.jpg

Bangkok Baiyoke - 1.jpg

Wir hatten kurz vor Sonnenuntergang , aber der Himmel und die Wolken ließen uns mal wieder im Stich.

Bangkok Baiyoke - 2.jpg

Also widmeten wir uns erstmal den Getränken. Es ist egal ob man hier ein einfaches Bier, etwas alkoholfreies oder aus einer geringen Zahl an Cocktails wählt.

Bangkok Baiyoke - 3.jpg

Bangkok Baiyoke - 4.jpg

Die Aussichtsplattform dreht sich nämlich gemütlich im Kreis.


Nachdem ich ein paar Fotos und Videos gemacht hatte, stellte ich mich einfach an eine Stelle, schaltete meine Kamera auf Timelapse und ließ mich eine komplette Runde zusätzlich durch Bangkok drehen.
Andere fahren Karussell.
Ich mache das halt auf einem Hochhaus. 😁

Videos muss ich allerdings noch auswerten, das kommt alles im Nachgang zu diesem Bericht.

Bangkok Baiyoke - 7.jpg


Bangkok Baiyoke - 8.jpg

Blick auf eine andere SkyBar in Pratunam , der Red Sky Bar Centara Grand . Das oberste Deck nennt sich , glaube ich, CRU Champagne.
Von der Re Sky Bar hat man auch eine Gute Sicht, dort habe ich auch mal etwas Sonnenuntergang mitbekommen. Soweit ich mich erinnere vor der Pandemie schon nicht so Preiswert bzw Getränke teilweise ähnlich Baiyoke.
Damals war ein einfacher Cocktail ungefähr bei 450 thb . Ein Bier aber auch nicht viel weniger. Wie es heute aussieht kann ich nicht sagen.


Bangkok Baiyoke - 9.jpg

Bangkok Baiyoke - 11.jpg

Als wir uns wieder nach unten bewegten , Richtung Aufzüge , bemerkte ich diesen Typen über uns , welcher mit bei Ankunft gar nicht aufgefallen ist.

Bangkok Baiyoke - 12.jpg



Vom Skyline-Blick zurück auf den Boden der Tatsachen oder so​

Mittlerweile bekam ich allerdings selbst Hunger.
Und Durst hatte ich sowieso schon.

Außerdem hatte ich für den nächsten Tag bereits einen kleinen Plan im Kopf: einen Nachtmarkt, den die Mädels vermutlich nicht unbedingt auf dem Zettel gehabt hätten.
Ich dachte mir dann aber spontan "Was Du heute kannst ..... usw"

Also verkündete ich kurzerhand:
„So, Mädels – ihr folgt mir jetzt einfach.“

Manchmal muss man Entscheidungen eben einfach treffen.
Wir fuhren mit dem Airport Rail Link von der Ratchaprarop Station (ราชปรารภ) bis zur Hua Mak Station und von dort den Rest mit dem Taxi.

Wer jetzt immer noch nicht weiß, wohin es ging:
Train Night Market Srinagarindra (ตลาดนัดรถไฟ ศรีนครินทร์).

Bangkok Nightmarket- 2.jpg
Für manche Menschen liegt der Markt gefühlt irgendwo am Arsch der Welt.
Ich mag ihn allerdings. Und wenn ich etwas mag, dann darf es auch ruhig ein bisschen weiter draußen liegen.

Als ich dem Taxifahrer auf dem Handy zeigte, wo wir hinwollten, bestätigte er sofort, dass er weiß, wo das ist.
Ich erwähne das ausdrücklich, weil ich in Bangkok in der Vergangenheit schon andere Erfahrungen gemacht habe.

Der Fahrer wunderte sich jedenfalls, woher ein Farang diesen Markt kennt und was ich dort wolle.
Ganz einfach: Ich mag den Markt. Und nach langer Zeit wollte ich einfach mal schauen, was sich inzwischen verändert hat.

Und ja …
Da hat sich einiges getan.
Der Streetfood-Bereich war deutlich größer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Dazu waren weitere Restaurants und Bars dazugekommen.
Am Rand sind die Restaurants und auf der linke Seite in der Mitte befindet sich ein sehr großes Streetfood Areal .Habe ich aber nicht extra fotografiert.

Bangkok Nightmarket- 3.jpg

Bangkok Nightmarket- 4.jpg


Also erstmal das Wichtigste:
Futterplatz suchen. Und etwas für den kleinen Hunger zwischendurch suchen.

Bangkok Nightmarket- 5.jpg

Bangkok Nightmarket- 6.jpg

Geht gleich weiter .....
 

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Zumindest eine Seafood Einlage musste sein .... und die Garnelen waren gar nicht so klein wie sie auf dem Foto wirken, eher im Gegenteil.

Bangkok Nightmarket- 7.jpg

Bangkok Nightmarket- 8.jpg


Danach konnte man sich dann ganz entspannt durch den Markt treiben lassen.
Prioritäten muss man schließlich setzen. 😁

Aber auch die ganzen stylischen Läden und kleinen Geschäfte, die mir damals schon gefallen hatten, waren noch da. und ich habe mich mit Fotos schon zurückgehalten.....


Bangkok Nightmarket- 1.jpg

Diese Bar viel mir irgendwie ins Auge ... aber dort kehrten wir nicht ein. Vermutlich hatte ich Angst ,dass Madame das zu wörtlich nimmt ... 😁

Bangkok Nightmarket- 9.jpg

Aber es gibt ja auch so genug zu sehen.

Bangkok Nightmarket- 10.jpg

Bangkok Nightmarket- 14.jpg

Bangkok Nightmarket- 15.jpg

Bangkok Nightmarket- 16.jpg

Bangkok Nightmarket- 17.jpg

Bangkok Nightmarket- 18.jpg

Bangkok Nightmarket- 19.jpg

Bangkok Nightmarket- 20.jpg

Ich glaube früher standen dort noch mehr Autos , allerdings war auf diesem Platz nun ein Zelt mit Klamottenverkauf aufgestellt.
Dies war auch der Platz wo ich damals mit einem Freund ein gefrorenes Bier bekam.
Der heutige , riesige Streetfood Bereich existierte damals zumindest nicht in der Form, oder ich habe es nur kleiner in Erinnerung.


Bangkok Nightmarket- 21.jpg


Bangkok Nightmarket- 22.jpg

Bangkok Nightmarket- 23.jpg

Fortsetzung folgt ...
 
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Bangkok Nightmarket- 24.jpg

Hier stand leider eine ganze Gruppe vor der Eisbude , daher habe ich nur einen Ausschschnitt fotografiert. Ich wolle für ein Foto nicht zwingend eine 1 Stunde dort verweilen oder im Nachgang erleben wie eine KI bei der Personen Entfernung streikt .... 😁

Bangkok Nightmarket- 25.jpg



Der letzte Abend … und meine Worte verhallten irgendwo zwischen Tempel und Cocktail​

Eigentlich waren wir für den nächsten Morgen bereits gegen 09:00 Uhr mit unserer Bekannten verabredet.
Ich hatte den Mädels schließlich gesagt, dass sie den letzten vollen Tag selbst planen dürfen.

Ich dachte mir:
„Diesmal mische ich mich nicht ein.“
Ein Satz, dessen spätere Bedeutung ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig verstanden hatte. 😂

Trotzdem war mir noch nach einem gemütlichen Umtrunk.

Apropos Mädels und Tag planen
Ich hatte doch tatsächlich noch am Vortag gesagt:
„Leute, wenn ihr Tempel als Hotspot einplant, dann bitte möglichst früh morgens oder am späten Nachmittag.“
Aber was zählt das schon, wenn man auch einfach auf mich hören könnte?
Genau. Nichts. 😂 Aber dazu später mehr.


Musik, Cocktails und eine kleine DJ-Nachschulung​


Die ersten Bars am Nachtmarkt waren mir ehrlich gesagt einfach zu laut.
Bei zwei Bars überschnitt sich die Musik, was akustisch ungefähr so angenehm war wie zwei Radios, die gleichzeitig versuchen, unterschiedliche Sender zu retten.
Die zweite Bar sollte wohl eine Art Beach Bar darstellen.
Allerdings lief dort Farang-Musik.

Und wenn ich schon in Thailand bin, darf es musikalisch für meinen Geschmack ruhig auch ein bisschen Thai sein. Die Bar hieß Surf Spin
Ein Stück weiter entdeckten wir dann eine Live-Musik-Bar, in der tatsächlich Thai-Musik gespielt wurde.
Also nichts wie hin. Wir setzten uns dazu und bestellten die erste Runde Cocktails.
Preislich bewegten wir uns allerdings auch hier wieder bei ungefähr 320–360 THB pro Cocktail.

Bangkok Nightmarket- 11.jpg

Bangkok Nightmarket- 12.jpg


Da ich bei einem Preisvergleich irgendwann feststellte , dass ich etwas mehr Flüssigkeit benötige ,entschied ich mich bei der zweiten Runde für die Bier-Promotion.
Drei große Flaschen Bier kosteten ungefähr das Gleiche wie ein Cocktail.
Drei Flaschen. Ein Cocktail. Ich glaube, weitere Erklärungen erübrigen sich. 😂

Bangkok Nightmarket- 13.jpg


Miss DJ und die kleine Thai-Musik-Nachhilfe​

Nach der Live-Musik wechselte die musikalische Untermalung irgendwann teilweise wieder zu Farang-Musik.
Da dachte ich mir:
Zeit für ein kleines Gespräch mit Miss DJ. 😁
Es stellte sich heraus, dass die Dame am Mischpult tatsächlich gar keine Thai war.
Sie bezeichnete sich selbst als „oriental“ und meinte, sie müsse noch einiges über Thailand lernen.
Na gut … Wenn ich schon mal da bin, kann ich schließlich auch einen kleinen kostenlosen Kurs anbieten. 😂

Also gab es eine kurze Lektion in Sachen Thai-Musik.
Und siehe da: Kurz darauf lief wieder Thai-Musik.
Eine Gruppe Thais, die ebenfalls dort saß, freute sich offensichtlich darüber.
Mission erfolgreich.

So geht das.
Auch wenn Madame es manchmal ein wenig stört, wenn ich mich in solche Dinge einmische, muss man auch die Situation sehen:
Außer mir waren dort gerade einmal zwei weitere Farangs. Der Rest waren Locals.
Da darf man als Farang doch ruhig mal dafür sorgen, dass die musikalische Thailandquote nicht völlig abstürzt. 😁


Ein gemütlicher Ausklang … mit obligatorischem Taxi-Theater​


So wurde es letztendlich doch noch ein richtig gemütlicher Abend bei guter Musik, ein paar Getränken und entspannter Atmosphäre.
Irgendwann war dann aber auch für uns Zeit, den Rückweg anzutreten.
Und natürlich durfte zum Abschluss das obligatorische Bangkok-Taxi-Kapitel nicht fehlen.
Der erste Taxifahrer wollte direkt mal 500 THB. Ich musste daraufhin doch mal lachend einen Vogel zeigen.
„Du hast sie doch nicht alle!“

Wir fanden schließlich wie immer einen Taxifahrer, mit dem man sich auf einen akzeptablen Preis einigen konnte.
Und so landeten wir entgegen der ursprünglichen Planung irgendwann gegen 01:00–01:30 Uhr im Bett.

Ein paar Schritte hatten wir schließlich auch wieder gemacht.
Das hilft bekanntlich dabei, die Bettschwere zu erhöhen.
Und wenn dann noch Cocktails und Biere mit im Spiel waren, braucht der Körper irgendwann auch keine weitere Überzeugungsarbeit mehr.

Bett gesehen – System heruntergefahren. 😴😂

Ich war jedenfalls schon ziemlich gespannt darauf, was die Mädels für den nächsten Tag geplant hatten.
Ob ich zu diesem Zeitpunkt schon ahnte, dass ich den Tagesplan vielleicht doch besser selbst gemacht hätte?

Sagen wir es so: Eine leise Vorahnung war vorhanden. 😁

Bis denne … ✌️
 

Luemmelmann

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Der letzte volle Tag und der Plan der Mädels


Ich war zeitig wach, denn für 09:00 Uhr war ein Treffen angesagt. Und wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, begann der Tag selbstverständlich mit einem Kaffee.
Man muss schließlich Prioritäten setzen. 😁

Aber was war nun eigentlich der Plan?
Nun ja ... der Plan hatte einen Plan. Und der wurde erstmal verschoben.
Unsere Bekannte sollte erst um 09:30 Uhr an der Phaya Thai Station aufschlagen. Und da man mir ja bekanntlich immer aufmerksam zuhört – zumindest wenn gerade niemand etwas anderes beschlossen hat – wollten die Mädels meiner Stieftochter einen Wunsch erfüllen und mit ihr zum Wat Arun.
Unser Mädel wollte nämlich gerne Fotos im traditionellen Thai-Kostüm.

Ich habe dazu erstmal nichts gesagt.
Man lernt schließlich im Laufe der Jahre, wann man besser einfach schweigt. 😂

Also trafen wir uns an der BTS, wo dann kurzerhand entschieden wurde, dass wir ein Taxi nehmen.
Am Wat Arun angekommen, hieß es erstmal Frühstück. Und zwar bei Wat Arun Fried Pork Rice (ร้านข้าวหมูทอดวัดอรุณ).
Pad Krapao mit Kai Dao – und das war tatsächlich richtig lecker.

Wer den Wat Arun kennt, weiß allerdings auch: Sobald man vom Essen aufsteht und einen Schritt nach draußen macht, wird man von Kostümverleihern und Fotografen regelrecht belagert.
Wenn man nicht aufpasst, ist man schneller eingekleidet als man „Sawadee“ sagen kann. 😁

Fräulein entschied sich schließlich, die komplette Prozedur bei NearMe Thaicostume über sich ergehen zu lassen.
Schon beim Essen hatten wir diverse Menschen in traditioneller Thai-Kleidung Richtung Wat Arun marschieren sehen.
Und ich dachte mir: „Das werden ja entspannte Fotos ...“

Dann kam auch noch die Sonne raus und es wurde langsam wärmer.
Sehr schön.
Für mich bedeutete das ungefähr: Mehr Sonne + mehr Menschen + Kostüm + Fotograf = genau mein persönliches Entspannungsprogramm. 😂

Der Part mit Kostüm und Accessoires war schnell erledigt. Danach kamen Haare und Make-up.
Insgesamt dauerte die komplette Verwandlung ungefähr 45 bis 60 Minuten.
Damit hatten wir das Zeitfenster für einen entspannten Aufenthalt am Wat Arun natürlich schon längst verlassen.
Naja ...
Wenn man Dinge mehr als einmal erwähnt und sie anschließend trotzdem ignoriert werden, muss man irgendwann einfach akzeptieren, dass manche Informationen offenbar einen langen Umweg nehmen.

Vor allem lebt unsere Bekannte in Bangkok.
Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich als temporärer Farang besser zurechtfinde und auskenne als jemand, der hier dauerhaft lebt. 😁

Wir haben dann zwar auch einige Fotos gemacht, allerdings war das Ganze eher unentspannt.
Viele Menschen, wenig Rücksicht und überall Leute, die offenbar beim Fotografieren den persönlichen Bewegungsradius eines anderen Menschen als völlig überbewertet betrachten.
Mir persönlich hat das daher nicht wirklich Spaß gemacht.
Deshalb habe ich auch kaum Fotos vom Wat Arun selbst gemacht.


Bangkok Wat Arun - 1.jpg

Bangkok Wat Arun - 2.jpg

Bangkok Wat Arun - 3.jpg

Bangkok Wat Arun - 4a.jpg


Und dass ich meine Stieftochter – obwohl sie wirklich sehr schön aussah – hier nicht einfach zur öffentlichen Anschauung stelle, könnt ihr sicherlich verstehen.

Die Kostüme selbst kosten übrigens bei den Standard-Varianten etwa 450 THB für zwei Stunden. Es gibt aber auch teurere Varianten, unter anderem aus Seide.
Mit Haaren, Make-up und dem ganzen Drumherum lagen wir am Ende bei etwa 1.500 THB.

Im Nachhinein habe ich dann noch erfahren, dass ein Inder einfach ein Foto von unserem Mädel gemacht hatte.
Gut für ihn, dass ich das nicht mitbekommen habe.
Sonst hätte ich ihm freundlich, aber bestimmt erklärt, dass „Tourist Attraction“ nicht automatisch „Free Photo Download“ bedeutet. 😏

Bangkok Wat Arun - 5.jpg

Bangkok Wat Arun - 8.jpg

Bangkok Wat Arun - 6.jpg

Bangkok Wat Arun - 9.jpg


Anschließend wurde das geliehene Outfit wieder zurückgebracht und wir fuhren mit der Fähre auf die andere Seite.
Von dort ging es mit dem Taxi weiter zum Lan Khon Mueang (ลานคนเมือง), dem Marktplatz bei der sogenannten Riesenschaukel Sao Chingcha (เสาชิงช้า).

Bangkok Rest - 1.jpg


Dort sollte ebenfalls eine Veranstaltung stattfinden.
Die Bühne war zwar schon aufgebaut, aber der eigentliche Spaß sollte erst am Abend beginnen.
Unter den Dächern des Marktes wurde es allerdings nicht gerade angenehmer.
Wir hatten inzwischen späten Mittag, die Sonne knallte und Ventilatoren gab es dort natürlich auch keine.
Warum auch? Offensichtlich sollte man die Atmosphäre möglichst authentisch erleben.

Also suchten wir uns erstmal etwas Streetfood. Ich gönnte mir dazu ein riesiges Soda Manao.
Und siehe da: Kurz darauf fühlte ich mich wieder wie ein Mensch. Eine frische Abkühlung von innen tut gut.
Limetten rein, Lebensgeister rein. 🍋😁

Da wir bei der Hitze nicht länger dort herumstehen und später noch irgendwo entspannt etwas trinken wollten, ging es wieder mit dem Taxi Richtung Chao Phraya.
Dort kehrten wir in eine Location direkt am Fluss ein.
Und wie sich herausstellte, war ich hier früher schon einmal gewesen.
Ich hatte den Laden sogar noch in Google Maps markiert.
Es war das Eat Sight Story Deck. Von welchem Film der Name wohl abgewandelt wurde ...
Aber „Eat, Sight, Story“ passt ja eigentlich ganz gut. Essen, Aussicht, Geschichte – Hollywood wäre stolz. 😁

Die Terrasse kam mir allerdings kleiner vor als früher.
Ich meine, dass sie vor der Pandemie noch weiter über den Fluss hinausgebaut war.
Aber egal.
Damals war ich hier sozusagen mit einer Dame meines Vertrauens zum Sonnenuntergang.

Madame und ich waren letztes Jahr ungefähr zwei Straßen weiter im View ARUN Restaurant & Bar, falls jemand meinen letzten Bericht gelesen hat.
Dort hatten wir uns ja den einen oder anderen Aperol zu einer sogenannten Pseudo-Thai-Food-Platte gegönnt.

Wie dem auch sei:
Diesmal wollten wir hier gar nicht auf den Sonnenuntergang warten. Es sollte einfach nur eine kleine Pause sein. Fürs Abendessen war es schließlich noch zu früh.
Wenn man aber schon einmal am Fluss ist und die Stieftochter noch nicht alles kennt, kann man natürlich auch nochmal mit dem Bötchen zum ICONSIAM schippern.

Bangkok IconSiam - 7.jpg

Bangkok IconSiam - 8.jpg


Dort wollten wir auf der oberen Terrasse noch ein Käffchen oder sonst irgendetwas Trinkbares genießen.
Im ICONSIAM gibt es ja diesen beeindruckenden „Wasserfall an der Decke“, bei dem die einzelnen Wasserstrahlen im Rhythmus teilweise sogar Schriftzüge darstellen.
Bei Dämmerung sieht das sicherlich nochmal deutlich spektakulärer aus.

Anhang anzeigen 20260828-161132_lPyWBh62.mp4


Was mir früher allerdings nie aufgefallen war:
Hier stehen tatsächlich Autos mitten in der Mall – teilweise direkt in den Geschäften.
Und das eröffnet natürlich völlig neue Möglichkeiten für Verkaufsgespräche:
„Wo hast du denn dein Auto gekauft?“
„Na, in der Shopping Mall. Wo denn sonst?“ 😂

Bangkok IconSiam - 5.jpg


Also genossen wir wieder ganz entspannt bei einem Getränk und einem Snack die Aussicht von der Terrasse.
Natürlich inklusive der obligatorischen Fotos.
Denn was wäre ein Thailand-Trip ohne mindestens 347 Fotos von demselben Motiv aus leicht unterschiedlichen Winkeln? 😁


Bangkok IconSiam - 1a.jpg

Fortsetzung folgt ...

Bangkok Wat Arun - 5.jpg
 

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Ein paar mehr Ansichten und Fortsetzung .....

Bangkok IconSiam - 2a.jpg

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Bekannt aus Film und Fernsehen sozusagen ....

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Als wir unsere Shopping-Mall-Session beendet hatten, ging es wieder mit dem Bötchen in die andere Richtung.
Das Wetter sah inzwischen so aus, als würde es doch noch einen kleinen Abstecher in Richtung „Jetzt wird’s ungemütlich“ machen.
Der Himmel wurde an manchen Stellen deutlich bedrohlicher. Aber glücklicherweise blieben wir trocken.
Natürlich gibt es auch vom Weg wieder ein paar Fotos.
Wenn schon denn schon. Oder wie der Fotograf sagt: Speicherkarte ist schließlich noch nicht voll. 😂


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Nochmal vom Bötchen aus

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Eine alte Bekannte ...

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Die hatten es etwas eiliger als wir ...

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Abendessen mit Aussicht​

Zum Abendessen war das BBQ RoofTop River View (บาร์บีคิวดาดฟ้าริมแม่น้ำเจ้าพระยา) geplant.
In der oberen Etage gibt es Mukata und unten – dort, wo wir saßen – ein Buffet in verschiedenen Preisklassen. Je nachdem, wie viel man an Essen und Getränken verdrücken möchte.
Wer ordentlich Flüssigkeit tanken möchte, sollte die 999-THB-Variante wählen, denn dort sind die Getränke bis zum Abwinken inklusive.
Wir entschieden uns für die 599-THB-Variante, also All-you-can-eat ohne Getränkeflatrate.
Das Essen wird portionsweise über einen QR-Code bestellt, den man mit dem Smartphone einscannt.

Als wir ankamen war es noch recht leer, aber die ersten beiden Reihen waren schon reserviert.

Bangkok BBQ RoofTop - 1.jpg

Geht gleich weiter

Bangkok IconSiam - 13.jpg
 

Luemmelmann

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Abendessen mit Aussicht - Fortsetzung

Also:
Digital bestellen, analog futtern.
Für die Food-Bilder habe ich mir diesmal übrigens keine besondere Mühe gegeben.
Ich hatte offenbar bereits genug andere Dinge fotografiert. 😁 Soll ja auch nur als Beispiel Dienen. Das Essen wird immer Portionsweise gebracht.

Bangkok BBQ RoofTop - 2.jpg

Bangkok BBQ RoofTop - 3.jpg

Ansonsten hatten wir eine nette Aussicht, teilweise mit den beleuchteten Dinner- und Partybooten auf dem Fluss.
Allerdings sollte man hier beim Preis etwas genauer hinschauen.
Wir hatten nämlich überlesen, dass noch 10 % Service Charge plus 7 % VAT aufgeschlagen werden.
Aus den 999 THB werden damit mal eben 1.176 THB pro Person. Und aus den 599 THB werden etwa 705 THB.

Man sollte halt nicht nur die dick gedruckten Zahlen lesen. Die kleinen Zahlen können nämlich plötzlich ziemlich groß werden. 😏
Aber lecker war es. Bis auf eine Portion Rindfleisch. Die war ungefähr so zäh wie ein alter Fahrradreifen.
Oder anders gesagt: Das Rind hatte offenbar noch eine offene Rechnung mit uns. 😂 Kann ja mal passieren.

Da auf Grund de Wetters Plätze an der RiverFront doch nicht belegt wurden, hatte ich ein wenig Platz ohne jemanden quasi au die Füße treten zu müssen .

Bangkok BBQ RoofTop - 4.jpg

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Bangkok IconSiam - 22.jpg

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Das Restuauratn von außen. Oben gab es, wie erwähnt, Mukata. Unten natürlich auch einen Innenbereich. Dort spielten an diesem Abend 3 Musiker, also eine Mini Band , Thai Live Musik

An diesem Abend setzte sich am Nebentisch ein einzelner Thail hin , er ließ sofort viel Essen auffahren und orderte einen Cocktail. Scheint ein heißes Date zu haben , dachte ich.
Zwischenzeitlich tippte er viel auf seinem Handy und telefonierte ... seinem Ausdruck nach sah er nicht so begeistert aus als er den dritten Cocktail alleine trank. Der Arme dachte ich, wurde bestimmt versetzt.
Zwischendurch schien er wieder auf dem Handy zu tippen und bekam dann einen An- / Rückruf .... wer weiss das schon. Entweder Hatte sein Date ettliche Verspätung, fast eine Stunde ... oder hat ein Freundin als Ersatz eingeldaen.
Auf jeden Fall huschte einerecht pummlige Thai Frau an uns vorbei und der Nachbartisch war innerhalb von 20 Minuten leer gerfressen ... Meine Güte ... so wie sie gegessen hat muß sie ein Woche auf Diät gewesen sein .
Nicht , dass nun der Eindruck entsteht , dass mich das sonderlich interessiert .... aber das ganze war doch etwas auffällig, so dass man nicht gan weggucken konnte.

Bangkok BBQ RoofTop - 5.jpg


Und dann kam ... der Bus​

Damit der Abend noch einen krönenden Abschluss bekommt, meinte unsere Bekannte, wir könnten von dort doch einfach den Bus nehmen.
Nein, nicht einen dieser alten thailändischen Klassiker mit offenen Türen und Fenstern, bei denen man während der Fahrt gleich noch etwas frische Abgasluft inhalieren kann.

Es fahren durchaus moderne, klimatisierte Busse.
Mein ursprünglicher Plan wäre allerdings gewesen, mit der Fähre nach Sathorn und von dort mit der BTS weiterzufahren.
Aber das Wetter hatte uns während des Essens nochmal seine andere Seite gezeigt.

Aber egal. Wir hatten ja an diesem Tag bereits gelernt: Warum auf den Farang hören, wenn man es auch ein klein wenig komplizierter machen kann? 😂
Die Busfahrt zog sich jedenfalls dahin. Viel Verkehr, Baustellen und der übliche Stau in einigen Straßen. Ich denke, wir waren knapp eine Stunde unterwegs, bis wir schließlich in der Nähe des Victory Monument ausstiegen.

Dort war der Skywalk auf einer Seite wegen einer Baustelle gesperrt. Also gingen wir nicht die nächstgelegene Treppe hoch, sondern umrundeten den Bereich halb.
Laut Aussage unserer Bekannten hätten wir sonst an anderer Stelle einmal eine Treppe runter und anschließend wieder hoch gemusst.
Aha ... Und was genau war jetzt der Unterschied?

Thai-Logik. Lieber einmal um den halben Block laufen, als zwei Treppen zu benutzen. Effizienz auf thailändische Art. 😂
Wenigstens konnte ich noch das eine oder andere Foto vom Kreisverkehr und vom Victory Monument machen.

Bangkok Victory Monument - 1.jpg

Bangkok Victory Monument - 2.jpg

Bangkok VictoryMonument - 3.jpg


Dann trennten sich unsere Wege und jeder ging in eine andere Richtung.
Hätten wir nicht bereits eine ermüdend lange Busfahrt hinter uns gehabt und wären außerdem schon satt gewesen, wäre ich wahrscheinlich nochmal im Northeastern Thai (ร้านอาหารอีสานร่มเย็นเป็นสุข) in der Nähe eingekehrt.
Aber diesmal siegte die Vernunft. Oder zumindest das volle Gefühl im Bauch. 😁
Also ging es die eine Haltestelle Richtung Hotel – natürlich mit einem kleinen Abstecher zum 7/11.
Die Mädels brauchten noch eine Kleinigkeit. Und ich? Ich brauchte noch einen Schlaftrunk oder zwei.

Denn langsam wurde mir bewusst: Das war unser letzter kompletter Tag in Bangkok.
Und plötzlich war sie da. Diese verdammte vorzeitige Wehmut.
Obwohl wir noch mitten in Bangkok standen, begann sich innerlich schon dieses Gefühl einzuschleichen: „Scheiße ... bald ist es wieder vorbei.“
Und natürlich kam dann auch der Gedanke: „Hätte ich doch mal den Tag organisiert ...“ 😁
Tja. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Gepackt war übrigens noch nichts. Aber das ging bei mir ja sowieso schnell. Koffer auf. Alles rein. Koffer zu. Fertig. Zumindest theoretisch.

Denn am nächsten Vormittag stand ja noch eine kleine Shoppingtour auf dem Programm.
Man kann schließlich nicht nach Hause fliegen, wenn noch irgendwo ein 7/11 oder eine Shopping Mall unerledigte Aufgaben für einen bereithält. 😂

Und so war wieder ein Tag vergangen. Ein Tag, der sich vom inneren Gefühl her gerne doppelt so lange hätte hinziehen dürfen.

Denn genau das ist das Problem mit Resien: Die ersten Tage fühlen sich manchmal an wie eine Ewigkeit.
Und die letzten Tage? Die haben plötzlich den Turbogang eingelegt.

Es dauerte an diesem Abend jedenfalls ein wenig, bis ich einschlafen konnte.
Vielleicht wegen des Soda Manao.
Vielleicht wegen des Essens.
Vielleicht wegen der Busfahrt.

Oder vielleicht einfach, weil im Kopf bereits der Gedanke an den Abschied herumspukte.

Der letzte volle Tag war vorbei. Und morgen wartete schon der letzte halbe Tag ... und damit der unangenehmste Teil jeder Reise:

der Weg nach Hause. 😔🇹🇭
Wobei ... für mich fühlt es sich eher so an , als müsste ich nun wieder längere Zeit auf Montage bzw zu einem Projekt bevor ich dann irgendwann wieder nach Hause , nach Udon / Thailand fliegen kann .....

Aufgabe wird sein eine andere Lösung zu finden.
Aber ein halber Tag stand ja noch vor uns.

Bis denne ....
 

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