Es ist ja glücklicherweise ruhig geworden im kriegerischen Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha.
Aber was sich in den Köpfen der Menschen abspielt, ist mir unbegreiflich und grenzt schon an Hass.
Die thailändische Denkweise kennen ja die meisten.
Bin z. Zt. in Kambodscha und spreche die Menschen (oder Mädels

) fast immer auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern an. Fazit: Der gleiche Hass auf Thailand wie umgekehrt.
Der Gipfel war ein Mädel, das
ziemlich erkältet war. Habe ihr meinen Hustensaft aus dem thailändischen 7/eleven angeboten. Entsetzt wurde der abgelehnt - kommt aus Thailand, dass nehme ich nicht... Unglaublich!
Traurig aber wahr.
Hoffe es kommen bald Zeiten mit vernünftigen, weitsichtigen Politikern, die sich ein Beispiel an Adenauer/ de Gaulle nehmen und diese Feindschaft vergessen machen.
Make love - not war!
Es ist wirklich traurig, wie hier gerade das gegenseitige Feindbild aufgebaut wird. Ich habe vor einem Jahr ein Mädel aus Kambodscha in Pattaya kennengelernt. Seitdem sind wir regelmäßig in Kontakt und waren im September gemeinsam auf Koh Samui.
Sie hat lange in einer Fabrik in Thailand gearbeitet und ist dann vor zwei Jahren nach Pattaya, wo sie in einer Bar angefangen hat. Das Verhältnis zu den meisten anderen Mädels war ganz gut. Zwei waren allerdings schon die ganze Zeit angepisst, da sie bei weitem die meisten Customer hatte. Das lag allerdings nicht daran, dass sie einfach Supermodel ist, sondern die anderen fett (richtig fett) oder recht alt sind.
Als der Konflikt begann, wurde sie auch immer mehr angefeindet und mittlerweile traut sie sich ohne Customer (mit gibt es keine Probleme) kaum noch auf die Straße.
Ihr Chef hat dann erstmal ihr Gehalt gekürzt (von 6000 auf 5000 für 12 Stunden und mehr pro Tag) und ihr dann gesagt, sie könnte gerne weiter als Freelancer bei ihm arbeiten, ohne Bezahlung. Nur für Ladydrinks und Barfine sollten die Customer trotzdem zahlen. Begründung war, er wollte keinen Ärger mit der Polizei, wenn sie mal kontrolliert wird. Auf die Barfines (fast täglich) wollte er allerdings nicht verzichten.
Eigentlich wollte sie nach Hause, was aber scheinbar gar nicht so einfach ist. Im April läuft ihr Visum aus und sie muss sich etwas einfallen lassen. Ihre Familie wohnt dicht an der Grenze, nicht weit von Surin, die musste aber das Haus verlassen. Zeitweise haben sie unter Planen übernachtet, jetzt sind sie wohl irgendwo untergekommen.
Letztes Jahr war das Verhältnis zu den Thai noch richtig herzlich, wenn wir gemeinsam unterwegs waren, aber leider kann es sich so schnell ändern.
Staatlich kontrollierte Berichterstattung, mangelnde Schulbildung, social media machen es sicher nicht besser. Wenn man sich allerdings in Ländern mit "gefühlt " recht ordentlichen Bildungssystemen umschaut, sieht es auch nicht viel besser aus. Mit der richtigen populistischen Stimmungsmache kann man viele Leute manipulieren. Sozialhilfeempfänger sehen das Problem bei den Ausländern und Flüchtlingen, Arbeitnehmer sehen das Problem bei den Sozialhilfeempfänger, Arbeitgeber bei den "immer mehr fordernden" Arbeitnehmern...... und die EU ist sowieso schuld.
Ich will nicht politisch werden, würde mir aber wünschen, dass die Bevölkerung nicht immer durch die Fehlentscheidungen der Machthaber leiden müssen.