Danach gab es einen Unfall: Einer der Gäste ist gestolpert und fiel mit dem Gesicht auf die Strasse. Dabei ging eines der Brillengläser zu Bruch und er war blutüberströmt. Da wir aufgrund der Verletzung nicht ganz sicher waren, hat sich Doc Holiday kurzerhand mit ihm ins Auto gesetzt und ihn ins Pattaya Memorial gebracht.
Da der Gast Doc Holiday nicht kannte, wollte er nicht auf ihn hören und das Spital ohne Behandlung wieder verlassen. Also bin in mit einem seiner Freunde kurzfristig nachgefahren. Danach kam noch einer seiner Freunde
Mit Engelszungen haben wir gemeinsam auf ihn eingeredet, dass er um ein Röntgen und ein CT nicht herumkommt.
Nach etwa 15 Minuten war der Widerstand gebrochen und er ließ die Untersuchungen geschehen.
Vielen Dank von Gerhard und mir an Günther, Charlie und insbesondere Doc Holiday, der ohne den Gast zu kennen völlig selbstlos
zur Seite stand, ihn ins Spital gebracht hat und mit seinen medizinischen Wissen und der profunden Kenntnis der thailändischen Sprache die Sache sehr einfach gemacht hat.
Es gab dabei allerdings dabei auch eine wirklich amüsante Geschichte am Rande. Da ich schnell dort sein wollte, bin ich mit Günther in der vollen Papa Smurf Kostümierung bei der Spitalsaufnahme rein. Und wirklich alle haben sich darüber sehr gut amüsiert.
Yui und Doc Holiday nach der Rettungsaktion
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Lieber Werner,
Es freut mich, daß ich Deinem Gast helfen konnte.
Alleine der Hergang wäre wieder eine Doc Holiday Kurzgeschichte wert, aber dann heißt es wieder, das hat er sich alles ausgedacht.
In jedem Fall ist jeder Dank überflüssig - auch wenn es abgedroschen klingt - aber DAS ist mein Job.
Zwar nervt es manchmal, wenn ich mein Feierabendbier geniessen will und dann von irgendwelchen Leuten mit Fragen zu ihren Prothesen oder ähnlichem konfrontiert werde, (einer hat mir mal beim Essen seine Prothese direkt neben den Teller gelegt und angefangen Fragen zu stellen - dem hätte ich sie am liebsten dahinein geschoben, wo die Sonne niemals scheint), aber in einer Notfallsituation zu helfen ist für mich mehr als selbstverständlich.
Als der Gast gestürzt und von Freunden auf einen der Sitze der vorderen Steintische gesetzt wurde, haben wir uns erst etwas um die Wunden gekümmert.
Auch MO FAN war sofort zur Stelle und ein kurzer Blickaustausch genügte, daß wir beide der Meinung waren, daß er ins Krankenhaus gehört.
Da keine andere Möglichkeit bestand, habe ich ihn hingefahren.
Leider hat er sich dort ein wenig aufgeführt, da er niemand kannte und aufgrund des Alkoholpegels nicht spürte, wie heftig es ihn erwischt hatte.
Der Notarzt wollte die Behandlung abbrechen und begann ihn aufzufordern, eine Erklärung zu unterschreiben, wonach er die Behandlung verweigert habe und für alle Folgen verantwortlich sei.
Daraufhin sagte ich dem Herrn Doktor, daß ich selber Arzt bin und er mir noch etwas Zeit geben soll, bis ich ein paar Bekannte des Gastes herbeigerufen habe.
Natürlich folgte eine intensive Musterung seinerseits und die blöde Anmerkung, die ich schon soo oft gehört habe, nämlich daß ich ja gar nicht aussehe wie ein Arzt.
Ich hatte keine Lust auszudiskutieren, wie denn ein Doc auszusehen habe, sondern zeigt ihm meinen Thai Arztausweis, aus dem klar hervor ging, daß ich schon etwas länger bei dem Verein bin als er und schon war er wie ausgewechselt.
Minuten später erschienen Werner und 2 Bekannte des Gastes und leisteten Überzeugungsarbeit.
Als der Gast etwas von dem vielen Alkohol "wegstellen" wollte, hat die Schwester dem Werner einfach eine Urinflasche inn die Hand gedrückt und ist verschwunden.
Als das nicht klappte, haben wir beide ihn zum Klo gekarrt und dann konnte er sich endlich erleichtern.
Daher an dieser Stelle:
Mein lieber Werner,
Ich habe Dich ja schon immer gemocht aber an diesem Abend hast Du Dir meine Hochachtung verdient!
Die Art und Weise wie Du Dich um den Gast gekümmert hast - alle Achtung - DAS würden so manche noch nicht einmal für die eigenen Eltern tun!
RESPEKT!!
An alle:
Ich möchte uns allen dazu gratulieren, daß wir einen so netten und hochanständigen Menschen als Wirt unserer Forumsbar haben.
Werner ist ein Mensch - und das habe ich mit eigenen Augen gesehen - der nicht nur über Menschlichkeit und Nächstenliebe redet sondern im Gegensatz zu vielen in entsprechenden Situationen auch danach handelt.
Und ja, es war schon lustig.
Die Schwestern konnten das Grinsen nicht mehr aus ihren Gesichtern bekommen, als er in seinem Papa Schlumpf Kostüm auftauchte, aber als sie sein Stummelschwänzchen gesehen haben (das hinten an der Hose natürlich) war das Gekichere unüberhörbar.
Natürlich wußten die nicht, was ein Schlumpf ist und daher sagte ich, er sei ein PO MOD, ein Hexenmeister und konnte es mir nicht verkneifen, die Damen raten zu lassen, wo er seinen "Zauberstab" versteckt hat.
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