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Fritz2

Schreibwütig
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4 Februar 2013
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Interessant finde ich immer die Prognosen dazu. Wie will man langfristig Prognosen über den Verlauf von Bitcoin erstellen ? Man kann versuchen den bisherigen Chartverlauf zu kopieren und zu unterstellen, in Zukunft läuft es so weiter. Wenn es wirklich so safe wäre, wäre der Bitcoin längst "ausverkauft". Wobei das natürlich nie passieren wird. Ich sehe das eher andersrum, jemand stellt krude Theorien auf über Zeitpunkt und Zuwachs, sorgt dafür, dass es sich in der Gemeinde verbreitet und Leute danach ihr Handeln ausrichten, dann muss man nur zum richtigen Zeitpunkt selbst handeln und profitiert wie von Zauberhand davon.

Bei börsennotierten Unternehmen fällt das unter Insiderhandel, da gibt es Kursaussetzungen, Handelsbeschränkungen bis hin zu Haftstrafen, wenn Insider wie Manager ihren Wissensvorsprung nutzen, um davon zu profitieren. Hier kann der Hase ähnlich wenn auch ein bischen anders laufen, indem man eine Vielzahl von Leuten manipuliert. Wäre in etwa aber genauso, wenn ein Manager Gewinne verspricht, für die es keine plausiblen (objektiven) Gründe gibt.

Diese Aussagen sind einfach nur dummes Zeugs.

1. Niemand erstellt ernsthaft langfristige Prognosen über den weiteren Kursverlauf von BTC und behauptet dann daß diese garantiert so eintreffen werden
2. Was man machen kann, sind langfristige Patterns und Zuflüsse zu untersuchen, und daraus mögliche(!!) Entwicklungen und potentielle Buy/Sell-Gelegenheiten zu identifzieren. Nennt sich Chart-Analyse, wird schon seit Jahrzehnten für Assets aller Art benutzt und weiterentwickelt - aber noch niemals ist jemand auf die überaus dumme Idee gekommen, sowas als "Insiderhandel" zu bezeichnen
3. BTC sieht sowohl langfristig als auch aktuell wieder durchaus ein bissl "ausverkauft" aus - mit allerdings weiterhin erheblicher Volatilität.

Wie gesagt: Insiderhandel ist etwas völlig anderes!

"Insiderhandel liegt vor, wenn Personen Kenntnis von einer Insiderinformation haben und aufgrund dieses Wissens Papiere des betroffenen Unternehmens erwerben oder veräußern, um sich so einen wirtschaftlichen Sondervorteil zu verschaffen. Eine Insiderinformation ist jede nicht öffentlich bekannte Tatsache, die geeignet ist, im Falle ihres öffentlichen Bekanntwerdens den Kurs erheblich zu beeinflussen, und somit einen erheblichen Kauf- oder Verkaufsanreiz auf den Anleger ausübt."

NICHTS, aber auch GAR NICHTS davon liegt hier vor.

1. BTC ist kein Unternehmen
2. "Insider-Informationen" sind per Definition nicht öffentlich und nur einem sehr kleinen Kreis bekannt (siehe auch "front-running" usw.)
3. ÖFFENTLICHE Prognosen zur BTC-Entwicklung können damit per Defintion keine "Insider-Informationen" sein!
4. Die einzigen potentiellen BTC-"Insiderinformatioen" würden also legislative Änderungen betreffen, die der Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind - aber sicherlich keine öffentlich verfügbaren Prognosen

Ich würde Dir dringend empfehlen, Dich zumindest rudimentär über die Begriffe zu informieren, mit denen Du hier unbedacht herumwirfst - weil man sonst unweigerlich den Eindruck gewinnen muß, daß Du sie entweder gar nicht oder nur halbgar verstanden hast. Ähnlich wie BTC.

Oder vielleicht ist Dir ja einfach nur langweilig...? :)
 
Zuletzt bearbeitet:

tom089

EscortLover
   Autor
7 Februar 2010
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Ich würde Dir dringend empfehlen, Dich zumindest rudimentär über die Begriffe zu informieren, mit denen Du hier unbedacht herumwirfst - weil man sonst unweigerlich den Eindruck gewinnen muß, daß Du sie entweder gar nicht oder nur halbgar verstanden hast. Ähnlich wie BTC.

Deine Angriffe sind vollkommen haltlos, lesen müsste man halt können. Ich habe geschrieben "Bei börsennotierten Unternehmen" fallen Kursmanipulationen mit Hintergrundwissen unter Insiderhandel im Vergleich dazu darunter. Ich habe nicht geschrieben, dass es bei Bitcoin auch so ist. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass Mitspieler mit großen oder relevanten Anteilen am Bitcoin dessen Kurs durchaus massiv beeinflussen können. Zum Beispiel mit Ankündigungen. Sagen wir mal Elon Musk kündigt an, ganz groß und massiv in Bitcoin einzusteigen, dann würde es den Kurs explodieren lassen. Und statt dessen macht er dann genau das Gegenteil, verkauft seine Anteile zu einem guten Kurs, April, April und das ist noch nicht mal strafbar. Nur moralisch anrüchig.

Das ist bei Unternehmen eher weniger der Fall, weil es hier einen Manager gibt, der für den Kurs und die Informationspolitik verantwortlich ist. Zumindest letzteres, der Kurs ergibt sich aus den zur Verfügung gestellten (oder unterdrückten) Informationen. Tatsächlich fällt das für normale Anleger eher weniger ins Gewicht, weil der größte Teil der Aktien natürlich dem Unternehmen gehört und die Anleger nur teilweise Kapitalanteile halten. Auch weil man das zurückverfolgen kann etc. Hier hat man halt über die Zeit erkannt, welches Machtpotential der Informationsvorsprung des Managements hat. Klar ist das aktuell nicht zutreffend bei BTC dennoch ist es genau so manipulationsanfällig. Das betrifft andere "Währungen" in diesem Ausmaß eher nicht. In dem Sinne ist bei BTC eher alles ungeregelt. Was ja auch viele ganz toll finden, weil erst das solche Kurssprünge möglich macht.

Und natürlich ist es so, dass bestimmte neue Trends und Entwicklungen sich erstmal in der Realität zeigen müssen, damit man da gegensteuern kann. Nehmen wir die Entwicklung unseres Strafgesetzbuches, §263a STGB (Computerbetrug) wurde erst 2003 in das STGB eingeführt (vorher gab es diesen Tatbestand so nicht) und erst 2021 um die Verschaffung von Passwörtern oder Zugangsdaten verschärft. Und weil §263a nicht ausreichend war, wurden bereits 2007 de §§ 202a, 202b und 202c eingeführt, die das Abfangen und Ausspähen von Daten unter Strafe stellen. Insofern ist es nicht dummes Zeug, wenn ich hier vergleichbare Handlungen anführe, die NOCH NICHT unter Strafe gestellt sind. Das heißt doch im Umkehrschluss noch lange nicht, dass bestimmte Aktivitäten und Verhaltensweisen legal sind.
 

Fritz2

Schreibwütig
    Aktiv
4 Februar 2013
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Deutschland
Deine Angriffe sind vollkommen haltlos, lesen müsste man halt können. Ich habe geschrieben "Bei börsennotierten Unternehmen" fallen Kursmanipulationen mit Hintergrundwissen unter Insiderhandel im Vergleich dazu darunter. Ich habe nicht geschrieben, dass es bei Bitcoin auch so ist.

Bullshit. Du hast GENAU DAS impliziert und auch so gemeint und geschrieben:

"Bei börsennotierten Unternehmen fällt das unter Insiderhandel, da gibt es Kursaussetzungen, Handelsbeschränkungen bis hin zu Haftstrafen, wenn Insider wie Manager ihren Wissensvorsprung nutzen, um davon zu profitieren. Hier kann der Hase ähnlich wenn auch ein bischen anders laufen, indem man eine Vielzahl von Leuten manipuliert. Wäre in etwa aber genauso, wenn ein Manager Gewinne verspricht, für die es keine plausiblen (objektiven) Gründe gibt."

Und das ist knatsch-falsch, da bei öffentlichen Progosen absolut niemand "ihren Wissensvorsprung" nutzen können - Comprende?! Sollte doch selbst ein Depp verstehen können.

Und nein - das hat NICHT DAS GERINGSTE damit zu tun, wenn ein verantwortliches Mitglied der Geschäftsführung Gewinne "verspricht" - denn beim BTC gibt es keine Geschäftsführung und keine Manager. Was Du wohl nie begreifen wirst...



Wobei... so langsam glaube ich nicht mehr, daß Du wirklich so ignorant und unfähig zum Verständnis einfachster Sachverhalte und Kausal-Beziehungen bist.... nein, das scheint unmöglich. :unsure:

Nein, hier scheint eher mal wieder so ein nervender kleiner Troll seine Kreise zu ziehen... :biggrin:
 

netflyer

Gibt sich Mühe
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20 August 2018
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1.243
Bullshit. Du hast GENAU DAS impliziert und auch so gemeint und geschrieben:

"Bei börsennotierten Unternehmen fällt das unter Insiderhandel, da gibt es Kursaussetzungen, Handelsbeschränkungen bis hin zu Haftstrafen, wenn Insider wie Manager ihren Wissensvorsprung nutzen, um davon zu profitieren. Hier kann der Hase ähnlich wenn auch ein bischen anders laufen, indem man eine Vielzahl von Leuten manipuliert. Wäre in etwa aber genauso, wenn ein Manager Gewinne verspricht, für die es keine plausiblen (objektiven) Gründe gibt."

Und das ist knatsch-falsch, da bei öffentlichen Progosen absolut niemand "ihren Wissensvorsprung" nutzen können - Comprende?! Sollte doch selbst ein Depp verstehen können.

Und nein - das hat NICHT DAS GERINGSTE damit zu tun, wenn ein verantwortliches Mitglied der Geschäftsführung Gewinne "verspricht" - denn beim BTC gibt es keine Geschäftsführung und keine Manager. Was Du wohl nie begreifen wirst...



Wobei... so langsam glaube ich nicht mehr, daß Du wirklich so ignorant und unfähig zum Verständnis einfachster Sachverhalte und Kausal-Beziehungen bist.... nein, das scheint unmöglich. :unsure:

Nein, hier scheint eher mal wieder so ein nervender kleiner Troll seine Kreise zu ziehen... :biggrin:
Deine Argumentation unterstütze ich, Deinen Ton finde ich völlig deplatziert.
 

Fritz2

Schreibwütig
    Aktiv
4 Februar 2013
523
1.930
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Deutschland
Der ergibt sich leider automatisch, wenn man zuviel andauernden Bullshit von einer Quelle lesen muß.

Sorry. Ja, ignorieren wäre besser, klar. Sollte ich wohl ab jetzt bei dieser "Quelle" tun..

Aber "Troll" ist hier wohl der besserre Terminus...