Selbst wenn das so funktionieren würde, wäre es mit Aufwand verbunden. Und daher könnte der legale Umweg über eine thailändische BTC Börse sinnvoll sein. Wenn es nicht um einen Immobilienkauf geht.
Deine Ausführungen zur Dokumentation, finde ich in der Sachlichkeit und in der Sache vorbildlich (obschon ich mich davor grusel und das bedeutet, dass ich in meinem alten Schrank nach alten Kontoauszügen stöbern müsste, was ich nicht mag...).
Unklar aber ist dabei nach wie vor:
* wie willst Du selbst bei perfekter Dokumentation Alt und Neuvermögen trennen? Geld vermischt sich.
Fiktiv mal: Ich habe bis 2024 200 000 Euro Vermögen in bar (würde ich nicht machen) aufgebaut. zwischen 2024 bis heute weitere 100 000. Nun überweise ich mir 20 000 nach Thailand. Aus welchem Teil?
Dein Lösungsansatz finde ich lustig, intelligent und kreativ. Ich habe jedoch massive Zweifel, dass es geht. Meine Prognose: "rechtswidrige Gesetzesumgehung".
Geschickte Umgehungstatbestände lösen das Problem nicht.
Aber der Lacher bei Toto, der meint ich müsse doch endlich den Nutzen dieses Bitcoin-Schneeballsystems für mich erkennen, ist unterhaltsam und belustigt mich.
Ich will einmal das gesamte System begreifen und dazu eine Gesamtlösung (nein, nicht die Schneebälle, sondern das System thailändischer Besteuerung von sogenannten Einkünften aus dem Ausland) Aber: meine sauer erworbenen Anwartschaften die mir ausgezahlt werden, möchte ich nicht in virtuellen Spass umwandeln. No way, never.
Dennoch: vom Beckenrand beobachte ich alles mit Erstaunen, wobei Bitcoingewinne in Deutschland vermutlich zwingend auch bald systemisch passend besteuert werden. Aber das... das diskutieren wir hier besser... nicht.
