Bis vor einer Weile habe ich noch nie etwas davon gehört. Dann sah ich auf Facebook einen guten Freund der seit Monaten ständig ins Krankenhaus muss und dort behandelt wird. Er hat eine sogenannte Hyperinfektion. Das heißt er hat Würmer überall im Körper. In den Organen, Lunge, Gehirn. Er ist ständig kurz vor einer Blutvergiftung weil durch die Massen an Würmern Stuhl in den Blutkreislauf kommt. Sprich er ist aktuell richtig gefickt. Dazu gekommen ist es durch eine andere Erkrankung bei der er Kortison hochdosiert nehmen musste. Den Wurm selber hat er sich bei seinem ersten und einzigen Thailandurlaub eingefangen. Barfuß am Strand kann ausreichen.
Durch das heruntergefahrene Immunsystem (Kortison) konnten sich die Viecher massiv vermehren. Normal lebt man mit einer Infektion ein Leben lang ohne Symptome bis ja bis Kortison ins Spiel kommt. Dann helfen auch die Tabletten nicht mehr die man jetzt bei einer normalen Infektion einfach nehmen kann und man ist die Dinger los. Ohne Medizin infiziert man sich im Kreis immer wieder neu.
Ich also Test gemacht im Labor in Pattaya und tada….
Also jetzt eine Wurmkur machen und zukünftig regelmäßig
prophylaktisch. Schadet nicht ist wohl ein relativ harmloses Medikament.
Ich möchte mit dem Thread hier sensibilisieren.
Wer oft in den Tropen ist und aus irgendeinem Grund mal hochdosiert Kortison nehmen muss der sollte allerdringensd vorher darauf einen Test machen oder prophylaktisch eine Wurmkur machen. Die Wurmkur ist nur eine Einmalige Einnahme. Aber hierzu bitte selber recherchieren, ich bin auch gerade neu in dem Thema seit meinem positiven Test.
Kurze Ki Zusammenfassung um was es geht und was der Worstcase ist.
Bitte beachtet dass der worstcase ein worstcase ist. Mir persönlich wird aber schon übel bei dem Gedanken, dass Würmer in meiner Lunge rumkriechen.
Das Faszinierende und Tückische an Strongyloides stercoralis ist, dass eine Reinfektion auf zwei völlig unterschiedlichen Wegen stattfinden kann: von außen durch die Umwelt oder – und das ist das Besondere an diesem Wurm – komplett im eigenen Körper ohne erneuten Kontakt zur Außenwelt.
Hier ist die genaue Erklärung, wie diese Kreisläufe ablaufen:
1. Die innere Reinfektion (Autoinfektion) – Das Hauptproblem
Anders als bei vielen anderen Würmern schlüpfen die Larven von Strongyloides bereits im Dünndarm des Menschen aus den Eiern. Diese Larven (sogenannte rhabditiforme Larven) werden normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden.
Manchmal wandeln sie sich aber noch im Darm oder direkt am Analbereich in infektiöse Larven (filariforme Larven) um:
Haut-Autoinfektion: Die Larven dringen direkt durch die Schleimhaut des Enddarms oder die perianale Haut von außen wieder in den Körper ein.
Innere Autoinfektion: Sie durchbohren die Darmwand direkt von innen, gelangen in den Blut- oder Lymphstrom und wandern wie bei einer Erstinfektion über die Lunge erneut in den Darm.
Auf diese Weise kann sich der Parasit jahrelang im Körper halten und vermehren, selbst wenn die betroffene Person längst aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und keinen Kontakt mehr zu kontaminierter Erde hat.
2. Die äußere Reinfektion (Exogene Reinfektion)
Das ist der klassische Infektionsweg, der auch am Anfang steht:
Larven, die über den Stuhl einer infizierten Person in den Boden gelangt sind, entwickeln sich im feuchten, warmen Erdreich zu infektiösen Larven weiter.
Wenn man dieses Gebiet betritt (z. B. barfuß im tropischen Garten oder Schlamm), dringen die Larven aktiv durch die menschliche Haut ein.
Sie wandern über die Blutgefässe zur Lunge, steigen hoch, werden verschluckt und landen im Dünndarm, wo sie zu geschlechtsreifen Würmern werden und neue Eier legen.
Der Worst-Case bei einer Hyperinfektion bzw. einer disseminierten Strongyloidose ist ein multiorganversagenähnliches katastrophales Versagen des Körpers, das in einer extrem hohen Anzahl von Fällen (je nach Studie und Zeitpunkt der Diagnose bei bis zu 50 bis 80 %) trotz Intensivmedizin tödlich endet.
Wenn die körpereigene Immunbremse komplett versagt und Millionen von Larven unkontrolliert durch den Körper wandern, führt das zu einer verheerenden Kettenreaktion:
1. Das „Trojanische Pferd“: Bakterielle Sepsis (Blutvergiftung)
Das ist meist die direkte Todesursache. Die wandernden Larven bohren sich massenhaft durch die Darmwand, um den Kreislauf der Autoinfektion aufrechtzuerhalten. Dabei reißen sie mikroskopisch kleine Löcher in die Schleimhaut und schleppen Bakterien aus dem Darm direkt in die Blutbahn und sterile Organe mit.
Das Ergebnis ist eine schwere, oft multiresistente gramnegative Sepsis oder ein septischer Schock, bei dem der Blutdruck kollabiert und die Organe nicht mehr durchblutet werden.
2. Akutes Lungenversagen (ARDS) und massive Lungenblutungen
Die Larven strömen in gigantischen Mengen durch die feinen Blutgefäße der Lunge.
Dies führt zu massiven Entzündungen, Ödemen (Wasser in der Lunge), Einblutungen und einem akuten Lungenversagen (ARDS).
Die Patienten bekommen schwerste Luftnot, ersticken sprichwörtlich von innen heraus und müssen künstlich beatmet werden.
3. Befall des zentralen Nervensystems (Meningitis / Enzephalitis)
Bei der disseminierten Form machen die Larven auch vor dem Gehirn und dem Rückenmark nicht halt.
Sie wandern in die Hirnhäute oder das Hirngewebe ein und verschleppen auch dort die Darmbakterien hin.
Das führt zu einer schweren bakteriellen Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Enzephalitis, was sich in Krampfanfällen, neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma äußert.
4. Versagen weiterer Organe
Die Larven und die durch sie ausgelöste Entzündungskaskade schädigen weitere Organe massiv:
Leber: Entzündungen und Leberschäden durch die Parasitenpassage.
Nieren: Akutes Nierenversagen durch den septischen Schock und toxische Stoffwechselprodukte.
Magen-Darm-Trakt: Schwere Ulzerationen (Geschwüre), Darmblutungen oder sogar Durchbrüche der Darmwand (Perforation), die zu einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung (Peritonitis) führen.
Durch das heruntergefahrene Immunsystem (Kortison) konnten sich die Viecher massiv vermehren. Normal lebt man mit einer Infektion ein Leben lang ohne Symptome bis ja bis Kortison ins Spiel kommt. Dann helfen auch die Tabletten nicht mehr die man jetzt bei einer normalen Infektion einfach nehmen kann und man ist die Dinger los. Ohne Medizin infiziert man sich im Kreis immer wieder neu.
Ich also Test gemacht im Labor in Pattaya und tada….
Also jetzt eine Wurmkur machen und zukünftig regelmäßig
prophylaktisch. Schadet nicht ist wohl ein relativ harmloses Medikament.
Ich möchte mit dem Thread hier sensibilisieren.
Wer oft in den Tropen ist und aus irgendeinem Grund mal hochdosiert Kortison nehmen muss der sollte allerdringensd vorher darauf einen Test machen oder prophylaktisch eine Wurmkur machen. Die Wurmkur ist nur eine Einmalige Einnahme. Aber hierzu bitte selber recherchieren, ich bin auch gerade neu in dem Thema seit meinem positiven Test.
Kurze Ki Zusammenfassung um was es geht und was der Worstcase ist.
Bitte beachtet dass der worstcase ein worstcase ist. Mir persönlich wird aber schon übel bei dem Gedanken, dass Würmer in meiner Lunge rumkriechen.
Das Faszinierende und Tückische an Strongyloides stercoralis ist, dass eine Reinfektion auf zwei völlig unterschiedlichen Wegen stattfinden kann: von außen durch die Umwelt oder – und das ist das Besondere an diesem Wurm – komplett im eigenen Körper ohne erneuten Kontakt zur Außenwelt.
Hier ist die genaue Erklärung, wie diese Kreisläufe ablaufen:
1. Die innere Reinfektion (Autoinfektion) – Das Hauptproblem
Anders als bei vielen anderen Würmern schlüpfen die Larven von Strongyloides bereits im Dünndarm des Menschen aus den Eiern. Diese Larven (sogenannte rhabditiforme Larven) werden normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden.
Manchmal wandeln sie sich aber noch im Darm oder direkt am Analbereich in infektiöse Larven (filariforme Larven) um:
Haut-Autoinfektion: Die Larven dringen direkt durch die Schleimhaut des Enddarms oder die perianale Haut von außen wieder in den Körper ein.
Innere Autoinfektion: Sie durchbohren die Darmwand direkt von innen, gelangen in den Blut- oder Lymphstrom und wandern wie bei einer Erstinfektion über die Lunge erneut in den Darm.
Auf diese Weise kann sich der Parasit jahrelang im Körper halten und vermehren, selbst wenn die betroffene Person längst aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und keinen Kontakt mehr zu kontaminierter Erde hat.
2. Die äußere Reinfektion (Exogene Reinfektion)
Das ist der klassische Infektionsweg, der auch am Anfang steht:
Larven, die über den Stuhl einer infizierten Person in den Boden gelangt sind, entwickeln sich im feuchten, warmen Erdreich zu infektiösen Larven weiter.
Wenn man dieses Gebiet betritt (z. B. barfuß im tropischen Garten oder Schlamm), dringen die Larven aktiv durch die menschliche Haut ein.
Sie wandern über die Blutgefässe zur Lunge, steigen hoch, werden verschluckt und landen im Dünndarm, wo sie zu geschlechtsreifen Würmern werden und neue Eier legen.
Der Worst-Case bei einer Hyperinfektion bzw. einer disseminierten Strongyloidose ist ein multiorganversagenähnliches katastrophales Versagen des Körpers, das in einer extrem hohen Anzahl von Fällen (je nach Studie und Zeitpunkt der Diagnose bei bis zu 50 bis 80 %) trotz Intensivmedizin tödlich endet.
Wenn die körpereigene Immunbremse komplett versagt und Millionen von Larven unkontrolliert durch den Körper wandern, führt das zu einer verheerenden Kettenreaktion:
1. Das „Trojanische Pferd“: Bakterielle Sepsis (Blutvergiftung)
Das ist meist die direkte Todesursache. Die wandernden Larven bohren sich massenhaft durch die Darmwand, um den Kreislauf der Autoinfektion aufrechtzuerhalten. Dabei reißen sie mikroskopisch kleine Löcher in die Schleimhaut und schleppen Bakterien aus dem Darm direkt in die Blutbahn und sterile Organe mit.
Das Ergebnis ist eine schwere, oft multiresistente gramnegative Sepsis oder ein septischer Schock, bei dem der Blutdruck kollabiert und die Organe nicht mehr durchblutet werden.
2. Akutes Lungenversagen (ARDS) und massive Lungenblutungen
Die Larven strömen in gigantischen Mengen durch die feinen Blutgefäße der Lunge.
Dies führt zu massiven Entzündungen, Ödemen (Wasser in der Lunge), Einblutungen und einem akuten Lungenversagen (ARDS).
Die Patienten bekommen schwerste Luftnot, ersticken sprichwörtlich von innen heraus und müssen künstlich beatmet werden.
3. Befall des zentralen Nervensystems (Meningitis / Enzephalitis)
Bei der disseminierten Form machen die Larven auch vor dem Gehirn und dem Rückenmark nicht halt.
Sie wandern in die Hirnhäute oder das Hirngewebe ein und verschleppen auch dort die Darmbakterien hin.
Das führt zu einer schweren bakteriellen Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Enzephalitis, was sich in Krampfanfällen, neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma äußert.
4. Versagen weiterer Organe
Die Larven und die durch sie ausgelöste Entzündungskaskade schädigen weitere Organe massiv:
Leber: Entzündungen und Leberschäden durch die Parasitenpassage.
Nieren: Akutes Nierenversagen durch den septischen Schock und toxische Stoffwechselprodukte.
Magen-Darm-Trakt: Schwere Ulzerationen (Geschwüre), Darmblutungen oder sogar Durchbrüche der Darmwand (Perforation), die zu einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung (Peritonitis) führen.
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... aber der Rest ist mir zu viel. Danke für den Hinweis.