Wie nennt man jemanden der immer und immer wieder "schlechte Erfahrungen" macht, der der Sache, den Gründen und Ursachen nicht nachgeht, diese nicht verstehen will, diese nicht so hinnehmen will, der diese verdrängt, die Hoffnung auf eine von selbst eintretende Besserung nicht aufgibt und der sich sagt ach ich vergesse das jetzt und mach so weiter wie bisher?
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Jemand der immer schlechte Erfahrungen macht, macht sehr viel falsch im sozialen Umgang mit seinen Mitmenschen, woraus die Ablehnung gegenüber seiner Person und seinem Sozialverhalten resultiert.
Jemand, der nicht hinterfragen möchte, warum dies so ist, dem ist egal was seine Mitmenschen von ihm denken, hat unter Umständen Angst, die Hintergründe für sein Verhalten zu erkennen oder ist emotional und intellektuell einfach strukturiert und nicht in der Lage etwas zu erkennen.
Hoffnung zu haben, ohne sich selbst zu hinterfragen, ist der einfache Weg, der nicht zum Ziel führt.
Eine selbst eintretende Verbesserung ist ein Wunschdenken.
Habe im Augenblick einen intelligenten, sozial sehr angenehmen Menschen um mich, der sich in seinem Heimatland in eine etwa gleichaltrige Frau verliebt hat und der der unterbrochenen Beziehung hinterher trauert und nicht loslassen möchte. Da keine finanziellen Mittel geflossen sind oder fliessen, ist er nur ein "verliebter Junge" und kein "Liebeskasper".
Wenn er heraus gefunden hat, was er in diese Wunschbeziehung hinein interpretiert, hat er den Weg zum Ziel gefunden.