Oder:
Zwischen Schichtplan und Fernweh Aufbruch ins Ungewisse

Ob das Ganze am Ende ein Aprilscherz wird oder bitterer Ernst, wird sich zeigen.
Bin ich da, bin ich hier?
Ist es warm, ist es kalt?
Vielleicht auch nicht.
Wo zum Geier stecke ich gerade?
Ich selbst habe nämlich keinen blassen Schimmer, was ich da eigentlich vorhabe oder was mich erwartet.
Seit Januar hänge ich in der neuen Arbeit fest.
Kollegen sind super, wirklich nichts zu meckern.
Die Einarbeitung?
Naja… sagen wir mal, ich habe mir den Großteil bisher selbst beigebracht. Learning by doing oder eher learning by surviving.
Das Schichtsystem ist allerdings eine Katastrophe, immer sieben Tage arbeiten, dann zwei oder drei Tage frei und wieder von vorne.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob ich noch eine Wohnung habe oder ob ich inzwischen einfach im Betrieb wohne.
Immerhin, das Gehalt passt und ich brauche nur zehn Minuten mit dem Fahrrad
.
Luxus auf niedrigem Niveau.
Der Urlaub im April war früh genehmigt und gedanklich bin ich schon lange weg.
Fernweh ist keine Phase mehr, es ist eher eine Fluchtrichtung geworden.
Die Hochzeit meines Sohnes war dann auch, es war klein aber fein.
Am Morgen der Hochzeit, guckte ich noch kurz Nachrichten...
...da kam der große Knall, politische Eskalation, Bomben, Chaos und ich sitze da und denke nur, bitte nicht mein Flug
Die Lage wurde täglich absurder. Emirates flog, Qatar im Tiefschlaf.
Ich hatte den Urlaub innerlich schon abgeschrieben und mich damit abgefunden, wieder arbeiten zu gehen. Was soll ich auch sonst machen, zu Hause rumsitzen?
Irgendwann bewegte sich doch etwas bei Qatar, erste Flüge gingen.
Allerdings nicht für mich, Hamburg? Fehlanzeige
Nur London, Barcelona oder Frankfurt.
Die Tage vergingen, die Hoffnung gleich mit.
Eine Woche vor Abflug dann die Erlösung oder eher der nächste Schlag, Hinflug gestrichen
Gut, dachte ich mir, jetzt erst recht.
Warum selbst stornieren, wenn ich das Drama auch komplett mitnehmen kann?
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen, wenn es klappt, wird es ein Livebericht
Lasst Euch überraschen
Zwischen Schichtplan und Fernweh Aufbruch ins Ungewisse
Ob das Ganze am Ende ein Aprilscherz wird oder bitterer Ernst, wird sich zeigen.
Bin ich da, bin ich hier?
Ist es warm, ist es kalt?
Vielleicht auch nicht.
Wo zum Geier stecke ich gerade?
Ich selbst habe nämlich keinen blassen Schimmer, was ich da eigentlich vorhabe oder was mich erwartet.
Seit Januar hänge ich in der neuen Arbeit fest.
Kollegen sind super, wirklich nichts zu meckern.
Die Einarbeitung?
Naja… sagen wir mal, ich habe mir den Großteil bisher selbst beigebracht. Learning by doing oder eher learning by surviving.
Das Schichtsystem ist allerdings eine Katastrophe, immer sieben Tage arbeiten, dann zwei oder drei Tage frei und wieder von vorne.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob ich noch eine Wohnung habe oder ob ich inzwischen einfach im Betrieb wohne.
Immerhin, das Gehalt passt und ich brauche nur zehn Minuten mit dem Fahrrad
Luxus auf niedrigem Niveau.
Der Urlaub im April war früh genehmigt und gedanklich bin ich schon lange weg.
Fernweh ist keine Phase mehr, es ist eher eine Fluchtrichtung geworden.
Die Hochzeit meines Sohnes war dann auch, es war klein aber fein.
Am Morgen der Hochzeit, guckte ich noch kurz Nachrichten...
...da kam der große Knall, politische Eskalation, Bomben, Chaos und ich sitze da und denke nur, bitte nicht mein Flug
Die Lage wurde täglich absurder. Emirates flog, Qatar im Tiefschlaf.
Ich hatte den Urlaub innerlich schon abgeschrieben und mich damit abgefunden, wieder arbeiten zu gehen. Was soll ich auch sonst machen, zu Hause rumsitzen?
Irgendwann bewegte sich doch etwas bei Qatar, erste Flüge gingen.
Allerdings nicht für mich, Hamburg? Fehlanzeige
Nur London, Barcelona oder Frankfurt.
Die Tage vergingen, die Hoffnung gleich mit.
Eine Woche vor Abflug dann die Erlösung oder eher der nächste Schlag, Hinflug gestrichen
Gut, dachte ich mir, jetzt erst recht.
Warum selbst stornieren, wenn ich das Drama auch komplett mitnehmen kann?
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen, wenn es klappt, wird es ein Livebericht
Lasst Euch überraschen
























