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Wir eröffnen einen Zoo /// Thailand-Business gesucht

FreundvonderMosel

Ich komme aus Ironien,ne kleine Insel vor Pattaya
   Autor
Eisdiele
Oder
Ein großes hotel , incl 100 hübsche Mädels die 24/7 zur Verfügung stehen .
Du hast in jedem Zimmer 4 klingeln
Massage
Vaginalverkehr
Analverkehr
Oralverkehr

Wenn du bock hast auf was, klingeln u innerhalb von 5 min ist sie bei dir
 

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
4.417
35.030
4.115
Ein großes hotel , incl 100 hübsche Mädels die 24/7 zur Verfügung stehen
😁 .. das dafür nötige Teegeld würde den Gewinn wieder killen. :cool1:

Ein "Sexotel" mit allem Zipp und Zapp würde tatsächlich ziemlich wahrscheinlich funzen wenns gut gemacht ist.

Wenm nur die Braunen nicht wären, mich düngt die machen Stress hoch drei :crassus
 

Fonebone

Dosenöffner & Beutelentleerer
    Aktiv
23 November 2024
254
2.016
1.243
Ziehen
Wenn Ländereien in der Familie vorhanden sind wäre dann der Anbau von echtem Süssholz und der Einstieg in die Produktion von echtem Lakritz nicht eine Marklücke?
Kenne keine Thai die von dem Geschmack nicht völlig überrascht war.
 

Cabo

HEDONIST
   Autor
8 Juni 2009
4.641
16.627
4.268
Süden
Wenn Ländereien in der Familie vorhanden sind wäre dann der Anbau von echtem Süssholz und der Einstieg in die Produktion von echtem Lakritz nicht eine Marklücke?
Kenne keine Thai die von dem Geschmack nicht völlig überrascht war.

Mit Lakritze kannst meine aus dem Stand zum speiben bringen.

Ich halte ein Business in Thailand, so wie es der TO hier anspricht , für ein Unterfangen bei dem nicht viel hängen bleibt, bei sehr viel Arbeit.

Ich glaube da wird sich das „Hamsterrad“ aus D bald zuück gewünscht. Was immer dieses Hamsterrad sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

thaitraveller2025

Kennt noch nicht jeder
    Aktiv
4 Dezember 2025
57
181
393
Kommt noch dazu, dass sich solche Frauen aus sehr armen Regionen sehr schnell verändern. Keine Ahnung wie gut er die kennt. Wenn er eine Bar aufmacht und seine Freundin den ganzen Tag unter schlechtem Einfluss von Bargirls steht, wo nur über Kohle geredet wird, kann sie sich sehr schnell charakterlich verändern. Ich habe auch durch meine Arbeit in Thailand sehr viel mit gebildeten Frauen zu tun gehabt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich auch nur eine von denen jemals an eine Bar setzen würde, geschweige denn eine Bar aufmachen würde. Das ist für die totaler Abschaum. Landwirtschaft im Isaan auch ganz schwierig, die Denkweise meist noch aus dem Mittelalter. Wenn irgendwie möglich für eine Firma in Europa arbeiten, vielleicht 50/50 aus Thailand online oder so. Bei jedem Geschäft, Bar, Restaurant was man in Thailand aufmacht, bindet man sich ans Bein, muss ständig da sein, alles kontrollieren, sonst läuft gar nix. Würde ich mir 10x überlegen.
 

hatarifan

Gibt sich Mühe
    Aktiv
25 April 2025
370
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1.193
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis von einem jungen Briten, der ein Umzugs- bzw. Logistikunternehmen in Thailand gegründet hat.

Laut dem Video hatte er letztes Jahr 20 Mitarbeiter und 30 Mio. THB Umsatz.


Aber auch hier gilt das, was @CampariO schon gesagt hat.
Er hatte Branchenerfahrung, weil er vorher bei internationalen Umzugsunternehmen im Vertrieb gearbeitet hat.

Ich hab zwar bisher immer "thailändische" Umzugsunternehmen oder LaLaMove verwendet. Scheinbar gibt es aber Bedarf an englischsprachigen Angeboten mit vernünftiger Website, Online-Formular und womöglich besseren Kontaktmöglichkeiten für Expats.
Im Prinzip sowieso wie @BorussiaMG gemeint hat, ein normaler Service verpackt für Expats und / oder Touristen mit entsprechend höheren Preisen.

Vielleicht ja auch etwas in Richtung Zeitarbeit.
Ich hab von meiner Freundin, die im privaten Krankenhaus arbeitet, erst erfahren, dass private Krankenhäuser mittlerweile Krankenschwestern, vermittelt von Zeitarbeitsfirmen, tageweise einstellen. Da war ich schon überrascht, dass es in diesen Bereichen in Thailand Zeitarbeit gibt.

Ob man daraus ein Business machen kann oder ob es das vielleicht sogar schon gibt, weiß ich nicht, aber ich würde mir gerne wie z.B. bei MyHammer Handwerker, AirCon Reinigung oder Gärtner per App oder Website bestellen, ohne dass ich vorher meine Freundin fragen muss, ob sie mir bei der Suche helfen und dann hier und da anrufen kann. Die meisten Betriebe haben ja keine Website, höchstens ein mehr oder weniger aktives Facebook-Profil und einen Eintrag auf Google Maps. Da weiß man dann häufig nicht, wen man sich ins Haus holt.

Auf der Plattform könnten die Dienstleister dann ihre Qualifikationen auflisten, Stundenlöhne angeben und Kunden Bewertungen abgeben.

Nach kurzer Recherche muss ich meine Idee wohl schon wieder begraben, weil ich ähnliche Plattformen gefunden hab:

Daran merkt man oder daran merke zumindest ich, wie schwer es ist, den thailändischen Markt als Außenstehender ohne Branchenerfahrung zu kennen.

Ich meine, wie gehen Thais gewisse Dinge an? Wo und wie suchen Thais nach Dienstleistungen? Facebook, TikTok, Google? Wollen sie das über eine App oder per Telefon / Line abwickeln? Wie groß ist die Zielgruppe? Wie hoch ist deren Zahlungsbereitschaft? Wie sieht der Markt aus? Gibt es Konkurrenz?
Ohne eine vernünftige Marktanalyse kann man das alles nicht beantworten.

Deshalb werden wohl viele Ausländer Dienstleistungen für andere Ausländer anbieten, weil man den Markt besser einschätzen kann oder eben ein Restaurant oder eine Bar aufmachen, weil man (nicht böse gemeint) sonst keine Idee hat.
 

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
4.417
35.030
4.115
kann sie sich sehr schnell charakterlich verändern.
Erlebtes und das Umfeld kann immer zu anderen Sichtweisen führen, egal ob Arm, gut Situiert, ob Männlein oder Weiblein ..

Keiner von uns denkt und handelt schon mit 30 noch wie mit 20… in einer Sache gebe ich Dir aber recht, der Input (das erlebte) prägt einen mit Jeden… unabhängig der Herkunft,Status oder des Geschlechts, ne Bar ist kein sonderlich guter Dauer-Input für eine Beziehung.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
1.351
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1.865
Nein, wahrscheinlich eröffnen wir keinen Zoo. Wobei sich die letzten Monate manchmal genau so angefühlt haben: jeden zweiten Tag eine neue Idee, am nächsten Tag wieder verworfen, dann doch wieder neue Euphorie, dann die nächste Wand aus Vorschriften, Lizenzen, Realität und gesundem Menschenverstand.

Irgendetwas in Thailand aufzubauen spukt mir aber schon länger im Kopf herum. Also dachte ich mir: Ich schreibe das hier einfach mal halb als Bericht, halb als Selbsttherapie und halb in der Hoffnung, dass zwischen den üblichen Forumsprügeln auch brauchbarer Input rausfällt.

Zu mir ganz kurz: Ende 30, arbeite in Deutschland als Projektleiter in einem großen Laden, finanziell alles okay, aber auf Deutschland, die Abzüge und das immer gleiche Hamsterrad habe ich zunehmend weniger Lust. Thailand begleitet mich schon länger. Grundlegende Thai-Kenntnisse sind da. Seit 1,5 Jahren gibt es auch wieder eine Thai-Freundin (100% Vertrauen, ihr Background: Tourismus-Studium), und seit ein paar Monaten überlegen wir, ob man sich dort gemeinsam etwas aufbauen kann.

Wichtig: Mir ist völlig klar, dass „selbständig in Thailand“ nicht bedeutet, morgens Kokosnuss, mittags Hängematte, abends Geld zählen. Eher das Gegenteil. Aber wenn man sich schon kaputtarbeitet, vielleicht lieber für etwas Eigenes.

Startkapital ist vorhanden, aber nicht in der Liga „ich kaufe mir 10 Wohnungen und lasse andere machen“. Es muss also etwas sein, das realistisch aufbaubar ist.

Die Ideensammlung bisher war ungefähr so:

- Wohnungen anmieten und kurzfristig weitervermieten -> klang erst schlau, wurde dann rechtlich schnell unerquicklich

- erfolgreiche Getränke oder Konzepte aus Europa kopieren und in Thailand produzieren/verkaufen -> klang ebenfalls gut, bis die Realität aus Lizenzen, Genehmigungen und sonstigem Behördenzauber um die Ecke kam

- aktuell immer stärker im Fokus: irgendwas Richtung Bar / touristennahes Konzept

Ich werde hier einfach immer mal wieder Gedanken, Ideen, Beispiele und vielleicht auch konkrete Angebote posten, über die wir stolpern. Und dann schauen wir mal, ob am Ende ein Zoo, ein Totalschaden oder tatsächlich ein funktionierendes Business daraus wird.

Falls am Ende wirklich ein Vertrag unterschrieben wird, schalte ich hier natürlich standesgemäß Bannerwerbung im Forum 😉

Fortsetzung folgt.


Bar in touristischer Lage.

Klassiker.

Steht irgendwo zwischen „solide Idee“ und „wird erstaunlich oft gleichzeitig von drei Leuten parallel gerade auch geplant“.

Kurzzeitvermietung.

Auch gut.

Funktioniert global ungefähr so lange, bis lokale Realität beschließt, eigene Regeln als „kreative Interpretation“ zu verstehen.

Getränkekonzept aus Europa importieren.

Mutig.

Das ist im Grunde kulinarische Diplomatie ohne Immunität.

Und ja – am Anfang denkt jeder:

„Ich mache das ein bisschen smarter als die anderen.“

Das ist meist der Punkt, an dem die anderen schon leise nicken.

Nicht zustimmend.

Eher erinnernd.


Hey, viel Erfolg und erzähl mal :cool:


P.S. 100% Vertrauen“ und „meine ist anders“ ist der Moment, wo der alte Foren-Opa nur grinst und denkt: „Joa… bei dir ist es natürlich die Sonderedition von genau dem, was alle anderen auch hatten.
 

leoleone

Aktiver Member
   Autor
30 Oktober 2025
142
1.055
793
Nein, wahrscheinlich eröffnen wir keinen Zoo. Wobei sich die letzten Monate manchmal genau so angefühlt haben: jeden zweiten Tag eine neue Idee, am nächsten Tag wieder verworfen, dann doch wieder neue Euphorie, dann die nächste Wand aus Vorschriften, Lizenzen, Realität und gesundem Menschenverstand.

Irgendetwas in Thailand aufzubauen spukt mir aber schon länger im Kopf herum. Also dachte ich mir: Ich schreibe das hier einfach mal halb als Bericht, halb als Selbsttherapie und halb in der Hoffnung, dass zwischen den üblichen Forumsprügeln auch brauchbarer Input rausfällt.

Zu mir ganz kurz: Ende 30, arbeite in Deutschland als Projektleiter in einem großen Laden, finanziell alles okay, aber auf Deutschland, die Abzüge und das immer gleiche Hamsterrad habe ich zunehmend weniger Lust. Thailand begleitet mich schon länger. Grundlegende Thai-Kenntnisse sind da. Seit 1,5 Jahren gibt es auch wieder eine Thai-Freundin (100% Vertrauen, ihr Background: Tourismus-Studium), und seit ein paar Monaten überlegen wir, ob man sich dort gemeinsam etwas aufbauen kann.

Wichtig: Mir ist völlig klar, dass „selbständig in Thailand“ nicht bedeutet, morgens Kokosnuss, mittags Hängematte, abends Geld zählen. Eher das Gegenteil. Aber wenn man sich schon kaputtarbeitet, vielleicht lieber für etwas Eigenes.

Startkapital ist vorhanden, aber nicht in der Liga „ich kaufe mir 10 Wohnungen und lasse andere machen“. Es muss also etwas sein, das realistisch aufbaubar ist.

Die Ideensammlung bisher war ungefähr so:

- Wohnungen anmieten und kurzfristig weitervermieten -> klang erst schlau, wurde dann rechtlich schnell unerquicklich

- erfolgreiche Getränke oder Konzepte aus Europa kopieren und in Thailand produzieren/verkaufen -> klang ebenfalls gut, bis die Realität aus Lizenzen, Genehmigungen und sonstigem Behördenzauber um die Ecke kam

- aktuell immer stärker im Fokus: irgendwas Richtung Bar / touristennahes Konzept

Ich werde hier einfach immer mal wieder Gedanken, Ideen, Beispiele und vielleicht auch konkrete Angebote posten, über die wir stolpern. Und dann schauen wir mal, ob am Ende ein Zoo, ein Totalschaden oder tatsächlich ein funktionierendes Business daraus wird.

Falls am Ende wirklich ein Vertrag unterschrieben wird, schalte ich hier natürlich standesgemäß Bannerwerbung im Forum 😉

Fortsetzung folgt.
Du fragst in der falschen Zielgruppe. Die meisten hier denken wie Angestellte oder Rentner und nicht wie Unternehmer. Deshalb bekommst du überwiegend Antworten aus einer Sicherheits-Perspektive. Unternehmertum bedeutet jedoch, Risiken einzugehen, Chancen zu erkennen und langfristig zu denken. Das ist eine komplett andere Denkweise.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
1.351
6.966
1.865
Du fragst in der falschen Zielgruppe. Die meisten hier denken wie Angestellte oder Rentner und nicht wie Unternehmer. Deshalb bekommst du überwiegend Antworten aus einer Sicherheits-Perspektive. Unternehmertum bedeutet jedoch, Risiken einzugehen, Chancen zu erkennen und langfristig zu denken. Das ist eine komplett andere Denkweise.


Gruß,

da mag etwas dran sein. Mir erscheint die Sache nur etwas zu sehr nach dem klassischen Pattaya-Ideenkarussell.

Man landet dort erstaunlich zuverlässig immer bei denselben drei Geschäftsmodellen:

Bar. Wohnungen. Restaurant.

Danach wird es meistens schon exotisch. Ich wünsche dem Mann ausdrücklich Erfolg. Wirklich. Aber ich frage mich bei solchen Überlegungen immer:

Wo genau liegt eigentlich der Wettbewerbsvorteil? Eine Bar aufmachen klingt zunächst beeindruckend.

Bis man feststellt, dass in Pattaya ungefähr alle dreißig Meter bereits jemand auf dieselbe Idee gekommen ist.

Man läuft dort teilweise durch Straßen, die wirken, als hätte ein Unternehmerseminar einen Betriebsausflug veranstaltet.

Bei Wohnungen ist es ähnlich. Der Satz; „Ich miete etwas an und vermiete es weiter“, hat schon unzählige Menschen für wenige Wochen zu Immobilienstrategen gemacht.

Die Realität zeigt sich dann gelegentlich weniger begeistert. Mich überzeugt deshalb weniger die Geschäftsidee als die Person dahinter.

Wenn jemand mit zwanzig Jahren Unternehmererfahrung kommt, mit belastbaren Kontakten, Kapital, Branchenkenntnis und einer Qualifikation, die nicht jeder Zweite am Stammtisch ebenfalls besitzt, dann höre ich sofort aufmerksam zu.

Aber bei einer Bar? Was genau ist dort die Qualifikation? Bier einschenken? Junge Frauen als Animierdamen einstellen?

Das beherrschen viele Gäste bereits nach dem dritten Abend besser als der Betreiber. Und das meine ich gar nicht böse.

Es ist nur die Frage, die ich mir immer stelle: Welches Problem wird eigentlich gelöst?

Denn „ich möchte selbstständig sein“ ist noch kein Geschäftsmodell. Das ist zunächst einmal nur ein Wunsch.

Pattaya ist voll von Menschen, die einen Wunsch hatten. Die wirklich erfolgreichen sind meistens diejenigen, die zusätzlich etwas hatten, das andere nicht hatten.

Eine Fähigkeit. Eine Nische. Eine Idee. Ein Netzwerk.

Oder zumindest einen Plan, der länger hielt als der erste Chang am Nachmittag. Das heißt nicht, dass es nicht funktionieren kann. Natürlich kann es.

Aber zwischen „das könnte funktionieren“ und „das wird funktionieren“ liegt in Pattaya ungefähr dieselbe Entfernung wie zwischen Beach Road und dem Mond. Und genau dort wird es meistens interessant.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
1.351
6.966
1.865
Für mich klingt das eher nach Geldverschwendung



Für wem ?


Grüß Dich,

man kann durchaus herauslesen, dass ich skeptisch bin. Gleichzeitig halte ich es grundsätzlich für richtig, keine gedanklichen Türen vorschnell zuzuschlagen. Nur wirkt die hier skizzierte Tür für mich bereits etwas ausgeleiert und das, was dahinter liegt, erinnert weniger an einen gangbaren Weg als an eine Sackgasse mit unklarem Ziel.

Ich finde es auch nicht sinnvoll, im Detail zu formulieren, was ich an seiner Stelle konkret tun würde. Das kippt schnell in Selbstdarstellung, und darum geht es hier nicht.

Was den entscheidenden Unterschied machen könnte, wäre ohnehin keine „Idee“ im klassischen Sinne, sondern eine echte, belastbare Spezialqualifikation.

Also etwas, das im Markt tatsächlich nachgefragt wird und nicht erst künstlich erzeugt werden muss. Das kann zum Beispiel sein: sehr gute Sprachkenntnisse in mehreren relevanten Sprachen, eine klare berufliche Legitimation für echte Beratungsleistungen oder auch besondere, nachweisbare Koch- oder Fachkenntnisse mit echtem Profil.

Generell sehe ich einen wichtigen Punkt darin, dass jemand nicht gezwungen ist, seinen Lebensunterhalt vor Ort erst „erwirtschaften zu müssen“, sondern bereits finanzielle Reserven mitbringt, die unabhängig vom neuen Umfeld entstanden sind. Das reduziert den Druck, jeden Entwurf sofort tragfähig machen zu müssen insbesondere dann, wenn dieser Entwurf ohnehin noch nicht ausgereift ist.

So entkoppelt man das eigene Schicksal nicht von einer wackeligen Geschäftsannahme, sondern schafft sich überhaupt erst die Freiheit, vor Ort realistisch zu entscheiden, was tatsächlich funktioniert und was nicht.
 

leoleone

Aktiver Member
   Autor
30 Oktober 2025
142
1.055
793
Gruß,

da mag etwas dran sein. Mir erscheint die Sache nur etwas zu sehr nach dem klassischen Pattaya-Ideenkarussell.

Man landet dort erstaunlich zuverlässig immer bei denselben drei Geschäftsmodellen:

Bar. Wohnungen. Restaurant.

Danach wird es meistens schon exotisch. Ich wünsche dem Mann ausdrücklich Erfolg. Wirklich. Aber ich frage mich bei solchen Überlegungen immer:

Wo genau liegt eigentlich der Wettbewerbsvorteil? Eine Bar aufmachen klingt zunächst beeindruckend.

Bis man feststellt, dass in Pattaya ungefähr alle dreißig Meter bereits jemand auf dieselbe Idee gekommen ist.

Man läuft dort teilweise durch Straßen, die wirken, als hätte ein Unternehmerseminar einen Betriebsausflug veranstaltet.

Bei Wohnungen ist es ähnlich. Der Satz; „Ich miete etwas an und vermiete es weiter“, hat schon unzählige Menschen für wenige Wochen zu Immobilienstrategen gemacht.

Die Realität zeigt sich dann gelegentlich weniger begeistert. Mich überzeugt deshalb weniger die Geschäftsidee als die Person dahinter.

Wenn jemand mit zwanzig Jahren Unternehmererfahrung kommt, mit belastbaren Kontakten, Kapital, Branchenkenntnis und einer Qualifikation, die nicht jeder Zweite am Stammtisch ebenfalls besitzt, dann höre ich sofort aufmerksam zu.

Aber bei einer Bar? Was genau ist dort die Qualifikation? Bier einschenken? Junge Frauen als Animierdamen einstellen?

Das beherrschen viele Gäste bereits nach dem dritten Abend besser als der Betreiber. Und das meine ich gar nicht böse.

Es ist nur die Frage, die ich mir immer stelle: Welches Problem wird eigentlich gelöst?

Denn „ich möchte selbstständig sein“ ist noch kein Geschäftsmodell. Das ist zunächst einmal nur ein Wunsch.

Pattaya ist voll von Menschen, die einen Wunsch hatten. Die wirklich erfolgreichen sind meistens diejenigen, die zusätzlich etwas hatten, das andere nicht hatten.

Eine Fähigkeit. Eine Nische. Eine Idee. Ein Netzwerk.

Oder zumindest einen Plan, der länger hielt als der erste Chang am Nachmittag. Das heißt nicht, dass es nicht funktionieren kann. Natürlich kann es.

Aber zwischen „das könnte funktionieren“ und „das wird funktionieren“ liegt in Pattaya ungefähr dieselbe Entfernung wie zwischen Beach Road und dem Mond. Und genau dort wird es meistens interessant.

Ich bin selbstständig in Deutschland und seit Kurzem auch in Thailand mit einer Limited . Meiner Meinung nach sollte man nur das machen, wofür man das nötige Fachwissen, Know-how und die entsprechende Qualifikation mitbringt.

Vom Bosch-Angestellten zum Pattaya-Barbesitzer ist schon ein sehr gewagter Schritt. Natürlich kann auch eine Bar, ein Hotel oder ein Airbnb-Projekt erfolgreich laufen. Aber die erfolgreichsten deutschen Bar- und Restaurantbesitzer in Thailand haben meist jahrelange Erfahrung in der Gastronomie gesammelt, oft schon vorher in Deutschland.

Der Threadersteller sollte sich deshalb eine einfache Frage stellen: Hätte er jemals darüber nachgedacht, in Deutschland eine Bar oder ein Hotel zu eröffnen? Wenn die Antwort Nein lautet, besteht wahrscheinlich kein echtes Interesse an der Branche. Dann entsteht schnell der Eindruck, dass man lediglich glaubt, mit einer Bar in Pattaya ließe sich einfach Geld verdienen.

Unternehmertum funktioniert aber selten so. Erfolgreich sind meistens diejenigen, die in einer Branche tätig werden, die sie verstehen und in der sie über Erfahrung verfügen. Deshalb konzentriere ich mich auf das, was ich kann und worin ich Fachwissen habe, und genau damit habe ich auch in Bangkok Erfolg.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
   Autor
24 November 2024
1.351
6.966
1.865
Ich bin selbstständig in Deutschland und seit Kurzem auch in Thailand mit einer Limited . Meiner Meinung nach sollte man nur das machen, wofür man das nötige Fachwissen, Know-how und die entsprechende Qualifikation mitbringt.

Vom Bosch-Angestellten zum Pattaya-Barbesitzer ist schon ein sehr gewagter Schritt. Natürlich kann auch eine Bar, ein Hotel oder ein Airbnb-Projekt erfolgreich laufen. Aber die erfolgreichsten deutschen Bar- und Restaurantbesitzer in Thailand haben meist jahrelange Erfahrung in der Gastronomie gesammelt, oft schon vorher in Deutschland.

Der Threadersteller sollte sich deshalb eine einfache Frage stellen: Hätte er jemals darüber nachgedacht, in Deutschland eine Bar oder ein Hotel zu eröffnen? Wenn die Antwort Nein lautet, besteht wahrscheinlich kein echtes Interesse an der Branche. Dann entsteht schnell der Eindruck, dass man lediglich glaubt, mit einer Bar in Pattaya ließe sich einfach Geld verdienen.

Unternehmertum funktioniert aber selten so. Erfolgreich sind meistens diejenigen, die in einer Branche tätig werden, die sie verstehen und in der sie über Erfahrung verfügen. Deshalb konzentriere ich mich auf das, was ich kann und worin ich Fachwissen habe, und genau damit habe ich auch in Bangkok Erfolg.

Der für mich wertvollste Beitrag zum Thema hier. Hast Du 100x besser auf den Punkt gebracht als ich. Meinen Respekt dafür. Und auch wenn ich einige Spassideen hier witzig finde (dieser @FreundvonderMosel ist echt ein Spassvogel...)

Deine Sichtweise ist auch das, was ich bei Investitionen in meine Altersvorsorge durch Aktien immer versuchte zu befolgen (gelang mir nicht immer, aber öfters):

Nur investieren in Dinge, die man wenigstens ansatzweise versteht.

Fand ich richtig gut Deine Argumente.
 

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