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Krankenversicherung für Thailänder

Sunny

Aktiver Member
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Thread Starter
26 Januar 2011
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Eine Frage an die Expats:
Gibt es eine Krankenversicherung für Thailänder? Ich meine was von 300Bh pro Monat gelesen zu haben. Beinhaltet die Versicherung auch Arzneien?
Hintergrund ist folgender: die thailändische Freundin unseres Nachbarn sagte ihm, dass ihre Mutter Diabetes hat und monatlich 10 K für die Medikamente bezahlen muss. Und er soll die monatlichen Überweisungen erhöhen.
Ist das glaubhaft?
 
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Isaanfarang

Kennt noch nicht jeder
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9 Oktober 2022
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Udonthani, Thailand
Eine Frage an die Expants:
Gibt es eine Krankenversicherung für Thailänder? Ich meine was von 300Bh pro Monat gelesen zu haben. Beinhaltet die Versicherung auch Arzneien?
Hintergrund ist folgender: die thailändische Freundin unseres Nachbarn sagte ihm, dass ihre Mutter Diabetes hat und monatlich 10 K für die Medikamente bezahlen muss. Und er soll die monatlichen Überweisungen erhöhen.
Ist das glaubhaft?
Gerade mal die KI befragt: Ja, im Rahmen der thailändischen 30-Baht-Versicherung (Universal Coverage Scheme) sind Diabetesmedikamente wie Insulin und Tabletten in staatlichen Krankenhäusern in der Regel kostenlos oder sehr kostengünstig. Die 30-Baht-Gebühr deckt Behandlungen und notwendige Medikamente ab, wobei Insulinampullen oft kostenlos in Primärversorgungszentren erhältlich sind.
 

Traveller2015

Gibt sich Mühe
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20 Dezember 2014
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München
Ich würde für meine Frau (Thailänderin) gerne ein Krankenversicherung abschließen
Hat hier jemand Erfahrungen mit den verschiedenen Anbietern und mit welchen kosten zu rechnen sind?
 
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Prometh72

Gibt sich Mühe
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18 August 2017
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Als Vertrauensbildende Maßnahme würde ich mir Fotos schicken lassen. Blutzuckerwerte, HbA1c, Rechnungen und die Medikamentenpackungen in der Hand der Freundin. Dann kann man sich dem Wahrheitsgehalt und den Kosten zumindest annähern.
 

CampariO

Hat nix anderes zu tun
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19 Januar 2012
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Ich würde für meine Frau (Thailänderin) gerne ein Krankenversicherung abschließen
Hat hier jemand Erfahrungen mit den verschiedenen Anbietern und mit welchen kosten zu rechnen sind?
Wie lang ist ein Stück Schnur? Wie bei uns auch hängt das vom Alter, der Versicherungssumme und dem Geltungsgebiet ab.
Mehr Info gibt es im Internet, z.B. bei den Thai-Versicherungen:
 

CampariO

Hat nix anderes zu tun
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19 Januar 2012
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Als Vertrauensbildende Maßnahme würde ich mir Fotos schicken lassen. Blutzuckerwerte, HbA1c, Rechnungen und die Medikamentenpackungen in der Hand der Freundin. Dann kann man sich dem Wahrheitsgehalt und den Kosten zumindest annähern.
Soso, dann hält sie die Medikamentenpackung vom "30 Baht Krankenhaus" und die Blutwerte von dort in der Hand. Rechnung findet die Mutter halt nicht.

Wenn die etwas schlauer wäre, würde sie schreiben, die Mutter hat Krebs und muss dringend im Privat-KH operiert werden, da die Termine im staatlichen erst viel später verfügbar sind. Kann man natürlich auch nachprüfen, aber klingt schon etwas glaubwürdiger.
 
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Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
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21 Oktober 2008
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Waterkant
Eine Frage an die Expats:
Gibt es eine Krankenversicherung für Thailänder? Ich meine was von 300Bh pro Monat gelesen zu haben. Beinhaltet die Versicherung auch Arzneien?
Hintergrund ist folgender: die thailändische Freundin unseres Nachbarn sagte ihm, dass ihre Mutter Diabetes hat und monatlich 10 K für die Medikamente bezahlen muss. Und er soll die monatlichen Überweisungen erhöhen.
Ist das glaubhaft?
Natürlich ist das glaubwürdig
 
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Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
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Eine Frage an die Expats:
Gibt es eine Krankenversicherung für Thailänder? Ich meine was von 300Bh pro Monat gelesen zu haben. Beinhaltet die Versicherung auch Arzneien?
Hintergrund ist folgender: die thailändische Freundin unseres Nachbarn sagte ihm, dass ihre Mutter Diabetes hat und monatlich 10 K für die Medikamente bezahlen muss. Und er soll die monatlichen Überweisungen erhöhen.
Ist das glaubhaft?
Glaubwürdig ist das durchaus.

Die staatliche Versorgung wurde ja schon erklärt – theoretisch passt das alles. Praktisch sieht es aber gerade bei älteren Leuten oft anders aus:

Den halben oder ganzen Tag im staatlichen Krankenhaus zu sitzen, empfinden viele schlicht unzumutbar. Also geht man ins Privatkrankenhaus – schneller, bequemer, mehr „Service“. Kostet halt.

Und jetzt kommt der interessante Teil:
Wenn im Umfeld bekannt ist, dass da ein „reicher Farang“ mit im Spiel ist, verschieben sich die Maßstäbe ganz automatisch ein bisschen nach oben. Da wird dann nicht mehr die günstigste Lösung gewählt, sondern die angenehmere.

Thais sind da nicht naiv – die wissen sehr genau, wie es komfortabler geht. Vor allem, wenn jemand anderes zahlt.

Wenn dein Nachbar einmal angefangen hat, regelmäßig zu überweisen, ist er ohnehin in der Geschichte drin.
Im Zweifel gilt dann: weiterzahlen oder Beziehung beerdigen – Stichwort Gesichtsverlust.
Und :
Wer weiß schon, was er vor der Diabetes-Geschichte alles schon problemlos übernommen hat…

Wenn man einmal damit anfängt, hier ein bisschen zu helfen, da etwas zu zahlen, gewöhnt sich das Umfeld ziemlich schnell daran.
Und plötzlich ist ein Betrag von 10.000 Baht dann einfach die nächste logische Stufe – nicht unbedingt, weil es objektiv nötig ist, sondern weil es ins Gesamtbild passt.

Am Ende gilt oft:
Wie man es anfängt, muss man es auch irgendwie weiterführen.

Fazit:
Sich bei einer Krankheit aus der Verantwortung zu stehlen, kann einem schnell als schäbig ausgelegt werden.
Wenn ihm an der Beziehung etwas liegt und er halbwegs bei klarem Verstand ist, wird er den Dauerauftrag wohl anpassen.
Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Bei Kleinigkeiten großzügig zu bleiben, ist da wohl das Gebot der Stunde – zumindest solange es bei „Kleinigkeiten“ bleibt. 5555
 
Tischtennis Pattaya

Monaco Franze

Ab moang bin i brav!
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24 Oktober 2022
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Bavaria
Immer die Frage stellen: " Wie machen das Thais, die keinen Farang haben ?" oder kurze Gegenlüge: "I've lost my Job". Da löst sich einiges plötzlich auf.
Die Frage stell ich mir auch immer wieder und hab vor kurzem ein trauriges Negativbeispiel miterlebt. Bei uns im Isaandorf wurde eine Frau krank (Glaub so Mitte 40) und musste ins Krankenhaus. Genaue Diagnose weiß ich nicht, aber irgendwas sehr ernstes und kostspieliges, aber durchaus behandelbar. Die Familie von ihr hat aber nicht genug Geld und hat sie dann ausm Krankenhaus wieder mit heim genommen. Ich hab dann gefragt, was jetzt mit der passiert und dann hieß es nur "Ja mei. Die warten halt jetzt drauf dass die stirbt."
Fand ich schon extrem hart und hab mir selber überlegt ob ich irgendwie helfen könnte, aber alle meinten zu mir ich solls bleim lassen und 4 oder 5 Tage später is die Frau tatsächlich verstorben.

Ich denke es steht ausser Frage, dass es genügend schwarze Schafe gibt die das System richtig ausnutzen oder zumindest gerne mal den bissl komfortablere Weg gehen, wenn die wissen, dass da irgendwo ein Farang mit im Spiel ist, in der Hoffnung, dass der dann aushilft. Gemäß dem Sprichwort "Um Vergebung bitten ist leichter wie um Erlaubnis fragen". Aber es gibt durchaus auch noch andere Schicksale.
 

HamburgerJung

Kennt eine Menge Lady Boys
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11 Mai 2020
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Sisaket, Thailand
Fand ich schon extrem hart und hab mir selber überlegt ob ich irgendwie helfen könnte, aber alle meinten zu mir ich solls bleim lassen und 4 oder 5 Tage später is die Frau tatsächlich verstorben.

Also, wer in seinem Changwat lebt, in dem er gemeldet ist, bekommt bis zum Lebensende eine fast kostenlose medizinische Versorgung – sei es bei Krebs, Tumoren, Herzinfarkten usw.
Für alle, die jetzt einschreiten möchten.....Die landesweite kostenlose Versorgung gilt nur für normale Krankheitsfälle. Krebs usw. wird weiterhin nur in dem gemeldeten Changwat behandelt.)

Wenn jemand nach 4–5 Tagen stirbt, frage ich mich ernsthaft: War dem noch zu helfen? und wäre es dann nur eine lebenserhaltende Maßnahme ohne jeglichen Sinn gewesen?

Ja, es wird von den Ärzten entschieden, ob eine Behandlung noch Sinn hat oder nicht.

… und dass man, wenn es keinen Sinn mehr machen sollte, den kranken Menschen nach Hause holt, ist so üblich. Denn die meisten wollen im Kreise der Familie Abschied nehmen und dann gehen.

Ich habe hier in meinen Dörfern viele Menschen gesehen, bei denen das so praktiziert wurde. Selbst meine Schwiegermutter hat das erfahren müssen. Die Ärzte haben gesagt: maximal noch eine Woche … „Möchtet ihr sie mit nach Hause nehmen?“ – Sie wollte auch....und Ja, sie wurde dann nach Hause gebracht und ist nur wenig später gestorben.

Es wurde ein Krankenbett mitgeliefert, notwendige Medikamente, wie ein Beatmungsgerät, Schmerztabletten, usw. sIe wurde weiterhin vom Tambon-Arzt betreut .
Sie konnte Abschied nehmen, wir alle konnten Abschied nehmen, dann schloss sie die Augen und ist eingeschlafen.

Ich finde das absolut würdevoll.

Ob man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, ohne jegliche Kostenbeachtung noch was hätte machen können, weiß ich nicht. Ob es Sinn gemacht hätte, wahrscheinlich nicht, oder riesiger Aufwand für nur wenige Momente.
 

CampariO

Hat nix anderes zu tun
   Autor
19 Januar 2012
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Also, wer in seinem Changwat lebt, in dem er gemeldet ist, bekommt bis zum Lebensende eine fast kostenlose medizinische Versorgung – sei es bei Krebs, Tumoren, Herzinfarkten usw.
Für alle, die jetzt einschreiten möchten.....Die landesweite kostenlose Versorgung gilt nur für normale Krankheitsfälle. Krebs usw. wird weiterhin nur in dem gemeldeten Changwat behandelt.)
Das war früher einmal und wurde Anfang 2025 geändert, für Krebs sogar schon ein paar Jahre früher.
Meine Schwiedermutter aus Chaiyaphum profitiert davon und wird in Korat für 30 Baht operiert.
 

HamburgerJung

Kennt eine Menge Lady Boys
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11 Mai 2020
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Sisaket, Thailand
Das war früher einmal und wurde Anfang 2025 geändert, für Krebs sogar schon ein paar Jahre früher.
Meine Schwiedermutter aus Chaiyaphum profitiert davon und wird in Korat für 30 Baht operiert.


ich kenne einige, die zurück zum Amphore KH mussten, dort wurde die "erste" Behandlungs-Diagnose erstellt.
Danach gab es eine Überweisung ins Changwat Krankenhaus. Dort wurden die endgültige Diagnose erstellt, da diese KH über MRT/CRT usw. verfügen.

Das sie wegen Ihres Leidens dann in einem anderen Changwat operiert oder behandelt wird, ist wieder was anderes,
da nicht jedes Changwat jede schwere Krankheit behandeln kann...das war aber schon "immer" so.

Meine Schwiegermutti musste zum Beispiel nach RoiEt zur Behandlung....aber die Überweisung dazu gab es aus Sisaket und nur von dort.

Edit: Vielleicht habe ich mich oben falsch ausgedrückt....es geht um die Erst-Diagnose, die muss in der Amphore durchgeführt werden, wo du gemeldet bist.
Dann gibt es eine Überweisung an das Changwat KH und später je nach Behandlungsbedarf ist möglicherweise ein anderes KH zuständig...wo auch immer, in welche Changwat auch immer.
 
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