Das Problem ist nicht der Gesetzestext, sondern die Umsetzung,
oder anders gesagt,
überall in Thailand kann es Dir passieren, dass der Immigration Beamte das Gesetz anders anwendet.
Ein damals bremer Auswanderer, der jahrzehntelang dort am Airport gearbeitet hatte,
wurde bei der Immigration gesagt,
seine Unterlagen bezüglich der Einnahmen ( 65k) können nicht akzeptiert werden.
Was war seine Situation ?
Er hatte in Bremen Mieteinnahmen, die der Mieter auf das deutsche Konto des Vermieters überwies, wo die Mieteinnahmen beim Finanzamt versteuert wurden. Der Teil der abzüglich des Steueranteils wurden dann monatlich auf das th. Konto überwiesen.
Nun sagte die Immigration, dass Eingänge auf deutschen Konten von der Immigration nicht überprüft werden können, und deshalb als Nachweis untauglich sind.
Die monatliche Überweisung von seinem deutschen Konto auf sein Thai Konto sind ebenfalls untauglich.
Um von der Immigration akzeptiert werden zu können, müsste der deutsche Mieter die Miete direkt auf das Thai Konto überweisen,
nur dann hätte man die Unterlage, dass monatlich 65k von einem fremden Konto auf dem Thaikonto, was überprüft werden kann, eingehen. ( ggf muss die Thaibank sogar eine Erklärung über die monatlichen Eingänge ausstellen.)
Das diese Anforderung nicht erfüllt werden kann, da nach deutschen Steuerrecht die Miete auf einem deutschen Konto eingehen müsste, ist für die Immigration irrelevant.
Wenn jemand in Deutschland, ein Visum beantragt, und dort die deutschen Bankbelege von den Mieterzahlungen einreicht, werden sie sehr wohl anerkannt, weil die Botschaft in Berlin in dem Fall seine Stellungnahme abgibt, und für die sind die deutschen Bankbelege die Entscheidungsgrundlage.
Das neben der Sachlage, der gesamte Immigrationkontakt sich für manche als sehr toxsisch erweisen kann,
weil die Kommunikation mit Mimik manche den Eindruck erwecken lässt, "... der will die Zustimmung nicht ohne Zahlung unter dem Tisch machen, deshalb braucht man eine Visaagentur, weil man selber mit Schmiergeldzahlungen nichts zu tun haben will ..."
ist verständlich, aber nicht zielführend (
Immigrationärger ist krebsfördernd ? ) Spass beiseite, Fakt ist, die seriösen Visaagenturen kennen das Problem, und winken bei deutschen Bankbelegen gleich ab.
Andererseits lässt es sich nicht ausschliessen, dass es irgendwo in Thailand eine Immigration gibt, wo es klappt.
Hat jemand eine klare Rente, und der Rententräger überweisst direkt aufs th. Konto, ist es eine klare Situation.
Hat man in Deutschland zB. einen Bekannten, der von seinem Konto monatlich die eingesammelten Bareinzahlungen aus den Garagen-untervermietungs-geschäften auf das th. Bankkonto überweisst,
dann hat man auch den Nachweis, das von einem Fremdkonto die monatlichen Zahlungen auf das eigene Thaikonto eingehen,
ABER,
es gibt auch in diesem Fall keine Garantie, dass der Beamte nicht nach ergänzenden Unterlagen fragt.
Wie bei dt. Behörden auch, wenn eine Behörde einen Verwaltungsakt nicht machen will, macht es eine Dokumenten-Anforderung, ... so geht das Spiel.
ALSO,
die 800k sind die sicherste Lösung, um nicht in die Dokumenten-Anforderungs-Gefahr zu kommen,65k von Rententräger direkt aufs Thaikonto, mit Bankbestätigung, sollte im allgemeinen Zustimmungsfähig sein.