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Kommentare zu den aktuellen news

Dr. Ramin

Hat nix anderes zu tun
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4 Dezember 2008
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Pattaya
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DU machst es immer weiter auf - was ist nur los mit dir ?
Ich verstehe jetzt den Vorwurf nicht ganz.

Ich habe lediglich das Wort "Zionist" kommentiert, da @MADBKK geschrieben hatte, man müsse kein Antizionist sein, um festzustellen, daß sich manche Israelis unschön benehmen und eher "Anti-Semit" gemeint hatte und ein paar Kommentare zu dem Zionistischen Anspruch auf das Land der Palästinenser abgegeben, ebenso wie deren gigantischen Einfluß in der westlichen Welt.

Du hast zu verstehen gegeben, daß Du mit meinen Äußerungen nicht ganz glücklich bist, Dich aber raushalten willst.

Ich habe zugestimmt, da es nix bringt, wenn Laien sich gegenseitig ihre Geschichtskenntnisse um die Birne werfen.

Und was Israel und die momentane Problematik betrifft hätte es auch nicht viel Sinn, weil mir in den letzten 2 Jahren aufgefallen ist, daß vor allem bei meinen Deutschen Bekannten und Verwandten so eine Art Schockstarre einsetzt, sobald das Thema angesprochen wird, keine Ahnung warum, vermutlich weil der durch die westlichen Werte geprägte gesunde Gerechtigkeitssinn einerseits und die seit der Kindheit eingebläute Erbschuld andererseits derart aufeinanderprallen, daß das Sprachzentrum aussetzt.

Aber was stört Dich daran, wenn ich schreibe, daß ich gegen jeden bin, der sich and wehrlosen Kindern vergreift und diese vorsätzlich abschlachtet?

Darf man sowas nicht mehr sagen?

Und wenn Du nicht willst, daß ich mich dahingehend weiter äußere, dann frag doch bitte nicht was mit mir los ist.

Und um Deine Frage kurz zu beantworten, ich leide seelisch furchtbar darunter, daß das Land, in dem ich geboren und aufgewachsen bin und mit dessen Werten und weltweit geschätzten Tugenden (Pflichtbewusstsein, Disziplin, Fleiß, Gründlichkeit, Sauberkeit, Verlässlichkeit, Redlichkeit, Ehrlichkeit, Integrität, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und ja, Zivilcourage, den: Mut, für das Richtige einzustehen) ich erzogen worden bin, einem vom internationalen Strafgerichtshof gesuchten Kriegsverbrecher, dessen Armee nach Ansicht von mittlerweile fast jedem Expertenteam wie zuletzt "The International Association of genocide scholars" Völkermord begeht, Geld und Waffen liefert.

Und die meisten halten die Klappe und schauen weg.

Und die, die was sagen, kriegen Ärger mit der Polizei.

Oder werden getadelt, sie sollen nicht weiter darüber reden.

Die Generation meiner Großeltern hatte wenigstens die Erklärung, daß sie um ihr Leben hätten fürchten müssen, wenn sie die Regierung kritisiert hätten.

Nur was erzähle ich der Generation meiner Enkel?
 

Dr. Ramin

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4 Dezember 2008
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Ich habe sehr wohl eine Meinung zu dem Thema aber
mMn. ist so ein Forum der absolut Falsche Platz sich
dazu zu äußern. Jede Münze hat ihre zwei Seiten
und es ist sicherlich nie einer alleine Schuld...

Klar, das ist Deine Meinung, die Dir auch absolut zusteht.

Und Du wirst Deine Gründe dafür haben.

Aber bitte gestehe anderen auch ihre Meinung zu.

Ich habe kein Problem damit gerade dieses Thema in einem Forum ansonsten weitestgehend gleichgesinnter zu analysieren.

Gerade hier, weil uns doch gemeinsame Interessen verbinden und zudem bestimmte Ansichten in Deutschland nicht mehr all zu öffentlich geäußert werden dürfen, ohne Konsequenzen zu befürchten.

Was übrigens genau der Grund ist, warum mich das ganze so beschäftigt: Menschen haben sich schon immer die Köppe eingeschlagen und werden das auch immer tun und ob nun jemand in Afrika oder in Gaza zu Unrecht abgemurkst wird, kann ich nicht ändern und sollte mich nicht weiter berühren.

Nur daß ich über die Mörder in Afrika meine Meinung äußern kann aber über Gaza eben nicht, daß macht mir Sorgen, selbst wenn die Meinung mit wasserdichten Beweisen begründet ist.

Das ist nicht das Deutschland, in dem ich groß geworden bin.

Mein Geburtsland ist wegen Beihilfe zum Genozid beim IGH angeklagt worden.

DAS macht mir Sorgen.

DARÜBER will ich reden dürfen.

Und daß die Schuld nur einseitig ist, habe ich nie behauptet.

Ich behaupte aber, daß die meisten von uns sehr einseitig über die Geschichte der ganzen Problematik informiert worden sind.
 
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KIm

amantes amentes
   Autor
9 Oktober 2015
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Ich behaupte aber, daß die meisten von uns sehr einseitig über die Geschichte der ganzen Problematik informiert worden sind.
Stimme ich dir 100% zu - wobei für mich dieses alles mMn.
nach nichts in einem Forum (in diesem Forum) zu suchen hat...
 

Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
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Um das ein klein wenig zu korrigieren:

Jeder Mensch mit ein bißchen Anstand und Gerechtigkeitssinn sollte eigentlich Anti Zionist sein, denn Zionisten sind diejenigen die einen Judenstaat errichten wollen auf den Ehemaligen Gebieten von Israel.

Dabei sind die meisten Zionisten noch nicht einmal Juden.

Etwa 78–90 Millionen Menschen, also etwa 23–30 % der erwachsenen Bevölkerung in den USA, sind sehr pro-israelische Evangelikale.

Sie glauben, daß Israels Existenz biblische Prophezeiungen erfüllt, und sehen die Rückkehr der Juden in ihr Land als Zeichen der Endzeit, was zur Wiederkunft Jesu und zur Errichtung seines Reiches führt, was sie zu starken Unterstützern des jüdischen Staates macht.

Alleine die Christians United for Israel (CUFI) ist die größte pro-israelische Organisation in den Vereinigten Staaten mit über 10 Millionen Mitgliedern, die Millionen Amerikaner ausbildet, um mit einer Stimme für Israel und das jüdische Volk zu sprechen und zu handeln.

Denk mal darüber nach, es gibt mehr Mitglieder in einer pro-israelischen Organisation als Israelis!!

Tatsache ist aber das die Gegend viel früher mal Teil von Ägypten war.

Anhang anzeigen 2180171

Später kamen die Philister

Anhang anzeigen 2180172

Erst vor ca 3050 Jahren tauchte ein kleines Israel auf

Anhang anzeigen 2180173

Vergrößerte sich in innerhalb von 30 Jahren zu dem was die mit „from the river tot he sea“ meinen.

Anhang anzeigen 2180174

Schrumpfte aber innerhalb von 40 Jahren um dann irgendwann ganz zu verschwinden.

Anhang anzeigen 2180175

Insgesamt hat es Israel nur gut 300 Jahre gegeben und davor und danach lebten andere Völker dort.

Anhang anzeigen 2180178


Dennoch behaupten Zionisten, daß die Gegend des vor 3000 Jahren mal für 40 lächerlich geringe Jahre grossen Israels, für immer ausschließlich den Juden gehört, weil Gott das eben so versprochen hat.

Und deswegen nehmen sie es wie auch zur Zeit Stück für Stück denen weg, die dort sein vielen Generationen leben, was auch ganz prima klappt, da die sich kaum wehren können und v.a. westlichen Medien das fleißig vertuschen

Und wenn man das kritisiert, wird man als Anti-Semit bezeichnet.

Was auch quatsch ist, denn Antisemitismus ist durch Hass auf oder eine generelle Ablehnung von allen Juden definiert.

Was natürlich jeder weiß aber keiner sich traut was zu sagen.

Vor allem in Deutschland nicht, weil dann kommt die Nazi Keule, also wenn jemand sagt, Bomben auf Babies ist doof.
Der Beitrag enthält einige richtige Beobachtungen, leidet insgesamt aber unter Pauschalisierungen, historischer Verkürzung und moralischer Absolutheit.

Problematisch:
Aussagen wie „Jeder Mensch mit Anstand sollte Anti-Zionist sein“ ersetzen sachliche Argumente durch moralische Selbstüberhöhung.

Historisch schwach:
Verweise auf Ägypten oder ein angeblich „40-jähriges Israel“ sind selektiv und politisch nicht tragfähig – Geschichte über Jahrtausende taugt nicht als Besitznachweis.

" Die Gegend war früher ägyptisch, also…“

Historische Besitzargumente über 3000+ Jahre sind politisch wertlos.
Nach dieser Logik hätten:

- Italien Anspruch auf halb Europa (Römisches Reich),

- die Türkei auf den Balkan (Osmanen),

- Mongolen auf Eurasien.

Legitime Kritik, unsauber formuliert:
Kritik an Siedlungspolitik und zivilem Leid ist berechtigt, pauschale Vorwürfe einer medialen „Vertuschung“ sind es nicht.

Dass Israel-Kritik nicht per se antisemitisch ist, stimmt – daraus lässt sich aber ebenso wenig ableiten, dass jeder Antisemitismus-Vorwurf automatisch unredlich wäre; entscheidend ist der konkrete Inhalt, nicht die Lautstärke.
 

Dr. Ramin

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Der Beitrag enthält einige richtige Beobachtungen, leidet insgesamt aber unter Pauschalisierungen, historischer Verkürzung und moralischer Absolutheit.

Problematisch:
Aussagen wie „Jeder Mensch mit Anstand sollte Anti-Zionist sein“ ersetzen sachliche Argumente durch moralische Selbstüberhöhung.

Ich kann deinem Beitrag nur zustimmen, Möchte aber folgendes ergänzen:

Zionismus ist per definitionem eine politische Bewegung und Ideologie, die im späten 19. Jahrhundert als Reaktion auf den Antisemitismus in Europa entstand und das Ziel verfolgte, einen unabhängigen jüdischen Nationalstaat für das jüdische Volk in Palästina zu errichten, basierend auf historischen und religiösen Verbindungen zum Land.

Dies beinhaltete aber auch die Vertreibung der seit Jahrhunderten dort lebenden Palästinenser, womit Zionismus letzlich nur eine nationalistische Form von Kolonialismus ist.

Ebenso steht er im Widerspruch zur Demokratie, da ein Staat nicht gleichzeitig ethnisch exklusiv und ethisch neutral sein kann.

Ganz zu schweigen vom Völkerrecht. Israel hat mehr Verurteilungen durch den UN-Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen als jeder andere Staat, manchmal sogar mehr als alle anderen Staaten zusammen.

Mein Satz „Jeder Mensch mit Anstand …“ entspringt diesem Hintergrund und noch vielen anderen Fakten, sollte keine moralische Selbstüberhöhung darstellen, war aber sicherlich sehr unglücklich formuliert.

Deine Sätze

Geschichte über Jahrtausende taugt nicht als Besitznachweis.

" Die Gegend war früher ägyptisch, also…“

Historische Besitzargumente über 3000+ Jahre sind politisch wertlos.
Nach dieser Logik hätten:

sind juristisch und völkerrechtlich hundertprozentig korrekt.

Aber es sind eben genau diese Argumente, mit denen sowohl die israelische als auch unsere Regierung Israels Außenpolitik verteidigen.

Der Unsinn, den ich in der Schule gelernt habe, wie beispielsweise, das 1948 das Volk ohne Land auf das Land ohne Volk traf, dort den Staat Israel gründete und fortan waren alle glücklich, fällt für mich ebenso unter Vertuschung wie die Nichtberichterstattung durch unsere mittlerweile ziemlich gleichgeschalteten Medien.

Kritik an Siedlungspolitik und zivilem Leid ist berechtigt, pauschale Vorwürfe einer medialen „Vertuschung“ sind es nicht.

Generell sind die westlichen und vor allen Dingen die deutschen Medien doch sehr pro israelisch.

Das fängt damit an, dass man in Gaza von Geiseln spricht aber in israelischen Gefängnissen von Gefangenen, wobei diese teilweise ohne die geringste Anklage jahrelang festgehalten, gefoltert und teilweise getötet werden.

Für Massenvergewaltigungen am 7. Oktober fehlen bis heute jegliche Beweise, während beispielsweise die Gruppenvergewaltigung von dem palästinensischen Gefangenen, die von einer israelischen Militäranwältin geleakt wurde, und wo hinterher die Vergewaltiger als Helden gefeiert wurden, während israelische Politiker in der Knesset öffentlich die Vergewaltigung von Gefangenen als legitim bezeichneten. Nach all dem konnte man in der deutschen Presse vergeblich suchen.

Viele von den Schauermärchen, die kurz nach dem 7. Oktober durch die Medien gingen wie beispielsweise die 30 geköpften und in Backöfen gesteckte Babys, haben sich später als falsch herausgestellt, was sogar von israelischen Medien bekanntgegeben wurde nur in den westlichen Medien wartet man bis heute auf eine Richtigstellung.

Andererseits fanden israelische Gräueltaten wie beispielsweise das Massaker an den World Kitchen Mitarbeitern oder den 15 hingerichteten und verscharrten Katastrophenhelfern in unseren Medien kaum Beachtung und die wenigsten bei uns haben jemals von Hind Rajab gehört.

Wer nachts schlecht einschlafen kann, sollte diesen Namen besser nicht googeln.

Hätte irgendein anderer Staat diese Dinge begangen, wäre er bereits mit Sanktionen in die Armut getrieben worden und würde es sich bei diesem Staat um einen - Gott bewahre - muslimischen Staat handeln, hätten wir ihn schon längst in die Steinzeit gebombt.
Dass Israel-Kritik nicht per se antisemitisch ist, stimmt – daraus lässt sich aber ebenso wenig ableiten, dass jeder Antisemitismus-Vorwurf automatisch unredlich wäre; entscheidend ist der konkrete Inhalt, nicht die Lautstärke.

Zum Thema Inhalt: für jeder der oben angeführten Angaben habe ich Belege und Quellen.
 
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Leebanon

Lady Bar Flüsterer
   Autor
15 Juni 2009
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2.915
Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
nicht nur die Polizei legt ein Auto an die Kette, bz an die Kralle,

auch private Parkplatzbetreiber ziehen Besucher auf Plätzen, die keine öffentliche Plätze sind, ab.

THE VIEW ist das grosse Karussel in Pattaya



es sollte schon ein grosser Warnhinweis vor Befahren der Wirtschaftsfläche "Parkplatz" stehen,
das jeder weiss, worauf er sich einlässt, ( so wie beim NETTO :cool: )
 
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