In Umkleiden zu vögeln fand ich nie besonders toll und gerade in TH würde ich das lassen, ebenso wie am Strand, weil die Behörden Dir da schnell Probleme machen können und es zudem m.E. eine eklatante Missachtung der Kultur und Mentalität unseres Gastlandes ist.
Es gibt eindeutig bequemere Orte. Zuhause zum Beispiel.
Aber spontane Situationen ergeben sich nicht zuhause, sondern nur dann wenn man unterwegs ist.
Klar könnte man dann nach einem Stundenhotel oder einer anderen Räumlichkeit suchen, aber 9 von 10 "Gigs" haben nicht die Zeit dazu oder sind gerade auf der Arbeit und können nicht mal kurz für eine Stunde frei nehmen.
Offensichtlich kennst du, obwohl du mehrere Jahrzehnte "Thailand Erfahrung" besitzt, ausschließlich die Welt des Pay-Sex.
Mich stört das nicht und du kommst anscheinend gut klar damit das du grundsätzlich für Sex bezahlen musst.
Aber du kannst dich bei deiner Lebensphilosopie nicht als Moralapostel aufschwingen, gegenüber denen, die Prostitution ablehnen.
* Prostituierten bin ich selbst zwar auch nicht völlig abgeneigt, aber wenn, dann grundsätzlich ohne das ein Zuhälter/Barbetreiber daran mitverdient.
Da willst du mir etwas erzählen, das ich der "böse Mensch" bin, und du der Gute!
(siehe dein Fett gedrucktes von wegen Kultur und Mentalität)
Mir scheint, daß du, obwohl thailändisches Staatsexamen in Zahnmedizin und weit fließenderer Sprache als ich, viel weniger von der
echten thailändischen Kultur mitbekommen hat als ich.
Geschnackselt wird im "thailändischen Thailand" fast überall und ständig, und selten geht es dabei um Geld, sondern rein um den Spaß.
Dies wird unter "Ehrenleuten" nicht an die große Glocke gehangen, sondern diskret gehandhabt.
Zudem sind Thais sehr spontan in ihren Bedürfnissen.
Zwischen "ich habe überhaupt keinen Hunger" und "ich bin am verhungern" kann mitunter weniger als eine Minute vergehen. Ebenso verhält es sich mit der spontanen Lust auf Sex.
Ich bin absolut nicht der einzige, der manchmal in Umkleidekabinen vögelt, garantiert auch nicht der einzige Farang.
Sex-Touristen tun dies jedoch nicht, und auch nicht Expats die sich nie von der Welt der Sextouristen verabschiedet haben.
Spannend oder nicht aber es trägt eben zu der negativen Meinung vieler Thais uns Farang gegenüber bei.
Negativ, sogar extrem negativ, fallen
- die Farangs auf die mit N.utten herummachen.
- die Badelatschen tragen
- die ärmellose T-Shirt tragen
- die mit kurzen Hosen in der Stadt gehen
- die tätowiert sind
- die tagsüber Alkohol trinken
- die lautstark "ausländisch" sprechen
- die wie nasse Pumas stinken
- die mit Trinkgeldern um sich schmeißen
- die andere Leute anstarren (nicht nur auf die Titten, auch ins Gesicht schauen ist unschicklich)
etc.
Ich falle in Thailand allenfalls wegen meiner Haarfarbe auf.
Wenn ich mal in einer Umkleidekabine "tätig" bin, dann ist das authentische th. Kultur. Das ist "normal" und fällt daher nicht auf.
Qualität hat immer ihren Preis, das habe ich schon früh gelernt.
Ab und an sollte man sein altes Wissen mal auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls updaten.
Vom Preis auf die Qualität zu schließen haut schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr hin.
Umgekehrt, von der Qualität auf den Preis schließen, auch nur noch selten.
Insbesondere beim Fall-Beispiel Textilien haben die großen Abnehmer alle Trümpfe in der Hand.
Wer im Markt etabliert ist und Großeinkäufer ist, bestimmt die Qualität.
Ein kleines Modelabel, das ebenfalls bei den gleichen Herstellern in China oder Vietnam einkäuft, muss überhaupt froh sein einen halbwegs zuverlässigen Lieferanten zu finden.
Besondere Ansprüche an die Qualität stehen denen nicht zu.
Diese interessieren sie jedoch auch nicht, denn deren Kundschaft trägt nicht jahrelang die gleichen Klamotten, sondern nur ein paar wenige Male, und gibt sie danach in den Container.