Da muss ich dich leider enttäuschen, bei uns in Tirol ist das anders:2. NATÜRLICH geht es den Thais um unser Geld!
Ja Herrgott, in welchem Touristenland denn nicht??
JEDER Dienstleister leistet einen Dienst, weil er davon seine Familie ernährt.
Oder meint hier etwa jemand, der stets so freundliche Friseur oder Kellner, der besorgt nachfragt, ob der Dackel seine Gallenstein - OP überlebt hat, interessiert sich wirklich für die Töle?
Komischerweise beklagen Touristen anderer Länder das nicht. Woran das wohl liegen mag?
Dieses ständige Gejammer "Ihr ... äh ... den Thais ... ging .. äh .. geht es nur um unser Geld. Sie hatte mich nie wirklich lieb .... äh ... es ging denen nie um uns." gefolgt von dem gebetsmühlenartigen Aufzählen, was an TH doch so Scheisse ist und warum uns die Thais doch alle so hassen, gefolgt von Schwüren, daß man doch so bald nicht mehr nach TH fliegen werde und dem stets unausgesprochenen Wunsch, daß alle anderen es ihnen doch bitte gleich machen sollen.
Dabei müßten sich diese Herrschaften zwecks Vermeidung weiterer Enttäuschungen nur einen einzigen Zusammenhang merken und ich setze jetzt mal an diesem vorwurfsvollen Satz an:
IMMER, wenn jemand ETWAS* für uns tut und zwar GEGEN GELD, geht es UM UNSER GELD und NICHT UM UNS.
* = Haare scheiden, Haus Bauen, Auto reparieren, Nudel wiederbeleben, ... etc.
Das ist weder schwer, noch neu und rund um den Globus bekannt. Nur in TH, da vergessen das manchen komischerweise. Und einige immer wieder.
Bei uns steht es an erster Stelle das sich die Melkkühe,…. äh Gäste wohl fühlen. Niemals gehts ums Geld, viel mehr um Entwicklugshilfe.
Wer Mitterers Filmreihe kennt, kennt auch den Satz „Kennen dia nit oanfach dahoam bleiben und lei des Geld überweisen“
So läuft Tourismus, man will die Meckerer nicht im Land haben, duldet sie aber, weil man davon lebt.
Egal wo, Tourismus ist ein Geschäft, man bietet eine Leistung und will dafür bezahlt werden. Wer die Leistung so nicht akzeptiert, sollte daheim bleiben und darauf bestehen, das man seine Wünsche erfüllen zu hat, weil man dafür bezahlt.
Das Angebot der Leistung richtet sich, wie überall anders auch, nach der Nachfrage der potenziellen Kunden.
Es obliegt aber trotzdem dem Land sich an die Kundenwünsche anzupassen, nicht dem Kunden Änderung zu fordern.















