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Vietnam Qualle in Vietnam #2

Qualle25

Kennt noch nicht jeder
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2 Mai 2024
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Tag 25 und 26

Heute ging es nun tatsächlich wieder zum Tauchen. Kurz nachdem der Wecker geklingelt hatte, erhielt ich die Nachricht, dass wir diesmal zum Hafen im Süden der Insel fahren würden. Dort angekommen wurde ich vom Tauchlehrer begrüßt, und wir absolvierten erneut zwei Tauchgänge. Es handelte sich wieder um eher technische Übungen im Rahmen meines Advanced-Tauchscheins.
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Den Nachmittag verbrachte ich entspannt am Hotelpool. Zum Abendessen ging es erneut in die nahegelegene Shoppingmeile zu einem Italiener. Die Pizza war für vietnamesische Verhältnisse wirklich sehr gut.

Am nächsten Tag stand ein Zimmerwechsel an, daher packte ich zunächst meine Sachen. Für die letzten beiden Tage auf Phu Quoc hatte ich mir im Novotel einen Strandbungalow mit eigenem Pool gebucht. Mein Gepäck gab ich an der Rezeption ab, frühstückte kurz und machte mich anschließend erneut auf den Weg zum Tauchen.

Auch an diesem Tag standen zwei Tauchgänge auf dem Programm, wobei der zweite ein freier Tauchgang war. Auf dem Boot erhielt ich schließlich mein Zertifikat vom Tauchlehrer – ein schöner Abschluss der Ausbildung.

Am Nachmittag bezog ich dann mein neues Zimmer. Der Bungalow lag zwar nicht direkt am Strand, da noch ein Weg dazwischen verlief, aber der Ausblick war dennoch sehr schön. Leider befand sich mein Bungalow unmittelbar neben dem Hotelpool. So kam ich unfreiwillig in den Genuss der Poolparty – an Ruhe war dementsprechend nicht wirklich zu denken.

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Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 27

Tag 27 meiner Reise stand ganz im Zeichen der Erholung. Nachdem ich bis 9:30 Uhr ausgeschlafen hatte, ging es zum inzwischen vertrauten Frühstück. Ein kleiner Nachteil der Strandlage war allerdings, dass man erst einmal durch die halbe Hotelanlage laufen musste, um das Hauptgebäude zu erreichen. Aber ein kurzer Spaziergang am Morgen schadet schließlich nicht und ist ein angenehmer Start in den Tag.

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Den Vormittag und den frühen Nachmittag verbrachte ich entspannt am und im Pool. Gegen späten Nachmittag machte ich mich schließlich auf den Weg, um meinen Roller zurückzugeben. Die Rückgabe verlief problemlos, und auch die anschließende Fahrt mit einem Grab-Roller zurück zum Hotel war angenehm und unkompliziert.

Am Abend aß ich noch etwas im Hotelrestaurant und begann anschließend, meine Sachen für den morgigen Flug nach Ho-Chi-Minh-Stadt zu packen. Nach den eher durchwachsenen P2P-Erfahrungen der letzten Tage würde ich dort wieder in vertrauterem Umfeld unterwegs sein.
 

Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 28

Heute stand der Flug nach Ho-Chi-Minh-Stadt an. Von dort sollte es in zwei Tagen wieder zurück in die Heimat gehen – der letzte Abschnitt meiner Reise begann also. Der Tag startete relativ früh, da der kostenlose Flughafentransfer des Hotels bereits um 9:00 Uhr Richtung Airport fuhr. Viel später wäre es mir zwar lieber gewesen, aber eine Alternative gab es leider nicht.

Am Flughafen angekommen war ich entsprechend früh vor Ort – so früh, dass ich zunächst nicht einmal einchecken konnte, da die Schalter noch nicht geöffnet waren. Also hieß es warten. Nach einiger Zeit ging es dann endlich los, doch kurz darauf wurde auch noch eine leichte Verspätung angekündigt. Etwas ärgerlich, da ich ansonsten deutlich später vom Hotel hätte aufbrechen können. Als wäre das nicht genug, wurde zusätzlich noch das Gate geändert, sodass wir mit Sack und Pack einmal quer durch den halben Flughafen marschieren durften.

Der Flug selbst verlief dann jedoch ruhig und völlig problemlos. Trotzdem kam ich letztlich rund eineinhalb Stunden später als geplant in HCMC an.

Vom Flughafen ging es direkt weiter zum Landmark 81. Für eine Nacht hatte ich mir dort ein Zimmer im Hotel im höchsten Gebäude Vietnams gebucht – ein kleiner Abschluss-Luxus. Das gesamte Hotel wirkte sehr modern und hochwertig, alles war noch neu und in einem hervorragenden Zustand. Mein Eckzimmer bot mir durch die bodentiefen Fenster einen beeindruckenden Ausblick über die Skyline von Ho-Chi-Minh-Stadt und den Saigon-Fluss – besonders in der Abenddämmerung ein echtes Highlight.

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Eigentlich hatte ich geplant, im Hotelrestaurant zu Abend zu essen, doch dort waren leider alle Plätze belegt. Spontan wechselte ich daher in die Hotelbar, wo es zumindest eine Auswahl an kleineren Gerichten gab. Das war zwar nicht ganz das geplante Dinner, aber dennoch solide.

Am nächsten Morgen wurde ich dafür beim Frühstück mehr als entschädigt. Das Buffet ließ wirklich keine Wünsche offen: eine große Auswahl an warmen und kalten Speisen, vietnamesische Spezialitäten, frisches Obst, Gebäck, Eierspeisen nach Wunsch und sogar internationale Klassiker. Ein würdiger Start in meinen letzten vollen Tag in Vietnam.
 

Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 29

Nach einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück checkte ich aus dem Landmark 81 aus und machte mich mit einem Grab auf den Weg in Richtung Bui Vien Walking Street. Dort hatte ich mir ein Mittelklassehotel in einer Seitenstraße ausgesucht. Da ich noch nicht einchecken konnte, suchte ich zunächst einen nahegelegenen Barbershop auf.

1,5h später und um 10€ ärmer war ich frisch frisiert und frisch rasiert. Nun konnte ich auch einchecken. Das Zimmer war in Ordnung. Ich hatte direkten Ausblick auf die gegenüberliegende Happy Massage.

Dort war ich bereits im letzten Jahr eingekehrt. Daher entschied ich mich, am späten Nachmittag erneut eine Nuru-Massage zu buchen. Ich wurde von einer Dame auf der Straße angesprochen und folgte ihr in den Vorraum. Dort wurden mir die verschiedenen Massageoptionen erklärt und meine Handykamera vorsorglich abgeklebt.

Ich entschied mich für 90 min Massage zu 1,2 Mio wenn ich mich richtig erinnere. Nachdem ich bezahlt hatte wurde ich dann in den Raum geführt wo alle Mädels aufgereiht saßen. Jede hatte ein kleines Schild mit einer Nummer drauf in der Hand. Das ist wie wenn man hungrig einkaufen geht. Man will am liebsten alles auf einmal und kann sich dann nicht so richtig entscheiden. So ging es mir auch und nachdem mein Blick ein paar mal durch die Reihen gewandert war fiel meine Wahl auf Nr. 30. Zusammen stiegen wir in den Fahrstuhl der uns in den zweiten stock zu den Massageräumen brachte.

Ich folgte ihr in das Zimmer und wir begannen uns der lästigen Kleidung zu entledigen. In einer Wanne wurde ich ausgiebig gesäubert. Nr. 30 meinte aber das mein Sie irgendetwas hätte und deshalb nicht mündlich tätig werden könne. Naja das war schon ein kleiner Downer. In den Massageläden ist Sex natürlich verboten und ein Großteil der Mädels hält sich auch daran. BJ ist sonstige Aktivitäten sind aber vollkommen ok.

Nach der Reinigung ging es dann auf die Massageliege, und es folgte eine eher durchschnittliche Massage. Vielleicht sogar eine der schwächeren während dieses Urlaubs, denn wirkliche Begeisterung für ihre Arbeit strahlte das Mädel nicht aus. Da keine besondere Stimmung aufkam, brauchte es am Ende wieder einige Minuten Handarbeit, um zum Abschluss zu kommen. Danach wollte ich eigentlich nur noch möglichst schnell das Etablissement verlassen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich allerdings noch nicht, dass ich im selben Laden nur einen Tag später vermutlich die beste Nuru-Massage meines bisherigen Lebens erleben würde.
 

Qualle25

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2 Mai 2024
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Tag 30

Nach einer eher durchwachsenen Nacht – bedingt durch die Nähe zur Bui Vien Partystraße – verließ ich gegen 10 Uhr das Hotel, um noch ein paar letzte Mitbringsel zu besorgen. Dafür machte ich mich auf den Weg zum Ben-Thanh-Markt. Dort kaufte ich zügig alles ein, was ich noch brauchte, denn solche großen Märkte, auf denen man gefühlt alle drei Meter angesprochen wird, empfinde ich auf Dauer als ziemlich anstrengend. Anschließend ging es zum Mittagessen in ein nahegelegenes Steakhaus.

Danach fuhr ich zurück ins Hotel. Vor dem langen Flug am Abend wollte ich mir noch eine normale sowie eine erotische Massage gönnen. Am frühen Nachmittag zog ich los und wurde von einer Dame in einen seriös wirkenden Massagesalon geführt. Dort entschied ich mich für eine einstündige klassische Ölmassage für 250.000 Dong. Wie üblich kam nach einigen Minuten die Frage nach einem „Happy End“, doch das wollte ich mir für die letzte Massage in Vietnam aufsparen. Die Masseurin wirkte etwas überrascht und fragte mehrmals nach, aber ich blieb bei meiner Entscheidung.

Direkt im Anschluss ging ich wieder zur Happy Massage. Der Ablauf war zunächst derselbe wie am Vortag – mit einem entscheidenden Unterschied: Dieses Mal wählte ich Nr. 10 als Masseurin. Sie war deutlich offener und engagierter, und es entwickelte sich die beste Nuru-Massage, die ich bislang erlebt hatte. Mit ihren Bewegungen verstand sie es, die Stimmung spürbar anzuheizen und mich komplett aus dem Konzept zu bringen. Zum Sex kam es selbstverständlich nicht, auch wenn ich mehrmals dachte, dass nicht mehr viel fehlen würde. Während der eigentlichen Nuru-Massage lag ich größtenteils einfach nur da und staunte, was sie mit ihrem Körper für fließende, kontrollierte Bewegungen ausführen konnte. So endete mein Urlaub noch einmal mit einem echten Highlight.

Der Heimflug am Abend um 23:00 Uhr war dagegen alles andere als ein Highlight. Der Flughafen in Ho-Chi-Minh-Stadt ist weiterhin deutlich zu klein für das hohe Passagieraufkommen, sodass man sowohl bei der Ausreise als auch bei der Sicherheitskontrolle lange warten muss. Zusätzlich hatte mein Flug noch Verspätung. Ich hatte vorab ein paar Schlaftabletten genommen und war kurz davor, schon am Gate einzunicken. Zum Glück schaffte ich es noch rechtzeitig ins Flugzeug. Dank der Tabletten bekam ich vom Flug selbst nur noch die letzten zwei Stunden bewusst mit.
 

Qualle25

Kennt noch nicht jeder
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2 Mai 2024
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Fazit

Vielen Dank zunächst für das Rege Interesse an meinem zweiten Vietnamaufenthalt. Die Kommentare und Reaktionen haben mir gezeigt, das ihr den Bericht mit viel Interesse verfolgt habt.

Gegen Ende wurde es für mich leider etwas zäh. Dies liegt daran das der Urlaub nun schon etwas zurückliegt und ich zu wenig Notizen gemacht habe. Aber ich habe auch weniger Bilder gemacht als zu Beginn des Urlaubs. Das nehme ich mir für den nächsten vor, mehr Bilder zu machen und auch ein paar tagebuchartige Notizen.

Insgesamt hat mir der Norden Vietnams sehr gefallen. Besonders den Ha Giang Loop sollte man gesehen haben. Ich hatte zwar nicht so gutes Wetter, würde den Loop aber landschaftlich trotzdem jedem weiterempfehlen. Phu Quoc war dann eine gute Entspannung zum Ende des Urlaubs und es kam richtige Erholung aber auch Abwechslung durch das erweitern meines Tauchscheins. Für eine Woche am Strand relaxen eignet sich die Insel perfekt. Länger würde ich nicht dort bleiben, denn so groß ist die Insel nicht.


Das Ende in HCMC aufgrund meines gewählten Rückflugs unvermeidbar. Im Nachhinein gefällt mir aber Hanoi etwas besser.

Zu Hoa aus Hanoi hatte ich noch ein paar Wochen losen Kontakt aber der ist mittlerweile komplett abgebrochen.

Insgesamt ein nahezu perfekter Urlaub mit viel Abwechslung und einer guten Portion P2P. Im Augenblick bin ich wieder voll in der Arbeitswelt und mache mir so langsam Gedanken wo der Diesjährige Urlaub hingehen wird. Erstmal sind nur 4 Wochen gegen Jahresende wieder geblockt. Aufjeden Fall wird es wieder eine Motorradtour geben. Ich denke aber nach zwei Jahren Vietnam steht diesmal ein anders Land auf der Liste.

Vielen Dank

Qualle
 

Motor

8 Zylinder ersetzen keinen Kopf!
   Autor
3 Dezember 2015
1.711
14.384
3.145
Fazit

Vielen Dank zunächst für das Rege Interesse an meinem zweiten Vietnamaufenthalt. Die Kommentare und Reaktionen haben mir gezeigt, das ihr den Bericht mit viel Interesse verfolgt habt.

Gegen Ende wurde es für mich leider etwas zäh. Dies liegt daran das der Urlaub nun schon etwas zurückliegt und ich zu wenig Notizen gemacht habe. Aber ich habe auch weniger Bilder gemacht als zu Beginn des Urlaubs. Das nehme ich mir für den nächsten vor, mehr Bilder zu machen und auch ein paar tagebuchartige Notizen.

Insgesamt hat mir der Norden Vietnams sehr gefallen. Besonders den Ha Giang Loop sollte man gesehen haben. Ich hatte zwar nicht so gutes Wetter, würde den Loop aber landschaftlich trotzdem jedem weiterempfehlen. Phu Quoc war dann eine gute Entspannung zum Ende des Urlaubs und es kam richtige Erholung aber auch Abwechslung durch das erweitern meines Tauchscheins. Für eine Woche am Strand relaxen eignet sich die Insel perfekt. Länger würde ich nicht dort bleiben, denn so groß ist die Insel nicht.


Das Ende in HCMC aufgrund meines gewählten Rückflugs unvermeidbar. Im Nachhinein gefällt mir aber Hanoi etwas besser.

Zu Hoa aus Hanoi hatte ich noch ein paar Wochen losen Kontakt aber der ist mittlerweile komplett abgebrochen.

Insgesamt ein nahezu perfekter Urlaub mit viel Abwechslung und einer guten Portion P2P. Im Augenblick bin ich wieder voll in der Arbeitswelt und mache mir so langsam Gedanken wo der Diesjährige Urlaub hingehen wird. Erstmal sind nur 4 Wochen gegen Jahresende wieder geblockt. Aufjeden Fall wird es wieder eine Motorradtour geben. Ich denke aber nach zwei Jahren Vietnam steht diesmal ein anders Land auf der Liste.

Vielen Dank

Qualle

Für eine „außergewöhnliche alternative Motorradtour“ kann ich dir MADAGASKAR empfehlen.
Die „BaoBab-Allee“ ist dabei ein Highlight …
(Motorräder sind in Antananarivo mietbar, auf Wunsch sogar mit Guide.)
Entscheidend ist dabei die Wahl der „richtigen Jahreszeit“. Weil die Insel sehr lang ist, muss die Wetterprognose je nach Region ermittelt werden. (Dezember bis März kann ich nicht empfehlen.)
 
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