So nachdem ich ja in den letzten Wochen und Monaten keine Updates mehr gebracht hatte - es gab vom Prinzip her auch nichts Erwaehnenswertes zu berichten was zumindest November und Dezember 2024 anging - so war dann Januar und der bisherige Februar 2025 etwas lebhafter und hat auch einige Aenderungen in meinem Leben mit sich gebracht.
Anfang Januar war ich mal wieder auf Tour - allerdings nur 9 Tage - und wiedermal in der von mir bevorzugten Region Udon Thani, Loei, Petchabun. Mir gefaellt es in dieser Region einfach, ich fuehle mich dort wohl und darum geht es immer wieder dorthin. Einen Bildbericht wird es dazu hier im Forum nicht geben, habe allerdings auf Facebook einiges gepostet.
Nach der bzw. schon waehrend der Tour kam dann der Tropfen der das Fass zum Ueberlaufen brachte in Bezug auf meine Bleibe in Sattahip. Bereits seit Anfang 2024 hat sich das Umfeld ausserhalb wie auch innerhalb des Areals zum Negativen veraendert. Ausserhalb des Gelaendes: der Tempel oberhalb wurde immer aktiver und damit auch immer lauter und leider auch in einem Mass und zu Zeiten wo sogar meine Freundin nur verwundert den Kopf geschuettelt hat. Waren in der Anfangszeit an buddhistischen Feiertagen laute Gebete und ab und an auch mal ein halbtaegiges Tempelfest ab 06.00 Uhr morgens zu vermelden. So nahm dies immer mehr zu und in den letzten Wochen und Monaten oftmals schon mit lauten Gebeten ab 04.15 Uhr bis gg. 09.00 Uhr und 1 - 2 Mal pro Woche - oh ich vergass: das Ganze ueber die Lautsprecherbeschallungsanlage.
Der Nachbar unterhalb mit seiner Autowerkstatt drehte in 2024 dann auch immer oefter auf - naemlich seine Musikanlage. Letztes Sonkran stattete er einen PickUp fuer die Festivitaet um und verbaute zig Lautsprecher auf dem Auto. Diese mussten dann bereits schon ab morgens 07.00 Uhr in lautester Droehnung fuer 1 - 2 Stunden ausprobiert werden. Diese Tests wurde dann auch im Laufe des Tages fortgefuehrt und erst gegen 21.00 Uhr war dann meist Ruhe. Das Ausstatten und spaeter dann der Rueckbau incl. Tests dauerte knapp 4 Wochen. Aber auch sonst gab es immer wieder mal stundenweise lautstarke Musikbeitraege zu allen moeglichen und unmoeglichen Zeiten.
Das Gartengelaende um unsere Haeuser wurde ab 2024 immer mehr vernachlaessigt und es verkam immer mehr. Grund dafuer: der fruehere Gaertner wurde nicht mehr weiterbeschaeftigt da er als Kombodschaner keine Arbeitserlaubnis hatte und es meiner Vermieterin einfach zu heiss wurde ihn weiterzubeschaeftigen. Guten und faehigen Ersatz: Fehlanzeige weil man ja als Vermieterin kaum etwas zahlen wollte. In der Folge wurde Familie mehr und mehr eingesetzt, die sich aber zum grossen Teil um die Baeume kuemmerten. Diese Baeume bedurften ausgiebige Pflege und vielmehr - sie mussten anfangs nur alle 2 - 3 Monate und zum Ende hin 2 - 3 pro Woche mit irgendwelchen Mitteln besprueht werden. Der Motor lief dann den ganzen Nachmittag ohne Schallschutz ca. 30 m von meinem Haus entfernt. Das Spruehmittel wurde durch den Wind regelmaessig zu meinem Haus geweht, sodass ich jedesmal alle Fenster schliessen musste. Gespraeche mit der Vermieterin verliefen im Sand.
All das fuehrte dazu, dass ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreundete, dass meine Verweildauer dort nicht mehr in Jahren gerechnet wird. Dann kam der Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen brachte. Hierzu muss ich kurz das Gelaende in dem die Haeuser liegen beschreiben: ca. 11 Rai grosses Gelaende mit einem grossen weissen Schiebetore an der Einfahrt. Dort ein kleines Haeuschen, dass von einem Thai mit Frau/Freundin bewohnt wird. Von dort aus ca. 300 m bis zu den 4 anderen Haeusern. Dieses Tor war bisher tagsueber nie verschlossen, nur zugeschoben. Nur nachts war ein Vorhaengeschloss angebracht zudem der Schluessel seitlich an einer Kette hing. Da die Thais nachts eigentlich immer da waren, war auch immer jemand da, der das Tor auch nachts im Fall es Notfalls ohne grosse Zeitverzoegerung oeffnen konnte.
Mitte Januar 2025 dann von heute auf morgen die Anweisung der Vermieterin, dass dieses Tor immer abgeschlossen sein muss. Dazu wurde jedem Mieter ein Schluessel ausgehaendigt. Damit musste jeder Besuch am Tor abgeholt und spaeter dann auch wieder zum Tor gebracht werden. Lieferdienste war der Zugang versperrt, ebenso die Post konnte nicht mehr zugestellt werden (zumindest wenn es nicht in den Briefkasten passte oder eine Unterschrift brauchte). Rettungsdienste wie Ambulanz oder Feuerwehr war die Zufahrt zu unseren Haeusern ebenfalls versagt, falls nicht jemand zum Tor fuhr um zu Oeffnen.
Wenn ich mich an einem Ort nicht mehr wohl fuehle und ich merke das meine Lebensqualitaet darunter leidet, dann muss ich etwas dagegen tun. Ich bin in den letzten Jahren wieder etwas mehr laermresistenter geworden.Nachdem ich mit Haeusern irgendwie nie auf Dauer Glueck hat und ich auf der anderen Seite auch mich etwas reduzieren wollte wurde es ein Umzug in ein Condo in dem A.D. Lake & Resort in Bang Saray (zurueck fast wieder zum Anfang). Habe jetzt dort im obersten Stock (8. floor) ein Eckcondo gemietet. Das mit dem Verkleinern hat nicht ganz so geklappt, denn das Condo hat 80 qm. Preislich fast das Doppelte wie im Haus und 3500 bt mehr als ich vorher in meinen anderen Haeusern gezahlt habe - somit 15500 bt.
In den Anfangsjahren haette mir so ein Condo arge Bauchschmerzen zwecks der Miethoehe gemacht. Heute bin ich soweit, dass ich mir das goennen kann und will. Ich bin auch in mich ruhiger und ich denke auch gelassener geworden, sodass ich in der Hoffnung lebe, dass ich mich hier im A.D. wohlfuehlen werde. Auf jeden die 3 grosse Pools sind schon ein Pluspunkt.