Und ehe der Eindruck entsteht ich hätte mich auf Nachrufe spezialisiert
werde ich mich hier auch mal wieder betätigen.
Es ist halt schon ein unterschied ob ich hier in Pattaya Urlaub mache oder so wie wir uns für einen längeren Zeitraum häuslich einrichten.
Und da plätschert das Leben des öfteren wie ein kleiner ruhiger Bach einfach so dahin.
Morgens nach dem aufstehen sitze ich immer auf unserer Terrasse, außer ich laufe zuerst eine morgendliche Runde durch unser Wohnviertel.
Und da wir da schon fast vier Jahre wohnen kenne ich doch schon den ein oder anderen in unserer und in den angrenzenden Straßen.

Man grüßt sich und fragt wie es einem geht, kleiner smalltalk wie das so ist unter Nachbarn und schon geht’s weiter. . .
Verändert hat sich mein Verhalten bei meinen Runden etwas, seit mich vor zwei Jahren in einer Seitenstraße hinter dem Big C an der Klang aus dem Nichts heraus ein Hund von hinten angegriffen und in die Kniekehle gebissen hat. Ich vermeide es jetzt morgens durch ruhige und etwas abgelegene Gegenden zu laufen, weil die Streuner immer mehr werden.
Da habe ich jetzt einfach Angst dass so etwas noch mal passieren könnte.

Auch wenn ich mir immer wieder selbst sage: es passiert schon nichts, merke ich doch wie sich mein Herzschlag verändert und ich innerlich zu schwitzen beginne, tja und da Hunde eine ziemlich gute Nase haben gehe ich mal davon aus, dass die mich schon von weitem riechen können und als potentielles Opfer erkennen.

Deswegen keine Experimente mehr in Sachen : unbekannte Gebiete erforschen. . .