wer sich bislang sein Katzenfleisch von einem vietnamesischen Importeur hat liefern lassen,
der muss sich wahrscheinlich neu orientieren,
denn in der Katzenfleischproduktion ist es zu grossen Veränderungen gekommen.
Es ist sicher Geschmackssache: In Vietnam jedenfalls ist der Genuss von Katzenfleisch nichts Ungewöhnliches - wobei die Tiere eigentlich einen Herkunftsnachweis brauchen. Doch nicht immer wird das wohl so streng beachtet.
Die Polizei in Vietnam hat ein illegales Katzenfleisch-Netzwerk zerschlagen und mehr als 400 gestohlene Katzen befreit. Mehr als 40 der Tiere seien nach dem Einsatz bereits wieder an ihre Besitzer zurückgegeben worden, erklärte die Tierschutzorganisation Humane World for Animals.
Laut dem Mitteilungsblatt der Polizei von Ho-Chi-Minh-Stadt wurden bei dem Einsatz neun Verdächtige festgenommen. Neben den gut 400 lebenden Tieren seien auch 80 tote und tiefgefrorene Katzen sichergestellt worden. Der Bande auf die Spur kamen die Beamten nach zahlreichen Meldungen über gestohlene und verschwundene Katzen in der Stadt.
Es ist sicher Geschmackssache: In Vietnam jedenfalls ist der Genuss von Katzenfleisch nichts Ungewöhnliches - wobei die Tiere eigentlich einen Herkunftsnachweis brauchen. Doch nicht immer wird das wohl so streng beachtet.
www.n-tv.de
Der im Artikel beschriebene Herkunftsnachweis, dass es sich um eine originale Speisekatze handelt,
wurde in Vietnam, einem der grössten Exporteur für tiefgefrohrende Speisekatzen vernachlässigt,
weil die Nachfrage grösser ist, als die Produktion.
Folglich wurden von Subunternehmern immer mehr Katzen eingesammelt, wo man sie gerade abgreifen konnte.
Für diese Katzen ohne Herkunftsnachweis soll jetzt Schluss sein,
denn die vietnamesischen Behörden wollen den Herkunftsnachweis in der verarbeitenden Industrie wesentlich stärker kontrollieren.