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Vietnam Qualle in Vietnam #2

Qualle25

Kennt noch nicht jeder
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2 Mai 2024
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Tag 7

Am Morgen von Tag 7 checkte ich nach einem kleinen Frühstück aus dem Muong Thanh Hotel in Dien Bien Phu aus. Mein erster Weg führte wie so oft zu einer Tankstelle. Entweder tankte ich das Motorrad am Abend nach einem Fahrtag oder morgens vor der Abfahrt. Spritprobleme hatte ich während der gesamten Reise keine, da ich überwiegend in größeren Städten übernachtete und es auch entlang der Strecke stets ausreichend Tankstellen gab.

Auf dem Weg nach Lai Chau wollte ich mir an diesem Tag einen Aussichtspunkt ansehen, den mir ein Einheimischer empfohlen hatte. Die Anfahrt führte über eher abgelegene Straßen, inklusive einer kurzen Offroad-Passage. Teilweise war die Straße sogar weggebrochen. Am Ende wurde ich allerdings „nur“ mit einem Blick in dichten Nebel belohnt. Naja – immerhin war die Strecke angenehm einsam und landschaftlich beeindruckend, zumindest dann, wenn man etwas erkennen konnte.

Am frühen Abend erreichte ich schließlich Lai Chau und checkte in meinem Hotel ein. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine wirklich gute Pizza in der Pizzeria Oi, die von einem Franzosen betrieben wird.

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Qualle25

Kennt noch nicht jeder
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2 Mai 2024
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Tag 8 + 9


Zum Frühstück in Lai Chau war ich fast der einzige Gast. Trotzdem waren gleich drei Bedienungen anwesend – das muss man sich bei uns erst einmal vorstellen. Nachdem ich meine Taschen gepackt und ausgecheckt hatte, machte ich mich auf den vergleichsweise kurzen Weg nach Sapa.

Sapa wirkt im Vergleich zu den bisherigen Stationen meiner Motorradtour deutlich touristischer. Viele Reisende kommen hierher zum Wandern oder um einmal den höchsten Berg Vietnams zu besteigen. Ich hatte in Sapa zwei Nächte eingeplant, um einen Ruhetag einzulegen.

Dieser Ruhetag sollte jedoch alles andere als entspannt werden, denn spontan entschied ich mich, den Fansipan zu besuchen. Gegen 9:30 Uhr verließ ich das Hotel und fuhr die kurze Strecke zur Sun World Fansipan Anlage. Der Berg verfügt über eine eigene kleine Freizeitpark-Infrastruktur, wobei die Seilbahn zum Gipfel die Hauptattraktion darstellt.

Nach der Seilbahnfahrt ging es über gefühlt unendlich viele Stufen hinauf zum Gipfel. Da das Wetter an diesem Tag sehr gut war, teilte ich mir die Gipfelplattform mit zahlreichen anderen Besuchern. Entsprechend blieb ich nur kurz oben, bevor ich mich wieder an den Abstieg machte. Inzwischen zogen erste Wolken auf und die Aussicht verschlechterte sich minütlich. Schließlich nahm ich erneut die Seilbahn zurück zur Talstation und ließ den Nachmittag entspannt im Hotel ausklingen.

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Zuletzt bearbeitet:

Alexsey74

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    Neuling
25 Dezember 2025
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Bin Dabei !!
Werde im kommenden Februar für 14 Tage mal von Thailand rüber nach Vietnam und möchte natürlich auch Motorrad fahren.
Karre mieten unkompliziert ?
Hallo Rebeiro,
plane auch ne Tour mit dem Motorrad (gegen Ende Februar) durch Vietnam. Welche Route hast du geplant und ab wann willst du starten...?
...vielleich kannst du mir ein paar Tipps bzw. Starthilfe für meine Tour geben.
Danke.
Gruss, Alex
 
Tischtennis Pattaya

Rebeiro

Hausbesetzer auf Samui
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3 Dezember 2009
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Berlin / Koh Samui
Hallo Rebeiro,
plane auch ne Tour mit dem Motorrad (gegen Ende Februar) durch Vietnam. Welche Route hast du geplant und ab wann willst du starten...?
...vielleich kannst du mir ein paar Tipps bzw. Starthilfe für meine Tour geben.
Danke.
Gruss, Alex
Tja....
Kumpel hat wohl nur eine Woche Zeit, das wird dann wohl eher nix mit ner größeren Mopedtour werden :cool:
Wird wohl nur auf Da Nang und Hoi An hinauslaufen ^^
 

Qualle25

Kennt noch nicht jeder
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2 Mai 2024
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Tag 10 + 11

Das Ziel des heutigen Tages war die Stadt Ha Giang – Namensgeberin des berühmten Ha Giang Loops, einer der spektakulärsten Motorradstrecken Vietnams. Zunächst lagen jedoch noch rund 250 km Fahrt vor mir. Wie so oft wurde ich beim Verlassen des Hotels von feinem Nieselregen begrüßt. Nach dem vorherigen Tag, an dem ich mir sogar einen leichten Sonnenbrand eingefangen hatte, zeigte sich das Wetter nun wieder von seiner komplett gegenteiligen Seite. Umso froher war ich einmal mehr über die Entscheidung, Regenjacke und -hose gekauft zu haben.

Die Strecke nach Ha Giang führte mich stellenweise bis direkt an die chinesische Grenze heran – teilweise trennte nur ein Fluss Vietnam vom „Land der Mitte“. Durch die Grenznähe herrschte etwas mehr LKW-Verkehr als an den Tagen zuvor, insgesamt blieb die Fahrt aber dennoch recht entspannt.

Am frühen Abend erreichte ich schließlich Ha Giang. Nach einem Blick auf die Wettervorhersage entschied ich mich spontan, hier einen zusätzlichen Ruhetag einzulegen. Für den kommenden Tag war durchgehend Regen angekündigt, danach sollte sich das Wetter wieder deutlich bessern – ideale Bedingungen für den Start in den Ha Giang Loop. Die Verlängerung im Hotel war problemlos möglich.

Den elften Tag verbrachte ich dann tatsächlich sehr ruhig. Außer ein paar Einkäufen stand nichts weiter auf dem Programm – diesmal ein echter Ruhetag, bevor es am nächsten Morgen in eine der landschaftlich eindrucksvollsten Regionen Nordvietnams gehen sollte.

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Qualle25

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2 Mai 2024
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Hallo Rebeiro,
plane auch ne Tour mit dem Motorrad (gegen Ende Februar) durch Vietnam. Welche Route hast du geplant und ab wann willst du starten...?
...vielleich kannst du mir ein paar Tipps bzw. Starthilfe für meine Tour geben.
Danke.
Gruss, Alex
Wenn du Fragen hast kann ich dir auch gern helfen :D
 
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Reaktionen: Alexsey74 und NOMAAM

Prometh72

Gibt sich Mühe
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18 August 2017
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@Qualle25
Vielen Dank für die tollen Einblicke.
Mich würde interessieren, ob Du bei Deinen Vorbereitungen zum Hinterland auf Infos zu professionellen Dienstleisterinnen oder entsprechenden SPAs gestoßen bist? Alternativ ob man dort auf normale Ladies in Flirtlaune trifft?
 

Qualle25

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2 Mai 2024
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@Qualle25
Vielen Dank für die tollen Einblicke.
Mich würde interessieren, ob Du bei Deinen Vorbereitungen zum Hinterland auf Infos zu professionellen Dienstleisterinnen oder entsprechenden SPAs gestoßen bist? Alternativ ob man dort auf normale Ladies in Flirtlaune trifft?

Hi Prometh72,

bei dem 14 tägigien Motorradtrip habe ich mich nicht aktiv danach umgeschaut. In vielen größeren Städten gibt es die VIP Spas. Eventuell wird man da fündig. Für mich lag der Fokus aber auf dem normalen Touri sein. Zum Thema P4P wird es nach dem Tourbericht noch einige erfahrungen von mir geben mit Fokus Hanoi und Phu Quoc.
 

Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 12

Leider begann der erste Tag auf dem Ha Giang Loop erneut mit Regen. Bereits nach den ersten Kilometern wurde deutlich, dass ich mich nun in einer der touristischsten Regionen Nordvietnams befand. Der Ha Giang Loop gilt inzwischen als Pflichtprogramm für viele Backpacker, entsprechend hoch ist vor allem in der Hauptsaison das Verkehrsaufkommen.

Das zeigte sich besonders deutlich bei meinem täglichen Tankstopp: Kaum hatte ich fertig getankt, trafen gleichzeitig zwei geführte Gruppen ein. Innerhalb kürzester Zeit bevölkerten rund 50 Fahrer und Mitfahrer den kleinen Platz rund um die Zapfsäulen – ein ziemlicher Kontrast zu den einsamen Strecken der vergangenen Tage.

Auch unterwegs wurde es stellenweise etwas mühsam, sich an den Gruppen mit ihrem deutlich langsameren Tempo vorbeizuarbeiten. Amüsant fand ich dabei, dass viele der Touren trotz dichten Nebels und sehr schlechter Sicht an den bekannten Aussichtspunkten anhielten – von der sonst spektakulären Landschaft war dort allerdings nichts zu sehen, außer grauem Nebel.

Das Ganze trübte meine Stimmung etwas, und so war ich am Abend froh, als ich den Homestay in Dong Van erreichte. Der Ort liegt etwa auf halber Strecke des Loops und ist ein wichtiger Zwischenstopp für Reisende. Mit seiner Lage im Dong Van Karst Plateau, einem UNESCO-Geopark, dient er normalerweise als perfekter Ausgangspunkt für einige der beeindruckendsten Abschnitte der Route – an diesem Tag allerdings eher als willkommener Rückzugsort vor Regen und Trubel.


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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 13

Der zweite Tag auf dem Ha Giang Loop zeigte sich wettertechnisch deutlich freundlicher. Endlich konnte ich die ersten richtigen Ausblicke genießen – und ich muss sagen, diese Region sollte jeder gesehen haben, der einmal nach Nordvietnam oder Hanoi reist. Die Landschaft ist schlichtweg beeindruckend: steile Karstberge, tiefe Täler und immer wieder weite Panoramen, die man so schnell nicht vergisst.

Getrübt wurde die gute Stimmung lediglich durch eine Polizeikontrolle. Aufgrund meines stark verschmutzten Kennzeichens wurde ich angehalten und sollte eine „Strafe“ zahlen. Zunächst forderte der Polizist umgerechnet rund 140 €, doch hier hilft es, ruhig und entspannt zu bleiben. Am Ende einigten wir uns auf etwa 20 €. Kurz bevor ich weiterfuhr, machte ich noch ein Foto, was er jedoch bemerkte und mich dazu zwang, es wieder zu löschen. Bis zu diesem Punkt waren alle Kontrollen freundlich und problemlos verlaufen – dies war die erste, bei der tatsächlich Geld floss.

Nachdem ich später die Hauptroute des Ha Giang Loops in Richtung Cao Bang verlassen hatte, wurde es spürbar ruhiger auf der Straße. Verkehr und Tourgruppen nahmen deutlich ab, und sowohl landschaftlich als auch fahrerisch war dieser Abschnitt der bislang schönste der gesamten Tour. Besonders eine kurze Serpentinenpassage machte richtig Spaß, zumal der Verkehr angenehm überschaubar blieb.

Am frühen Abend erreichte ich schließlich Cao Bang, eine Provinzhauptstadt nahe der chinesischen Grenze, die vor allem als Ausgangspunkt für die Ban-Gioc-Wasserfälle bekannt ist. Dort checkte ich im Muong Thanh Hotel ein und ließ den Tag entspannt ausklingen.


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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 14

Zunächst möchte ich euch ein frohes neues Jahr wünschen und mich für die vielen Reaktionen, Kommentare und das bisherige Feedback bedanken. Es freut mich sehr, dass euch die Berichte gefallen und ihr mich auf dieser Reise ein Stück begleitet.

Für den heutigen Tag hatte ich mir zunächst den Besuch der Ban-Gioc-Wasserfälle vorgenommen. Von Cao Bang aus lagen etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit vor mir. Der Wasserfall befindet sich direkt an der Grenze zu China und zählt zu den größten und bekanntesten Wasserfällen Südostasiens. Die Fahrt dorthin verlief entspannt und ohne besondere Vorkommnisse.

Schon als ich mich dem Tal näherte, waren die Touristenmassen nicht zu übersehen. Unzählige kleine Boote brachten Besucher bis dicht an den Wasserfall heran. Für mich war das allerdings nichts – ich begnügte mich damit, aus etwas größerer Entfernung ein paar Fotos zu machen und den Anblick kurz auf mich wirken zu lassen.

Anschließend setzte ich meine Fahrt in Richtung Lang Son fort. Am späten Nachmittag kam ich dort an und hatte zum ersten Mal seit Sapa wieder das Gefühl, in einer „normalen“ westlich geprägten Stadt zu sein. Die Holzhäuser waren verschwunden und auch der Verkehr nahm spürbar zu. Mein Hotel war an ein Einkaufszentrum angeschlossen, das Motorrad parkte ich bequem in der Tiefgarage.

Zum Abschluss des Tages gönnte ich mir noch einen Burger im Hotelrestaurant und genoss den Ausblick aus dem zehnten Stock – ein ungewohnter, aber angenehmer Kontrast zu den eher einfachen Unterkünften der vergangenen Tage.


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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 15

Mit dem Erreichen von Lang Son hatte ich meine grob geplante Route eigentlich bereits abgeschlossen. Da ich jedoch noch drei Tage Zeit bis zur Rückgabe des Motorrads hatte, entschied ich mich, die verbleibenden Etappen etwas entspannter in Richtung Hanoi zu gestalten. Mir wurde noch eine Sehenswürdigkeit nördlich von Hanoi empfohlen, weshalb ich die restlichen Tage entsprechend neu aufteilte.

Da die Duong-Ham-Phap-Tunnel nicht mehr sinnvoll auf der Strecke lagen, fuhr ich zunächst in Richtung Thai Nguyen. Dieser Abschnitt entsprach größtenteils der Hauptverbindung nach Hanoi, was sich sofort bemerkbar machte: Deutlich mehr LKW- und Busverkehr als in den abgelegenen Regionen zuvor sorgte für eine spürbar unruhigere Fahrt.

In Thai Nguyen angekommen, bezog ich leider das schlechteste Hotel der gesamten Reise. Das May Plaza Hotel war sichtbar in die Jahre gekommen, und beim Check-in gegen 15:00 Uhr waren die Hausdamen noch dabei, mein Zimmer zu reinigen. Insgesamt wirkte alles etwas lieblos und abgewohnt – ein klarer Kontrast zu vielen anderen Unterkünften auf der Tour.

Am Abend fuhr ich noch zu einem nahegelegenen Einkaufszentrum, um etwas zu essen. Dort gönnte ich mir eine Pizza und ließ den Tag ruhig ausklingen, bevor es am nächsten Morgen wieder weiter Richtung Norden ging.

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larusso

Kennt noch nicht jeder
    Aktiv
15 August 2022
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Wirklich toller Bericht, persönlich hätte ich glaub ich zuviel Schiss, aufgrund der straßen, zwei Räder unter mir und der Polizei der ich etwas Willkür unterstellen würde... Aber da bin ich zu vorsichtig oder feige :)

Wobei vietnamesinnen nochmal eine andere Faszination hinterlassen
 
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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 16

Für den heutigen Tag stand zunächst die Fahrt zu den Duong Ham Phap Tunneln auf dem Plan. Der Weg dorthin führte erneut abseits der großen Hauptstraßen durch ländliche Gegenden. Die Tunnel wurden ursprünglich von den Franzosen während der Kolonialzeit angelegt und später im Vietnamkrieg weiter genutzt. Entsprechend geschichtsträchtig ist dieser Ort, auch wenn er touristisch vergleichsweise wenig erschlossen ist.

Als ich gegen Mittag an der Anlage ankam, war gerade eine Gruppe vietnamesischer Motorradfahrer vor Ort. Alle waren mit großen BMW-GS-Modellen oder vergleichbaren Maschinen unterwegs. Mit meiner kleinen 190er Honda kam ich mir daneben kurz etwas verloren vor. Die Gruppe war jedoch sehr freundlich, und nachdem sie weitergefahren waren, hatte ich die Anlage fast für mich allein und konnte in Ruhe ein paar schöne Bilder machen.

Als Übernachtungsort hatte ich Tam Dao eher zufällig gewählt – und wurde sehr positiv überrascht. Die Stadt liegt auf einem Hügel und ist nur über eine rund 20-minütige Auffahrt mit zahlreichen Serpentinen zu erreichen. Oben angekommen wirkte Tam Dao wie eine Mischung aus einem alpinen Bergdorf und vietnamesischer Architektur, ergänzt durch viele internationale Einflüsse. Mein Hotelzimmer bot einen großartigen Ausblick über die umliegenden Hügel und Wälder. Im Hotel selbst war ich zudem der einzige „Langnase“, was dem Aufenthalt einen ganz besonderen Charme verlieh.

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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 17.1

Die Rückfahrt nach Hanoi begann zunächst sehr angenehm. Die Abfahrt aus Tam Dao führte mich durch das kleine Städtchen und anschließend über die bekannte Serpentinenstraße wieder hinunter ins Tal. Danach ging es über relativ gut ausgebaute „Autobahnen“ weiter in Richtung Hanoi. Mit zunehmender Nähe zur Stadt wurde der Verkehr wieder deutlich wuselig und erforderte volle Aufmerksamkeit – etwas gewöhnungsbedürftig nach den ruhigen Bergregionen der vergangenen Tage.

Zunächst steuerte ich mein Hotel an. Das Eli Rina Hotel sollte für die kommenden vier Nächte mein Zuhause sein. Es liegt in einer kleinen Gasse abseits der Hauptstraßen, was für Hanoi-Verhältnisse angenehm ruhig ist – ein Umstand, den ich sehr zu schätzen wusste. Das Frühstück hatte ich bewusst nicht mitgebucht, um mir die Option zum Ausschlafen offen zu halten.

Mein Zimmer war bei der Ankunft noch nicht fertig, also erledigte ich bereits den Großteil des Check-ins, hinterlegte meine Daten und gab mein Gepäck ab. Da ich das Motorrad noch bis zum nächsten Morgen behalten konnte, nutzte ich die Zeit für ein Mittagessen. Wie so oft zog es mich wieder in ein Steakhouse. Nachdem ich erneut ein sehr gutes Stück Fleisch verdrückt hatte, ging es daran, ein weiteres Grundbedürfnis zu stillen: Entspannung. Also machte ich mich erneut auf den Weg zum Rose VIP Spa, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

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