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Thailand Tempel-Tour im hohen Norden: Chiang Mai und Umgebung

hotmanni

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24 Oktober 2008
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Tja, eine Hard-Core-Tour der anderen Art halt...

...sagt der Manni, der früher (lang lang ist es her) einmal Hot war...555 !!!

Und dass ich damit nicht den Main Stream im Forum bediene, das ist mir sehr wohl bewusst.

Und deshalb frei nach Frankie-Boy "I did and still do it my way"!
 
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hotmanni

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24 Oktober 2008
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Und deshalb nun weiter in der "Stadt der 300 Tempel" mit dem Wat Sri Suphan.

Die Anlage befindet sich südlich der Altstadt, etwas außerhalb der alten Stadtmauern an der Wualai Road im Bezirk Haiya.

Da die dortige (neue und erst 20 Jahre alte) Ordinationshalle aus Silber, Aluminium und Nickel erbaut worden ist, ist er in neuerer Zeit auch als "Silberner Tempel" bekannt.

Wobei Frauen der Zutritt zu der Ordinationshalle (aus welchen Gründen auch immer) nicht erlaubt ist.

Der Wat Sri Suphan hat seine Ursprünge um 1500. Unter der Herrschaft von König Mueang Kaeo wurden innerhalb von 10 Jahren eine Versammlungshalle, eine Ordinationshalle sowie die Pagode Phra Wihan Borommatha und die Buddha-Statue Phra Phutthapatitam fertig gestellt und geweiht.

Wobei von den ursprünglichen Bauwerken allerdings nur noch wenige Überreste erhalten sind, die in der neuen Versammlungshalle zu sehen sind.

Laut den Informationen im Tempel sollen die Gebäude zwischen 1860 und 1863 nochmals errichtet worden sein. Und 1993 erfolgte dann eine umfassende Rekonstruktion der Versammlungshalle und des Chedi.

Die "silberne" Ordinationshalle wurde dann sogar erst zwischen 2004 und 2016 erbaut.

Sie ist ein einzigartiges Bauwerk und ein Gemeinschaftsprojekt der Kunsthandwerker aus dem "Silber"-Viertel Wualai, die jahrelang am Bau und der Verzierung des Ubosot gearbeitet haben.

Das dortige Viertel ist seit über 200 Jahren ein Zentrum der Silber- und Lackwarenkunst. Einst hatten sich dort Kunsthandwerker aus der Region Kengtung in Myanmar niedergelassen. Wobei sich die Lackwarenfertigung später in ein Gebiet östlich von Chiang Mai verlagert hatte.

Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich der Wat Sri Suphan außerdem zu einem lebendigen Zentrum für Bildung, Kulturerbe und der Bewahrung alter Handwerks- und Silberschmiedekünste entwickelt.

Auf dem Tempelgelände befinden sich eine Grundschule, ein Zentrum und eine Werkstatt für Silberschmiedekunst, eine Anlaufstelle für Mönchsgespräche sowie ein Informationszentrum über die Kunsthandwerker der Umgebung. Auch kann man dort die Kunst des Treibens und Ziselierens von Metall- und Silberblechen erlernen.
 

hotmanni

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Und neben dem Silver Temple:

Die große Versammlungshalle...

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Die Rückseite...

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Inside...

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Outside...

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Aus purem Silber:

Relief mit dem Werdegang der Menschheit...

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hotmanni

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Und verhungert oder gar verdurstet sind wir natürlich auch nicht...555 !!!

Am Abend im Sai Ping, einer stimmungsvoll-romantischen Party- und Genießer-Location direkt am Fluss...


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hotmanni

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Weiter geht es mit dem Wat Chet Yot (Tempel der 7 Türme).

Er ist nordwestlich der Altstadt am Super Highway Chiang Mai nach Lampang, der Nationalstraße 11. Und er ist einer der ältesten buddhistischen Tempel in Chiang Mai.

Zur Geschichte:

Der Bau des Tempels ist 1455 von König Tilokkarat in Auftrag gegeben worden. Er hatte zuvor Mönche nach Bagan geschickt, die das Design des dortigen Mahabodhi-Tempel studieren sollten, der wiederum eine Kopie des Mahabodhi-Tempel in Bodhgaya in Nordindien war.

1476 sollte hier ein "Großes Heiligtum" entstehen, um die 2.000-Jahr-Feier des Buddhismus zu begehen.

1477 wurde hier dann auch das Achte Buddhistische Weltkonzil abgehalten, um die Triptaka, den buddhistischen Pali-Kanon zu erneuern.

Die Gestaltung des zentralen Heiligtums, des Wihan Maha Pho, ähnelt deshalb auch den Mahabodhi-Tempeln.

Der indische Stil ist klar erkennbar:

Auf dem flachen Dach des rechteckigen, fensterlosen Bauwerks befinden sich "Sieben Spitzen" (Thai: Chet Yot), die der Tempel-Anlage den Namen gaben. Charakteristisch sind außerdem die zwei glockenförmigen Chedi an den Seitenflügeln.

An den Außenwänden außerdem 70, teilweise stark verwitterte, Stuck-Reliefs von Theawada (göttliche Wesen, die in den himmlischen Sphären wohnen sollen).

Auf dem weitläufigen Tempel-Gelände sind außerdem auch drei weitere Chedi im Lan Na - Stil (auch Prasat-Stil genannt), eine große glockenförmige Stupa und ein kleinerer Ubosot mit einem Giebelfeld aus filigranen Holzschnitz-Arbeiten.

Wobei im größten der drei Chedi die Asche von König Tilokarat beigesetzt sein soll.

Besonders erwähnenswert ist außerdem Folgendes:

Der Wat Chet Yot ist das Ziel von Wallfahrten für Menschen, die im Jahr der Schlange geboren wurden.

Eine weitere Art der Wallfahrt, die hier in der Tempel-Anlage durchgeführt werden kann, ist außerdem der Besuch der "Sieben Großen Stationen" (Sattha Mahasathan), die bereits von König Tilokarat angelegt worden sind. Wobei allerdings nicht alle mehr erhalten sind.

Die "Sieben Stationen" stehen jeweils für ein Ereignis, das sich nach thailändisch-buddhistischen Legenden direkt nach der Erleuchtung des Buddha zugetragen haben sollen. Wobei die "Stationen" sich im Bezirk des Mahabodhi-Tempels (Buddha Gaya) in Indien befanden.

Ähnliche Anlagen befinden sich auch in weiteren anderen Tempeln, wie z. B. im Wat Suthat in Bangkok.
 

hotmanni

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Ein "must do" ist natürlich auch ein Trip den Doi Suthep hoch zum Wat Phra That Doi Suthep. Und auch der Bhubing Palace, die langjährige königliche Winter-Residence und vor allem der dortige Rose Garden ist einen Besuch wert.

Erster Stopp war allerdings schon beim round about 8 KM von unserem Amora Thapae entfernten Kruba Srivichai Monument am Fuße des Doi Suthep.

Denn hier sollen die gläubigen Thai sich Schutz erbitten - und natürlich Blumen spenden - für eine sichere Fahrt auf den Serpentinen hoch zum Doi Suthep....

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hotmanni

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Und insbesondere Ehrerbietung erweisen an Khru Ba Siwichai...

...einem charismatischen und berühmten Lanna-Mönch, der von 1878 bis 1939 gelebt hatte. Und der u. a. vor mehr als 90 Jahren den Bau der Serpentinen-Straße hoch zum Wat Phra That Doi Suthep initiiert hatte und der vor allem von der Lanna-Bevölkerungsgruppe hoch verehrt wird...

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Und noch ein paar weitere Impressionen von der Gedenkstätte...

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Auf halbem Weg die Serpentinen hoch zum Doi Suthep dann ein kurzer Stop an einem View-Point mit schöner Aussicht auf Chiang Mai...

...leider etwas diesig...

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Aber dafür mit Lokalkolorit und Krimskrams, den man dort käuflich erwerben konnte...

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Nächster Stop war dann oben auf dem Doi Suthep round about 6 KM nach dem Wat Doi Suthep beim Bhubing Palace, der (früheren) königlichen Winter-Residenz. Denn vor allem der dortige Rose Garden ist immer einen Besuch wert.

Vor dem Eingang zum Queens bzw. Rose Garden: Natürlich auch wieder Fressbuden...

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Und neben den Fressbuden mehrere Klamottenshops. Denn schließlich durfte der gemeine Farang nur "ordentlich" mit langer Hose das Gebiet um die königliche Winterresidenz betreten.

Tja, dann musste ich mir halt so eine Chang-"Strampelhose" kaufen, wobei auch leihen möglich gewesen wäre - aber zum fast gleichen Preis wie beim Kauf.

Hier: Nat in bereits "angemessener" Bekleidung und beim Tamboon zusammen mit der stolzen Besitzerin des "First shop at the Place" (wieso, dazu gleich mehr)...

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hotmanni

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Die Besitzerin des Shops, eine local aus einer Mittelschicht-Familie in Chiang Mai, kann sich rühmen, die königliche Familie und auch den jetzigen King Rama X (in jüngeren Jahren) während deren Besuchen in der königlichen Winterresidenz schon mehrfach persönlich kennen gelernt zu haben.

Was durch viele Bilder in ihrem Shop auch dokumentiert wird....

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