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News NEWS from the PHILIPPINES

thaiguy

Kennt eine Menge Lady Boys
   Autor
25 Dezember 2013
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Bekam gerade eine email aus Cebu von meiner Medizinerin (Spezialistin), die dort auf Besuch haengengeblieben war. Situation wie folgt: Keine PPE und keine Gesichtsmasken mehr, auch nicht fuer die unbedingt wichtigen Leute. Die Heimprodukte zaehlen nicht. Dies sind Leute, die auf einer hoeheren Ebene arbeiten und alle hochqualifiziert sind. Also Analysten, Laborleute etc. Nun kann also die Regierung noch nicht einmal die Leute schuetzen, die versuchen zu koordinieren. Man fragt sich, wer das Material erhalten hat.
Das bestaetigt noch einmal den CNN Bericht.

Die Phils verheitzen z.Z. ihr Gesundheitspersonal und auch die LEute, die sie nicht innerhalb von 8-10 Jahren ersetzen koennen.

Im Sueden sind die Leute noch ein wenig naiv. Viele glauben, dass der Virus durch die Sperren abgehalten wurde. Nun das Ende der Maehr.

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Carabao

Gibt sich Mühe
    Aktiv
3 September 2019
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@thaiguy

Ich habe eine Bekannte in Quezon City. Dort bekommt es die Bürgermeisterin nicht mal hin, jetzt schon die Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Eine altbekannte Mischung aus Unfähigkeit und Kleptokratie:mad:. Die Leute ohne Ersparnisse dort haben langsam nichts mehr zu essen. Meine Bekannte hat gestern ihr letztes Geld für grocery ausgegeben und dann? Dort brodelt es langsam gewaltig.
Keine Schutzausrüstung für frontliners, keine Lebensmittel für Teile der Bevölkerung, keine Einkommensquelle mehr - und das Schlimmste kommt noch.

Was passiert mit BPI, BDO, Metrobank & Co. wenn man bald Milliarden (oder Billionen) Peso fauler Kredite abschreiben muss?
Was passiert mit Cebu Pacific, PAL und all den nationalen Reedereien - die wohl bald keine Reserven mehr haben und dann faktisch pleite sein?
Was passiert mit Millionen Filipinos - vor allem in den Städten - die jetzt schon (oder bald) ohne jegliches Einkommen dastehen?

Es sind genau die gleichen Probleme wie im Rest der Welt aber auf den Philippinen hat man schlicht keinen Plan - oder den altbekannten - Police und army(n).
 

Nachtwanderer

Phils-Experte
   Autor
31 Juli 2013
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Meine ist gerade im Save more umd ie Vorräte noch mal auf zu stocken.
Erst lange davor warten und drinnen dann sehr viel leer/out of stock
Aber nicht nur die normalen "notfall/Filipino" sachen - Von Toastbrot über Schweinefleisch, Schneebesen, Säfte, Käse, Maiskörner, grounded meat usw. alles aus.....
Und das ganze geht ja noch mind. 3 wochen weiter, prost mahlzeit sag ich da....

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Feticheur

So jung kommen wir nicht mehr zusammen
   Autor
8 Januar 2012
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Die leeren Regale so zu fotografieren ist reine Panikmache. Erst eine Reihe dann Nahaufnahme und dann 2 Fotos von den selben grünen Kästchen, was soll das?
Ist es so schwer in jede Reihe mal reinzufotografieren und eine Totale vom Eingang, dann wüsste man was los ist.
Diese Art der Facebook Panikmache ist sehr gefährlich und sollte von den Behörden verfolgt werden. Sogar in zivilisierten Ländern kaufen Hohlbirnen deswegen Klopapier, was das in den Phils etc. für Folgen haben kann ist unkalkulierbar.
 
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Nachtwanderer

Phils-Experte
   Autor
31 Juli 2013
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@Feticheur sry aber ich glaube du bist wo falsch abgebogen.
Diese Bilder sind von vor ein paar Stunden aus dem Save more hier um die Ecke.
Klar kann man sagen, dass sind nur die paar Regale die leer sind und der Rest vom Laden ist gut gefüllt.

glaub was du willst - Fakt ist, von der Einkaufsliste mit der ich meine Losgeschickt habe, war rund die Hälfte nicht erhältich, unter anderen Rind/Schweinefleisch, toastbrot. Fruchstsäfte gab es nur noch 3 Packungen, Kochsahne nur noch eine einzige Packung, Käse gar nix usw.

Ich habe keine Panik, hab genügend Vorräte bis in den Sommer, ich berichte nur, was hier (!! keine ahnung wie es andernorts ist) Aussieht, und da ist es einfach Tatsache dass sehr viele Waren nicht mehr verfügbar sind und die Regale leer, kannst ja selber kommen und schauen
 

thaiguy

Kennt eine Menge Lady Boys
   Autor
25 Dezember 2013
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@thaiguy

Ich habe eine Bekannte in Quezon City. Dort bekommt es die Bürgermeisterin nicht mal hin, jetzt schon die Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Eine altbekannte Mischung aus Unfähigkeit und Kleptokratie:mad:. Die Leute ohne Ersparnisse dort haben langsam nichts mehr zu essen. Meine Bekannte hat gestern ihr letztes Geld für grocery ausgegeben und dann? Dort brodelt es langsam gewaltig.
Keine Schutzausrüstung für frontliners, keine Lebensmittel für Teile der Bevölkerung, keine Einkommensquelle mehr - und das Schlimmste kommt noch.

Was passiert mit BPI, BDO, Metrobank & Co. wenn man bald Milliarden (oder Billionen) Peso fauler Kredite abschreiben muss?
Was passiert mit Cebu Pacific, PAL und all den nationalen Reedereien - die wohl bald keine Reserven mehr haben und dann faktisch pleite sein?
Was passiert mit Millionen Filipinos - vor allem in den Städten - die jetzt schon (oder bald) ohne jegliches Einkommen dastehen?

Es sind genau die gleichen Probleme wie im Rest der Welt aber auf den Philippinen hat man schlicht keinen Plan - oder den altbekannten - Police und army(n).

Bei den Banken sieht es vermutlich ein wenig gemischt aus. Metrobank gilt als verhaeltnismaessig solide, BdO ist anscheinend ganz eng mit SM verschwaegert.

Bzgl. Cebu Pacific bekam ich heute die email, dass man nun auch die Fluege zwischen dem 1.7. und 30.9. absagen kann und zwar zu den bereits hier diskutierten Konditionen. Sieht also echt be...en aus. Es wird wg den Lebensmittelversorgung ein extremes Land/Stadt-Gefaelle geben. Bislang sind die Nachrichten aus meinem Barangay derart, dass man sich wundert warum ich besorgt bin. Go figure....
 

Nachtwanderer

Phils-Experte
   Autor
31 Juli 2013
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Hab meine vorhin noch zum Purgold und zum Markt geschickt.
Da sieht es wohl noch trostloser aus als im Save more, das einzige was sie da noch mehr hatten war Hackfleisch, zwar nur rind, aber immerhin....

Außerdem war vorhin einer vom Condo da, irgendwie bekommt wohl jede Wohnung in der noch jemand drinnen ist 1000 Pesos, hab aber nicht ganz geblickt warum/wiso, ob vom condo oder der regierung oder was....
Meine meinte, in ihrem Bordin house bekommen das nur diejenigen mit kindern oder so

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Quati

Aktiver Member
   Autor
20 November 2014
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SG - Rheintal
Bei meiner Frau auf dem Land (Bayawan City, Negros Oriental) ist (noch) Alles erhältlich, auch in grossen Mengen. Jeder Haushalt hat ebenfalls ein Lebensmittelpaket vom Barangay erhalten. Auch meine Frau, obwohl ein Foreigner in der Familie ist. Sie hat dieses Paket aber sofort an eine bedürftige Familie weiter gegeben.
Die staatliche Unterstützung von 5'000 Pesos (Aussage meiner Frau), haben sie (meine Frau und ihre Eltern) allerdings nicht erhalten, da meine Frau ihren Lohn als Lehrerin nach wie vor bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nachtwanderer

Phils-Experte
   Autor
31 Juli 2013
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3.865
Wie schaut es in Manila aus? Muss ich mir Sorgen um mein Mädchen machen?
Kommt natürlich darauf an, wie/wo sie in Manila sitzt, falls im Slum wäre es wohl nicht so toll.
Denke aber, dass sie eher bei der Famiie oder Freunden sein wird, und da würde ich sagen, muss man sich momentan noch keine großen sorgen machen, wie es in paar Wochen ist, wird sich zeigen....
 
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tomnjerry

Hat nix anderes zu tun
   Autor
2 August 2016
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Ich denk im Moment auch öfter an all die Obdachlosen und Squatter hier in Manila, das müssen sehr viele sein, schätze ma lmind 1 Million.

Wenn schon die einfachen Arbeiter Probleme haben Geld/Essen zu bekommen, wie mag es erst für diese Familien aussehen.

Madam wollte ja am Dienstag zu Puregold, die lassen nur jemand rein, wenn jemand raus kommt, max 10 Leute gleichzeitig im Laden.

Die Schlange draussen war über 200m lang (ok mit Abstand halten), naach 1h warten ist sie dann zu einem kleineren Einzelhandel gefahren,
wo sie natürlich das Meiste auf der Liste nicht bekommen hat. Mercury Pharmacy war zu!
Tratzdem war sie fast 4h unterwegs.
 

Nachtwanderer

Phils-Experte
   Autor
31 Juli 2013
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Ich denk im Moment auch öfter an all die Obdachlosen und Squatter hier in Manila, das müssen sehr viele sein, schätze ma lmind 1 Million.

Wenn schon die einfachen Arbeiter Probleme haben Geld/Essen zu bekommen, wie mag es erst für diese Familien aussehen.

Madam wollte ja am Dienstag zu Puregold, die lassen nur jemand rein, wenn jemand raus kommt, max 10 Leute gleichzeitig im Laden.

Die Schlange draussen war über 200m lang (ok mit Abstand halten), naach 1h warten ist sie dann zu einem kleineren Einzelhandel gefahren,
wo sie natürlich das Meiste auf der Liste nicht bekommen hat. Mercury Pharmacy war zu!
Tratzdem war sie fast 4h unterwegs.
Da hat deine Frau also dieselben Erfahrungen gemacht wie meine.
Pass nur auf mit solchen Aussagen wie "das Meiste nicht bekomm" usw. @Feticheur wird bei solchen "falschmeldungen" schnell mal böse und dann hast du die behörden am Hals......
 
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gogolores

Member Inaktiv
Inaktiver Member
8 Februar 2009
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Wien
Denke aber, dass sie eher bei der Famiie oder Freunden sein wird,
Nein, sie ist alleine in Manila. Wohnt irgendwo zwischen Parañaque und Pasay. Sie teilt mit mehreren anderen Mädchen eine Unterkunft. Hat einen Job bei einem (chinesischen) Immobilienunternehmen. Aber da ist sie jetzt bis mindestens 30. April frei gestellt. :frown:

Ich denk im Moment auch öfter an all die Obdachlosen und Squatter hier in Manila
Ich habe in meiner Zeit in Thailand so etwas nie gemacht, aber ich schicke ihr jetzt etwas Geld, damit sie nicht den Bach hinunter geht.


 

Carabao

Gibt sich Mühe
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3 September 2019
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Na dann nimmt man ja richtig Geld in die Hand :LOL:.

https://cnnphilippines.com/news/2020/4/9/duterte-government-properties-for-sale-.html

Mit 600 Mrd. Peso (lächerliche 5 Mrd. Dollar) will man investieren um alles um Corona bezahlen - das sind im internationalen Vergleich peanuts und gehen an den Bedürfnissen völlig vorbei. Thailand hat bis jetzt schon 517 Mrd. Baht (ca. 15 Mrd. Dollar) an Barzahlungen und Subventionen gezahlt - also schon bis jetzt fast 3 mal so viel. Klar sind beide Länder nicht direkt vergleichbar aber es ist deutlich zu sehen das man auf den Philippinen finanziell viel zu wenig macht (oder machen will).
Was von den 600 Mrd. Peso letztendlich bei denen ankommt, die es dringendsten brauchen, ist auch so eine Frage - wie viel Prozent werden noch von korrupten Kleptokraten in der gesamten Hierarchie abgegriffen?
 
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gogolores

Member Inaktiv
Inaktiver Member
8 Februar 2009
2.144
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Wien
Mit 600 Mrd. Peso (lächerliche 5 Mrd. Dollar) will man investieren um alles um Corona bezahlen
Natürlich ist das wenig. Aber du solltest schon berücksichtigen, dass die Philippinen deutlich ärmer sind als Thailand. Das BNP pro Kopf liegt gerade einmal bei 3660 Dollar, bei Thailand sind es immerhin 5960 Dollar. Österreich zum Vergleich: 45.440 Dollar, alle Zahlen von 2017.
 

Carabao

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3 September 2019
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Da setzt man doch das richtige Zeichen in der größten Wirtschaftskrise nach dem WWII:mad:
Strom in Manila wird teurer

Enhanced community quarantine in Luzon

Zwar sind viele Großverbraucher weggefallen aber die Kosten für fossile Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas) sind auch im Keller. Schon ein wenig pervers in einer Zeit, wo viele Leute praktisch kein Geld mehr haben und ihren Job verloren haben (oder verlieren werden) ein Grundprodukt wie Strom zu verteuern.
Was ist dabei aus dem Malacañang zu hören - NICHTS:mad:. Die Seilschaften wollen auch weiterhin Geld verdienen und noch Profit aus der Krise schlagen.
 

thaiguy

Kennt eine Menge Lady Boys
   Autor
25 Dezember 2013
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Keine 'richtige' Quelle - letzte Nachricht aus Suedmindanao von heute morgen (Medizinerin):
Es gibt keinen Alkohol und 'richtige' Gesichtsmasken zu kaufen. Das Stoffzeug ist mehr Dekoration und bei der Hitze eh problematisch. Allgemeine Versorgungslage sonst nicht schlecht, aber (!) Arbeitslosigkeit grassiert und die wenigen vorhandenen Reserven sind langsam weg.
Lockdown/curfew bis Ende des Monats. Die Stadt ist in Waben eingeteilt, einige der Waben, dann noch einmal aufgeteilt.

Meine Freundin hat sich nun aus der 'frontline' zurueckgezogen, da die Gefaehrdung nicht mehr vertretbar war. Freiwillige sind nicht 'auf der Liste' und damit sieht's mit Masken usw. duester aus. Da man selbst mit eigenen Mitteln nichts bekommen kann, war dann das Ende der Fahnenstange erreicht.

Kurz zum Strom: Im Sueden Mindanaos ist die Stromversorgung genossenschaftlich organisiert. Hoert sich erst einmal gut an, aber auch nicht mehr. Also jeder Stromkunde hat Stimmrecht. NUR: Wer bekommt schon seinen Namen auf die Stromrechnung? Ueberhaupt nicht so einfach. Ich habe jahrelang geloehnt und eine Namensaenderung war praktisch unmoeglich, theoretisch natuerlich ueberhaupt kein Problem. Dann haben die grossen Firmen genuegend Mitarbeiter, die zu den Wahlen frei bekommen. Nicht umsonst wird SOCOTECO von einem Vorstand kontrolliert in dem sich beinahe ausschliesslich die wichtigsten chinesischen Unternehmerfamilien, z.B. Safi, wiederfinden. Die Leute koennen flugs 4-5000 Stimmen mobilisieren. Hierdurch wird nicht nur der Strompreis beeinflusst, sondern auch die Anschluesse. Ein Mieter in einem Gebaeude des Saficlans bekommt seinen Anschluss innerhalb von 24 Stunden oder 2 Arbeitstagen, ohne 'Trinkgeld'. Ansonsten mindestens 3 Wochen und nach Zahlung einer ausreichenden Motivationspauschale. Die Situation wird dann manchmal bizarr, wenn Grossunternehmen auf die Barrikaden gehen, weil man einen privaten Stromanbieter zulassen moechte. D.h. die Privatwirtschaft bekaempft private Unternehmen.
Ein weitere wichtiger Aspekt sind die genossenschaftlichen Entscheidungen ueber Investitionen. Ein endloser Quell der Bereicherung. Der Preis kann also nur nach oben gehen.