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Thailand Unterwegs im hohen Norden: Chiang Rai und Umgebung

hotmanni

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24 Oktober 2008
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Eine kurze Frage zu Guanyin. Ich hatte ja in meinem Thread "China Girl" auch schon etwas ĂŒber die Genese von Guanyin und zur Insel Putuoshan geschrieben. Guanyin ist ja eine Figur des Mahayana -Buddhismus. Wird sie denn von den Thais, die Theravada-Buddhisten sind, auch verehrt?

Guanyin-Statuen gibt es ja ĂŒberall in Thailand. Wobei diese hier die grĂ¶ĂŸte ist.

Und ja, sie wird nicht nur von chinesischen Touristen, sondern von praktisch allen Thai hoch verehrt.
 

hotmanni

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Auf dem RĂŒckweg dann ein kurzer Einkehrschwung bei Saifon's German Bakery Shop

TÀglich frisch gebacken von einem ausgewanderten deutschen BÀcker gibt es dort bestes Brot und Brötchen weit und breit.

Außerdem ist in der Gaststube auch ein Expat-Treffpunkt fĂŒr im Norden lebende Deutsche.


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hotmanni

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Immer einen Besuch wert ist natĂŒrlich auch der round about eine Autostunde von Chiang Rai entfernte Mae Fah Luang Garden und die Bergwelt rund um den Doi Tung.

Der Mae Fah Luang Garden ist ĂŒber 13 Hektar groß. Er wurde von der Mutter des damaligen Königs Bhumibol (Rama IX) initiiert. Sie wollte ThailĂ€ndern, die noch nicht im Ausland waren, die Möglichkeit geben, einen Blumen-Garten in gemĂ€ĂŸigtem Klima zu genießen.

Die Zierblumen im Mae Fah Luang Garden werden von den Dorf-Bewohnern aus der Umgebung angebaut und gepflegt. Sie profitieren damit in besonderem Maße von den Einnahmen aus dem Tourismus und den durch den Garten und den im Rahmen der Mae Fah Luang Stiftung (die von der Königin-Mutter gegrĂŒndet worden ist) verbundenen Projekten geschaffenen ArbeitsplĂ€tze.

1987 im Alter von 87 Jahren ließ sie auf dem Doi Tung außerdem eine königlich Villa mit schweizerischen und traditionellen Lanna-Elementen errichten, die ihr als Wohnsitz diente.

Sie besuchte in den 70er und 80er Jahren hĂ€ufig die abgelegenen Gebiete in Nord-Thailand. Als ehemalige Krankenschwester interessierte sich die König-Mutter in besonderem Maße fĂŒr die Gesundheit und das Wohlergehen der ethnischen Gemeinschaften.

Bewegt von den Nöten und Problemen der Bergvölker reiste sie oft mit einem Ärzteteam an, um den Kranken zu helfen. Und brachte auch Kleidung, Lebensmittel und lebensnotwendige Dinge fĂŒr die Einheimischen mit.

Außerdem initiierte sie zahlreiche Projekte um den Lebensunterhalt und die LebensqualitĂ€t der Bevölkerung in den abgelegenen Gebieten Nordthailands zu verbessern und ihnen ein Leben ohne den frĂŒheren Opium-Anbau im Einklang mit der Natur zu ermöglichen.

Da es damals kaum befestigte Straßen gab, war ein Hubschrauber die einzig praktikable Möglichkeit, die dortigen Bergvölker zu besuchen.

Die dortigen ethnischen Minderheiten nannten die König-Mutter deshalb liebevoll Mae Fah Luang ("Königliche Mutter vom Himmel").

Wenn man heute dort hin kommt kann man sich kaum vorstellen, dass die Gegend rund um den Doi Tung frĂŒher ein integraler Bestandteil des "Goldenen Dreiecks" und des damaligen Opium- und Heroin-Handels gewesen ist.

Dort wo heute das Zentrum des Mae Fah Luang Garden ist, war frĂŒher ein Akha-Dorf und ein strategisch wichtiger Ort fĂŒr DrogenhĂ€ndler und die dortigen "Drogen-Barone".

Dies zu bekĂ€mpfen, war ein großes Anliegen der Königin-Mutter. Sie veranlasste deshalb, dass die Akha-Dorf-Bewohner den Opium-Anbau aufgaben und in ein nahegelegenes anderes Gebiet umzogen.

Außerdem stattete sie das Dorf dort dann mit vielen Annehmlichkeiten aus, die vorher nicht vorhanden waren (fließendes Wasser, Strom, eine befestigte Zufahrtsstraße und Land fĂŒr Erweiterungen).
 

hotmanni

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Einer der Hauptbesuchspunkte im Zentrum des Mae Fah Luang Garden (dort wo frĂŒher das Akha-Dorf war) ist eine Skulptur, die Kinder zeigt, die sich gegenseitig umarmen.

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Sie stammt von Mee Siam Yip In Soi, einer der bedeutendsten KĂŒnstlerinnen und Bildhauerinnen Thailands.

Die König-Mutter gab der Skulptur den Namen "KontinuitÀt".

Sie wollte damit symbolisieren, dass jede Aufgabe durch kontinuierliche Anstrengungen und Zusammenhalt bewĂ€ltigt und an zukĂŒnftige Generationen weitergegeben werden kann...

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hotmanni

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Kleine Rast am Wegesrand an der 1149:

Hier bei einem kleinen Camping-Platz, wo man in Zelten und auch in einfachen BambushĂŒtten ĂŒbernachten konnte...

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Souvenir-Shops mit lokalem Krimskrams und traditioneller Hilltribe-Tracht...

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Und Futtern konnte man dort natĂŒrlich auch...

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