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joe

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27 Juni 2010
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Das spielt keine Rolle , welchen du lieber magst .. ausschüttend oder nicht usw.
 

Ram0815

Schorsch
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18 April 2009
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Süddeutschland
@Joerg N: Ich hab ein duzend ETFs. Ob das jetzt so sinnvoll ist bezweifle ich aber da kommt man zu wie die Mutter zum Kind.

Insgesamt versuche ich ein World Depot 1/3, 1/3, 1/3 (EMU, US, EM) zu halten. Ich hab halt ein Spreadsheet wo ich die Vermögenspositionen eintrage und wenn ich nachkaufe dann in der entsprechenden Spalte.

Heute würde ich vielleicht einfach einen MSCI ACWI MSCI ACWI-ETFs: Welcher ist der Beste? kaufen, dann ist das Depot übersichtlicher. Ist dann vielleicht nicht 3 * 1/3 aber das ist ja auch nur eine Hausnummer.

Meine Kriterien für einen ETF: TER, Liquidität, Grösse, TER, TER, der Rest (einschliesslich Währung) ist vollkommen uninteressant.

Ich schau mir in letzter Zeit auch ein bisschen sustainable/social responsible ETFs an und wenn ich da was gefunden habe schichte ich vielleicht etwas um. Langfristig verdient man nur Geld wenn die Investition langfristig Sinn macht.

In den letzten 3 Jahren haben meine ETFs unanständig viel Geld verdient aber in den letzten drei Jahren konnte man wirklich an der Börse auf jeden Scheisshaufen Geld schmeissen und dann ist trotzdem was drauf gewachsen. Wenn die Zinsen jetzt anziehen wird sich das sicherlich ändern.

Wenn ich die Postings der Trader hier lese dann ist mir schon klar dass meine ETFs mit (langfristigen) 7-8% p.a. das komplette Looserinvestment sind, gemessen and den easy 30 - 40% p.a. risikolosen Ertrag die sich mit Lithium, Pennystocks, Fusinonsreaktoren, Derivaten und short squeeze erzielen lassen.

Damit kann ich gut leben und auch mit der Tatsache dass die meisten in diesem Faden (spätestens) bis Ende Jahr (Multi) Millionäre geworden sind während der Wasserhahn an meinem Waschbecken immer noch popeliger Edelstahl ist. C'est la vie.
 

joe

Member Inaktiv
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27 Juni 2010
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Auf Dauer macht nicht mal Buffet 20-30%...
Das ist genau
problem .. das klappt evtl 1-2-3-4 mal uuuuund es ist weg ( southpark)
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Der erste Crash den ich mitgemacht habe war der im Herbst ´87 .
Seit 87 mit 20-30% pa .. also wenn du dann nicht 100 mios hast ;)

alles gut! Ich denke nur , wenn jemand das liest mit den vielen % könnte ein falscher Eindruck entstehen.
Ich hatte zb wegen corona mit zb Daimler Glück ... plus von bis zu 160%.
Aber das war Glück / corona und wird sich so nicht wiederholen.
Ich bin froh, falls ich diese 7-9% Pa mache ohne zu zocken.

aber wünsche dir ehrlich viel Glück 👍
der Immobilien Markt wächst weiter.
halte dagegen .. ab 2025 sehen wir bei uns fallende Preise .. mark my words 😂😱
 

Ram0815

Schorsch
    Aktiv
18 April 2009
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Süddeutschland
Der erste Crash den ich mitgemacht habe war der im Herbst ´87 .

www.pattayaforum.net/forums/threads/die-boersen-maerkte-die-alles-ausser-som-tam-handeln.61061/page-32#post-1756204


da gibt es einige die noch wesendlich besser sind . Und es ist ein RIESEN UNTERSCHIED ob Du auf eigene Rechnung, privat handelst und Traden kannst wie du willst, oder ob du Rechenschaft ablegen musst und durch Bafin ect. gegängelst wirst. Da Du dich ja in der Sparte auskennst, kennst Du die Vorgaben die Du als Fondsmanager einzuhalten hast. Und da sind solche Sachen wie ich sie mache absolut tabu. Aber das weisste ja selbst. Ergo kannste damit auch keine Milliarden verwalten sondern nur Kleingeld . Und das ich keine Kohle habe , das hab ich hier noch nie behauptet. Und das Gegenteil erst recht nicht ........
Und wenn Du meine Postings durch gehst wirst Du lesen können das ich Anfängern wann immer es geht nahe lege die Sache langsam anzugehen da die Kohle schneller weg ist als so mancher schauen kann .
Als Letztes: WENN ich das was ich heute weiß schon am Anfang gewusst hätte , DANN wäre ich heute wirklich schon klein Dagobert .
Aber für ein Schüsselchen Reis u. etwas Hühnchen langts auch so ....
Also wenn du vor 34 Jahren mit mickrigen 10.000 DEM eingestiegen bist und jedes Jahr deinen sicheren 30 % Gewinn gemacht hast dann hast du heute 74.829.696 DEM (oder die hälfte in EUR) in deinem Depot.

Respekt, manchmal unterschätze ich meine Forumskollegen hier :cool:.
 

neitmoj

Ladydrink iss nicht!
Inaktiver Member
18 März 2009
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20-30% pa Rendite ... da solltest du Milliarden verwalten , das schafft keiner außer dir 🥂

Es gibt schon einige Leute die langfristig sehr hohe Renditen einfahren.
Darunter wahrscheinlich nur wenige "Zocker", dies vielleicht deshalb weil leicht verdientes Geld zu leichtsinnigen Umgang damit führt.

Zweistellige %Gewinne über xx Jahre kann man zum Beispiel machen indem man in wachsende Unternehmen setzt, die solide Gewinne machen.
Die steigen zwar nie so "raketenmäßig" wie manche Start-Up Unternehmen, fallen aber auch grundsätzlich nicht ins Bodenlose, da in ihnen echte Substanz steckt.

Wer solche Unternehmen stets im Auge behält und einigermaßen im optimalen Zeitfenster kauft/verkauft und in Zeiten schlechter Konjunktur sein Geld auf dem Konto parkt, kann durchaus langfristig mehr als 30%pa erreichen.
Dazu gehört jedoch eine Menge Selbstdisziplin und stets ein Auge auf die Unternehmensnachrichten.

Weniger Arbeit bei entsprechend geringeren langfristigen Gewinn hat, wer langfristig in solche Unternehmen investiert, jedoch nicht mit nervösen Finger auf Nachrichten reagiert.

(Bitte nicht langfristigen Gewinn mit durchgehend jährlichen Gewinn verwechseln)

Wer sich überhaupt keine Arbeit mit der Suche und Überwachung seiner Investition machen möchte, ist wahrscheinlich mit einem MSCI - Index - Fond gut beraten.
Meiner Ansicht lohnt es sich jedoch nicht sich für die spärlichen Erträge eines ETFs finanziell einzuschränken.
Ich persönlich halte es zumindest nicht für lohnenswert 40 Jahre lang nur Marmelade statt Wurst auf dem Brot zu essen, nur um ein paar Jahre früher in Rente gehen zu können.
Lohnenswert ist das in meinen Augen nur dann, wenn man eh schon so viel Vermögen hat das man eigentlich nicht mehr Arbeiten muss.

Die Fans von ETFs, insbesondere von MSCI - Index - Fonds sind natürlich anderer Meinung. :bigsmile
Bei manchen dieser Fans scheint deren Überzeugung den Status eines religiösen Dogmas zu haben. - Egal was und wie man dagegen argumentiert, sie sehen das anders.
 

Pattaya1988

Kein Bock mehr... bessers mit meiner Zeit zu tun
   Ex Member
10 Februar 2019
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Das klingt nach einer extrem hohen Verzinsung?
Risiko Anleihe ?
Oder ist es eine extrem hohe Dividende ?
USDT, Tusd, USDC, PAX und Dai.

Sind kryptos aber haben immer exakt 1 zu 1 den gegenwert eines US Dollar. Gibt auch sogenannte EURS als gegenstück des Euro, ebenfalls mit 12% verzinst.

Die Zinsen liegen bei 10%-13,5% je nach Website. Sind festverzinst mit täglicher oder wöchentlicher Zinsauszahlung welche direkt reinvestiert wird, also Zinzeszinseffekt ergibt.

Das i- tüpfelchen ist, dass ganze ist Steuerfrei. Legal steuerfrei, sofern du deine Dollar mehr als ein Jahr hältst.

Da ich somit unabhängig von Kursschwankungen bin, möchte ich das Kapital bis zu einer erneuten Wirtschaftskrise wie im März 2020 behalten, um in einer Krise Aktien nachzukaufen.

Eine meiner Banken, siehe wie folgt, regelmässige Rendite

Screenshot_20210709-221706_YouHodler.jpg
 
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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
Inaktiver Member
18 März 2009
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Woher nehmen die das Geld für die Zinsen?

Indem sie die Einlagen zu einem höheren Zinszatz verleihen.

Wie das funktioniert und welche Risiken bestehen, wird hier sehr gut beschrieben:
 

Otto Nongkhai

Massage Profi
   Autor
1 Mai 2021
5.593
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3.815
Zweistellige %Gewinne über xx Jahre kann man zum Beispiel machen indem man in wachsende Unternehmen setzt, die solide Gewinne machen.
Die steigen zwar nie so "raketenmäßig" wie manche Start-Up Unternehmen, fallen aber auch grundsätzlich nicht ins Bodenlose, da in ihnen echte Substanz steckt.
So mache ich es auch,aber die Überwachung ist oft schwer,
uns fehlt das Inzeiderwissen um schnell und zeitnah zu reagieren.
 

Alwaro

ツ ǝʌıʇʞǝdsɹǝd ɹǝp ǝƃɐɹɟ ǝuıǝ sǝllɐ
Verstorben
25 Juli 2011
12.984
45.427
5.565
zu Hause
Weils halt gerade passt : Bund-Future FGBL 210908 rein 11.38 Uhr zu 0,75 raus 12.15 Uhr zu 0,95 . Sind 26,8 % in ca.30 min.
Nach deiner Rechnung mit 8% p.a. kann ich jetzt gute 3 J. frei machen ?

Sorry, dieses Verhalten ist keine Anlagestrategie sondern reines gambeln.

Der andere sagt auch, er habe im Casino 10000€ gewonnen.

Auf die Frage wie er rein ist und wie raus, hat er die Antwort mit ach und krach rausgewürgt!

Rein mit 5000€, raus ....................

79399373-armer-geschäftsmann-der-leere-hosentaschen-zeigt-vector.jpg
 
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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
Inaktiver Member
18 März 2009
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Gute Beschreibung der Situation in der...
Steinzeit von 1980-2000
, @Drunken Monkey :daumen

Bei mir war es damals ähnlich, wenn auch "anders".

Mein Interesse für Aktien begann gleich am Anfang der 1080er Jahre, im Rahmen eines Schul-Projektes.
Mit einem virtuellen Depot im Projekt "Planspiel Börse" entdeckte ich das ich "spielend" meinen Einsatz in wenigen Monaten verdoppeln konnte. :bbs72
Andere Mitschüler waren weniger erfolgreich, wohl weil sie weniger Zeit mit Recherche verbrachten oder kein sinnvolles Konzept hatten.

Ich konzentrierte mich in dem Spiel auf wenige Wert: Unternehmen von denen fast täglich die Zeitungen berichteten. Diese Zeitungsartikel waren mein damaliges "Insiderwissen".

Die Kurse der Unternehmen bewegten sich tatsächlich mehrere % pro Tag, damals noch mit mehrtägiger Verzögerung, rauf oder herunter, je nach dem ob etwas positives oder negatives in den Zeitungen stand.
Es reichte also das "Insiderwissen" von letzter Woche um ganz oben mitspielen zu können.

Nach der Schulzeit versuchte ich das Gleiche mit echtem Geld, hatte aber leider nicht, wie im Planspiel ein Grundkapital von 100.000 DM, sondern nur den kläglichen Rest der von meiner Ausbildungsvergütung, Überstunden und zusätzlicher Ferienarbeit übrig blieb.
Unter ~3000 DM lohnte es sich zudem kaum zu investieren, denn im Gegensatz zum Planspiel kamen erhebliche Gebühren hinzu.

Ergo gingen nur ~ 2 Käufe pro Jahr, die wohl überlegt sein sollten, da die Investitionen während der Ausbildungszeit jeweils die Ersparnisse aus tausenden Arbeitsstunden waren.
Notgedrungen schrieb ich mir eine "Watchlist", auf der ich täglich die Kurse der mir bekannten Unternehmen eintrug und ab und zu eine "neue" Firma eintrug.
So ließ sich leicht, wenn auch in mühseliger Arbeit, erkennen wo sich am ehesten ein Kauf lohnte. Sehr, sehr ärgerlich war jedoch das man nur dann zuschlagen konnte wenn man ein paar Tausender zusammen gespart hatte.
Einen Depotwert zu verkaufen, um das nötige Geld zu haben, kam damals praktisch nie in Frage, da ich erst wenige Werte hatte und zudem die Gebühren horrend hoch waren.

Meine Strategie, nach Meldungen in der Zeitung zu handeln, funktionierte weiter, nur mit dem Unterschied gegenüber dem Planspiel, das ich meist nur als Außenstehender zusehen konnte wie die Kurse stiegen, statt real dabei zu sein.
Mit einem sechsstelligen Startkapital wäre es bei dieser Strategie kein Problem gewesen, jährlich mindestens 100% zu gewinnen.

Trotzdem ich mangels Masse nur langfristig anlegen konnte, lohnte es sich für mich.
Bereits nach etwa 5 Jahren hatte ich genug auf dem Depot um das Arbeiten ruhiger angehen zu können und jeden Winter ein paar Monate als Backpacker auf anderen Kontinenten reisen zu können.
 

robbbbor

Hat nicht gepasst
   Ex Member
2 März 2019
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EM kann weg, die Schwellenländer bringen nach Covid den Arsch nicht mehr hoch, Europe 600 behalten der Immobilien Markt wächst weiter.

Wenn man in ETFs investiert, sollten solch kurzfristige Bewegungen keine Rolle bei der Bewertung spielen.

Ich investiere seit knapp zwei Jahren in 60% MSCI World, 30% EM und 10% Small Caps (mittlerweile 6-stelliges Depot).
Der Crash im letzten Jahr hat mich kurzzeitig etwas beschäftigt, aber seitdem hab ich einfach monatlich nachgekauft und mich nicht von irgendwelchen Meldungen verunsichern lassen.

In 10-15 Jahren können wir uns dann über die Performance unterhalten.

Edit: natürlich kann man sich die Frage stellen, ob man auf Grund persönlicher Präferenzen oder den politischen Rahmenbedingungen überhaupt in Emerging Markets investieren will.
Das würde ich aber nicht an der Performance der letzten 6-12 Monate oder den Immobilienpreisen in Europa festmachen.

Solche Faktoren sind nur ein laues Lüftchen an der Börse.
 

Pattaya1988

Kein Bock mehr... bessers mit meiner Zeit zu tun
   Ex Member
10 Februar 2019
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Woher nehmen die das Geld für die Zinsen?
Auch die haben ja nichts zu verschenken oder stehe ich etwas auf dem Schlauch weil ich das nicht verstehe.
Wurde ja schon beantwortet: Banken(Webseiten) leihen sich von dir Coins oder Dollar und verleihen diese weiter. Soweit kurzfassung.

Risiko: Dollar Kurs könnte zum Euro abfallen.
Risiko 2: Banken sind nicht reguliert, Exit scams oder Hacks möglich



Da hier ja jederso schön seine Story ausbreitet wie er zu dem Thema Aktien kam, möchte auch ich kurz persönlich darauf eingehen, wie ich von Aktien zum USD Lending gekommen bin.

Anfang 2021 wurden verschiedene Ermittlungen gegen mich zu einem Abschluss geführt. Wollte mich vor einem möglichen Gerichtsverfahren auf dem Papier arm rechnen. Welche Möglichkeiten für Vermögen gibt es, welche sind vom Staat nicht einsehbar?

Zunächst natürlich Aktien, Rendite 8%. Meine vorher geläufige Anlageform. Problem vom Staat einsehbar und steuerpflichtig.

Meine 2. Option, Kryptos. Hier war ich jedoch schon zu stark investiert und man setzt nie alles auf ein Pferd. Jedoch nicht überwachbar und steuerfrei.

Neue Optionen überlegt, Gold. Nicht überwachbar wenn es ein Kollege in phsischer Form kauft. Jedoch viele Nachteile. Ca 2% Verlust beim Kauf eines Goldbarrens. Kosten für ein Anonymen Tresorlagerplatz. Nicht leicht verkaufbar. Und geringere Rendite von 4%.

Also lange gesucht und letztlich wieder bei meinem Fachgebiet Kryptos gelandet. US Dollar als digitale Form anzulegen ist eng mit dem Krypto Markt verbunden. Letztlich verkaufte ich ca im April - Mai so gut wie alle meine Aktien, nahm hohe Kredite bei Banken auf um mich möglichst hoch zu verschulden und kaufte im grossen Stil US Dollar. Rendite mit 12%, steuerfrei, die höchste garantierte Rendite die mir derzeit bekannt ist.

Inzwischen investiere ich zwar wieder in Aktien, behalte meine US Dollsr jedoch weiterhin, es sei den, die Renditen sinken in Zukunft stark ab.

Was ist die Lehre der Geschichte? Schliesst dich eine Tür öffnet sich immer eine andere.

Langfristig über 10-30 Jahre seh ich natürlich Aktien weiterhin als unschlagbar an
 

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