Aktuell ist es so dass die meisten Kambotschaner in ihrer Heimat und dort arbeitslos und am Existenzminimum sind da sich ihre Regierung einen, sorry, Scheissdreck um sie kuemmert.
Das mag stimmen. Kambodschaner welche in Thailand arbeiten, mit oder ohne Papiere, werden von Thais aber einen "Sheiss....." besser behandelt. Ich kenne einige Geschichten die fern ab von Menschlichkeit zeugen. Wenn ein Zimmermädchen zu einem Hungerlohn arbeiten muss, dann ist das die traurige Seite des Ausbeutens, was aber auch in Europa nicht besser ist. Wenn aber ein Toilettengang, nicht im zu bewirtschaftenden Guest House getätigt werden darf, dann kann man sich schon in etwa vorstellen wie der Hass von Thais auf Kambodschaner ist. Dass sie, welche illegal dort arbeitet, ihre "Border"- Run, (um wieder einen Aufenthalts-Stempel zu bekommen) selbst finanzieren muss incl. Lohnausfall, Risiko erwischt zu werden etc. ....da musste ich auch erst mal leer schlucken. Ist halt so.
Wenn dann noch die Meldung durch das Land geht, dass Kambodschaner Russische Söldner angeheuert haben sollen........dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass Kambodschaner als "persona non grata" - erklärt werden. (Ob`s denn so ist, weiss ich nicht)
Der Grenzverlauf durch den Prasat Preah Vihear ist auch so eine Sache. Den Grenzverlauf haben damals die Franzosen ausgemessen und bestimmt. Thailand hat dieses Schrift-Dokument NIE unterzeichnet. Es macht es aber auch nicht besser wenn der Gerichtshof in Den Hag nun die Rechtmäßigkeit Kambodscha zugesprochen hat.
Es gibt ja einen Dokumentarfilm - Boundary des thailändischen Filmemacher Nontawat Numbenchapol. Der Film durfte nur zensiert (ohne Ton) ausgestrahlt werden. Darf man der Bevölkerung Glauben schenken, welche in dieser Region lebte, so hat es e eine Grenze; so nie gegeben.
P.S. ich durfte im Dezember 1998 den Prasat Preah Vihear besuchen.....es war ein eindrückliches, bleibendes Erlebnis.