Kapitel 1- Die Ausgangslage & Motivation
An kaum einem Hilfsmittel zum allseits beliebten Foren-Sport scheiden sich die Geister mehr, als am Thema Kondome.
Es gibt vielfältige Gründe dafür und dagegen. Ich selbst gehöre aus mehreren Gründen zur Fraktion PrEP + engmaschiges vollständiges Testen auf sämtliche STD + vollständiges Impfschema für Hepatitis A+B und HPV.
An einem Punkt gibt es jedoch niemals auch nur einen Millimeter Spielraum: Allerspätestens, wenn die Gespielin – oder für LB-Freunde der LB – ein Kondom einfordert, wird diesem Wunsch ohne jegliche Diskussion nachgekommen und ein Kondom benutzt. Punkt.
Und das trifft ganz selbstverständlich und selbstredend auch auf mich zu.
Das Ganze hat, bzw. nun hatte, für mich jedoch schon immer einen großen Haken:
Die Materialeigenschaften von Latex sind für mich persönlich schon immer eine echte Spaßbremse im wahrsten Sinne des Wortes.
Die wesentlichen Probleme sind sicherlich auch dem Ein- oder Anderen von Euch nicht unbekannt.
Es fühlt sich unecht an, eine deutliche Barriere, schlechter Geruch (und fürs Girl u.U. auch Geschmack), ohne viel Gleitmitteleinsatz nach recht kurzer Zeit ein radiergummiartiges Gefühl, die Sensitivität sinkt massiv, je länger der Akt dauert desto unempfindlicher wird das beste Stück. Und wenn es mal schlecht läuft schafft man es nicht über die Ziellinie und der kleine Mann wird irgendwann nach einer Stunde, wenn der ST-Wecker im Loom klingelt, schlaff. Die erste Runde des Tages klappt vielleicht noch ganz Okay, ab der zweiten und dritten Runde wird es dann schwieriger und schwieriger. Ein unbefriedigendes Gefühl.
Also habe ich mich Mal auf die Suche nach Alternativen gemacht. Daraus ist dann eine ziemlich Umfangreiche Sache geworden, die ich persönlich so spannend fand, dass ich Euch teilhaben lassen und es für die Ewigkeit hier hinterlassen möchte.
Das Ergebnis ist dieser umfangreiche Testbericht.
Nach meinem Dafürhalten bringt es jedem, der bereit ist etwas mehr in Kondome zu investieren, einen erheblichen Komfortgewinn, den ich so nicht erwartet habe.
Und eine solche Aussage kommt von jemandem, der mit Latexkondomen auf dem Kriegsfuß steht und Kondome allgemein nicht mag. Wie diese Aussage trotzdem zustande kommt? Das soll der Bericht erklären.
Aber nun spanne ich Euch auch nicht länger auf die Folter.
Kapitel 2 - Die Recherche
Nach den letzten schlechten Erfahrungen in Pattaya war mir klar, dass sich was ändern muss. Also wurde nach der Heimkehr an einem ruhigen Abend mal das Internet bemüht und die Sache nahm ihren Lauf.
Zunächst einmal stellte sich die Frage: Gibt es überhaupt Alternativen zu Latex?
Klare Antwort: Ja, die gibt es.
Auch hier im Forum gibt es vereinzelte Beiträge und ein paar spärliche Infos zu Alternativen, auch zu den Alternativen, die ich hier behandele.
Dann als nächstes: Welche Materialien kommen denn so in Frage? Denn der Dschungel an Materialien ist groß.
Und hier wurde es interessant, denn viele alternative Materialien verhalten sich ähnlich wie Latex, sowohl vom Material her an sich, als auch vom Geruch/Geschmack. Aber zwei Materialien stachen während der Recherche immer wieder heraus:
Da alle anderen Materialien nach der Recherche aufgrund zu großer Nähe zu den Eigenschaften von Latex ausgeschieden sind, habe ich beschlossen mich auf PU zu konzentrieren und AT-10 als Zusatzvergleich mit reingenommen.
An dieser Stelle kann ich schon mal vorwegnehmen, dass die besten Produkte am Markt für PU derzeit aus Japan kommen, deshalb habe ich auch PU-Kondome anderer Hersteller außen vorgelassen, denn ich wollte, wenn schon, das beste Produkt haben.
Zunächst einmal eine kleine Auflistung der von den Herstellern versprochenen Vorteile von PU und AT-10 im Vergleich zu Latex und einem bekannten Non-Latex Material:
Natürlich hat das Ganze auch Nachteile
Kapitel 3 - Die Bestellung
Als nächstes stellten sich diese Fragen:
Antwort 1:
Erst einmal ran an die Nudel. Herausgekommen ist bei mir eine Berechnung, die 56-58mm mit Tendenz zu 58mm ergab.
Grundsätzlich: Kondome aller Art, egal ob Latex, PU, AT-10, oder sonstige Materialien, werden immer mit einer Toleranz von +-2mm hergestellt.
Vermessen ist recht einfach. Einfach ein handelsübliches Maßband zur Köpervermessung (wenn man keins hat, gibt es ausdruckbare Vorlagen im Netz z.B. hier Kondomgroesse.com - Penis messen ) hernehmen, die Nudel hart machen und dann auf halber Höhe des Stiels zwischen Schaft und Unterkante Eichel nachmessen.
Und weil ich Euch Arbeit bei der Kalkulation der richtigen Größen ersparen möchte, habe ich mir das ebenso von ChatGPT zu einer Tabelle zusammenfassen lassen. Da sich die im Testbericht verfügbaren Produkte in der von mir gewählten Materialstärke zwischen 52 und 61mm bewegen, ist die Tabelle entsprechend eingegrenzt:
Antwort 2:
Bei PU-Kondomen habe ich mich auf die qualitativ hochwertigen japanischen Marken Okamoto und Sagami festgelegt.
Bei AT-10 ist es so, dass der Erfinder dieses Kondomtyps UNIQ derzeit nur die Größen 55mm und 60mm anbietet und sie in 55mm sehr schwer zu bekommen sind. Es gibt noch andere Hersteller von AT-10 Kondomen, diese bieten in der Regel auch 55mm und 60mm an, ein Hersteller führt auch 57mm.
Um Euch auch hier eine Menge Recherchearbeit zu sparen, habe ich auch hier mittels ChatGPT eine komplette Aufstellung aller von mir recherchierten Marken, Modelle und Größen zusammengestellt, da die Herstellerangaben weit verstreut im Netz liegen. Wenn es aufgedruckte Angaben auf den Kondomverpackungen selbst gab, habe ich diese Angaben genommen, denn sie weichen manchmal leicht von den Angaben in den Webshops ab:
Bestellt habe ich zum Testen letztendlich: Das Okamoto 001 L 56mm und Sagami Original 0.01 L 58mm.
Außerdem wurde mir von Mittester @venturi – der diesen Wahnsinn begleitet hat – eine Kostprobe zweier AT-10 Kondome bereitgestellt. Einmal das Pull Non Latex in 55mm (laut Webshops, auf der Kondomverpackung selbst steht allerdings 54mm) aus dem Hause EXS, und einmal das Non-Latex Thermofit (AT-10) in 57mm aus dem Hause Skins.
Ursprünglich wollte ich die UNIQ Pull Original in 55mm bestellen, die Probebestellung scheiterte jedoch am Lieferanten – die Lieferung kam nie an. Immerhin gab es eine Gutschrift. Sie sind in Deutschland so einfach nicht zu bekommen. Und die 60mm C.2 Fleischpeitschen-Variante wollte ich aufgrund der voraussichtlichen Übergröße nicht probieren.
Antwort 3:
Wichtige Anmerkung vorweg: Die folgenden Angaben zu den Preisen und Kalkulationen beziehen sich explizit auf die dünnsten Exemplare, also die 0.01 von Sagami und die 001 Modelle von Okamoto, die in Deutschland sehr teuer sind.
Die 0.02/0.03 Modelle von Sagami und 002/003 Modelle von Okamoto sind auch in Deutschland wesentlich günstiger zu haben. Im Verhältnis zu einem Import bleibt es jedoch auch hier teuer. Ich wollte aber bei der Wandstärke der Kondome bewusst das Maximum rausholen.
Man kann also einen großen Teil des existierenden Sortiments durchaus bei deutschen Händlern bekommen, jedoch zu teils knackigen Preisen. Für eine Probebestellung von Einzelexemplaren kann man es jedoch ggf. verschmerzen – das ist jedem selbst überlassen.
Je nach Shop und Hersteller muss man bei den 0.01 / 001 Modellen in Deutschland zwischen 5 und 10€ pro Kondom rechnen. Und hierbei ist die Einberechnung von möglichen Versandkosten noch unberücksichtigt.
Weitere Anmerkung: Da auch AT-10 bei mir von den Materialeigenschaften raus ist – dazu später mehr im eigentlichen Test – habe ich mich für diesen Teil des Testberichts auf ausschließlich auf PU konzentriert.
Import. Meine Quellen sind folgende Exporteure aus Japan:
Achtung beim Import:
Durch ein neues Zollgesetz sind in Deutschland seit dem 01.07.2026 auch Sendungen unter 150€ ab sofort grundsätzlich zollpflichtig. Bisher war hier in Deutschland nur die MwSt. von 19% zu entrichten. Das hat den Preis pro Kondom bei der Probebestellung ordentlich nach oben getrieben. Bei der Bestellung meiner größeren Menge von 50 Stück war das dann leichter zu ertragen.
Kostenaufstellung Probebestellung:
Preis pro Kondom unter Berücksichtigung aller Gesamtkosten: 3,59€
Trotz dieses durch die Importgebühren hohen Einzelpreises bei der Probebestellung war das Preisniveau immer noch weit unter den in Deutschland als Importware verfügbaren 0.01 / 001 Modellen.
Kostenaufstellung Hauptbestellung:
Preis pro Kondom unter Berücksichtigung aller Gesamtkosten: 1,98€
* Yen Kurs bei PayPal am 06.08.2026 1:174
DHL war für meine beiden Lieferungen übrigens sehr schlecht auf das neue Gesetz eingestellt und fordert die Begleichung der Abgaben vor Ort in Bar und passend. Der Postbote verfügte über kein Wechselgeld und auch kein Kartenlesegerät für digitale Zahlungen. Der Bote meinte bei der ersten Lieferung im Juli, dass er derzeit große Probleme mit den Auslieferungen hat und dass die Postboten wohl ab Anfang August mit Kartenlesegeräten für EC-Karten ausgestattet werden sollen. Am 19. August bei der Übergabe der zweiten Lieferung hatte er immer noch kein Wechselgeld oder Kartenlesegerät.
Fertige Importware kaufen:
Gefundene für OK befundene deutsche Quellen. Die Preise muss, wie geschrieben, insbesondere bei den 0.01 / 001 Varianten jeder für sich selbst kalkulieren und entscheiden:
An kaum einem Hilfsmittel zum allseits beliebten Foren-Sport scheiden sich die Geister mehr, als am Thema Kondome.
Es gibt vielfältige Gründe dafür und dagegen. Ich selbst gehöre aus mehreren Gründen zur Fraktion PrEP + engmaschiges vollständiges Testen auf sämtliche STD + vollständiges Impfschema für Hepatitis A+B und HPV.
An einem Punkt gibt es jedoch niemals auch nur einen Millimeter Spielraum: Allerspätestens, wenn die Gespielin – oder für LB-Freunde der LB – ein Kondom einfordert, wird diesem Wunsch ohne jegliche Diskussion nachgekommen und ein Kondom benutzt. Punkt.
Und das trifft ganz selbstverständlich und selbstredend auch auf mich zu.
Das Ganze hat, bzw. nun hatte, für mich jedoch schon immer einen großen Haken:
Die Materialeigenschaften von Latex sind für mich persönlich schon immer eine echte Spaßbremse im wahrsten Sinne des Wortes.
Die wesentlichen Probleme sind sicherlich auch dem Ein- oder Anderen von Euch nicht unbekannt.
Es fühlt sich unecht an, eine deutliche Barriere, schlechter Geruch (und fürs Girl u.U. auch Geschmack), ohne viel Gleitmitteleinsatz nach recht kurzer Zeit ein radiergummiartiges Gefühl, die Sensitivität sinkt massiv, je länger der Akt dauert desto unempfindlicher wird das beste Stück. Und wenn es mal schlecht läuft schafft man es nicht über die Ziellinie und der kleine Mann wird irgendwann nach einer Stunde, wenn der ST-Wecker im Loom klingelt, schlaff. Die erste Runde des Tages klappt vielleicht noch ganz Okay, ab der zweiten und dritten Runde wird es dann schwieriger und schwieriger. Ein unbefriedigendes Gefühl.
Also habe ich mich Mal auf die Suche nach Alternativen gemacht. Daraus ist dann eine ziemlich Umfangreiche Sache geworden, die ich persönlich so spannend fand, dass ich Euch teilhaben lassen und es für die Ewigkeit hier hinterlassen möchte.
Das Ergebnis ist dieser umfangreiche Testbericht.
Nach meinem Dafürhalten bringt es jedem, der bereit ist etwas mehr in Kondome zu investieren, einen erheblichen Komfortgewinn, den ich so nicht erwartet habe.
Und eine solche Aussage kommt von jemandem, der mit Latexkondomen auf dem Kriegsfuß steht und Kondome allgemein nicht mag. Wie diese Aussage trotzdem zustande kommt? Das soll der Bericht erklären.
Aber nun spanne ich Euch auch nicht länger auf die Folter.
Kapitel 2 - Die Recherche
Nach den letzten schlechten Erfahrungen in Pattaya war mir klar, dass sich was ändern muss. Also wurde nach der Heimkehr an einem ruhigen Abend mal das Internet bemüht und die Sache nahm ihren Lauf.
Zunächst einmal stellte sich die Frage: Gibt es überhaupt Alternativen zu Latex?
Klare Antwort: Ja, die gibt es.
Auch hier im Forum gibt es vereinzelte Beiträge und ein paar spärliche Infos zu Alternativen, auch zu den Alternativen, die ich hier behandele.
Dann als nächstes: Welche Materialien kommen denn so in Frage? Denn der Dschungel an Materialien ist groß.
Und hier wurde es interessant, denn viele alternative Materialien verhalten sich ähnlich wie Latex, sowohl vom Material her an sich, als auch vom Geruch/Geschmack. Aber zwei Materialien stachen während der Recherche immer wieder heraus:
- Polyurethan – im Rest des Berichtes als PU bezeichnet
- AT-10 – ein relativ neuartiges Material auf Kunstharzbasis
Da alle anderen Materialien nach der Recherche aufgrund zu großer Nähe zu den Eigenschaften von Latex ausgeschieden sind, habe ich beschlossen mich auf PU zu konzentrieren und AT-10 als Zusatzvergleich mit reingenommen.
An dieser Stelle kann ich schon mal vorwegnehmen, dass die besten Produkte am Markt für PU derzeit aus Japan kommen, deshalb habe ich auch PU-Kondome anderer Hersteller außen vorgelassen, denn ich wollte, wenn schon, das beste Produkt haben.
Zunächst einmal eine kleine Auflistung der von den Herstellern versprochenen Vorteile von PU und AT-10 im Vergleich zu Latex und einem bekannten Non-Latex Material:
- Die Materialstärken. Latex ist nicht dick, aber alles ist relativ. Das zeigt die hierzu angefertigte Vergleichstabelle mit während der Recherche gesammelten Daten (mit ChatGPT erstellt)
- Anmerkung: Es gibt bei PU-Varianten auch noch Modelle mit 0,03mm von diesen Herstellern, ab 0,02mm auch (mindestens) einen europäischen Hersteller, aber wie oben geschrieben, qualitativ sollen die japanischen Produkte besser sein – ich habe daher hierzu keinerlei weitere Vergleichsprodukte bestellt.
- PU und AT-10 überträgt Wärme wesentlich besser als Latex auf das beste Stück. Das soll das Echtheitsgefühl sowohl vaginal als auch anal eklatant verbessern, da das empfundene Barriere-Gefühl durch die wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit stark herabgesetzt wird. Das soll auch der Hauptfaktor für das „ist fast wie ohne Kondom Sex haben“ Gefühl sein.
- Das Material ist sowohl bei PU, als auch AT-10 wesentlich glatter als Latex. Damit soll es auch ohne zusätzliches Gleitgel deutlich besser gleiten, auch das gilt für vaginal, als auch anal. Der bremsende, rubbelnde Radiergummi-Effekt, der bei längerem Spaß mit Latex auch unter Zuhilfenahme von Gleitmittel irgendwann entsteht und über die Dauer zunimmt, soll dadurch deutlich reduziert sein. Unter Zuhilfenahme von etwas zusätzlichem Silikon Gleitgel soll es mit PU auch vom Gleit-Gefühl recht nah an Sex ohne Kondom rankommen.
- Optisch sind PU-Kondome als auch AT-10 Kondome sehr durchsichtig, fast glasähnlich.
- PU, als auch AT-10 Kondome sind geruchs- und geschmackslos.
- Besonders dünne PU-Kondome aus Japan bis 0,010mm, als auch AT-10 Kondome mit Ursprung Kolumbien bis 0,008mm, sind derzeit wohl die Grenze des technisch machbaren.
Natürlich hat das Ganze auch Nachteile
- Der eigentlich einzige Nachteil ist, dass die nicht so flexibel sind wie Latex, deshalb muss man von vorneherein genauer auf die passende Größe achten. Bei Latex kann man „relativ „problemlos eine Standard 53mm Größe über einen 56-58mm Riemen stülpen, dass klappt so bei PU nicht uneingeschränkt und bei AT-10 noch viel weniger. Dazu später mehr.
Kapitel 3 - Die Bestellung
Als nächstes stellten sich diese Fragen:
- Welche Größe benötige ich?
- Welche dieser „Wunderkondome“ nehme ich nun?
- Wo bekomme ich die Dinger her?
Antwort 1:
Erst einmal ran an die Nudel. Herausgekommen ist bei mir eine Berechnung, die 56-58mm mit Tendenz zu 58mm ergab.
Grundsätzlich: Kondome aller Art, egal ob Latex, PU, AT-10, oder sonstige Materialien, werden immer mit einer Toleranz von +-2mm hergestellt.
Vermessen ist recht einfach. Einfach ein handelsübliches Maßband zur Köpervermessung (wenn man keins hat, gibt es ausdruckbare Vorlagen im Netz z.B. hier Kondomgroesse.com - Penis messen ) hernehmen, die Nudel hart machen und dann auf halber Höhe des Stiels zwischen Schaft und Unterkante Eichel nachmessen.
Und weil ich Euch Arbeit bei der Kalkulation der richtigen Größen ersparen möchte, habe ich mir das ebenso von ChatGPT zu einer Tabelle zusammenfassen lassen. Da sich die im Testbericht verfügbaren Produkte in der von mir gewählten Materialstärke zwischen 52 und 61mm bewegen, ist die Tabelle entsprechend eingegrenzt:
Antwort 2:
Bei PU-Kondomen habe ich mich auf die qualitativ hochwertigen japanischen Marken Okamoto und Sagami festgelegt.
Bei AT-10 ist es so, dass der Erfinder dieses Kondomtyps UNIQ derzeit nur die Größen 55mm und 60mm anbietet und sie in 55mm sehr schwer zu bekommen sind. Es gibt noch andere Hersteller von AT-10 Kondomen, diese bieten in der Regel auch 55mm und 60mm an, ein Hersteller führt auch 57mm.
Um Euch auch hier eine Menge Recherchearbeit zu sparen, habe ich auch hier mittels ChatGPT eine komplette Aufstellung aller von mir recherchierten Marken, Modelle und Größen zusammengestellt, da die Herstellerangaben weit verstreut im Netz liegen. Wenn es aufgedruckte Angaben auf den Kondomverpackungen selbst gab, habe ich diese Angaben genommen, denn sie weichen manchmal leicht von den Angaben in den Webshops ab:
Bestellt habe ich zum Testen letztendlich: Das Okamoto 001 L 56mm und Sagami Original 0.01 L 58mm.
Außerdem wurde mir von Mittester @venturi – der diesen Wahnsinn begleitet hat – eine Kostprobe zweier AT-10 Kondome bereitgestellt. Einmal das Pull Non Latex in 55mm (laut Webshops, auf der Kondomverpackung selbst steht allerdings 54mm) aus dem Hause EXS, und einmal das Non-Latex Thermofit (AT-10) in 57mm aus dem Hause Skins.
Ursprünglich wollte ich die UNIQ Pull Original in 55mm bestellen, die Probebestellung scheiterte jedoch am Lieferanten – die Lieferung kam nie an. Immerhin gab es eine Gutschrift. Sie sind in Deutschland so einfach nicht zu bekommen. Und die 60mm C.2 Fleischpeitschen-Variante wollte ich aufgrund der voraussichtlichen Übergröße nicht probieren.
Antwort 3:
Wichtige Anmerkung vorweg: Die folgenden Angaben zu den Preisen und Kalkulationen beziehen sich explizit auf die dünnsten Exemplare, also die 0.01 von Sagami und die 001 Modelle von Okamoto, die in Deutschland sehr teuer sind.
Die 0.02/0.03 Modelle von Sagami und 002/003 Modelle von Okamoto sind auch in Deutschland wesentlich günstiger zu haben. Im Verhältnis zu einem Import bleibt es jedoch auch hier teuer. Ich wollte aber bei der Wandstärke der Kondome bewusst das Maximum rausholen.
Man kann also einen großen Teil des existierenden Sortiments durchaus bei deutschen Händlern bekommen, jedoch zu teils knackigen Preisen. Für eine Probebestellung von Einzelexemplaren kann man es jedoch ggf. verschmerzen – das ist jedem selbst überlassen.
Je nach Shop und Hersteller muss man bei den 0.01 / 001 Modellen in Deutschland zwischen 5 und 10€ pro Kondom rechnen. Und hierbei ist die Einberechnung von möglichen Versandkosten noch unberücksichtigt.
Weitere Anmerkung: Da auch AT-10 bei mir von den Materialeigenschaften raus ist – dazu später mehr im eigentlichen Test – habe ich mich für diesen Teil des Testberichts auf ausschließlich auf PU konzentriert.
Import. Meine Quellen sind folgende Exporteure aus Japan:
- Nr. 1: Hommi.jp (Hauptbestellung dort getätigt - insgesamt etwas günstiger und größeres Sortiment) – Danke für den Input von @venturi
- Alternative: Wafuu.com (Probebestellung dort getätigt, keine Okamoto in 52/53mm im Sortiment)
Achtung beim Import:
Durch ein neues Zollgesetz sind in Deutschland seit dem 01.07.2026 auch Sendungen unter 150€ ab sofort grundsätzlich zollpflichtig. Bisher war hier in Deutschland nur die MwSt. von 19% zu entrichten. Das hat den Preis pro Kondom bei der Probebestellung ordentlich nach oben getrieben. Bei der Bestellung meiner größeren Menge von 50 Stück war das dann leichter zu ertragen.
Kostenaufstellung Probebestellung:
- 9x Okomoto 001 L 56mm 17,85€
- 10x Sagami Original 0.01 L 17,95€
- Versandkosten 13,95€
- Einfuhrabgaben / Zoll: 11,01€
- DHL-Bearbeitung & Zustellung: 7,50€
- Gesamtpreis: 68,26€
Preis pro Kondom unter Berücksichtigung aller Gesamtkosten: 3,59€
Trotz dieses durch die Importgebühren hohen Einzelpreises bei der Probebestellung war das Preisniveau immer noch weit unter den in Deutschland als Importware verfügbaren 0.01 / 001 Modellen.
Kostenaufstellung Hauptbestellung:
- 3x Okamoto Standard 52/53mm (zum Testen für jemand anderes) 1.065 Yen* pro 3er Pack = ca. 6,12€
- 50x Sagami Original 0.01L 58mm 2.971 Yen* pro 10er Pack = 14.855 Yen* / 85,37€
- Versandkosten: 0€ (Versandkostenfrei ab 15.000 Yen)
- Einfuhrabgaben / Zoll: 5,94€
- DHL-Bearbeitung & Zustellung: 7,50€€
- Gesamtpreis: 104,93€
Preis pro Kondom unter Berücksichtigung aller Gesamtkosten: 1,98€
* Yen Kurs bei PayPal am 06.08.2026 1:174
- Die Lieferung der Probebestellung von Wafuu wurde mit 4-6 Wochen angegeben. Die Lieferung dauerte am Ende 14 Tage.
- Die Lieferung der Hauptbestellung von Hommi war 13 Tage unterwegs.
DHL war für meine beiden Lieferungen übrigens sehr schlecht auf das neue Gesetz eingestellt und fordert die Begleichung der Abgaben vor Ort in Bar und passend. Der Postbote verfügte über kein Wechselgeld und auch kein Kartenlesegerät für digitale Zahlungen. Der Bote meinte bei der ersten Lieferung im Juli, dass er derzeit große Probleme mit den Auslieferungen hat und dass die Postboten wohl ab Anfang August mit Kartenlesegeräten für EC-Karten ausgestattet werden sollen. Am 19. August bei der Übergabe der zweiten Lieferung hatte er immer noch kein Wechselgeld oder Kartenlesegerät.
Fertige Importware kaufen:
Gefundene für OK befundene deutsche Quellen. Die Preise muss, wie geschrieben, insbesondere bei den 0.01 / 001 Varianten jeder für sich selbst kalkulieren und entscheiden:
- WorldCondoms: Kondome & Gleitgel Online | Kostenlosen Versand für alle Bestellungen (führt eine breite Auswahl an Sagami, als auch Okamoto – auch AT-10 Kondome sind hier zu bekommen) – Danke für den Input von @kondoko
- Kondome kaufen? Kondomotheke®! Kondome online kaufen - diskret und günstig in unserem Kondomshop (führt eine größere Auswahl an Sagami, aber kein Okamoto – auch AT-10 Kondome sind hier zu bekommen)
- https://www.shop-apotheke.com (führt ausschließlich Sagami, allerdings nur als Reseller-Plattform, verweist dann als Verkauf und Versand auf Kondomotheke)
- https://www.ebay.de (führt eine breite Auswahl an Sagami, als auch Okamoto – auch AT-10 Kondome sind hier zu bekommen)
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