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fimatex

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Wäre das nicht wirtschaftlich unklug wenn man doch als pro Bitcoin eingestellte Mensch davon ausgeht dass Bitcoin mittelfristig weitaus mehr wert ist als derzeit? :unsure:

Zudem auch sicher interessant zu wissen was eine solche Zahlung dann noch an Gebühren kostet.
Wie heißt es so schön: Das letzte Hemd hat keine Taschen.

oder: wer will schon der reichste Mensch auf dem Friedhof sein.
 

tom089

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Hättest du diesen Faden aufmerksam verfolgt, wüsstest du um meine nicht vorhandene "einseitige Michael Taylor Verehrung", siehe 2.076. Solltest du mich nicht meinen, bleibt die Frage, wen du hier im Forum damit ansprichst?

Dich habe ich nicht damit angesprochen, war mehr in Bezug zu @OnkelToto. Der meinte ja, ich höre Michael Taylor nicht zu. Was sogar stimmt. :bigsmile

Ja was man auf der Uni so lernt. Was bei der AG klappt ist aber nicht anwendbar. Denk nach, was ist der Wert von Bitcoin?

Die Summe der Gelder, die in den Bitcoin reingeflossen sind abzüglich der Transaktionskosten geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen bzw. erzeugten Bitcoins. Was erst mal heißt, dass der Wert des Bitcoin weiter nach oben geht, solange keiner verkauft. Es verkaufen aber immer wieder welche, wie man an den roten Phasen sieht.

Der Bitcoin profitierte halt von einigen Sondereffekten. Von der Exotizität des Neuen zu Beginn, also durch den Aufbau und die Struktur des Assets, durch virale Effekte auf Social Media, durch den tatsächlich erzielbaren Vermögensvorteil aber auch durch einige große Investoren, die hier aufgesprungen sind. Die viralen Effekte haben sich aber längst leer gelaufen, die Vermögensvorteile werden kleiner, weil es nicht immer mehr nur nach oben geht sondern lange seitwärts Phasen hat, ein steigendes Verlustrisiko, psychologisch hoher "Einstiegspreis" (bei Aktien hätte man längst einen Split gemacht).

Und der Umgang mit den technischen Aspekten als physische Wallet macht es schwierig, den BTC tatsächlich als Zahlungsmittel zu verwenden und natürlich auch die Volatilität. Man könnte auch sagen, das Konzept des Bitcoin steht sich hier selbst im Weg.
 
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tom089

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7 Februar 2010
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Das ist der Preis und nicht der Wert. Der Wert ist das Netzwerk mit den Knoten, Minern und Benutzern. Ohne die wär das einfach nur eine Software.

Generell ist der Wert etwas, was ein Dritter objektiv bereit wäre, zu zahlen. Das ist ein bischen schön gerechnet. Das gilt auch bei Aktien, der Wert des Unternehmens oder besser gesagt einer Aktie ist der Preis, den jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Das hängt natürlich auch mit Erwartungen für die Zukunft zusammen, Ertragsaussichten, Wertentwicklung.

Aber bleiben wir mal dabei, warum sich der Wert von BTC im November um 30% erhöht hat. Kamen in der kurzen Zeit plötzlich 30% mehr Knoten, Miner und Benutzer dazu ? Und warum haben wir aktuell 20% weniger Kurs ? Benutzer könnten theoretisch weg sein aber Knoten und Miner ? Wo sind die hin ? Also der Vergleich hinkt schon ein bischen.

Nein. Installiere dir Mal die App Wallet of Satoshi. Das kann jeder. Die App der Bangkok Bank ist komplizierter.

Da kann man in erster Linie BTC kaufen und verkaufen allerdings mit einem ziemlich unseriösen Spread. Angezeigt wird z.B. 200 € = 0,00239 BTC, wenn ich die 0,00239 BTC verkaufen will, bekomme ich dann dafür 165,68 €. Das ist ein Spread von rund 17%. Wenn ich das mit dem aktuellen Kurs vergleiche von 0,0000133 dann sollte ich 0,00266 BTC bekommen. Das sind rund 10% weniger als der tatsächliche Kurs. Bei 1000 € wird der Spread mit 13,6% etwas kleiner aber auch nicht bedeutend. Dabei aktualisieren die ihre Kurse im 30s Takt oder so. Also für die Einfachheit bezahle ich hier einen hohen Preis.
 
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Baerziege

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Also für die Einfachheit bezahle ich hier einen hohen Preis.
Ich kann mir durchaus reale Lebenssituationen vorstellen, wo man den hohen Spread akzeptiert, um sein Vermögen zu retten, oder von einem zum anderen Kontinent zu transferieren. Das sind derzeit aber eher Ausnahmesituationen (es könnte aber sein, dass das in einigen Jahren für viele EU-Bürger, zur letzten Rettung wird ;) :cool: :obelix) und somit wird das derzeit nicht zu einem Anstieg des BTCs führen.

Ich habe Freitag mal wieder ein paar Long-KOs auf Pan American Silver versilbert. In rund 3 Monaten 123% Gewinn gemacht, warum soll man sich da mit dem Bitcoin beschäftigen? Der konventionelle Investmentmarkt bietet so viele Möglichkeiten, teilweise mit sehr viel höheren Gewinnaussichten, oder regelmäßigen Dividendenzahlungen, ich brauche keinen Bitcoin um meine finanziellen Ziele zu erreichen.
 
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OnkelToto

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warum sich der Wert von BTC im November um 30% erhöht hat.
Nicht der Wert. Der Preis. Bitcoin ist sehr volatil was den Preis angeht. Der Wert steigt stetig und der Preis ist nur so niedrig weil Bitcoin unterbewertet ist. Hat halt noch nicht jeder verstanden.
 
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damrong

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In rund 3 Monaten 123% Gewinn gemacht, warum soll man sich da mit dem Bitcoin beschäftigen?
Weil es Leute gibt, wie ich z.B., die Gewinne von 123% ziemlich lächerlich finden.
ich brauche keinen Bitcoin um meine finanziellen Ziele zu erreichen.
Ich schon! Meine Bitcoins haben zur Zeit den ca. 150 fachen Wert vom Kaufwert. Und selbst das ist mir zu wenig um zu verkaufen. Bei einem 500 fachen Kurswert könnte man eventuell darüber nachdenken eventuell 1-2 Bitcoins zu verkaufen.
 

Baerziege

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Meine Bitcoins haben zur Zeit den ca. 150 fachen Wert vom Kaufwert. Und selbst das ist mir zu wenig um zu verkaufen. Bei einem 500 fachen Kurswert ...
Das bedeutet vom heutigen Wert eine Verdreifachung... wann rechnest Du damit? 6 Monate, 1 Jahr, 3 Jahre? Und warum sollte das passieren?
 
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Baerziege

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Ich denke in den nächsten 3-5 Jahren könnte es soweit sein.
Ok. Also schon ein mittellanger Zeithorizont. - Da sollte es viele Alternativen mit geringerem Risko geben.

Ich denke in 3-5 Jahren hat sich auch eine Barrick Gold verdreifacht... aber da wird jedes Quartal Dividende gezahlt und zudem ist das Risiko eines Totalverlustes sehr viel geringer, als bei BTC.
 
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tom089

EscortLover
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Mimimi lass den Preis doch mal weg es geht darum dass man das super einfach benutzen kann und damit Bitcoin sofort überall als Zahlungsmittel einsetzbar wäre.

Ja zu einem hohen Preis. Die BTC Transaktionsgebühr habe ich ja auch noch. Fällt bei nur einem Cappuccino auch schon ins Gewicht bei sofortiger Ausführung. Die Argumentation erinnert mich an die Einführung der Geldkarte. Einen Scheiß hat es die Leute interessiert und zwar zu recht. Ich glaube, du schätzt aus deinem Enthusiasmus das reale Leben der Menschen völlig falsch ein. Manche sind froh, wenn sie 18% Jahresrendite einfahren, die anderen verschenken erstmal einfach so 18% im Einkauf.

Nicht der Wert. Der Preis. Bitcoin ist sehr volatil was den Preis angeht. Der Wert steigt stetig und der Preis ist nur so niedrig weil Bitcoin unterbewertet ist. Hat halt noch nicht jeder verstanden.

Man kann sich auch um Semantik streiten. Wenn dir die Leute deinen Wert nicht zahlen wollen (als Preis) dann ist der Wert offenbar nur in deiner Fantasie existent. Oder du willst gar nicht verkaufen. Um nochmal auf die inneren Werte zurückzukommen von deinem Vorposting, das technische Netzwerk ist es sicherlich nicht, da es über Internet läuft, für die Infrastruktur bezahlt jeder. Und das Mining ist es auch nicht, weil das über Transaktionsgebühren finanziert wird. Klassisches Outsourcing. Dann kann es kein Asset sein. Also da bleibt nicht mehr viel an inneren Werten. Außer dem Glauben. Aber man kann sich diese Fakten natürlich immer wieder schön drehen und sagen, der hat's nicht verstanden.

Weil es Leute gibt, wie ich z.B., die Gewinne von 123% ziemlich lächerlich finden.

Ich schon! Meine Bitcoins haben zur Zeit den ca. 150 fachen Wert vom Kaufwert. Und selbst das ist mir zu wenig um zu verkaufen. Bei einem 500 fachen Kurswert könnte man eventuell darüber nachdenken eventuell 1-2 Bitcoins zu verkaufen.

Du hast jetzt von Mathematik nicht so wirklich viel Ahnung und von Zinseszins oder exponentielle Entwicklung im Allgemeinen ? Als erstes muss man mal den Zeithorizont berücksichtigen. 123% in 3 Monaten. Das kannst du theoretisch also 4 mal im Jahr machen und entspricht dann einer Jahresrendite von fast 2500% oder Kapital verfünfundzwanzigfacht. 24,73 um genau zu sein.

Wenn du den 150-fachen Kaufwert mit aktuell rund 75.000 € hast, müsstest du den Bitcoin für 500 € gekauft haben, also so in 2016. Deine Jahresrendite ist also damit im Durchschnitt bei 74,5% über die vergangenen 9 Jahre. Unter dem Gesichtspunkt sind 123% in 3 Monaten nicht wirklich lächerlich.

Überhaupt lassen viele bei der Bewertung ihrer Wertentwicklung den Zeithorizont völlig außer Acht. Das fängt halt mit der Bewertung von Analysten bei Aktienkursen an. Äußerst selten wird für die Prognose ein konkreter Zeithorizont genannt. Der ist aber wichtig für eine Rendite. Eine Rendite ist per Definition ein Gewinn (oder ggf. Verlust) in einem bestimmten Zeitraum.
 
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