Kapitel 6 (Teil 7)
Kapitel 6 (Teil 7)
Weiter geht es mit dem Gondwana Praehistorium ...
An der nächsten Station sind wir 7 Millionen Jahre in der Vergangenheit:
Ein Sprung weit zurück zu dem Ort, der heute als „Grube Messel“ bekannt ist:
Vor 65 Millionen Jahren? Da war doch was …
… genau, es geht um den Asteroideneinschlag, der zum Aussterben der Dinosaurier führte.
Dieses Ereignis wird hier auf eine ganz besondere Weise dargestellt, nämlich mittels lebensgroßer animierter Dinosaurier, die zunächst eine „Alltagsszene“ auf der Bühne aufführen und dann eine sehr unangenehme Überraschung erleben.
Die Präsentation ist sehr beeindruckend, denn die Dinos bewegen sich fast schon lebensecht, sie scheinen tatsächlich auf der Bühne herumzulaufen – tun sie natürlich nicht, man beachte die großen Metallstangen zwischen den Beinen der Figuren. Aber diese ca. 15-minütige Show ist hervorragend gestaltet.
Im Anschluss an diese Bühnenvorstellung gibt es noch einen 3D-Film, in dem die „Rückreise“ durch die Zeit dargestellt wird – und somit lande ich am Ende wieder sicher in der Gegenwart und habe damit das gesamte Gondwana durchschritten.
Draußen vor der Tür gibt es auch noch ein paar Dinos:
Und hier noch ein Blick auf das Gebäude …
… wie ich zu Beginn schon schrieb, sieht das von außen eher unspektakulär aus.
Fazit zu meinem Besuch im Gondwana: Für Kinder ist das hier sicherlich ein Paradies, aber auch für Erwachsene, die sich für Erdgeschichte interessieren, wird hier einiges geboten. Warum sie das allerdings ausgerechnet hier, mitten in der Pampa auf dem Gelände eines stillgelegten Bergwerks, errichtet haben, verstehe ich aber ehrlich gesagt nicht so ganz.
Apropos Bergwerk, hierzu habe ich auch noch ein paar Fotos:
Ihr fragt euch, was diese seltsame Betonkonstruktion darstellen soll? Das ist der sogenannte Mosesgang und ein klassisches Beispiel für schlechtes Timing. Denn bis zum Frühjahr diesen Jahres strömten von den Seiten großen Mengen Wasser auf den Gang in der Mitte zu und man fühlte sich beim Durchschreiten wie Moses, als er das Rote Meer teilte.
Das Wasser war abgepumptes Grubenwasser aus dem stillgelegten Bergwerk, aber aufgrund eines Gerichtsentscheids wurden die Pumpen kürzlich abgeschaltet und diese Attraktion somit trockengelegt – und das hat auch Auswirkungen auf einige andere Bereiche (Wassergärten) hier: Dadurch hat dieser Ort leider einen großen Teil seiner Faszination eingebüßt.
Solltet ihr aufgrund der zuletzt präsentierten Berichte denken, dass ich meine Vorliebe für Blumen inzwischen aufgegeben habe, werde ich euch im nächsten Kapitel eines Besseren belehren …










stirbt zuletzt.
