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Andere NOMAAM unterwegs – mit seiner Kamera

NOMAAM

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19 November 2023
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Nervig wenn immer einer was dazwischen fragt oder?

Mai 2022 war der Preis 11.50€/ Person für den Baumwipfelpfad.

Anhang anzeigen 2248789

Wie sind die aktuellen Preise?

13 Euro - also seitdem nur recht moderat aufgeschlagen.

Zum ersten Mal war ich dort im Herbst 2016, also kurz nach der Eröffnung: Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich meine damals wäre der Preis schon 10 Euro gewesen.

Ist in meinen Augen aber gerechtfertigt, denn das Ding zu bauen war sicher nicht billig. Und zudem ist es auch jetzt noch in einem guten Zustand, d.h. bei der Instandhaltung/Pflege scheinen die Betreiber nicht zu sparen.
 

NOMAAM

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19 November 2023
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Kapitel 3 (Teil 4)


Weiter geht es mit der Saarschleife ...

Während ich weiter den Turm hinaufsteige realisiere ich, dass man zwar immer mal wieder ganz interessante Ausblicke hat …



… aber um die Saarschleife in ihrer ganzen Pracht zu sehen, muss man bis ganz zur Spitze steigen.

Auf der Saar herrscht reger Bootsverkehr …



… der dazugehörige Anleger ist ganz in der Nähe …



… aber den sollten wir uns mal genauer anschauen:



In der Bildmitte erkennt man die einzige Fähre des Saarlandes. Unten im Bild scheinen tatsächlich Hausboote zu sein, die sind mir bei früheren Besuchen (ist aber schon einige Jahre her) nie aufgefallen.

Allzu viel los auf dem Baumwipfelpfad ist an diesem Tag zwar nicht …



… aber diese kleine Ausflugsgruppe sorgt trotzdem für einen ziemlichen Lärm, deshalb beeile ich mich, vor ihnen auf die Turmspitze zu gelangen, um zumindest ein paar Minuten Ruhe vor ihrem Geplapper zu haben.

Immer noch keine ganze Schleife zu sehen …



… und in einer anderen Richtung …



… nichts Interessantes.

Unter mir sehe ich den Pfad – von rechts bin ich gekommen, nach links geht es nachher zum Ausgang:



Es hat den Anschein, das Dorf Orscholz wäre ziemlich weit entfernt …





… dabei dürften es nur etwa 500 m Luftlinie sein.

Endlich oben angekommen kann ich nun die Saarschleife in ihrer ganzen Pracht bestaunen:







Das Objektiv meiner Kamera ist nicht beschlagen und es ist auch kein Rauch, was man vor allem oben links auf den Bildern sieht: Ich vermute es ist Wasserdampf, der aufgrund der großen Hitze aus der Saar und/oder dem Wald aufsteigt.

Unten am Fuß des Turms gibt es auch etwas zu sehen …



… das ist der „alte“ Aussichtspunkt Cloef – im Gegensatz zum Baumwipfelpfad kommt man dort kostenlos hin und ich werde ihm nachher auch noch einen Besuch abstatten.

Was hier so grün in der Saar schimmert …



… dürften wohl Algen sein.


Fortsetzung folgt ...
 

NOMAAM

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Kapitel 3 (Teil 5)


Weiter geht es mit der Saarschleife ...

Während ich vom Turm wieder hinab steige, werfe ich mal noch einen genaueren Blick auf seine Konstruktionsweise:









Falls ihr schon vergessen haben solltet, wo wir uns gerade befinden:



Ein letzter Blick zurück zum Turm …



… Abschied nehmen vom Eichhörnchen …



… und ab durch den Ausgang:



Aber ich habe noch nicht genug von der Saarschleife und begebe mich nun zum „alten“ Aussichtspunkt. Auf dem Weg dahin kann ich mir den Baumwipfelpfad von unten anschauen …



… in Schwarzweiß sieht der fast ein bisschen gruselig aus:



Am Aussichtspunkt „Cloef“ angekommen fällt mir direkt auf ...



… dass man von hier aus den unteren Teil der Schleife gar nicht vollständig sehen kann – der Winkel ist zu ungünstig.

Eine Infotafel gibt es hier auch:



Auf der Saar fahren tatsächlich auch größere Schiffe:





Mir fällt gerade auf, dass ich in diesem Kapitel noch gar keine Blumen gezeigt habe …



… dummerweise ist mir das einzige Foto zu diesem Thema komplett missraten: Tja, da müsst ihr jetzt halt durch.

Und zum Abschluss …



… eine Klarstellung. ;)


Einen Besuch der Saarschleife kann ich definitiv empfehlen und ebenso den Baumwipfelpfad: Nicht nur, dass man von hier aus die beste Aussicht auf das bekannteste Symbol unseres kleinen Bundeslandes hat – der Spaziergang durch den Wald in einigen Metern Höhen ist einfach schön gestaltet und man hat eine tolle ungewohnte Perspektive auf Bäume und Landschaft.

Das nächste Kapitel wird mich an einen besonderen Ort führen, von dem es zwar weltweit ganze 1.273 gibt, aber nur einen einzigen im Saarland.
 

NOMAAM

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Kapitel 4 – Völklinger Hütte (30.06.2026)


Die Völklinger Hütte ist ein im späten 19. Jahrhundert gegründetes Stahlwerk, das bis heute in Betrieb ist. Der markanteste Teil davon, die Hochöfen zusammen mit den für ihren Betrieb nötigen Anlagen, wurde allerdings bereits 1986 geschlossen. Anstatt der typischen Alternativen – aufgeben und vergammeln lassen (Umweltsauerei) oder abreißen und das Gelände renaturieren (sehr langwierig und teuer) – entschied man sich für eine dritte Option: Als Industriedenkmal erhalten und für Besucher zugänglich machen. Im Jahr 1994 wurde dieser Ansatz mit der Ernennung zum Weltkulturerbe der UNESCO honoriert: Bis heute ist es die einzige Stätte mit diesem Status im Saarland geblieben.

Ich habe die Völklinger Hütte …



… in der Vergangenheit bereits mehrmals besucht und kann daher schon vorab sagen, dass ihr früherer Werbespruch – „Einer der spannendsten Orte der Welt“ – absolut zutreffend ist: Nicht „schön“ im klassischen Sinne, aber unglaublich faszinierend. Was also liegt näher, als mit meiner neuen Kamera erneut vorbeizuschauen, um ein paar Eindrücke zu sammeln und Fotos zu schießen?

Na, dann fangen wir mal an ...



… ich komme am späten Vormittag auf dem riesigen Parkplatz an und nehme zuerst das Eingangsgebäude ins Visier. Früher war das der „Wasserhochbehälter“, da für den Betrieb einer Hochofenanlage große Mengen an Kühlwasser benötigt werden.

Apropos Hochöfen ...



… die erkennt man hier bereits im Hintergrund – später werde ich noch viel näher dran sein und die gewaltigen Anlagen genauer zeigen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes befindet sich dieses Gebäude:



Ich weiß nicht, was das genau ist – zum öffentlich zugänglichen Areal gehört es jedenfalls nicht (womöglich wird es sogar noch aktiv genutzt).

Nach dem Betreten des Eingangsgebäudes muss ich an der Kasse kurz warten, also richte ich meinen Blick mal nach oben:



Das Gelände ist sehr weitläufig, daher ist so ein Übersichtsplan definitiv nicht verkehrt:



Ich bin dem markierten Pfad auch tatsächlich ziemlich genau gefolgt und benötigte einige Stunden dafür.

Zuerst erkunde ich aber das Eingangsgebäude selbst, genauer gesagt, dessen Obergeschosse ...



… und kann somit dem Deckenkran auf Augenhöhe begegnen.

Ich betrete nun eine kleine Ausstellung, deren Thema/Konzept ich zwar nicht ganz verstehe, aber es gibt einige interessante Sachen zu sehen, z.B. Kabelsalat:



Beim Anblick dieses Warnhinweises frage ich mich …



… haben sich wirklich so viele Arbeiter die Druckluftpistole hinten rein geschoben, dass sie extra auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam machen müssen?!

Wenn man bedenkt, dass im Inneren eines Hochofens bis zu 2.000 °C herrschen …



… versteht es sich eigentlich von selbst, dass man in dessen Nähe Vorsicht walten lassen muss.

Keine Ahnung, was das hier darstellen soll …



… aber es ist vermutlich deutlich zu heiß geworden. (Alternativ kann das auch Absicht sein, dann würde man es Kunst nennen.)

Tempus fugit …



… aber wenn man auf der Arbeit ist, erfahrungsgemäß nicht schnell genug.

Hinter dieser Fahne …



… verbirgt sich eine ganz interessante Geschichte (für weitere Infos googelt einfach nach dem abgebildeten Text).

Diese Gedenktafel …



… erinnert an Beschäftigte der Völklinger Hütte, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Die Liste ist aber nicht vollständig (sie scheint nur leitende Angestellte aufzuführen) – tatsächlich sind nämlich etwa zwanzigmal so viele Werksangehörige nicht aus dem Krieg heimgekehrt.

Dieser Transportkarren sieht irgendwie putzig aus …



… vor allem wenn man bedenkt, welche riesigen Mengen an Material Tag für Tag in den Hochöfen verarbeitet wurden – dafür wurden dann ganz andere Transportmittel benötigt.


Fortsetzung folgt ...
 

NOMAAM

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Kapitel 4 (Teil 2)


Weiter geht es mit der Völklinger Hütte ...

Ich lasse das Eingangsgebäude hinter mir und mache mich auf den Weg zur nächsten Station meines Rundgangs. Unterwegs finden sich immer wieder interessante Motive:



Das Gebäude in dem ich mich jetzt befinde ist eigentlich nur ein Durchgangsbereich, aber neben zahlreichen interessanten Maschinen (ich muss gestehen, dass mir nicht bei allen klar ist, was sie eigentlich genau sind) …











… gibt es hier auch etwas, was ich leider nicht auf einem Foto festhalten kann: Es wird nämlich gut zur etwas düsteren Industriestimmung passende Musik abgespielt. Das ist kein Zufall, denn die Völklinger Hütte ist nicht nur ein Denkmal, sondern beherbergt auch zahlreiche – teils wechselnde – Kunstinstallationen.

Beispiel gefällig?



Und Kunst ist auch genau das Thema im Bereich, den ich nun betrete: Die Gebläsehalle.

Falls ihr bei diesem Begriff kurz zusammenzuckt und an Pattaya denken müsst, dann liegt ihr falsch – die teils riesigen Maschinen in diesem großen Gebäude haben nämlich nichts mit Vergnügungen im Lendenbereich zu tun, sondern sie stellen eine unerlässliche Komponente bei der Stahlerzeugung bereit: Luft. Weil ohne konstanten Nachschub von Sauerstoff würden Eisenerz und Koks (nein, nicht das weiße Pulver) im Hochofen nur vor sich hin gammeln anstatt zu schmelzen bzw. zu verbrennen.

Eigentlich wäre die finstere Halle mit ihrem Maschinenpark schon für sich alleine beeindruckend genug – der Geruch von jahrzehntealtem Maschinenöl trägt auch nicht unwesentlich zur Atmosphäre bei – aber es gibt hier zusätzlich jährlich wechselnde Ausstellungen zu einem bestimmten Thema:



Genau darum geht es aktuell, Röntgenstrahlen! Ihr müsst euch das so vorstellen, dass überall zwischen den großen Maschinen Ausstellungsstücke verteilt sind: Bilder, Fotos, Apparate – alles mögliche, was zu diesem Thema passt (oder teilweise auch nicht, bzw. ich konnte den Zusammenhang so manches Mal beim besten Willen nicht erkennen).

Hier mal ein paar Beispiele:





Fototechnisch ist dieser Raum durchaus eine Herausforderung, weil es gibt keine Fenster, sondern ausschließlich verschiedene künstliche Lichtquellen, die eine vernünftige Einstellung der Belichtung nicht ganz einfach machen. Nicht selten hat meine Kamera hierbei auch schlicht versagt (bzw. sich auf die „falschen“ Bereiche eingestellt) und ich musste entsprechend korrigieren.

Hier mal ein Foto, was genau ich mit „schwierigen Lichtverhältnissen“ meine:



Habt ihr die Person links am Bildrand bemerkt? Das ist ein (Hobby-)Fotograf, der seine Kamera auf ein Stativ gesetzt hat. Erstaunlicherweise ist das hier erlaubt und es sind tatsächlich gerade etwa ein halbes Dutzend solcher Leute hier zugange, die ordentlich Ausrüstung aufgefahren haben: Stativ, große Kamera, lichtstarke Objektive.

Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich habe den Eindruck, dass ein paar von denen ziemlich mitleidig (um nicht zu sagen, verächtlich) auf meine kleine Kompaktkamera blicken, so nach dem Motto: „Was will der denn mit dem Spielzeug, das bringt doch garantiert kein ordentliches Foto zustande?!“ Ob sie damit recht haben, dürft ihr gerne selbst beurteilen – ich finde jedoch, meine L10 hat sich durchaus achtbar geschlagen. Einen Vorteil hat sie aber definitiv: Sie steht nicht mitten im Weg herum, im Gegensatz zu einigen Herren, denen es einfach nur scheißegal zu sein scheint, dass ihre High-End-Ausrüstung so manchen Durchgang versperrt …

Aber kommen wir zurück zum Thema Röntgenstrahlen. Findet ihr nicht auch, dass …



… diese alten Bilder erstaunlich detailliert aussehen – vor allem verglichen mit ihren heutigen Pendants? Zum einen mag das daran liegen, dass sie künstlerisch nachbearbeitet wurden, aber die damaligen Geräte …





… waren trotz ihres archaischen Aussehens sehr leistungsstark.

Tatsächlich waren die von ihnen erzeugten Strahlendosen um ein Vielfaches höher als die moderner Geräte, denn man erkannte zwar früh die diagnostischen Möglichkeiten der Röntgenstrahlen – aber …



… ihre zerstörerische Wirkung auf menschliches Gewebe bemerkte man leider erst später.


Fortsetzung folgt ...
 

NOMAAM

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Kapitel 4 (Teil 3)


Weiter geht es mit der Völklinger Hütte ...

Eindeutig eine Maschine …



… und das hier?



Safety first:



Die Kombination aus Maschinenpark und Kunstausstellung hat schon was:



Auf vielfachen Wunsch …



… Titten.



Was gibt es da zu meckern? Von realen lebenden Frauen war schließlich nie die Rede!

Der Typ ist irgendwie …



… gruselig.

Selbst ohne begleitende Ausstellung wären die Maschinen alleine schon beeindruckend genug:



Wobei ich zugeben muss …





… dass ich in den meisten Fällen keine Ahnung habe, was ich da genau abgelichtet habe.

Die nächsten Fotos stammen allesamt aus dem Inneren einer seltsamen Stahlkonstruktion, die wohl nicht ganz zufällig an eine Kirche/Kapelle erinnert:











Ich muss gestehen, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, was dieses seltsame Gebilde genau darstellen soll – aber es sieht auf jeden Fall beeindruckend aus.


Fortsetzung folgt ...
 

Alson

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Unsere Interessen scheinen sich ja momentan etwas zu überschneiden, nur in einem ganz anderen Teil von Europa. :love:

Du schreibst allerdings eleganter… und machst auch bessere Bilder, als ich mit meinem ollen Handy. (y)

Dafür waren die Eintritte und das ganze Fressen drumherum wahrscheinlich günstiger. 😛 :weg
 
Tischtennis Pattaya

Hammer67

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@NOMAAM macht Spaß dabei zu sein.

Für mit MFT Sensor in JPG aufgenommen absolut taugliche Bilder 👍👍

Man sieht teilweise etwas das der Dynamikumfang bei 8 Bit in JPG hart an seine Grenzen kommt, bei den Lichtverhältnissen würde RAW nochmal so einiges rauskitzeln...aber Klänge wie diese :bigsmile hört man wenn eh nur von Kollegen mit dem gleichen Hobby 🫣., also einfach weitermachen :)

Das Teil scheint mir absolut Reisetauglich zu sein 👍 👍
 

NOMAAM

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Saarland
@NOMAAM macht Spaß dabei zu sein.

Für mit MFT Sensor in JPG aufgenommen absolut taugliche Bilder 👍👍

Vielen Dank! :love:

Man sieht teilweise etwas das der Dynamikumfang bei 8 Bit in JPG hart an seine Grenzen kommt, bei den Lichtverhältnissen würde RAW nochmal so einiges rauskitzeln...aber Klänge wie diese :bigsmile hört man wenn eh nur von Kollegen mit dem gleichen Hobby 🫣., also einfach weitermachen :)

Tatsächlich kann die Kamera Bilder auch in HEIF abspeichern, aber da dieses Format leider hier im Forum nicht unterstützt wird, bleibe ich erst einmal bei JPEG.

Zusätzlich wird auch alles als RAW gespeichert, hier konnte ich mich bislang jedoch noch nicht dazu motivieren, mich damit etwas auseinanderzusetzen - aber für die Zukunft habe ich mir das fest vorgenommen.

Das Teil scheint mir absolut Reisetauglich zu sein 👍 👍

Ja, das ist es definitiv!

Ich hatte zu Beginn etwas Sorge, dass mir das doch recht hohe Gewicht (auf die Abmessungen der Kamera bezogen, nicht generell) Probleme bereiten könnte, aber dem ist nicht so - ich kann die L10 auch für längere Zeit bequem in der Hand halten und mit mir herumtragen, die Griffmulden passen für meine kleinen Hände nahezu perfekt (nur ein Button ist etwas unglücklich positioniert, da muss ich darauf achten, den nicht versehentlich zu betätigen). D.h. ich habe sie immer griffbereit und muss sie nicht extra aus der Tasche herauskramen.

Am wichtigsten für mich ist jedoch, dass ich die relevanten Parameter innerhalb von Sekunden umschalten kann, ohne mich - wie etwa bei einem Smartphone - durch irgendwelche Menüs und Touchscreens durchkämpfen zu müssen. Der EVF ist gut nutzbar, ein Fotografieren ohne ihn ist für mich schlicht nicht mehr vorstellbar, nur in Ausnahmesituationen nutze ich stattdessen den komplett schwenkbaren Bildschirm.

Der Autofocus funktioniert schnell und zuverlässig (wobei ich zu bewegten Motiven noch nicht viel sagen kann), nur ganz selten muss ich auf manuell umschalten. Lediglich die Belichtungsmessung trifft öfter mal nicht meinen Geschmack, aber ich habe mir die Korrektur auf den Fokusring gelegt (bei AF brauche ich den ja nicht) und kann somit schnell passend nachjustieren.

Der geringe Zoombereich stört mich immer noch etwas, aber irgendwo muss man bei einer Kompaktkamera halt Kompromisse eingehen - großer Zoombereich + vernünftige Sensorgröße + hohe Lichtstärke ist bei solch einem Formfaktor schlicht nicht machbar. Was mich aber ziemlich nervt ist, dass der Zoom schnarchlangsam ist (obwohl ich bereits die "schnelle" Einstellung nutze), d.h. ein Umschwenken von maximalem WW zu maximalem Tele dauert mir schlicht zu lange. Keine Ahnung, warum das Panasonic nicht besser gelöst hat - andere Kameras des gleichen Herstellers (die ich früher nutzte) hatten dieses Problem nicht.
 

NOMAAM

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Unsere Interessen scheinen sich ja momentan etwas zu überschneiden, nur in einem ganz anderen Teil von Europa. :love:

Grundsätzlich interessiere ich mich sehr für Kirchen, alte Bauwerke, etc. - leider kann das Saarland diesbezüglich nicht allzu viel bieten, da wirst du bei deinen Ausflügen nach Tschechien eindeutig leichter fündig. ;)

Du schreibst allerdings eleganter… und machst auch bessere Bilder, als ich mit meinem ollen Handy. (y)

Ich finde die begleitenden Texte in deinem Bericht sehr interessant und gut geschrieben. Mir juckt es manchmal auch in den Fingern, etwas mehr zu den Hintergründen der besuchten Orte und Motive zu schreiben, aber ich habe mir ja vorgenommen, in diesem Thread auf allzu viel Text zu verzichten. :bigsmile

Deine Fotos gefallen mir auch gut, ob die jetzt aus einem Handy oder aus einer "richtigen" Kamera stammen, ist doch eh nicht wirklich wichtig.

Dafür waren die Eintritte und das ganze Fressen drumherum wahrscheinlich günstiger. 😛 :weg

Da hast du wohl recht, Deutschland ist halt generell kein günstiges Pflaster (zumindest im Vergleich zu Tschechien). Wobei ich gerade bei den Eintrittspreisen für die von mir besuchten Attraktionen nicht selten überrascht bin, und zwar in beide Richtungen: Manchmal erscheinen sie mir als viel zu günstig für das Gebotene, in anderen Fällen habe ich exakt das entgegengesetzte Gefühl.
 

NOMAAM

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Kapitel 4 (Teil 4)


Weiter geht es mit der Völklinger Hütte ...

Noch mehr große Maschinen:







Sicherheitsvorkehrungen waren in den Anfängen der Röntgendiagnostik wohl ein Fremdwort:



Etwas Kunst:



Adolf …



… und Folgeerscheinungen zu intensiver Verehrung:



Noch eine Maschine …



… und ein Überblick:



Donald will auch mitspielen …



… aber da sind mir bunte Bildchen eindeutig lieber:



Abgründe tun sich auf:



Auch wenn es etwas unheimlich wirkt, ist meine Neugierde stärker und ich steige nach unten – viel zu sehen gibt es dort aber leider nicht.

Das Fenster zum Hof zur Lunge:



Ein gutes Beispiel für den Einsatz neuer Technologien?



Nicht wirklich, wenn man sich das Bild mal genauer anschaut: Der Techniker scheint eine Art Strahlenschutz zu tragen, der Arbeiter hingegen nicht. Und wie man im Text lesen kann, mussten die Leute diese Prozedur täglich über sich ergehen lassen.

Zum Abschluss dieses Berichtsteils noch einmal ein Foto mitten in den Raum hinein:




Fortsetzung folgt ...
 

Bloewquu

Hoi Connaisseur
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22 Dezember 2023
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1.945
Beeindruckende Dinger die man dort zu sehen bekommt.

Mit juckts grad so in den Fingern, die letzten Bilder in RAW zu bearbeiten.
 
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Reaktionen: Hammer67 und NOMAAM

Hammer67

Reisesüchtig
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Mit juckts grad so in den Fingern, die letzten Bilder in RAW zu bearbeiten.

Ja, mich auch. Die Kamerainterne JPG Entrauschung killt sichtbar die Details. Die RAW Bilder mit KI entrauscht statt nur Kameraintern glattgebügelt und anschließend nur Automatisch bearbeitet (ohne viel Aufwand) wären bereits sichtbar Detailreicher.

Low Light und JPG passt Kameratechnisch leider nicht zusammen wenn man das beste aus dem Bild rausholen will. Trotzdem erstaunlich was die Kamera in JPG abliefert für die Sensorgröße
 
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Reaktionen: Bloewquu und NOMAAM