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Aktuelle Infos:
Besuchsdatum: 16.03.2026
Besuchszeit: 23:00-03:30 Uhr
Anzahl Ladies: ca. 8-10
Ladies vor der Tür: Nein
Öffnungszeiten: 21:00-04:00 Uhr
Kosten Ladydrink: 250 Baht
Vorhangbereiche vorhanden: Ja (in Form verschiedener VIP-Bereiche)
Zimmer vorhanden: Ja
Billardtisch vorhanden: Ja (2)
Besonderheiten: 300 Baht Eintritt (ein Freigetränk ist darin enthalten); angeschlossenes Hotel; VIP-Bereiche über Webseite buchbar
Über das Climax Berlin hatte ich in diesem Thread schon einiges gelesen – mir war daraus jedoch nicht so wirklich klar geworden, um was für eine Art von Amüsierbetrieb es sich eigentlich handelt: GC? Club? Oder etwas ganz anderes? Also sah ich mir auch mal die Rezensionen auf Google Maps an, was mir nicht wirklich weiterhalf, denn die zahlreichen Bewertungen sind zwar größtenteils sehr positiv, aber fast alle sind ziemlich nichtssagend (und ich bin mir auch recht sicher, dass viele von ihnen gekauft und daher nicht authentisch sind).
Als weitere Informationsquelle blieb dann noch die ganz gut gemachte
Webseite des Climax Berlin: Meine eigentliche Frage („Was ist das überhaupt für ein Laden?“) wurde dort zwar immer noch nicht beantwortet, aber zumindest erfuhr ich an dieser Stelle etwas über die Preisstruktur – die sich tatsächlich bis in den deutlich sechsstelligen Bereich hinein erstreckt, wenn man gleich den ganzen Betrieb mieten möchte. Das ist sicherlich das extremste Szenario, aber auch „normale“ VIP-Packages kosten da teilweise hoch fünfstellig. Da stellte ich mir natürlich die Frage, ob ich als spontan eintreffender Gast, der keine Absicht hat, hier den Gegenwert eines neuen Motorrollers auf den Putz zu hauen, überhaupt willkommen sein würde – ihr ahnt es: Es gab nur eine Möglichkeit, um das herauszufinden …
Nun stand ich also vorm Eingangsbereich des mit einer Mauer umgebenen Gebäudes in dem sich das Climax Berlin befindet und ging auf das Wachhäuschen zu. Der Security fragte mich, ob ich den Club besuchen möchte, was ich bejahte. Diese Frage mag auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen (was könnte ich denn wohl sonst hier wollen?), macht aber durchaus Sinn, denn es gibt in dem Laden auch ganz normale Hotelzimmer (zu recht vernünftigen Preisen). Nachdem also geklärt war, dass ich kein Hotelgast war, wurde ich zum Gebäudeeingang geführt und erhielt dabei auch den Hinweis, dass der Eintritt 300 Baht beträgt (mit einem inkludierten Freigetränk), den ich direkt begleichen musste. Vor der Tür erschrak ich kurz, denn ich glaubte für einen Moment, in einen Teich getreten zu sein – tatsächlich stand ich aber auf einem Glasboden unmittelbar darüber. Das sah richtig schick aus und war schon mal ein klares Indiz, dass sich jemand bei der Gestaltung des Climax Berlin richtig Mühe gegeben hatte.
Dieser Eindruck setzte sich im sehr großen Innenraum nahtlos fort: Das sah fast schon nobel aus, alles sehr hochwertig und in einem ausgezeichneten Zustand. Jedes Detail zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen (und ich muss mir ja noch etwas für meinen Reisebericht aufheben), daher nehme ich mal den auf der
Webseite veröffentlichen Plan als Grundlage und erkläre ein paar Dinge dazu in Stichworten:
- Der Innenraum ist wie ein Atrium aufgebaut: Im Zentrum ist ein hoher nach oben offener Bereich über zwei Etagen, an den Seiten gibt es einen umlaufenden Gang (mit Geländer) im Obergeschoss, dort dahinter befinden sich wahrscheinlich die Hotelzimmer.
- Die Nummern sind die Sitzbereiche (bequeme Sofas in verschiedenen Größen, jeweils mit Tischen dazu), P1..4 sind mit Vorhängen abtrennbare größere Bereiche, V1..3 sind VIP-Bereiche im Obergeschoss.
- Zentrales Element im Raum ist der Indoor-Pool, den hätte ich tatsächlich auch nutzen können (wollte ich aber nicht), an dessen Rändern befinden sich die Bühne (mit einer sehr langen Poledance-Stange bis zur Decke), eine Art Käfig (C) mit einer weiteren Poledance-Stange und zwei halb mit Wasser gefüllte durchsichtige „Tassen“ (B1, B2).
Es hat mir hier drinnen richtig gut gefallen – das ist eine ganz andere Liga als selbst die „hübschesten“ der GC, in denen ich sonst so verkehre. Musik gab es natürlich auch, die fand ich zwar gut, jedoch wie so oft etwas zu laut (aber man konnte sich noch gut unterhalten). Als weitere Besonderheit sind Laser an der Decke angebracht, die die regelmäßig stattfindenden Shows noch um Lichteffekte ergänzten.
Nachdem ich den Raum betreten hatte, wurde ich von einer Dame mittleren Alters begrüßt – das war vermutlich die Mamasan (auch wenn sie sich als „Managerin“ vorstellte). Sie führte mich zu einem der Tische, Nummer 19 auf dem Plan: Ein ausgezeichneter Platz, denn von hier hatte ich eine gute Sicht auf den ganzen Poolbereich, in dem sich die Action abspielte (dazu gleich mehr). Ich wurde auch direkt gefragt, ob ich Gesellschaft möchte, was ich zunächst aber ablehnte, da ich mich erst einmal umschauen wollte (was ich dann auch tat). Die Mamasan verschwand daraufhin und es erschien stattdessen ein Kellner, der meine Getränkebestellung aufnahm. Das erste war im Eintrittspreis enthalten, aber bei den nachfolgenden fielen mir die nicht grade günstigen Preise auf: 200 Baht für eine Flasche Chang bzw. ein Sangsom Coke, 100 Baht für einen Softdrink. Auf der umfangreichen Karte gibt es aber auch noch wesentlich höherpreisige Optionen.
Nach wenigen Minuten erschien die Mamasan erneut und sie hatte eine Lady im Schlepptau: Die 26-jährige Grace, die genau meinen Geschmack traf – sie war zwar kein Stunner, hatte aber eine gute Figur, sprach passables Englisch und war einfach nur zuckersüß. Sie bekam natürlich direkt einen Ladydrink (250 Baht) und wir unterhielten uns etwas, bevor sie dann zum Tanzen musste. Zuerst verschwand sie aus meinem Blickfeld, aber dann winkte sie mir von der anderen Seite des Pools aus zu, denn sie stand in einer der „Tassen“ (keine Ahnung, wie ich die Dinger sonst nennen soll) – bis zu den Knien im Wasser und oben ohne. Sie tanzte auch tatsächlich, d.h. nicht nur ein gelangweiltes leichtes Wippen, wie man es meist in AGoGos findet. In der anderen Tasse und auf der Hauptbühne tanzten noch zwei weitere Damen, ebenfalls oben ohne.
Überhaupt, die Ladies: Es waren nicht viele von ihnen anwesend, optisch fand ich sie alle recht hübsch, aber die Kinnlade fiel mir bei keiner von ihnen herunter. Man kann sie in zwei Gruppen einteilen – Hostessen/Tänzerinnen, die immer abwechselnd beim Gast sitzen und danach auf die Bühne (oder in die Tassen) müssen und Artistinnen, die nach jeweils zwei Tanzrunden zum Einsatz kommen.
Moment mal, Artistinnen? Ja, von denen gab es zwei, die immer abwechselnd im Einsatz waren – an den Pole-Stangen (zuerst an der großen auf der Hauptbühne, danach an der kleinen im Käfig, jeweils für ca. 5 Minuten). Und deren Auftritte waren einfach nur beeindruckend, denn was die an Kunststücken an den Stangen aufführten, hatte ich so in Pattaya noch nicht gesehen – das waren höchstwahrscheinlich Profis mit jahrelangem Training. Sie hatten auch dementsprechend durchtrainierte Figuren, die ich mir auch genauer anschauen konnte, denn praktischerweise führten auch sie ihre Shows oben ohne durch (einmal zu späterer Stunde sogar komplett nackt).
Und es gab auch noch eine weitere Show-Variante (neben dem Tanzen und der Artistik), die war allerdings etwas bizarr und stellenweise ziemlich lustig – ob gewollt oder ungewollt bin ich mir aber nicht ganz sicher. Es handelte sich hierbei um kurze Theaterszenen (5-10 Minuten) unter einem bestimmten Thema (das wechselte den Abend über ständig durch), jeweils drei Ladies schlüpften hierfür in Kostüme und machten dann auf der Bühne eine Aufführung. Ein bisschen Erotik war dabei, aber pornoreife Darbietungen waren das nicht und so ganz war mir nicht klar, was genau der Sinn davon sein sollte – vielleicht einfach nur, um den Gästen etwas Abwechslung zu bieten, aber ich persönlich hätte darauf auch gut verzichten können.
Zumal führten diese Shows zusammen mit den Tanzeinlagen dazu, dass Grace zunächst mehr Zeit damit verbrachte als mit mir auf dem Sofa; erst später wurden dieses Auftritte dann seltener und ich konnte mich intensiver um sie kümmern. Rein logisch betrachtet hätte ich mir ja noch eine zweite Lady dazu holen können, aber ich wollte mich an diesem Abend nur auf Grace konzentrieren, denn ich verstand mich wirklich gut mit ihr. Ein paar Ferkeleien gingen auch, aber sie arteten nicht aus.
Ich will noch kurz auf die anderen Gäste eingehen: Allzu viel los war an diesem Tag nicht – keine Ahnung, ob das eine Ausnahme oder der Normalzustand war. Kurz nach mir traf noch ein weiterer einzelner Herr ein, der ebenso wie ich bis zum Toresschluss blieb und auch viel Spaß gehabt haben zu schien. Irgendwann kam eine größere Gruppe (ca. 8 Personen) Asiaten, ich vermute Koreaner. Auf mich hatte das keine Auswirkungen, denn sie nahmen sich nur wenige Ladies zur Gesellschaft (für jeden von ihnen hätte es schlicht gar nicht genug Damen gegeben). Sie blieben auch nicht allzu lange, nach ca. 1,5 Stunden gingen sie wieder.
Kommen wir zum Schluss noch auf den finanziellen Aspekt zu sprechen. Der ganze Abend kostete mich etwas unter 5.000 Baht (inkl. Trinkgelder) – dafür, dass ich viereinhalb Stunden hier verbrachte, war das wahrlich nicht besonders viel. Richtig teuer geworden wäre es jedoch, wenn ich mit Grace noch aufs Zimmer gegangen wäre, denn alleine für den Raum wären ca. 1.500 Baht fällig geworden (quasi die Tagesmiete für ein Hotelzimmer) und als Preis für ST nannte sie mir zunächst 7.000 Baht, später dann 5.000. Zum Glück hatte ich grade kein Bedürfnis nach Sex, sonst hätte ich das wohl tatsächlich bezahlt. Ob es möglich gewesen wäre, sie für LT auszulösen, weiß ich nicht – aber die Kosten hierfür (einschließlich Barfine) wären sicherlich 5-stellig gewesen.
Fazit/Empfehlung:
Mir hat mein Besuch im Climax Berlin sehr gut gefallen und ich kann nun auch sagen, in welche Kategorie ich diesen Laden einordne: Er ist für mich die Luxus-Version eines GC, denn man kann hier quasi das gleiche machen wie in einem „normalen“ GC (wenn auch keine allzu heftigen Ferkeleien), allerdings in einem hochwertigeren Ambiente und zu erheblich höheren Kosten. Aber das ist natürlich nur meine Sichtweise, jemand anderes käme hier womöglich zu einer ganz anderen Einstufung (z.B. der Betreiber selbst, siehe die Posts oberhalb von diesem).
Kann ich einen Besuch empfehlen? Definitiv, aber allzu schlank sollte eure Geldbörse nicht sein.