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Drohnenfotos - der Blick von oben

Ajax

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2 Oktober 2018
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Nach dem Sonnenaufgangsflug und Frühstück geht es runter in die zweitgrößte Stadt Nepals mit 600 000 Einwohner. Bis Ende der 60-er Jahre war Pokhara
nur zu Fuß erreichbar, seit 1968, dem Bau des Siddharta Highways, stieg die Einwohnerzahl rasant, heute ist Pokhara die Touristenhauptstadt Nepals und weltweit
wohl eine der absolut führenden Orte für Actionjunkies. Mit dem Phewa See sind viele Wassersportarten möglich, vom Sarankot Berg starten Gleitschirme, hier steht
auch die weltweit steilste Seilrutsche, man kann mit Helikopter oder Ultraleichtflieger zum Himalaya fliegen, Wildwasserrafting und Bungeejumping sind möglich,
tiefe Schluchten und Höhlen innerhalb der Stadt und dann ist Pokhara natürlich Ausgangspunkt zur Annapurna Umrundung. Dazu kann man in der Stadt alles kaufen,
was für einen Trekkingtrip nötig ist.

Zunächst besuche ich 2 Tempel, die auf einem Hügel liegen, den Matepani Gumba und Bhadrakali Tempel.





Schade, der erste ist gerade geschlossen und die ganze Umgebung ist gerade eine große Baustelle. Den 2. überfliege ich vom 1. Tempel aus - und von oben sieht
der auch nicht so interessant aus. Da ich nicht soviel Zeit habe, alles anzuschauen, geht es dann gleich weiter zu weiteren Highlights der Stadt.
 

Ajax

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Vom Hügel des 1. Tempels fliege ich rüber zum 2. Tempel...





...und anschließend dann zu einem Highlight der Stadt, das ich fast verpasst hätte: da stand 100 Rupien Eintritt und ich dachte, das sind 6 € - war schon
wieder auf dem Weg zum Motorrad, als mir einfiel, das ich mich um eine 0 verrechnet hatte - es sind nur 60 Cent :bigg - das kann ich mir ja gerade noch leisten.
Von dem Wasserfall, der in einer Höhle verschwindet hatte ich ja ein Video auf Youtube - weiter vorne zu finden. Auf dem Rückflug flog ich nochmal den Wasserfall
runter und machte noch ein paar Fotos.





 

Ajax

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Am späten Nachmittag geht es auf den Aussichtsberg Sarakot mit dem View Tower, dem Shiva Mandir Tempel, der Highground Zipflyer Station und dem
Startplatz der Gleitschirmflieger. Natürlich ist es wieder diesig - alles andere hätte mich schon gewundert. :o-o:



In Seemitte etwa dann den Hügel hoch das weisse Ding ist die Friedenspagode und links daneben mein Rooftophotel - dort wo gestern abend diese geilen
Fotos vom Himalaya entstanden. Bzw. auch heute morgen, obwohl es da schon wieder mit der diesigen Air anfing.









Die goldene Ganesha Statue ist nagelneu, Oktober 2024 wurde daran noch gearbeitet, also ca. 1 Jahr alt.
 

Ajax

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Die hübsche junge Dame wollte unbedingt ein Luftbild von sich haben - bitte schön...



Am nächsten Morgen breche ich auf nach Mustang, dem alten Königreich, das erst seit den 90-er Jahren für Fremde zugänglich ist.
Zuvor letzte Blicke aufs diesige Pokhara



Wie man sieht, gibt es hier keine Wolkenkratzer - das höchste sind wohl 4 oder 5 geschossige Gebäude
 

Ajax

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Auf der Fahrt nach Kagbeni komme ich sehr gut voran - der große Teil der Strecke ist asphaltiert, ab und an sind kurze Teile durch Landslides
getroffen und daher Dirtroad. Am Kali Gandaki entlang schraubt sich die Straße immer höher, von den hohen Bergen links und rechts ist zunächst
nichts zu sehen, da meist steile Hänge die Sicht verhindern. An einer Stelle wird es richtig mulmig, als ein steiler Fels die komplette Straße überhängt.



Links geht es auf über 8000 (Daulaghiri) und rechts genauso (Annapurna) die Straße ist hier etwa auf 2500m.
Hnter der Kurve war ein Erdrutsch, der die ganze Straße zerstörte.





Drohni hatte hier versagt - wollte eigentlich seitliche Verfolgung machen mit dem Handy (Controller konnte ich nicht befestigen und einarmig bei dieser
Strecke ist nicht so lustig), das bei Tests in Pattaya super funktionierte, hier aber nicht funktionierte. Mußte die Insta 360 rauskramen.

Kurz vor dem 1. Ziel heute war der Talwind so stark, das ich Drohni schonte und die Sony rausholte.





 

Ajax

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Ich bin frühzeitig in Kagbeni, dem Tor zu Upper Mustang. Ab hier braucht man einen Guide, um weiter nach Norden, Richtung tibetische Grenze zu fahren.
Die 2 Strecken weiter östlich, die mich bis knapp zur Grenze brachten (einmal ca. 2 km, einmal ca. 10 km), waren lediglich auf ca. 1000 und 2000 m Höhe.
Hier würde es auf über 4000 m Höhe gehen.
Hier in Kagbeni bin ich bereits auf 2800 m, hier wird man durch mehrere Schilder auf die Beachtung der Höhenkrankheit hingewiesen, die ab 2800 auftreten kann.
Ich checke ein im Yac Donalds, ein Hotel das viele Motorradabenteurer beherbergt und durch seinen Yacburger bekannt ist. Ich erlebe eine ca. 10 köpfige Motorrad-
gruppe am nächsten Tag, die hier Mittagspause einlegen, bevor sie weiterfahren nach Upper Mustang.

Mein Ziel für heute abend zum Sonnenuntergang ist Muktinath - das liegt 1000 m höher nach Osten, wo man dann nur noch als Trekker den Thorang La Pass mit 5416 m
überwinden muß, um die Annapurna Umrundung zu vollenden. Leider bin ich dazu jetzt zu alt - das hätte ich mal vor 20, 30 oder 40 Jahren machen sollen :o-o:

Auf dem Weg ist fast nichts mehr von den Bergen zu sehen, Wolken überall, aber kein Regen. Dann komme ich in Muktinath auf 3800 m an und plötzlich reißt der Himmel
auf und der Blick wird frei auf einige Berggiganten.









 

Ajax

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Ein paar Sekunden später



Und zurück zum Yac Donalds gibt`s noch einen kleinen Sonnenuntergang, bescheiden, da man wohl ein paar Tausend Meter höher sein müßte,
um die Sonne hinter dem Daulaghiri zu sehen🌞.



Am nächsten Morgen begebe ich mich früh aufs Dach des Hotels, Annapurna links von mir und Daulaghiri rechts im Morgenlicht





Nach einem Streifzug durchs Dorf schwinge ich mich auf die Hero und fahre nochmals nach Muktinath hoch - wollte zu dem hinduistisch+buddhistischem Pilgerziel
Muktinath Tempel. Hier wird man mit Sündenbefreiung belohnt, wenn man sich unter den 108 Wasserspeiern, gespeist aus eiskaltem Himalayawasser, duscht. Bei
Minusgraden (nachts hatte es hier auf 3800 m wohl -11 Grad, jetzt um die -4 - merke davon allerdings nichts, da die Daunenjacke von Arcteryx, die ich für 40 € in
Pokhara erstanden hatte, hervorragende Dienste leistet. Außerdem ist es in der Sonne mindestens 10 Grad wärmer;).



Ich dachte, dies ist der Tempel, aber da hatte ich falsch gedacht - der richtige Tempel ist von Hunderten Pilgern bevölkert und liegt 1,8 km weiter durchs Dorf.



Müsste das Ding hinten in der Mitte sein. Inzwischen ist aber die Durchfahrt durchs Dorf gesperrt - bei den letzten Videos von Bikern konnte man noch bis zur Treppe
fahren. 1,8 km einfach sind mir ca. 1,5 km zu weit:bigg, auch nochmal auf die Hügel zu steigen, die ich neben dem Parkplatz erklommen hatte und Drohni fliegen ließ, sind mir
zu anstrengend auf dieser Höhe - sonst hätte ich wenigstens Drohni rübergeschickt um ein paar Bilder zu haben.
Aber vielleicht komme ich ja nochmal hierher (mit meiner Nachbarin) und dann geht es auch ins Upper Mustang...

Der Weg hinter dem Tempel dürfte zu dem Pass auf 5416 m führen (hinten rechts) - nur noch knapp 10 km weit mit 1600 HM.
 

Ajax

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Links Annapurna, rechts Daulaghiri



Vor dem Daulaghiri, 1000 m tiefer, unter den Wolken ist das Kali Gandaki Tal mit Kagbeni



Jharkot, das nächste Dorf zurück nach Kagbeni, liegt ca. 100 m tiefer auf 2700m





Die Jharkot Monastery liegt malerisch auf einer Klippe oberhalb des Gandaki, der in Kagbeni in den Kali Gandaki fließt

 

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Der Controller der Drohne meldete sich: bitte vorsichtig fliegen wegen der großen Höhe :bigg



Leider ist die Kleine auf 120 m begrenzt - wäre toll, wenn man hier 500 oder 1000 m am Berg entlang hochfliegen könnte, wie bei meinen 2 anderen...



Hier z.Bsp. hätte ich schauen können, was hinter der "großen Mauer" sich verbirgt. Aber da hätte ich 130 oder 140 m gebraucht oder den Startplatz etwas höher
legen müssen - aber da fehlt einfach die Zeit...



Nach diesem Flug ging es zurück nach Kagbeni zum Frühstück.
 

Ajax

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Nachmittags bin ich auf Erkundungstour der näheren Umgebung - da gibt es einige sehr sehr hübsche Dörfer und Tempel sowie einige tolle
Ausblicke auf die Berge und Eisgiganten. Leider muß Drohni im Koffer bleiben, denn der Talwind, der hier hochströmt, hat teilweise in den Böen
Sturmstärke. Daher noch ein paar Bergbilder der Sony.



Diese Piste quer durchs Bild hinten würde ich gerne bei einer Wiederkehr hochfahren - da hat man mit Sicherheit fantastische Blicke auf die
umliegenden Berge.







 

Ajax

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Bilder aus einer sicherlich selten fotografierten Region der Erde. Sehr spannend!!!
Das ist zweifellos so - bis in die 90-er Jahre war es eine verbotene Zone für Ausländer, und erst die letzten Jahre wurde die Strecke asphaltiert, aber mit vielen
Erdrutschen immer wieder unterbrochen. Ca. 20 Jahre lang war die Strecke nur zu Fuß zu bewältigen - 3 bis 4 Wochen, um die Annapurna Range zu umrunden.
Hier gibt es keinen Massentourismus.

Weiter mit den Eisriesen in Lower Mustang...











Beim letzten Abendlicht kehre ich zurück nach Kagbeni, eine 2. Nacht im Yac Donalds.
 

Ajax

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Nach Kagbeni gab es 2 Wege in das Dörfchen - hier ist der viel einfachere durch den Kali Gandaki, der hier noch sehr schmal ist, ca. 2 km weiter fließt dann der
Gandaki hinzu und verdoppelt den Fluß. Ich bin unterwegs zurück nach Pokhara - es wird ein langer, anstrengender Tag.



In Jomsom werden die ACAP`s von der APF kontrolliert - als Ausländer werden die zuvor beantragten Zugangspapiere (mit Passfoto, Datum, Stempel - 20 $) am
Kontrollposten kontrolliert, abgestempelt und bei Ausreise des Gebiets nochmals gestempelt - durch die Armed Police Force. Hier ist es klar ersichtlich und wird
kontrolliert - ganz im Gegensatz zu Lamabagar 2 Wochen früher und ca. 200 km östlich...



Dieses Dorf, malerisch ca. 50 m über dem Gandaki Tal gelegen, ist auf Google Maps nicht zu finden - es liegt zwischen Jomsom und dem Kleinod Marpha und hat eine
nagelneue, asphaltierte Straße den Berg hoch. Ins Dorf selber kommt man nur mit Zweirad durch die engen Sträßchen mit Pflastersteinen. Hier wollte ich schon gestern
nachmittag eine kleine Flugrunde drehen, aber der sturmstarke Wind verhinderte das. Heute morgen nun wage ich es, der Wind etwas schwächer aber immer noch zu
stark für die Neo 2. Die Böen ab und zu lassen Drohni rückwärts fliegen. Ich wage es und erlebe dann folgendes. Nach 10 % Akkuleistung will der Controller, das ich
Drohni zurückkole. Das mache ich auch, denn der Wind wird noch stärker. Drohni kämpft, manchmal erreiche ich 0,5 M/sec, manchmal fliegt es rückwaärts mit -1M/sec.
Kurz bevor der Akku alle ist, ist Drohni fast zurück, ca. 10 m von mir, als eine Windbö Drohni erfasst und auf den Boden schleudert. Ich suche 10 oder 15 Minuten -
graue Drohni auf grauem Grund mit vielen grauen Steinbrocken mit den grauen Augen eines Greises. Ich rechne bereits mit dem Verlust der Drohne, denn die Bö hätte
die leichte Drohne auch den Abhang runtergeweht haben können, als mir die Suchfunktion einfällt, die ich jetzt in 8 Jahren Drohne fliegen noch nie benutzen musste.
Ich finde sie nur ein paar m entfernt - da war ich schon zweimal dran vorbeigelaufen :biggrin:.



 

Ajax

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Als nächstes besuche ich kurz Marpha, die Apfelhauptstadt Nepals. Die Apfelplantagen liegen auf 2700 m Höhe. Das malerische Dorf, eingebettet im Herzen Mustangs,
fühlt sich an wie eine wunderschön erhaltene Postkarte. Da ich in Zeitnot bin, fahre ich hier nur zweimal mit dem Motorrad durch, ein paar Bilder der Actioncam anbei -
für Drohni ist der Wind einfach zu stark, sie muß im Koffer bleiben.



Nicht zu sehr ablenken lassen beim Fahren oder Laufen - man könnte ganz schnell im Untergrund verschwinden.



Die traditionellen Thakali-Häuser mit ihren Holzfenstern und Steinmauern vermitteln ein authentisches Gefühl der Himalaya-Kultur.



Man kann sich hier wie in Thailand bei manchen Sehenswürdigkeiten traditionelle, farbenfrohe Kleidung der Thakalis ausleihen, um ein paar
Erinnerungsfotos in diesem von fleißigen (mar) Menschen (pha) bewohnten Dorf zu machen.



 
Pattayareise

Ajax

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Auf der Weiterfahrt passiere ich die Engstelle des Kali Gandaki, wo Daulaghiri Bergfuß und Annapurnafuß sich auf ca. 1m treffen, da hatte ich
ja dieses Video weiter vorne gemacht. Auf dem Flug runter zum Fliß entstanden zuvor diese Aufnahmen:











Die Stützmauern an dieser abenteuerlichen Piste zu bauen erfordert viel Geduld, Kraft und Ausdauer - zumeist ist reine Handarbeit gefragt.
Links in den Fels geschlagen ist der Trekkingweg des Annapurna Circuit.



Bis vor wenigen Jahren war der Trekkingweg die einzige Verbindung nach Norden ins Königreich Lo und weiter dann nach Tibet.
 

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Der Weg zieht sich hin, es wird dunkel und dann fängt es noch zu regnen an - ich werde patschnass, Hose und Schuhe, die gekaufte Daunenjacke in Pokhara,
mit Goretex gelabelt, vom Verkäufer als sehr gute Kopie angepriesen, bleibt jedoch absolut trocken im ca. 1 1/2 stündigen Regen.

Am nächsten Tag ist das Holi Fest in Pokhara - Frühlingsbeginn mit Farbpulverorgie wie in Indien. Ich werde bunt an diesem Nachmittag am See...

Den folgenden Tag wollte ich 3 Sehenswürdigkeiten ca. 60 - 80 km außerhalb Pokharas besichtigen.
Hier mal zunächst das 3., der Gorkha Durbar.



Auf einer Hügelspitze oberhalb von Gorkha, der Distrikthauptstadt, liegt dieser Komplex, bestehend aus Palast, Festung und 2 Tempeln mit großer religiöser
Bedeutung. Der Palst war das Heim von König Prithvi Narayan Shah, der Gründer des modernen Nepal.



Die Stadt ist auch durch die berühmten Gorkha-Soldaten bekannt.
"If a man says he is not afraid of dying, he is either lying or he is a Gurkha." Der indische Generalstabschef Manekshaw.





Bei gutem Wetter hätte man hier eine tolle Sicht auf den Himalaya, Manaslu und Annapurna.



Der in Bildmitte zu sehende Dreizack ist nicht nur von Poseidon aus der griechischen Mythologie bekannt - hier in der indischen Mythologie ist der
Dreizack, ein Attribut Shivas, aus Strahlen der Sonne geformt worden.

 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Ausblick vom Palast auf die Landschaft darunter - natürlich mit vielen Reisterrassen...





...und dem täglichen Verbrennen von Müll - man kennt es aus SO-Asien ja bereits zur Genüge. Chiang Mai vor 2 oder 3 Tagen weltweit Nr. 1 im AQI.



Blick auf einen winzigen Teil Gorkhas, das sich über mehrere Hundert Meter den Berg hochzieht.

Mein 1. Ziel an diesem Tag war allerdings Bandipur, 77 km von Pokhara, eines der schönsten Dörfer Nepals. Ein wuderbarer Ort, der sich wie ein Open Air Museum
anfühlt mit den alten Holzgebäuden, den verschiedenen Tempeln und vielen bunten Blumen. Ein Viewtower wurde gerade gebaut und auch eine Seilbahn ist im Bau,
um die kurvenreiche, abenteuerliche Fahrt auf den Berg zu verkürzen und für Touris einfacher zu machen. Die Walking Street ist nur über Treppen vorne und hinten zu
erreichen.
Mit der Drohne bin ich hier nicht geflogen (1. Zeitknappheit und 2. sieht man von oben den Flair dieser Dörfer nicht - hatte ich zuvor in Marpha und dem anderen Dorf
feststellen müssen), daher ein paar Bilder mit der Sony...







Bindyabashini-Tempel

Das 2. Ziel des Tages war der Manakamana Tempel, 52 km von Bandipur entfernt. Google Maps schickte mich hier in Nepal ein weiteres Mal
in die Pampa - als ich 3 km Dirtroad hinter mir hatte und 15 km vor mir (=1,5 Stunden), brach ich ab und fuhr von hier nach Gorkha.
Hinterher sah ich auf Google, das es eine Seilbahn zum Tempel gibt - vor Ort im Dschungel hatte ich aber kein Internet. :(
 

Ajax

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Eigentlich wäre ich am nächsten Tag unterwegs gewesen auf die andere Seite des Annapurna zu fahren, nach Manang. Die Wahl am 5.3. in Nepal verhinderte
dieses Vorhaben. Vom AA bekam ich einen Reisehinweis, das von Mitternacht bis 17 Uhr am 5.3. absolutes Fahrverbot in Nepal herrscht. Einheimische bestätigten
das. Außerdem 4 oder 5 Tage Alkoholverbot vor dem 5.3.
Ich buchte 2 weitere Nächte in einem sehr guten Hotel im Stadtteil Lakeside Pokharas.

Am nächsten Tag suchte ich nach einem Startplatz für Drohni - eine weitere Naturschönheit sollte eingefangen werden: Die Seti River Schlucht.



Das zunächst breite Seti Tal führt in eine enge Schlucht, die sich quer durch Pokhara zieht.





Teilweise auf knapp 1 m zusammengepresst, schlängelt sich der Seti durch die Stadt.