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Thailand Kölsche Jung in Pattaya

orki

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19 Dezember 2018
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Hallo,

liege etwas kränklich zu Hause rum und habe Langeweile. Als stiller Mitleser dieses Forums stellte ich mir selber die Frage, warum nicht auch einmal aktiv etwas beizutragen. Vielleicht nützt es ja dem ein oder anderen.

Ich habe mittlerweile 62 Lenze (fühle mich aber weitaus jünger) auf dem Buckel, bin geschieden, etwas sportlich, normale Figur und Grösse, stehe noch aktiv im Berufsleben. Irgendwie der Typ von nebenan. War insgesamt 3 x in Pattaya. Versuche es in chronologischer Reihenfolge irgendwie hinzukriegen. Der Bericht wird irgendwie eine Mischung aus meinen Erlebnissen, meiner Trotteligkeit, meiner Weltanschauung. Da ich alles aus dem Gedächtnis schreibe, habe ich das ein oder andere aus meinem Hirn verbannt: schlechter Sex, Dummschwätzer, Möchtegerne. Auch Namen sind nicht so meins.

Ich fange einfach mal an:

Nach meiner Scheidung 2019 traf ich zufällig Hermann, ein alter Bekannter. Wir laufen uns so ca. 1x im Jahr über den Weg. Er fährt/fuhr jährlich 2x für jeweils 6 Wochen nach Thailand, Pattaya und Koh Chan. Er kam gerade zurück und schwärmte in höchsten Töne. Nach ein paar Bier stand für mich fest: nächster Urlaub Pattaya.

Seine Tipps: Hotel Cottage Forst (glaube ich, nähe Marina Einkaufscenter), nur mit Handgepäck reisen, Schwarzwaldstuben Soi 7, sowie Geldwechseln, Simcard usw.

Habe mich zwar hier im Forum angemeldet, aber nicht richtig durchforstet. Mit Herman`s Tipps wird`s schon werden
 

orki

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19 Dezember 2018
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1. Reise, Dezember 2019, nach Weihnachten für 10 Tage

Gelandet morgens in Bkk, irgendwie durch die Imigration geschlittert, etwas Geld gewechselt, raus aus dem Flughafen. Der berühmte Hitzehammer ganz gut weggesteckt, Taxistand gesucht und gefunden. Habe dort 2 Deutsche kennengelernt, die ebenfalls nach Pattaya reisten. Taxi geteilt, alles kein Problem. Obwohl wir uns verabredeten, leider nicht wiedergesehen. Im Cottage Forst o.ä. angekommen, Bungalow bezogen, erstmal im Marina Center einkaufen gegangen. Da ich ja nur Handgepäck hatte, brauchte ich Rasierklingen, alles flüssige (Duschgel usw.) Simcard einbauen lassen. Sprachlich komme ich mit meinem Kölsch/Deutsch-Englisch mit dem Thai-Englisch nicht so ganz überein, hat aber irgendwie geklappt.

Dann die 1. Erkundungstour:

Glaube die Soi 2 runter bis zur 2nd. Road, diese überqueren, weiter bis zur Beachrod. Ich war erschlagen von den Eindrücken: die 2nd. Road zu überqueren - ein Abenteuer, dieser Verkehr, diese Menschenmassen, diese fremden Gerüche, diese Stromleitungen (jeder Elektriker hier würde den Beruf wechseln,), das Lenkrad im Auto auf der falschen Seite, überall sexy maaaan, Massage., die Händler auf ihren Motorbikes, die Garküchen.... Das muss man erstmal verarbeiten. Hier hilft erstmal nur ein paar Kölsch. Leider nicht im Programm - also Tiger. Irgendeine Beerbar geentert und schon kam die 1. Lady angedackelt. Wollte mich aber erstmal zurechtfinden. Habe ihr einen Ladydrink spendiert und sie dann in die Wüste geschickt.

Nach 2/3 Bier weitergezogen zur berühmten Soi 6. Wie ich da so entlangschlenderte fiel mir auf, dass an fast jeder Bar Werbung mit dem Hinweis auf Pool zu sehen war. Dachte so bei mir, dass ich das nächste mal eine Badehose unter meinen Klamotten anziehe. Hat eine ganze Weile gedauert bis ich merkte, dass Billard gemeint war.

Weitergekämpft zur Schwarzwaldstuben, etwas gegessen, Klaus kennengelernt (der Wirt) und die Kneipe zu meinem Anlaufpunkt erklärt. Habe zwar den ein oder anderen kennengelernt, wollte aber erstmal alleine weiterziehen.

Auf der Beachroad, unweit von Soi 6 oder 7, in eine Beerbar an die Theke gesetzt. Hinter der Theke ein junges Ding (denke mal so Mitte 20), mit der ich mich nett unterhalten habe (soweit irgendwie möglich). Dann 4 Gewinnt gespielt und selbstverständlich verloren. Als Kölscher Ehrenmann habe Ihr natürlich bei jedem verlorenen Spiel einen ausgegebe. Die Ladydrinkpreise hatte ich natürlich nicht auf dem Schirm. Von ca. 10 Spielen habe ich 9 verloren. Ihr Einsatz war ein Kuss. Glaube auch, dass Sie an ihrem Drink nur genippt hat und immer mit dem neuen Drink angestossen hat. Nachdem ich Hackedicht war habe ich sie gebarfint und für ST mitgenommen. Kosten weiss ich nicht mehr. Beim ausziehen ist mir aufgefallen, dass Sie keine herkömmliche Unterwäsche trug. Eher so eine Art Tuch. Habe ich vorher und nachher noch nie gesehen. Der Sex war eher mittelmässig bis schlecht. Vielleicht lags an meiner Promillezahl, an fehlender Geilheit ihrerseits, Jetlag. Wer weiss es schon. Gehört eigentlich in die Kategorie vergessen. War aber mein erstes mal in Thailand
 

Ruhrpott Ingo

Urgestein der Soi 6
   Autor
15 Dezember 2021
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Bin ich dabei und lese gerne mit👍
Bei mir war es ähnlich.
2011 dritte Scheidung.
Feierabend mit heiraten 😉
Die Welt angucken. Kostet zwar auch ne Menge Kohle macht aber mehr Spaß.
Erst Domrep Sosua einen Monat später erste Mal Pattaya.
Völlig überrumpelt von dem was ich da sah🤷‍♂️🤣
Phantasialand für Erwachsene.
Gruß Ingo
 
Tischtennis Pattaya

orki

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19 Dezember 2018
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Am nächsten Morgen mit dicker Birne aufgewacht, im Hotel gefrühstückt. Musste erstmal shoppen, da ich ja kaum Kleidung mithatte. Das Feilschen ist nicht so meins: ich war froh, wenn ich den geforderten Preis um 100 oder 200 Bath runtergehandelt habe, der Verkäufer sowieso. Also win win für jeden. Da ich im Hotel noch unbekannt war, wollte ich erstmal "Zeichen" setzen: Ich kaufte so ca. 20 Gebäckstücke (eine Art Berliner) und verteilte sie grosszügig an die Mitarbeiter der Rezeption, Küche usw. Dem Reinigungspersonal und dem Nachtportier (der eigentlich immer da war) habe ich zusätzlich noch einen ordentlichen Tip in die Hand gedrückt. Spätestens jetzt kannte man mich.

In den nächsten Tagen habe ich die Stadt erkundet, die ein oder andere Sehenswürdigkeit angeschaut, mich massieren lassen, rumgehurt und etliche Tiger vertilgt. Was herausragendes war eigentlich nicht dabei. Gegessen habe ich nur in Deutschen Restaurants, weil ich von den 10 Tagen am Ort keine 3 Tage auf dem Klo verbringen wollte. Mein "Revier" war die Beachroad bis Walkingstreet und die jeweiligen Sois. Buak. und Umgebung bin ich zwar mal durchgelatscht, hatte ich aber als Vergnügungsviertel nicht auf dem Schirm. Angefangen habe ich meist in der Schwarzwaldstube zum vorglühen und habe mich dann "weitergearbeitet". Mal alleine, mal mit jemanden den ich dort kennengelernt habe. Walkingstreet und agogos sind nicht so meins. Zu laut, zu viel Nepp, für mich zu jung. Aufgefallen ist mir in der Schwarzwaldstube, dass viele mit ihrer Longtime hingehen und stundenlang da sitzen und sich anschweigen. Wenn es der Dame dann zu langweilig wird, sagt sie irgendwas oder piekst ihn mit dem Zeigefinger in den Bauch, woraufhin der Mann einen Lachanfall bekommt. Will ja niemanden zu Nahe treten, aber dafür 11.000 km fahren? Augenkrebs bekomme ich auch, wenn Männer in meinem Alter, garniert mit Schmierbauch, im weissen armlosen Feinrippunterhemd, kurze Turnhose von 1970, Adiletten mit Strümpfe, dazu noch irgendwie die Beine bandagiert, stolz wie Oskar mit einer 20jährigen rumflanieren. Öfters gesehen.

So gegen 22 Uhr schlurfte ich ,glaube die Soi 7, entlang. Ausversehen prallte ich mit einer ca. 30jährigen Schönheit zusammen. Nach einem kurzen Smalltalk habe ich sie dann auf ein Bier eingeladen. Eingekehrt sind wir in eine offene Bar Soi 7, Ecke 2nd. road. Wir haben uns supernett und witzig unterhalten. War echt klasse. Dann offenbarte sie mir, dass sie ein Ladyboy sei. Geahnt habe ich es. Ich antwortete: "You`re not only a Ladyboy, you`re a sugar, pretty Ladyboy." Das Kompliment zeigte seine Wirkung und immer öfter streifte sie unabsichtlich den kleinen Kölner. War mir selber noch unschlüssig, wie weit ich gehen wollte. Nach 2 weiteren Bier war mir und ihr klar, wo es endet. War schliesslich in Thailand und ein bisschen Altersschwul scheint ja auch nicht verkehrt zu sein. Auf dem Weg zu meinem Hotel kauften wir noch ein paar Tigers. Mein Ritual war es, jedemal wenn ich nachts in`s Hotel kam, eine Flasche Bier mit dem Nachportier zu trinken, egal ob mit oder ohne Begleitung. So sassen wir dort zu Dritt und genossen die Stille der Nacht. Naja, die 2 waren sich am unterhalten und ich verstand kein Wort.

In meinem Bungalow angekommen zogen wir uns unter Geknutsche gegenseitig aus. Einer der 2 Hotelpools war nur ca. 30 m entfernt. Nackt wie der liebe Gott uns schuf, beide mit einem Bier und einem ordentlichen Ständer bewaffnet, ab in den Pool. War zwar nachts verboten, aber man sieht, was ein Bier, etwas Backschisch und ein Lächeln ausmacht. Der Nachtpotier wollte uns gerade rauswerfen, hat aber auf der Stelle kehrt gemacht, wie er uns erkannte. Wir hatten bis zum hell werden viel Spass und Sex. Nudeln lassen habe ich mich nicht, war aber eine tolle Nacht. Als sie ging, fragte sie nach einem Wiedersehen, wollte ich aber nicht. Glaube der Spass hat mit Tip 2000 gekostet, war aber jeden Cent wert.
 
Tischtennis Pattaya