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Thailand Alles Wat oder what?

Suzie Wong

Fungo di Bosco
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26 Oktober 2014
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Der Friedhof ist ziemlich groß. . .

Schatten spenden hier nur zwei Gebetshallen . . .

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. . . und ein paar Palmen die sich an der Friedhofsmauer entlang reihen. . .

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. . . eines der Gräber wurde gerade renoviert. . . mit Hilfe einer großen Plane schützte er sich etwas vor der Sonne. . .


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Eigentlich sehen die Gräberin in bestimmten Bereichen fast identisch aus, nur ein minimaler Anteil unterscheidet sich in der Höhe und im Muster der Grabeinfassung . . .
 

Suzie Wong

Fungo di Bosco
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26 Oktober 2014
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Da ich überall wo ich bin gerne über den Friedhof streife , schaue ich natürlich genau ob es hier auch so eine Art „Prominetenabteilung“ gibt. . .

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Vielleicht befindet sie sich ja hier, rund um die Mutter Gottes, die ihren Sohn im Arm hält . . .

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. . . jedenfalls unterscheiden sich die Gräber schon sehr von den anderen einfachen Gräbern. Diese sehen ja schon fast wie kleine Häuser aus. . .
 

Suzie Wong

Fungo di Bosco
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26 Oktober 2014
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Einen Prominenten habe ich nicht gefunden, liegt vielleicht auch daran, dass ich die High Society in Chanthaburi nicht kenne :keine Ahnung

. . . aber so wichtig ist es ja auch nicht. . .

Wir gehen die Sai Pa Cha Road auch wieder zurück. . .

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. . . sauber gestapelt wartet der Müll sicher auf die Müllabfuhr. . . :o-o:

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. . . Aber ein paar Schritte weiter . . .

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. . . bemerk ich dass das mit Sicherheit für den Besitzer des Hauses kein Müll ist. . .

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. . . sondern Kunstwerke, die darauf warten eine neue Verwendung zu finden.

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. . . übrigens wurden gerade als wir vorbei kamen, neue Kunstgegenstände angeliefert. . . :oops:
 

NOMAAM

GC-Tester
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19 November 2023
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Saarland
Diese Skulptur ...

IMG_7452.jpeg

... kommt mir doch bekannt vor? :unsure:

Aber ja, das ist eine Kopie der Pietà von Michelangelo, hier zum Vergleich das Original ...

P1000694.JPG

... im Petersdom in Rom (selbst aufgenommen im Jahr 2015).
 

Suzie Wong

Fungo di Bosco
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26 Oktober 2014
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@NOMAAM stimmt, jetzt weiß ich auch warum mir die Darstellung so bekannt vor kam :smile:

Die habe ich übrigens etwas später noch mal gesehen. . .

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. . . im Kloster der Lover of the Cross dem Orden der unbeschuhten Karmelitinnen. . .

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. . . warum der Orden „unbeschuht“ heißt habe ich etwas recherchiert.

Nachfolgend was ich in Erfahrung bringen konnte ⬇️⬇️

Der Begriff „unbeschuht“ (lateinisch: discalceatus oder discalced im Englischen) bei den Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD – Ordo Carmelitarum Discalceatarum) geht auf eine Reform des Karmelitenordens im 16. Jahrhundert zurück, die von der heiligen Teresa von Ávila (1515–1582) und dem heiligen Johannes vom Kreuz initiiert wurde.

Warum genau „unbeschuht“?

- Historischer Ursprung: Teresa wollte den Orden zu seinen ursprünglichen, strengeren, kontemplativen Wurzeln zurückführen – mehr Armut, Demut, Askese, Stille und Gebet, weg von weltlichen Einflüssen und Komfort. Als äußeres, sichtbares Zeichen dieser Reform und strengen Lebensweise trugen die Schwestern (und Brüder) der Reform keine Lederschuhe mehr, sondern einfache Hanfsandalen (oder in manchen Fällen gar nichts an den Füßen). Das war damals ein klares Symbol für Armut und Einfachheit – Schuhe aus Leder galten als Luxus der Reichen oder der etablierten Orden.

- Der Name entstand dadurch: Die „alten“ Karmelitinnen (die beim ursprünglichen, milderen Stil blieben) wurden beschuht (calceatae) genannt, die Reformierten unbeschuht (discalceatae). Der Spitzname „Unbeschuhte“ blieb hängen und wurde offiziell, als der Zweig 1593/1594 als eigenständiger Orden anerkannt wurde.

- Heute: Die meisten Unbeschuhten Karmelitinnen tragen Sandalen (oft einfache Ledersandalen oder Stoffschuhe), nicht wirklich barfuß – der Name ist historisch-symbolisch geworden. Er steht weiter für:
- Armut und Verzicht (auf Komfort)
- Demut (sich nicht über andere erheben)
- Askese (Bußbereitschaft)
- Biblische Symbolik (z. B. Mose soll die Schuhe ausziehen, weil er auf heiligem Boden steht – Exodus 3,5; oder Jesus sandte die Jünger barfuß aus)

Kurz gesagt: „Unbeschuht“ ist kein wörtliches „immer barfuß gehen“, sondern ein Markenzeichen der Reform Teresas für ein radikaleres, ärmeres, geistlicheres Leben. Viele Karmelitinnen nennen sich heute lieber Teresianischer Karmel, weil der Fokus mehr auf der inneren Liebe zu Gott liegt als auf äußerer Strenge.
 

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