Bildung schützt vor Dummheit nicht....
Selbst die kürzeste Recherche zeigt eindeutig die Dummheit, "Schneeballsystem" im Zusammenhang mit Bitcoin zu benutzen.
q.e.d.
Bildung schützt vor Dummheit nicht....
Selbst die kürzeste Recherche zeigt eindeutig die Dummheit, "Schneeballsystem" im Zusammenhang mit Bitcoin zu benutzen.
Wenn Bitcoin wirklich ein Schneeballsystem wäre, würde ich ihn aus Staatssicht besser gar nicht besteuern. Denn ein Schneeballsystem wird früher oder später kollabieren und riesige Verluste produzieren, an denen sich dann die Steuerzahler beteiligen müssten.
Ich habe nicht von steuerlicher Logik geschrieben. Sondern ob bei einer Änderung der Systematik Mehreinnahmen für den Staat generiert werden oder nicht. Und bei einem Schneeballsystem wird das auf lange Sicht nicht passieren. Im Gegenteil. Der unweigerliche Zusammenbruch des Schneeballsystems wird zu massiven Mindereinahmen führen.Der Einwand verfehlt die steuerliche Logik.
Besteuert wird nicht ein Etikett wie Schneeballsystem sondern die realisierte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wer Gewinne erzielt, hat einen steuerlich relevanten Zuwachs unabhängig von der Stabilität des zugrunde liegenden Systems.
Gerade bei Bitcoin kommt ein zusätzlicher Punkt hinzu. Wenn ein System darauf angelegt ist, sich weitgehend der staatlichen Geldordnung, Regulierung und Kontrolle zu entziehen und seine Dynamik wesentlich aus spekulativer Kapitalzufuhr bezieht, berührt das jedenfalls strukturell zentrale staatliche Steuerungs und Finanzierungsinteressen. Das macht es nicht steuerfrei sondern im Gegenteil klar steuerpflichtig.
Im Ergebnis bleibt es dabei. Steuerrecht fragt nicht nach Systemsympathie, sondern nach Gewinn. Und staatliche Neutralität endet dort, wo sich dauerhafte Parallelstrukturen zum regulierten Finanzsystem bilden.
Die sollten wir tunlichst vermeiden.
Ich habe nicht von steuerlicher Logik geschrieben. Sondern ob bei einer Änderung der Systematik Mehreinnahmen für den Staat generiert werden oder nicht. Und bei einem Schneeballsystem wird das auf lange Sicht nicht passieren. Im Gegenteil. Der unweigerliche Zusammenbruch des Schneeballsystems wird zu massiven Mindereinahmen führen.
Naja, es geht schon darum , Steuereinnahmen zu generieren. Natürlich muss am Ende die Systematik stimmen . Bislang hat es steuersystematisch auch gepasst. Künftig wird es auch passen . Falls nicht, wird geklagt. Aber wie gesagt , unter der Annahme dass es sich um ein Schneeballsystem handelt, wird der Stat viel Geld verlieren . Ganz grob 100 Milliarden Euro verteilt auf die wenigen Jahren bis zum unweigerlichen Zusammenbruch. Es sind ja auch Verluste aus dem Shitcoinsektor zu erwarten. Hier könnte man ja sogar wirklich von einem Schneeballsystem sprechen.
Du weichst immer wieder aus. Wir brauchen hier nicht zu diskutieren , ob und warum bitcoin ein Schneeballsystem ist. Wenn es eins ist, wird es zusammenbrechen. Da gibt e langfristig keine Gewinne abzuschõpfen. Dass man es regulieren kann, ist ein anderes Thema . Das hat man mit MICAR ja schon gemacht .hmmm...
Ein System, dessen Preisbildung ausschließlich auf Weiterverkauf an spätere Käufer ohne eigene Ertragsbasis beruht, trägt strukturell Schneeballmechanismen in sich und ist volkswirtschaftlich hoch fragil.
Gerade weil hier kein produktiver Wertstrom existiert, sondern nur spekulative Umverteilung zwischen Marktteilnehmern, entstehen erhebliche Risiken für Anleger und mittelbar auch für die Stabilität der Finanzordnung.
Eine konsequente steuerliche Erfassung ist daher das Minimum, weil sie die realisierte spekulative Wertabschöpfung in das allgemeine Leistungssystem zurückholt und Gleichheit herstellt. Ob dem Staat etwas verloren ginge? Reine Spekulation, wie das System selbst.
Darüber hinaus ist aus ordnungspolitischer Sicht nachvollziehbar, solche halbseidenen Strukturen in der Grauzone der Legalität entweder strikt zu regulieren oder ihre Marktausbreitung deutlich einzuschränken, um systemische Risiken und Fehlanreize zu begrenzen.




