Das Gebäude des
Mr Spa wirkte inmitten der eher abgewohnten Umgebung fast wie ein Raumschiff, das versehentlich in der falschen Straße gelandet war. Kaum stand ich vor der Tür, fing mich auch schon ein Security ab und lotste mich freundlich, aber bestimmt, Richtung Fahrstuhl.
In der ersten Etage öffnete sich die Tür zu einem großzügigen Foyer: Massagesessel, eine Bar, eine gemütliche Sitzecke – alles überraschend modern und hochwertig. Wer mag, kann sich auf Maps selbst ein Bild machen; der Laden gibt auf jeden Fall optisch was her.
Ein junger Vietnamese begrüßte mich professionell, servierte mir Tee und präsentierte auf einem iPad die verschiedenen Angebote. Ich entschied mich für die
Super VIP Massage – 100 Minuten für 2,8 Millionen Dong, ungefähr 90 Euro. Perfekt, um den Vormittag zu überbrücken, bis mein Hotelzimmer frei wurde.
Ich wurde in ein Zimmer gebracht und wartete dort auf meine Masseurin. Kurz darauf erschien
Nr. 06, eine junge Dame, die sichtlich wusste, was sie tat. Während sie die Dampfsauna vorbereitete, machte ich mich bereit. Der Ablauf in solchen Etablissements folgt meist einem ähnlichen Muster: Erst wärmt man sich 10–15 Minuten in der Kräuterdampfsauna auf, dann geht’s weiter zu einem aufwendigen Reinigungs- und Wellnessprogramm.
Nr.06:
Hier das Massagezimmer mit Dampfsauna, Dusche, großzügiger Badewanne und Liege.
Nach der Grundbedingung an allen Körperteilen, selbst dort wo keine sonne scheint, beginnt eine normale Massage. Meine Nr. 06 stellte sich dabei durchschnittlich an. Die Massage war ganz ok. Nach ca. 30 Minuten begann Sie dann auch das Nuru Gel mit einzusetzen. Ich persöhnlich finde das richtig geil wenn das mädel da auf einem rum rutscht und mit Ihrem Körper allerlei geile Dinge anstellt. Nachdem ich mich dann auch auf den rücken gedreht hatte, stand der Stachel auch in Alarmbereitschaft.
Sie begann dann auch zeitnah das Blasen und den HJ. Schon bald erblickten meine Nachkommen das Licht. Nr. 06 nahm diese fein im Mund auf und entsorgte sie in einem Tuch. Danach wurde ich nochmal sauber geduscht und verließ zufrieden den Massagesalon.
Auf dem Rückweg stolperte ich zufällig über einen Barbershop und beschloss spontan, mir noch die Haare schneiden zu lassen. Eine Stunde später und 100.000 Dong leichter (plus großzügiges Trinkgeld), war ich wieder im Hotel – pünktlich, um endlich mein Zimmer für die nächsten zwei Nächte zu beziehen.
Am Nachmittag ging’s weiter zu
GSports, einem lokalen Motorradzubehörladen. Dort deckte ich mich mit einem Helm sowie Regenjacke und -hose ein – Ausrüstung, die ich leider häufiger brauchen sollte, als mir lieb war.
Zum Abendessen kehrte ich in ein Steakhaus ein, gönnte mir eine ordentliche Portion und damit war mein erster Tag auch schon abgehakt.