Am nächsten Tag waren wir dann bei einem weiteren (neuzeitlichen) "Highlight" von Chiang Rai:
Und zwar im nördlich des Kok River gelegenen Wat Rong Suea Ten, besser bekannt als "Blauer Tempel".
Der ( nach 11 Jahren Bauzeit) 2016 vollendete Wat wurde (in der Endphase) von dem Chiang Raier Künstler Phuttha Kabkaew, auch bekannt als Sala Nok, gestaltet.
Sala Nok war ein Schüler von Chalermchai Kositpipat, bei dem er während der Errichtung des Wat Rong Khun, des "Weißen Tempel", sein Handwerk und seine gestalterischen Fähigkeiten erlernt hatte.
Architektonisch ist der Blaue Tempel deshalb ebenso wie der Weiße Tempel im unkonventionellen Stil der "neo-traditionellen Kunst" gehalten, die von Chalermchai geprägt worden ist:
Eine (teilweise) psychodelische Darstellung und "Würdigung" des Buddhismus mit aufwändig verzierten und teilweise furchterregenden Skulpturen.
Zur Übersicht zuerst ein Blick (von der Empore des dortigen kleinen Museums-Gebäudes im hinteren Teil der Anlage) auf das Ensemble mit dem dominierenden Viharn und dem später hinzugekommenen Chedi...
Die rückwärtige Ansicht des Viharn mit seiner überdimensional großen stehenden Buddhastatue...
Der Chedi mit vielen kleinen (und für manchen) furchterregenden Skulpturen am Sockel...
