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Drohnenfotos - der Blick von oben

Ajax

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2 Oktober 2018
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Auf dem Weg zum Khunjerab Pass, mit 4699 m der höchste asphaltierte Pass, der 2 Länder verbindet,
passiere ich die letzte Siedlung Sost, danach kommen 90 km Strecke durch den Khunjerab NP - dort ist Drohnenverbot.





Der Hunza River, der ca. 2000 m höher von den Gletscher gespeisten Flüssen Khunjerab und Chapursan gebildet wird,
fließt durch Sost, das auf 2800 m Höhe liegt. Auf allen Seiten von Eisriesen und Gletschern umgeben, sind sie nur fast unsichtbar, da durch niedere, 4 - 5000er verdeckt.



Hier konnte ich einen Blick erhaschen...



...an diesem seltsam erodierten Vorberg vorbei.

 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Da es vom Khunjerab Pass ja keine Drohnenfotos gibt kommen hier mal ausnahmsweise ein paar Bilder mit der Sony.
Die ersten 3 von der Passstraße, die letzten 2 dann wieder bei Sost, kurz vor Sonnenuntergang.







Besser Tierstau als Stau durch Bergrutsche:cool1:




 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Am nächsten Tag fuhr ich auf einer abenteuerlichen Piste durchs Shimshal Valley - eine enge Schlucht entlang des
Shimshal Flußes führt in das kleine Dorf Shimshal, in dem eine große Anzahl von weltbekannten Pakistanischen Alpinisten
leben und lebten.



Googles KI meint zu dieser halsbrecherischen Strecke:


Die Straße nach Shimshal wurde 1985 begonnen und nach rund 18 Jahren Bauzeit 2003 fertiggestellt. Die offizielle Eröffnungsfeier fand am 25. Oktober 2004 statt. [1, 2]
  • Baubeginn: 1985 durch die Dorfgemeinschaft von Shimshal mit Unterstützung des Aga Khan Rural Support Programme (AKRSP).
  • Bauweise: Die rund 55 bis 60 Kilometer lange Jeep-Piste wurde überwiegend in Eigenarbeit mit Handwerkzeugen und Sprengstoff von den Einheimischen in den Fels gehauen.
    Dauer: Rund 18 Jahre. Zuvor war das Dorf Shimshal nur über einen mehrtägigen Fußmarsch durch die Schlucht erreichbar.

Man benötigte zu Fuß 3 Tage bis zur nächsten Siedlung und 3 Tage zurück vor dem Straßenbau. Heute mit Jeep oder
Motorrad 3 - 5 Stunden - es sei denn ein liegengebliebener Traktor versperrt den Weg für Jeeps, dann kann es endlos
dauern. Mit dem Motorrad kam ich an dem Hindernis vorbei. ;)



Die Piste führt teils direkt am Fluß entlang, dann etwas höher, 10 oder 20 m und schließlich in schwindeliger Höhe
von 100 bis 200 m steil über dem Flußlauf - nix für schwache Nerven.





Die gewaltigen Berge sieht man erst, wenn Drohni die Flußebene verlässt und ein paar Meter hochsteigt, dann sieht man
einige 7000-er, der höchste im Shimshal ist 7885 m hoch.

 

Ajax

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3 letzte Bilder vom Shimshal Valley...







...dann passiere ich auf dem Weg nach Hunza den Attabad See.

Dieser entstand am 4. Januar 2010 nach einem massiven Erdrutsch, der den Hunza River auf 109 m anschwellen ließ,
den Karakorum Highway kilometerweit zerstörte und neben 20 Toten einige Dörfer auslöschte und 6000 Menschen
umgesiedelt werden mußten. Weitere 25 000 waren von der Versorgung abgeschnitten. Mit Hilfe Chinas wurde der
Karakorum Highway durch mehrere Tunnels in die Berge wieder befahrbar gemacht.

Mehr dazu unter Wikipedia: Attabad Lake - Wikipedia



Hier ist wohl das Ende des Damms, dort fließt der Hunza River weiter ins Hunza Valley.



 

Ajax

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Einmal mach Concordia..
Da würde ich auch liebend gerne vorbeigucken ;) - aber leider machen da meine Haxen nicht mehr mit - und es gibt dahin leider nur den Weg zu Fuß.
12 Tage lang marschieren geht mal gar nicht mehr.:rolleyes: Aber den K2, die Trango Towers und die anderen Riesen dort würde ich auch zu gerne noch sehen.
Wobei ich ja den K2 aus dem Flieger ganz klein schon mal aus der Ferne sehen konnte.
Bin momentan um die Ecke vom Killer Mountain - leider ist seit gestern das Wetter schlecht geworden, voll bewölkt, muß wohl 5 Tage warten, um zu
Fairy Meadows zu kommen...
 

Ajax

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Nach dem Gletscherausflug bleibt noch ein wenig Zeit - es geht zum Fort Baltit, einem 700 - 900 Jahre altem
Kulturdenkmal, königlicher Sitz vom alten Hunza Staat. Dort war ich gestern nachmittag drin mit einer sehr aufschlußreichen Führung.







Hinter dem Fort geht es ein paar Tausend Meter höher hoch zum Ultar Sar (7388m) mit seinem Gletscher.





Auf der anderen Seite finden sich Disthegil Sar, Golden Peak, Lukpe Lawo, Spantik, Malubiting und Diran, alles 7000-er.



15 km weiter westlich vom Diran ist der Rakaposhi, den ich ja zuallererst vorgestellt hatte...
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Die folgenden 2 Tage trieb ich mich im Naltar Valley rum. Dort gibt es ein Schnee Leopard Sanctuary mit 2 dieser
großen Katzen aber vor allem wunderschöne Natur, umgeben von Eisriesen mit einigen Gletschern ringsum führt eine
teils haarsträubend teils halsbrecherische dirty Dirtroad zu einem Blue Lake und 3, 4 oder 5 weiteren Seen.
Ich fuhr dann natürlich zweimal diese doofe Piste, denn beim 1. mal war am blauen See das "Licht" ausgegangen, weil ich erst gegen 15:30 dort ankam (1 Stunde für 13 km) und die Sonne hinter einem der "kleineren Berge" (5 oder 6000 m)
verschwunden war. Im Schatten fand ich es dann etwas schade für diese atemberaubende Schönheit dieser Landschaft.
Also verlängerte ich meine Unterkunft um 1 weitere Nacht, besuchte die Schneeleoparden ein 2. mal und anschließend
nochmals zum Blauen See.
Auf dem Rückweg ging ich dann fast noch Baden. Ein Flüßchen aus Gletscherwasser bildet mehrmals die Fahrstrecke, einige
Wasserfälle enden außerdem auf der Fahrspur und einer davon, der dreimal ca. 20 cm tief war beim Durchfahren schwoll beim 4. mal plötzlich auf knapp einen halben Meter an - ich war naß bis zum Knie und beinahe gestrauchelt :eek:









 

Ajax

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Nicht nur unten - siehe auch die paar Smartphone Bilder im Smartphone-Thread von gestern und heute ;) ...



...auch oben in eisigen Höhen sind überwältigende Ansichten einiger Bergriesen mit ihren Gletschern zu bewundern.







Ein Rundumblick mit Drohni reicht und mehr als 10 Gletscher sind zu erblicken.


 
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