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Bitcoin & Co verwenden um Geld von D nach TH zu bringen?

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Grenze ist individuell: Kostenloser Thailand Steuerrechner Jetzt Sofort Nutzen | Einfach Steuern Berechnen für Rentner, Auswanderer und Digitale Nomaden

Weitere Stichworte: Doppelbesteuerungsabgkommen und "Altvermögen" aus der Zeit vor 2024 kann steuerfrei eingeführt werden, erfordert aber eine saubere Dokumentation. Beide Varianten dürften in praxi Aufwand verursachen: Übersetzungen, Beglaubigungen etc.

Wie willst Du neues Vermögen dann nach 2024 definieren, wenn es aus in Deutschland versteuertem Einkommen stammt?

Wie willst Du die physische Trennung bei Überweisungen von einem Konto bei Vermögen vor 2024 und Einkünften nach 2024 nach Thailand bewerten, dokumentieren?

Unmöglich...
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
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CDU sind auch Sozialisten.

Es wäre hilfreich, wenn Du bei sachlichen Fragen nicht in komplett unseriöse Polemik abdriftest. Damit ist niemandem geholfen, der in Foren versucht praktische Lösungen heraus zu arbeiten, die ihm werthaltigen Nutzen bringen.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
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Für "sicher" wäre ein Steuerberater die richtige Wahl.

In den meisten Fällen gebe ich Dir hier uneingeschränkt recht wobei ich Fachanwälte für Steuerrecht für die noch bessere Wahl halte - geschenkt.

Hier allerdings kenne ich persönlich leider wirklich keinen einzigen, der mir verständliche Handlungsoptionen anböte.

Ich schäme mich nicht zu sagen: ich selber begreife nicht, wie Thailand sich das Umsetzen ihres Steuermodells hier so vorstellt und zugleich Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit gewährleisten möchte...

Ich rall es nicht, sehr sehr ehrlich... Steuerrecht rall ich eh nicht, okay...
 

Karljogi

Gibt sich Mühe
    Aktiv
23 Oktober 2017
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Wie willst Du neues Vermögen dann nach 2024 definieren, wenn es aus in Deutschland versteuertem Einkommen stammt?

Wie willst Du die physische Trennung bei Überweisungen von einem Konto bei Vermögen vor 2024 und Einkünften nach 2024 nach Thailand bewerten, dokumentieren?

Unmöglich...

Nach Erzählungen von Bekannten liegt das wohl stark im Ermessen des jeweiligen Finanzbeamten (bei dem ich in solchen Fällen nur mit einem thailändischen Steuerberater aufschlagen würde).

Folgende Unterlagen dürften dabei hilfreich sein
  • Kontoauszüge zum 31.12.2023 aus denen hervorgeht, dass Dein Vermögen bspw. 100 TE schon damals vorhanden war.
  • Mittelherkunftsnachweise (Einkommenssteuererklärung, Erbschaftssteuererklärung etc.)
  • Bestätigung Deines deutschen Steuerberaters, dass Du die 100 TE schon vorher hattest (Letter from a German Tax Advisor confirming that the funds/assets were already owned prior to 1 January 202)

Theoretisch könnte die Vorgabe schon umgesetzt werden: Du erhältst eine Erbschaft 2022, legst diese auf eine separates Konto und überweist diese 2027 - in praxi natürlich völlig daneben.

Ich glaube @MGiebel hat es in Deinem Thread auf den Punkt gebracht: Theorie und praktische Anwendung sind in Thailand auch in diesem Bereich nochmals sehr speziell. Meine deutsche Denkweise sorgt bei Expats die sich mit dieser Thematik schon länger beschäftigen immer für Heiterkeit.

Selbst wenn das so funktionieren würde, wäre es mit Aufwand verbunden. Und daher könnte der legale Umweg über eine thailändische BTC Börse sinnvoll sein. Wenn es nicht um einen Immobilienkauf geht.
 
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OnkelToto

Bokehschist
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daher könnte der legale Umweg über eine thailändische BTC Börse sinnvoll
Das drängt sich mir auch gerade auf. Zumal hier auch die Zeitpunkte auf der Blockchain nachvollziehbar wären zu dem das Kapital vorhanden war. Was zwar hier aktuell nicht wichtig ist aber wer weiß wofür es noch mal sinnvoll sein kann.
 
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OnkelToto

Bokehschist
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Im übrigen war ich dann gerad noch mal neugierig was das kleinen Helferlein dazu sagt:

"Wenn Sie sich länger als 180 Tage im Jahr in Thailand aufhalten (und somit thailändischer Steuerinländer sind), müssen Sie ausländisches Einkommen, das Sie nach Thailand einführen, in Thailand versteuern. Dies gilt neuerdings unabhängig davon, in welchem Jahr das Geld verdient wurde.

Handelt es sich um bloße Ersparnisse, die in Deutschland bereits voll versteuert wurden, greift in der Regel das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und Thailand, sodass Sie nicht doppelt zahlen. Dennoch kann ein Nachweis gegenüber den thailändischen Behörden nötig werden.

Thailand besteuert Gewinne aus Kryptowährungen. Wenn Sie die Bitcoin über eine thailändische Exchange (wie z. B. Bitkub) in Baht tauschen, kann auf Gewinne eine Kapitalertragssteuer anfallen (bzw. eine Quellensteuer von 15% einbehalten werden).

Falls Sie dauerhaft in Thailand leben (über 180 Tage), sollten Sie sich wegen der neuen thailändischen Steuergesetze ab 2024 ohnehin steuerlich beraten lassen, unabhängig davon, auf welchem Weg Sie das Geld ins Land bringen."

Ich verstehe das mal so dass Bitkub sich sogar darum kümmert bei Gewinnen abzuziehen wenn erforderlich, das wäre mir neu.
 
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Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Selbst wenn das so funktionieren würde, wäre es mit Aufwand verbunden. Und daher könnte der legale Umweg über eine thailändische BTC Börse sinnvoll sein. Wenn es nicht um einen Immobilienkauf geht.


Deine Ausführungen zur Dokumentation, finde ich in der Sachlichkeit und in der Sache vorbildlich (obschon ich mich davor grusel und das bedeutet, dass ich in meinem alten Schrank nach alten Kontoauszügen stöbern müsste, was ich nicht mag...).

Unklar aber ist dabei nach wie vor:

* wie willst Du selbst bei perfekter Dokumentation Alt und Neuvermögen trennen? Geld vermischt sich.

Fiktiv mal: Ich habe bis 2024 200 000 Euro Vermögen in bar (würde ich nicht machen) aufgebaut. zwischen 2024 bis heute weitere 100 000. Nun überweise ich mir 20 000 nach Thailand. Aus welchem Teil?

Dein Lösungsansatz finde ich lustig, intelligent und kreativ. Ich habe jedoch massive Zweifel, dass es geht. Meine Prognose: "rechtswidrige Gesetzesumgehung".

Geschickte Umgehungstatbestände lösen das Problem nicht.

Aber der Lacher bei Toto, der meint ich müsse doch endlich den Nutzen dieses Bitcoin-Schneeballsystems für mich erkennen, ist unterhaltsam und belustigt mich.

Ich will einmal das gesamte System begreifen und dazu eine Gesamtlösung (nein, nicht die Schneebälle, sondern das System thailändischer Besteuerung von sogenannten Einkünften aus dem Ausland) Aber: meine sauer erworbenen Anwartschaften die mir ausgezahlt werden, möchte ich nicht in virtuellen Spass umwandeln. No way, never.

Dennoch: vom Beckenrand beobachte ich alles mit Erstaunen, wobei Bitcoingewinne in Deutschland vermutlich zwingend auch bald systemisch passend besteuert werden. Aber das... das diskutieren wir hier besser... nicht.

:biggrin: :biggrin: :biggrin:
 
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Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Handelt es sich um bloße Ersparnisse, die in Deutschland bereits voll versteuert wurden, greift in der Regel das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und Thailand, sodass Sie nicht doppelt zahlen. Dennoch kann ein Nachweis gegenüber den thailändischen Behörden nötig werden.

Lieber Toto... genau das ist das Problem: alles, was Du versteuerst in Deutschland ist aus Deiner und meiner Sicht danach erspartes Vermögen und eben kein Einkommen mehr.

Aber: aus thailändischer Sicht eben nicht! Die meinen wohl, wie es auf Dein Konto gelangte, bestimmt ob es Vermögen oder Einkommen ist. Gesetzliche Renten und auch Kapitalerträge, sind danach IMMER Einkommen und beim Transfer nach Thailand noch einmal zu versteuern.

Und hier haben wir das Dilemma: was bitte ist dann überhaupt noch "Vermögen"? Nach dieser Logik nur das, das Du in Thailand versteuert hast.

Das aber, finde ich schwer nachvollziehbar.
 
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OnkelToto

Bokehschist
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was Du versteuerst in Deutschland ist aus Deiner und meiner Sicht danach erspartes Vermögen
So ist das wohl auch. Wie mir aus meist zuverlässiger Quelle zugetragen wurde liegt der Sinn der Regelung genau darin, Einkommen aus dem Ausland zu versteuern. Im Zeifel sogar die Rente, das ist für einige unangenehm. Aber auch Geld was aus Unternehmungen in der alten Heimat kommt, was auch nur fair ist. Wir sind ja nicht in Dubai.

Und dann ist da noch dieses lustige wertlose Internetgeld. Dazu sagt mein Helferlein:
"Thailand hat eine Steuerbefreiung für Kryptowährungsgewinne eingeführt, die vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2029 gilt.
Voraussetzungen für die Steuerbefreiung: Verkauf über lizenzierte Krypto-Börsen in Thailand.
Bei Wegzug aus Deutschland: Die Wegzugsbesteuerung auf Krypto wurde diskutiert, ist aber noch nicht final umgesetzt."

Aktuell scheint mir da ein Weg zu sein, auch wenn der für Dich nicht in Frage kommt, weil könnte ja plötzlich puff alles weg sein.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Was ist "Einkommen", was "Vermögen"... und nein, es ist eben an sich nicht nachvollziehbar, bereits in Deutschland versteuertes Einkommen das dann doch zu Vermögen wird erneut zu besteuern. Genau das halt nicht.

Der richtige Weg? Entweder diese nicht nachvollziehbare Steuer ist marginal. Dann betrachte ich sie pragmatisch als "who cares". Oder sie ist signifikant. Dann ist ein Aufenthalt über 180 Tage im Jahr in Thailand nicht möglich, ohne halt signifikant drauf zu zahlen.

Das wird dann zur persönlichen Wertungsfrage. Genau das muss ich noch heraus finden wobei ich extrem stark auf Variante 1 tippe ("von der Höhe her irrelevant und insoweit ... ziemlich frech, aber ... was solls...").
 
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