Auf dem Land in den Barangays sieht das mit der Selbstisolierung ein wenig anders aus. In einem Gebiet in Suedmindanao haben sich die uniformierten Geldeintreiber seit Beginn der Isolation nicht blicken lassen, wie auch sonst niemand. Die Leute haben ihren versteckten Basketballcourt und man besucht sich, wie gehabt. Der gesunde Virenaustausch laeuft ueber die Paesse, die es erlauben, dass einer pro Tag in das gefuehlt etwa 20 km entfernte Zentrum zu fahren um dort am geselligen Treiben teilzunehmen.
Die Leute sind aber dann doch smart. Mir sagte man gestern, dass man unter keinen Umstaenden in eins der lokalen Krankenhaeuser will. Versorgung klappt anscheinend ganz gut, viele haben Schweine hinter dem Haus (z.Z. auch sehr kritisch wegen der Schweinepest), ein paar Huehner, und kleinere Gemueseparzellen. Man kann noch das Noetige zukaufen. Hilfsangebote wurden abgelehnt, aber wenn's eng wird ist meine Schatulle offen.
Ich kann leider keine Marktpreise in Erfahrung bringen. Die Barangaypreise waren eh immer hoeher als im Zentralmarkt.
Einerseits bin ich froh, dass ich z.Z. in einem ein wenig besser entwickelten Land bin und auch medizinisch jederzeit von meinen Freunden die VIP-Behandlung bekomme (Freund gehoert eine Privatklinik), dann beneide ich die Leute aber doch um ihre sozialen Kontakte, die in meinem Fall nun seit 3 Wochen ausfallen.
Hier in der ehemaligen Sowjetunion ist der April ziemlich abgehackt, wird wohl auf den Phils, wie oben bereits angemerkt, nicht anders sein, weil die Phils wohl mit der Welle etwas den Europaern hinterherhinken.
Gensan hat nun fuer alle Sonntage (damit haben wir de fact eine implizite Bestaetigung der Vermutungen) die Paesse aufgehoben. Nur noch bestimmte essentielle Arbeiter duerfen aus dem Haus. Die Paesse sind daneben nun anscheinend nur noch fuer kleinere Bezirke gueltig.
GENERAL SANTOS CITY (MindaNews / 04 April) -- The city government has further restricted the movement of residents here as it intensified efforts to keep
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