Ab dem Moment , wo man es sich leisten kann und niemanden auf der Tasche liegt, geht es niemanden etwas an was du machst !
Entscheidend ist nur was du willst und nicht was andere denken , die leben ja nicht dein Leben !
Ich bin ab dem Moment weg , an dem ich es mir leisten kann


Als ich es wagte nach meiner Berufsausbildung zu sagen: "ich werde nun studieren", sprang mein Vater im Dreieck.
"Warum? Arbeite, verdiene Dein Geld anstatt sinnlos mit diesen langhaarigen Kiffern abzuhängen".
Ich habe gesagt: "ich studiere. Du brauchst mir keinen Pfennig zu geben, aber das was ich mache ist nur meine Sache."
Als ich mein zweites Examen in der Tasche hatte und in einem Konzern eine Position bekam die besser war als alles was er je erreichte, war er beschämt. Mein Vater hat aber nie begriffen, warum ich das machte. Nicht wegen der Position. Scheiss drauf.
Es war, weil ich den Job amüsant fand, spannend, er mir gefiel und die voran gegangene Ausbildung in einem Verlag fand ich SCHROTT. Machte ich nur, um meine Eltern zu beruhigen.
Mein Vater war ein wunderbarer Mensch. Ich vermisse ihn unglaublich. 2024 starb er. Aber ich habe auch begriffen, dass es Menschen gibt die feste Weltbilder wie Dinge zu sein haben in sich tragen - wie in Stein gemeißelt.
Ihm ist kein Vorwurf zu machen. Als Kind hat er (wir waren Flüchtlinge ab 1932 und meine Familie floh in die Türkei) extrem was durchgemacht. Jahrgang 1937.
Deshalb bin ich etwas empfindlich, wenn man schlecht über Flüchtlinge spricht, völlig anderes Thema.
Ich habe darüber nachgedacht und komme zum Schluss: man muss die Starrheit und das Unverständnis von Menschen die man sehr liebt nicht immer verstehen und sich danach richten. Man muss sich weil man sich selbst lieben sollte auch nach dem eigenen Kompass richten, sonst hat man keinen Kompass mehr.
Ich werde die, die mich nicht verstehen weiter lieb haben aber ich werde mich nicht überhören. Meine Frau, sie steht 100% hinter mir.
Meine Kinder auch, besonders der Teenager, der Sohn meiner Frau - ein Berliner Filipino. Der versteht mich vielleicht am besten.
Dass meine Frau den in die Familie brachte, ist mein Jackpot - null Eifersucht, absolut Wahnsinns Vater-Sohn Solidarität.
Es wird. Im Sommer geht es richtig los und er wird mich dann 6 Wochen in Pattaya besuchen. Meine Frau macht gerade Prüfungen in Qualifikationen, die ihr ermöglichen für Versicherungen später Expats aus ganz Asien nach Europa zu bringen - als dafür spezialisierte Krankenschwester. Deutlich jünger als ich, ex Filipina. Hat nun den deutschen Pass und ist stolz auf unser Deutschland.
Sehr sogar.
Meine leibliche Tochter mault noch, aber sie liebt ihren Papa und hat Verlustängste. Sie kann immer kommen.
Ich warte, bis im Haus eine gute zweite Wohnung auf Foreign Quota zum Verkauf steht. Das kommt, 100%. Die richte ich ein für meine Mutter.
Wenn meine Frau kommt, kommt meine Mutter auch. Sie ist unglaublich zäh. Bei mir werden die Frauen in der Familie alle 95 +.
Wenn ich noch einen netten Rentner in ihrer Altersklasse finde, ist alles perfekt...
Die Dinge gehen in die richtige Richtung.
Meine Frau und meine Mutter sind eine perfekte liebevolle Einheit. Ein Glücksfall. Meine Frau kann sie perfekt versorgen - ist beruflich sehr versiert, richtig gut. Filipina sind die besten Krankenschwestern weltweit behaupte ich, sorry - aber das ist so.
Meine es nicht böse... ggü Thailänderinnen. Gar nicht.