Bezahlen in Bitcoin - wollte man je jede Tasse Kaffee bei Starbucks in die Blockchain schreiben? Ich sehe das eher wie eine Art Grundbuch für Wertespeicher.
das war der ursprüngliche Gedanke von BTC, zumindest wurde das zu Anfangszeiten suggeriert.
Ich war damals dabei, als es hieß man kann in Onlineshops damit bezahlen, kein Kreditkarten mehr, kein PayPal usw. Auch ein Berliner Cafe (die verkaufen doch Kaffee in Tassen oder?) war gleich bereit und gehypt dafür BTC anzunehmen. Es gab dann noch ein paar Hipsterläden die BTC akzeptierten. Einfach ein universelles Zahlungsmitte weltweit und für alles. So verstand ich das damals zumindest.
Ich kaufte mal zum testen damals für 150€ BTC, das waren dann ich weiß nicht mehr genau so ca. 1200 Stück!!!
Nur die Akzeptanzstellen waren dann doch nicht so viele wie es die Werbung suggerierte. Zum Kaffeetrinken nach Berlin wollte ich aber auch nicht. Die Onlineshops, die BTC als Zahlung akzeptierten verkauften meist Dinge die ich nicht benötigte oder zu teuer waren. War also ein Reinfall für mich. Ich suchte mir dann einen Onlineshop bei dem ich mit BTC bezahlen konnte und der auch irgendwas verkaufte was ich benötigte. Den fand ich dann auch, kaufte für genau diese 1200 BTC ein und schon hatte ich das damals für mich gefloppte Zahlungsmittel wieder los. Dann war es auch lange ruhig um die BTC's und nur noch ein Nerd-Faktor sich damit zu beschäftigen.
Irgendwann kam aber dann der Zeitpunkt an dem ich mich in den Arsch biss diese komischen BTC's mit Gewalt losgeworden zu sein!

Was solls, reich wäre ich sicher nicht geworden, da ich die mit Sicherheit schon beim wahrscheinlich unter 100-fachem Gewinn abgestoßen hätte. Den Kursanstieg von ein bisschen über 10 Cent auf über 60.000€ hat mit Sicherheit damals niemand im Auge gehabt.
Zur Info, wer für einen Dollar BTC zum Erstausgabekurs gekauft hätte und diese beim Höchstkurs verkauft hätte, würde ca. 90 Millionen $ auf dem Konto haben
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