Willkommen in unserer Community
Möchtest du dem Forum beitreten? Das gesamte Angebot ist kostenlos.
Registrieren
Smurf Bar
Borussia Park

Bilder Bokeh oder ich fress Dich!

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.746
103.146
4.565
Ach was ist doch ein gutes Beispiel für den Diskurs.
Finde ich auch. Digital-Bokehs haben sich ja durchgesetzt für "Portrait Fotos" bei Handy-Cams. Von daher haben sie auch ihre Berechtigung. Meist ist ja der Einsatz auf Portraits in kurzer Entfernung begrenzt und es wird nicht immer sauber freigestellt. Mit mehr KI kann das natürlich auch gelingen. Ich finde deshalb vor allem Bokeh auf der Entfernung interessant um den Betrachter auf bestimmte Situationen zu lenken. Bei einem klassischen Portrait weiß man ja eh, auf was man schauen solle.
 

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.746
103.146
4.565
3.jpg

Links in der Unschärfe der Pattaya Profi. Rechts daneben die Freundin die zum ersten mal aus dere Provinz mitgeschleppt wird, weil ihr Boyfriend sie hat sitzen lassen. Jeder kennt diese Szenen. Ich, der Betrachter und Bezahler des Bins stehe noch vor der Entscheidung, welches Girl ich nehme. Aber mein Fokus ist auf dem Landhuhn. Auch wenn die Story so nicht stimmen sollte, aber das Foto regt diese Gedanken an, finde ich. Und das ist doch das tolle an Fotografie.
 

OnkelToto

Bokehschist
Thread Starter
    Werbepartner
Thread Starter
28 April 2019
7.785
48.029
4.415
Bang Sare, Amphoe Sattahip, Chon Buri, Thailand
pattayapatrol.com
Auch wenn die Story so nicht stimmen sollte, aber das Foto regt diese Gedanken an, finde ich.
Ich muss mal eben was probieren, ich hoffe das ist ok so:

"Ich sehe ihr Lächeln noch, warm wie das Neonlicht, das die Straße in Pattaya in schimmernde Farben tauchte. Es war mein erster Abend hier, fremd in einer Stadt, die nie richtig schlief, und sie kam wie ein Versprechen aus einer anderen Welt — die neue Dame vom Lande, mit einer Ruhe in den Augen, die mich sofort beruhigte.

Ich setzte mich an den kleinen Tisch, das Tischtuch gemustert wie Tigerfell, und bestellte ein Bier, mehr um meine Hände zu beschäftigen als aus Durst. Sie saß bereits dort, eine Freundin neben ihr, doch als sie mich anlächelte, fühlte es sich an, als wäre der ganze Lärm um uns herum plötzlich leiser geworden. Ihre Haut schimmerte im warmen Licht, ihr Haar fiel glatt über die Schultern, und für einen Moment wusste ich nicht, ob ich mich trauen sollte, sie anzusprechen.

Dann tat ich es doch — ein einfaches „Sawasdee“, und sie beantwortete es mit einem Lachen, das ehrlich und ohne Vorsatz war. Wir begannen zu reden, zuerst stockend: über das Wetter, über die anderen Gäste, über das Bier in der Flasche, das in einer bunten Hülle steckte. Sie erzählte, dass sie aus einer kleinen Provinz kam, weit weg vom Meer und vom Neon, dass sie nach Bangkok gekommen war, um zu arbeiten, und nun ab und zu nach Pattaya kam, weil hier die Menschen offener wirkten. Ihre Stimme war weich, und wenn sie lachte, leuchteten ihre Augen wie kleine Lampen.

Je länger wir sprachen, desto mehr öffnete sie sich. Sie sprach von einfachen Freuden: dem Duft von frisch gemähtem Reis, dem Klang von Hühnern am Morgen, und davon, wie sie als Kind barfuß durch den Schlamm gerannt war. Gleichzeitig hatte sie Träume, die größer waren als das Dorf, Träume von einer Stadt, in der sie frei sein konnte. Ich erzählte von meinen Reisen, und obwohl meine Geschichten größer klangen, ist das, was sie mir von ihrem Leben erzählte, mir tiefer unter die Haut gegangen.

Zwischen uns standen Gläser mit halbgeschmolzenem Eis, eine Flasche Singha und eine Dose, die wir teilten. Manchmal sprachen wir nicht; dann reichten Blicke und ein leises Nicken, und ich spürte, dass in diesem Augenblick etwas Vertrautes zwischen uns wuchs — wie ein zartes Pflänzchen, das in der Hitze einer fremden Stadt Wurzeln schlägt. Sie war nicht laut, nicht extravagant, und genau das machte sie für mich unwiderstehlich. Am Ende des Abends führte ich sie ein Stück die belebte Straße entlang.

Die Musik driftete aus den Bars, Tuk-Tuks hupten, Lichter tanzten, und sie hielt meine Hand, als sei es ganz selbstverständlich. Wir blieben unter einer Laterne stehen; sie sah mich an, und in ihrem Blick lag etwas, das ich nicht in Worte fassen konnte — Dankbarkeit vielleicht, oder die sanfte Neugier auf das, was noch kommen könnte.

Ich weiß nicht, wie lange unsere Wege noch kreuzen werden. Vielleicht ist es nur eine Nacht in einer Stadt, die viele Nächte kennt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich diese Begegnung mit der neuen Dame vom Lande nicht so schnell vergessen werde. In einer Welt, die ständig in Bewegung ist, hat sie mir für einen Augenblick das Gefühl geschenkt, angekommen zu sein."
 

NOMAAM

GC-Tester
   Sponsor 2026
19 November 2023
2.116
39.252
3.415
49
Saarland
Ich muss mal eben was probieren, ich hoffe das ist ok so:

"Ich sehe ihr Lächeln noch, warm wie das Neonlicht, das die Straße in Pattaya in schimmernde Farben tauchte. Es war mein erster Abend hier, fremd in einer Stadt, die nie richtig schlief, und sie kam wie ein Versprechen aus einer anderen Welt — die neue Dame vom Lande, mit einer Ruhe in den Augen, die mich sofort beruhigte.

Ich setzte mich an den kleinen Tisch, das Tischtuch gemustert wie Tigerfell, und bestellte ein Bier, mehr um meine Hände zu beschäftigen als aus Durst. Sie saß bereits dort, eine Freundin neben ihr, doch als sie mich anlächelte, fühlte es sich an, als wäre der ganze Lärm um uns herum plötzlich leiser geworden. Ihre Haut schimmerte im warmen Licht, ihr Haar fiel glatt über die Schultern, und für einen Moment wusste ich nicht, ob ich mich trauen sollte, sie anzusprechen.

Dann tat ich es doch — ein einfaches „Sawasdee“, und sie beantwortete es mit einem Lachen, das ehrlich und ohne Vorsatz war. Wir begannen zu reden, zuerst stockend: über das Wetter, über die anderen Gäste, über das Bier in der Flasche, das in einer bunten Hülle steckte. Sie erzählte, dass sie aus einer kleinen Provinz kam, weit weg vom Meer und vom Neon, dass sie nach Bangkok gekommen war, um zu arbeiten, und nun ab und zu nach Pattaya kam, weil hier die Menschen offener wirkten. Ihre Stimme war weich, und wenn sie lachte, leuchteten ihre Augen wie kleine Lampen.

Je länger wir sprachen, desto mehr öffnete sie sich. Sie sprach von einfachen Freuden: dem Duft von frisch gemähtem Reis, dem Klang von Hühnern am Morgen, und davon, wie sie als Kind barfuß durch den Schlamm gerannt war. Gleichzeitig hatte sie Träume, die größer waren als das Dorf, Träume von einer Stadt, in der sie frei sein konnte. Ich erzählte von meinen Reisen, und obwohl meine Geschichten größer klangen, ist das, was sie mir von ihrem Leben erzählte, mir tiefer unter die Haut gegangen.

Zwischen uns standen Gläser mit halbgeschmolzenem Eis, eine Flasche Singha und eine Dose, die wir teilten. Manchmal sprachen wir nicht; dann reichten Blicke und ein leises Nicken, und ich spürte, dass in diesem Augenblick etwas Vertrautes zwischen uns wuchs — wie ein zartes Pflänzchen, das in der Hitze einer fremden Stadt Wurzeln schlägt. Sie war nicht laut, nicht extravagant, und genau das machte sie für mich unwiderstehlich. Am Ende des Abends führte ich sie ein Stück die belebte Straße entlang.

Die Musik driftete aus den Bars, Tuk-Tuks hupten, Lichter tanzten, und sie hielt meine Hand, als sei es ganz selbstverständlich. Wir blieben unter einer Laterne stehen; sie sah mich an, und in ihrem Blick lag etwas, das ich nicht in Worte fassen konnte — Dankbarkeit vielleicht, oder die sanfte Neugier auf das, was noch kommen könnte.

Ich weiß nicht, wie lange unsere Wege noch kreuzen werden. Vielleicht ist es nur eine Nacht in einer Stadt, die viele Nächte kennt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich diese Begegnung mit der neuen Dame vom Lande nicht so schnell vergessen werde. In einer Welt, die ständig in Bewegung ist, hat sie mir für einen Augenblick das Gefühl geschenkt, angekommen zu sein."

KI-generiert? Mit dem Foto von oben als Prompt? :unsure:
 

Miles

Forensponsor
   Sponsor 2026
18 Januar 2023
416
7.091
1.875
 

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.746
103.146
4.565
333.jpg
Szenen auf der Walkingstreet kann man mit 85mm sehr gut einfangen. Ein Handyfoto in die Menge, kann nicht das Gefühl vermitteln, als wenn man direkt drauf hält.


0.jpg
Wer kennt diese Szenen im Room nicht. Es wird noch ein Snack gefuttert, noch was getrunken und dann ab in den Jacuzzi oder ins Bett. Mir ist das Damenverhältnis auf diesem Bild deutlich lieber als auf dem oberen Bild ;-)
 

OnkelToto

Bokehschist
Thread Starter
    Werbepartner
Thread Starter
28 April 2019
7.785
48.029
4.415
Bang Sare, Amphoe Sattahip, Chon Buri, Thailand
pattayapatrol.com

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.746
103.146
4.565
85mm ftw!

Anhang anzeigen 2194665
DSC_6161: Crowded evening scene as people mill about along a waterfront promenade, some checking their phones while others take in the lights and atmosphere. by Pattaya Patrol Project, auf Flickr
Dem Geisterpuder im Gesicht nach zu urteilen, könnte das Bild so von 2015 sein. Aber Ihr Handy ist ganz schön fett. Die waren glaube ich noch kleiner damals. Und Getränke in der Plastiktüte ist auch eine neuere Erfindung :)
 
Pattayareise

Riva

Freier Hedonist
   Autor
7 Januar 2013
4.746
103.146
4.565
27.jpg
An den Selfie-Beauty-Filter kommen "richtige" Fotos qualitätsmäßig nicht heran. So die feste Meinung der meisten Thaigirls. "you camela no good, my skin dark too mud and why my fäd not same kolea"


23.jpg
Bei gutem Licht, kann man auch die Belichtungszeit verkürzen und neben Bokeh sieht man noch Wassertropfen.
 
  • Like
Reaktionen: Micha L und NOMAAM