HARPUSEXO
Als ich eine halbe Stunde früher als ursprünglich vereinbart (daher auch die Eile) meine Zimmertür öffnete, stand sie lächelnd vor mir und es war binnen weniger Augenblicke klar, das Ganze würde gut funktionieren.
Ich muss nach Rückkehr mal meine alten Berichte durchforsten und nachsehen, ob ich die erste Begegnung mit ihr dokumentiert und bilanziert habe.
Es dürfte in jedem Fall kein Live Bericht gewesen sein, mal schauen.
Wie dem auch sei.
Nach meiner wagen Erinnerung hat sie sich kaum verändert.
Durch das gedimmte Licht allerdings auch nicht ganz eindeutig erkennbar, inwieweit die Alterung tatsächlich voran geschritten ist.
Sie ist einerseits Vollprofi und andererseits ganz weich, lieb und niedlich.
Weiß genau, was sie will und ebenso nicht will.
Sie möchte nicht, das ihr Sohn in Pattaya aufwächst, daher nach ihren Aussagen der Abschied.
Kann ich nachvollziehen und ich wüsste auch nicht, warum sie mir einen vom Pferd erzählen sollte.
Aber ganz genau weiß man es natürlich nie.
Sie spricht gutes Englisch und baut sich nebenbei ein Online Geschäft auf.
Ihren Wohnsitz hat sie gekauft.
Mit anderen Worten, Madame lebt ein völlig anderes Leben als beispielsweise ein 20 jähriges Küken, welches hier von Nacht zu Nacht lebt und keine Gedanken an das Übermorgen verschwendet.
Hier nun den Übergang in Richtung Horizontale zu finden, fällt mir persönlich sehr schwer, wenn mal mit einem Mädel etwas mehr als nur oberflächliches Zeug bespricht.
Zwangsweise wird in solchen seltenen Fällen nämlich auch direkt oder indirekt deutlich, wie sehr das Milieu Leben lästiges Mittel zum Zweck ist.
Das ist nicht neu, ich muss das dennoch ausblenden, sonst würde ich hier regelmäßig ohne Schuss abschließen und nach Hause fliegen.
Lästig hin oder her.
Die Abkehr von der Prostitution würde ein großes Loch in die Kasse reißen und so bleiben sie wohl oder übel im Geschäft.
Der Wechsel gelang dann aber irgendwie und wir landeten irgendwann in der Kiste.
Sie ist klein, hat gut gemachte, weiche Brüste und einen makellosen Körper.
Ich war bereits beim Anblasen kurz davor zu Kommen, überstand es aber irgendwie, um dann beim Knattern selbst eine gefühlte Ewigkeit den Höhepunkt nicht zu erreichen.
Allzu eng ist sie nicht, vielleicht in Kombination mit dem Gummi die Erklärung dafür, warum es sich so lange hinzog.
Hatte zuvor im 7-11 sicherheitshalber nochmal eine andere Packung Kondome gekauft, was sich als gute Idee erwies.
Nun denn, mit einigen Stunden Abstand relativiert sich alles ein bischen.
Als ich sie auscheckte, war ich schon sehr beflügelt und hätte mir gut vorstellen können, mit ihr auch abseits der Kiste mal Essen zu gehen oder anderes.
Möglicherweise eine ganze Nacht mit ihr verbringen.
Je länger ich darüber nachdenke, desto skeptischer und zurückhaltender werde ich diesbezüglich.
Die Vorstellung, hier ggfs. sogar eine gewisse Art von Nähe zuzulassen, behagt mir nicht.
Ich bin für sowas nicht gemacht.
Genug gefaselt.
Schauen wir einfach mal.
Den Absacker habe ich mir in der Walking Street gegönnt.
Hübsches Kleid.
Ich war nochmal in dem zuvor beschriebenen Live Music Laden.
Es wird gerade hell.
Zeit für das Bett.
Gute "Nacht".