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Deutsche Bahn

tom089

EscortLover
Thread Starter
   Autor
Thread Starter
7 Februar 2010
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Jetzt wollte ich doch glatt mal ein Ticket für die Bahn buchen und mich in den AGBs informieren.
Die AGBs haben satte 167 (!) Seiten.
Die spinnen die Römer. :k

"http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2010/neu/MDB83403-gesamtdatei_fassung_15_11_2010.pdf"]http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2010/neu/MDB83403-gesamtdatei_fassung_15_11_2010.pdf[/URL]

Eigentlich wollte ich nur mal wissen, ob man die "Probe"-Bahncard 25 auch mehrmals haben kann.
Die kostet 25 EUR und gilt halt nur für 4 Monate.
Hatte ich letztes Jahr schon mal (weil ich so selten mit der Bahn fahre, aber das Ticket trotz Kauf der Bahncard immer noch günstiger war).

Weiß das wer ? Konnte in den Bedingungen dazu nichts explizit finden.
 

Fly2Asia

Member Inaktiv
Inaktiver Member
22 Oktober 2008
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76133 Karlsruhe
Ein Kollege bzw. diese Mitarbeiter von "http://www.gleisnost.de/"]http://www.gleisnost.de/[/URL] die sich sehr gut auskennen, können Deine Bahn Fragen beantworten.
 

Mjerumani

Hat viel zu tun....
Inaktiver Member
2 November 2011
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Die Bahn wird ja auch schon beim buchen immer komfortabler. Habe eine Zugfahrt durchgebucht, incl. Paypal mit Passwort, und dann erschien dieses hier

1594390200846.png

Beim nächsten Versuch geht auf einmal Online-Ticket nicht

1594390286937.png

Übrigens: bei 80 Cent die Briefmarke und 20 Cent den Umschlag und beim Mindestlohn benötigt also angeblich eine Hilfskraft fast eine halbe Stunde, um ein Ticket auszudrucken und einzutüten.

Womit man nicht alles noch zusätzlich Geld verdienen kann!!!!
 

Mjerumani

Hat viel zu tun....
Inaktiver Member
2 November 2011
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Vielleicht liegt es daran das Danzig momentan zu Polen gehört und die polnische Bahn keine Online-Tickets akzeptiert?
Hälst Du mich für völlig bescheuert?

Ich habe schon fast überall auf der Welt Bahntickts gekauft und auch für die polniche Bahn ist das kein Problem.

Nur für die Deutsche Bahn!!!!
 

Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
   Autor
21 Oktober 2008
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59
Waterkant
Es steht doch auf dem Ausdruck das auf der Strecke kein OnlineTicket möglich ist, es gibt immer noch Strecken ins Ausland wo das so ist.
 

Mjerumani

Hat viel zu tun....
Inaktiver Member
2 November 2011
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Immer wieder ein Fest, wenn man mit der DB (oder Lufthansa) zu tun hat. Die dürfen ja alles.

Also stornieren für 10 Euro geht problemlos....gibt zwar kein Bares zurück, aber einen Gutschein. Das nehme ich ja noch hin.
Aber den Gutschein, den ich für die ursprüngliche Buchung eingesetzt habe, bekomme ich nicht ersetzt.

Das muss mir die Bahn mal erklären. Habe ich heute angefragt. Mal gucken, was sie antworten.
 

k3rtoffel

Member Inaktiv
Inaktiver Member
18 Januar 2021
17
24
373
Für alle jungen Menschen und junggebliebenen gibt es die BC100 zum halben Preis für ein Jahr (für unter 26 Jahre)

E1mV15dWQAkoPC3?format=jpg&name=large.jpg
 

NOMAAM

GC-Tester
   Sponsor 2026
19 November 2023
2.672
53.305
3.465
49
Saarland
Um mal diesen Thread aus der Versenkung zu holen, möchte ich meine kürzlichen Erlebnisse mit der Deutschen Bahn hier schildern.

Ausgangssituation:
  • Es geht um einen Transfer von zuhause (Saarland) zum Flughafen Frankfurt. Anreise Anfang März, Rückreise Mitte März.
  • Normalerweise fahre ich diese Strecke mit meinem Auto (ca. 190 km bzw. knapp 2 Stunden Fahrzeit) und stelle das dann direkt im Terminal-Parkhaus ab. Ist sicher nicht die preisgünstigste Lösung, aber die für mich am besten passende.
  • Warum nehme ich nicht stattdessen immer die Bahn? 1.) Unzuverlässigkeit, 2.) Umständliches Hantieren mit großem Gepäck.
  • Und warum jetzt plötzlich doch? Am Tag vor der Anreise stellte sich heraus, dass mein Auto einen technischen Defekt hatte - wäre ich damit nach Frankfurt gefahren, hätte ich einen Totalschaden riskiert. Also benötigte ich sehr kurzfristig eine Alternative und die Bahn war die einzig sinnvolle.

Buchung Bahn-Tickets:
  • Da ich schon längere Zeit nicht mehr mit der Bahn gefahren bin, musste ich meinen Zugang zur Bahn-Webseite erst einmal reaktivieren - funktionierte problemlos. Auch die DB Navigator App funktionierte dann anschließend ohne Schwierigkeiten.
  • Eine passende Verbindung - Saarbrücken nach FRA und zurück - hatte ich schnell gefunden, die Umsteigezeiten (jeweils in Mannheim) musste ich aber manuell verlängern (ist mir schleierhaft, warum die Bahn hier Zeiten von teils weniger als 5 Minuten vorschlägt).
  • Aufgrund der Kurzfristigkeit der Buchung hätte mich 1. Klasse Supersparpreis 190 Euro gekostet - stattdessen habe ich mich aber für Flex zum Preis von 250 Euro entschieden (Gründe: Sitzplätze und Loungezugang inklusive, keine Zugbindung).

Hinfahrt erste Strecke, Saarbrücken nach Mannheim:
  • Mein Vater brachte mich zum Bahnhof in Saarbrücken (ca. 30 km von meinem Wohnort entfernt) - Nahverkehr wäre stattdessen zwar grundsätzlich möglich gewesen, aber ziemlich umständlich.
  • Am Bahnsteig (und auch im DB Navigator) erfuhr ich, dass mein Zug einige Minuten Verspätung hatte; war kein Problem, da genügend Puffer in Mannheim.
  • Im Regionalexpress in Richtung Mannheim hatte ich Glück, ich konnte meinen Koffer in der Gepäckablage hinter meinem Sitz verstauen.
  • Auf dem Weg zu meinem (Zwischen-)Ziel wurde mir wieder bewusst, wieso ich früher gerne Bahn gefahren bin: Man sitzt bequem, beobachtet die vorbeiziehende Landschaft und kann einfach entspannt die Fahrt genießen.
  • Die Fahrt verlief also komplett entspannt und tatsächlich konnte der Zug die Verspätung wieder aufholen, so dass ich pünktlich in Mannheim eintraf.

Hinfahrt zweite Strecke, Mannheim nach FRA:
  • Über DB Navigator und E-Mails hatte ich bereits erfahren, dass mein Anschlusszug in Mannheim Verspätung haben würde. Und die wurde immer größer, am Ende war es fast eine Stunde - aber kein größeres Problem, ich hatte genügend Puffer eingeplant. Als Grund für die Verspätung wurde übrigens "Personen im Gleis" angegeben - ich hoffe, dass sich da niemand vor einen Zug geworfen hat, aber ich denke eher, dass das Bahn-Deutsch war für "wir sind mal wieder unfähig, unsere Kernaufgabe zu erfüllen".
  • Als der Zug (ICE) schließlich eintraf, war er völlig überfüllt (also von wegen "mittlere Auslastung", wie es im DB Navigator hieß). Ich bekam zwar noch meinen Sitzplatz (hatte ich ja bereits bei der Buchung reserviert), aber meinen Koffer musste ich neben mir auf dem Gang abstellen. Das Gepäckregal am Ende des Waggons war voll und beim Versuch, den Koffer auf die obere Ablage zu hieven, hätte ich vermutlich umstehende Personen erschlagen.
  • Die Fahrt schleppte sich dann auch ziemlich hin (der Zug stoppte immer mal wieder kurz), am lustigsten waren aber die Durchsagen des Schaffners: "Liebe Gäste, der Zug ist leider ziemlich voll" - ach, echt?
  • Etwa eine Stunde später als geplant kam ich dann ziemlich genervt am FRA an, aber alles kein Problem, ich hatte noch mehr als genug Zeit. Der lange Weg bis zum Terminal nervte zwar etwas, aber das ist eigentlich nicht viel anders als wenn ich sonst vom Parkhaus käme.

Rückfahrt erste Strecke, FRA nach Mannheim:
  • Trotz langem Wartens am Gepäckband hatte ich noch genügend Zeit, also stattete ich der DB Lounge einen Besuch ab: Nicht grade luxuriös, aber es gab kostenlose Getränke (wenn auch keinen Alkohol) und bequeme Sitzplätze.
  • Meinen Aufenthalt in der Lounge brach ich aber vorzeitig ab, denn ich erhielt die Info (per E-Mail und DB Navigator), dass mein Zug Verspätung hatte - (noch) nicht viel, aber genug um das Umsteigen in Mannheim möglicherweise nicht mehr zu schaffen.
  • Also begab ich mich zum Gleis (einige Rolltreppen waren defekt, aber zum Glück funktionierte der Aufzug), um ggf. spontan eine Alternative zu finden (ich hatte ja Flex, also ohne Zugbindung, gebucht).
  • Und tatsächlich stand genau vor meiner Nase ein ICE in Richtung Mannheim, der in wenigen Minuten abfahren würde - perfektes Timing, also stieg ich ein. Das Verrückte dabei: Es handelte sich sogar um zwei aneinander gekoppelte ICE, aber es war fast niemand an Bord! Somit hatte ich auch keine Schwierigkeit, einen freien Sitzplatz und eine Abstellmöglichkeit für meinen Koffer zu finden.
  • Der Zug erreichte Mannheim zwar mit etwas Verspätung, aber das war mir egal, ich hatte ja jetzt wieder genug Puffer.

Rückfahrt zweite Strecke, Mannheim nach Saarbrücken:
  • Tatsächlich hatte auch dieser Zug (wieder ein ICE) Verspätung, d.h. ich hätte in Frankfurt eigentlich gar keine Alternative benötigt - aber egal, dann stand ich halt noch etwas länger auf dem Bahnsteig herum.
  • Der Zug war gut gebucht, aber nicht überfüllt - auch für meinen Koffer fand sich noch ein Plätzchen hinter einem der Sitze.
  • Die Fahrt verlief ereignislos und endete fast pünktlich in Saarbrücken, wo mich mein Vater bereits erwartete und nach Hause fuhr.

Fazit:
  • Tatsächlich sind genau die Probleme eingetreten, weswegen ich normalerweise auf Bahnfahrten verzichte - aber zum Glück in einem moderaten Ausmaß und dank genügend eingeplantem Zeitpuffer musste ich mir nie Sorgen machen, dass ich meinen Flug verpassen könnte.
  • Abgesehen von dem einen überfüllten Zug waren die Fahrten ziemlich bequem und ereignislos. Bezüglich aktueller Informationen (DB Navigator, E-Mail) und Beschilderungen an den Bahnhöfen hatte ich nichts zu meckern.
  • Werde ich das in Zukunft wiederholen? In einer ähnlichen Ausnahmesituation - aber klar, selbst das Chaos mit der Deutschen Bahn ist immer noch besser als meinen Flieger nicht zu erreichen. In einer normalen Situation - eher nicht, da ist die Anreise mit dem Auto eindeutig schneller, angenehmer und stressfreier.
 

Doomex

Kennt noch nicht jeder
    Aktiv
23 Oktober 2025
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393
Als Grund für die Verspätung wurde übrigens "Personen im Gleis" angegeben - ich hoffe, dass sich da niemand vor einen Zug geworfen hat, aber ich denke eher, dass das Bahn-Deutsch war für "wir sind mal wieder unfähig, unsere Kernaufgabe zu erfüllen".
@NOMAAM …ich tu es nicht wirklich gern, die DB, in diesem Fall DB Infra Stop…sorry DB Infra Go (ehemals DB Netz AG) „in Schutz“ zu nehmen, aber in so einem Fall geht es tatsächlich nicht anders. Es gibt inzwischen dermaßen viele Hohlköpfe, die sich irgendwo befinden, wo sie nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben (im Gleisbereich). Und wenn den Idioten (alle Altersklassen, von Kiddies bis Senioren) etwas passiert, ist der erste, der unter die Lupe genommen wird (Ermittlungsverfahren…letztendlich auch zum Schutz des Tf/Lokführer) immer der Lokführer. Was macht also ein Triebfahrzeugführer(Tf)/Lokführer, wenn er oben erwähnte Idoten vor sich im Gleis sieht? Er sieht eine Betriebsgefahr, haut eine Schnellbremsung rein (ggf. mit Ewigkeitsbremsweg) und meldet den Vorfall. Ergebnis: Streckensperrung bis durch die Bundespolizei (die erst kommen muss) freigegeben wurde. Das sind dann halt die Vorschriften (hauptverantwortlich das Eisenbahnbundesamt, EBA), aus denen DBInfraGo nicht raus kommt.
Natürlich wird nicht bei jedem Gleisüberquerer gleich solch ein Faß aufgemacht, denn meistens würde es auch gar nix mehr bringen, weil man so schnell vorbei ist. Da makrophoniert/typhoniert/also pfeift man, dass der Matschbirne ( man hofft, dass es dann keine sichtbar solche wird) wenigstens die Ohren wackeln und „zuckelt“ weiter. Gibt aber auch Kollegen, die machen einfach die Augen zu und warten ab was passiert oder nicht.:eek::D…zumindest behaupten sie es. Und ich gestehe reumütig, dass ich auch schon für eine Streckensperrung (bei Stuttgart-Zazenhausen) gesorgt habe. Da kommt dann irgendwann die BuPo, man darf ne Aussage machen und irgendwann werden die Lichter wieder grün…
Aber was dennoch Mist ist, dass dein Zug so proppevoll war und DB Fernverkehr es einfach nicht schafft genug langes Rollmaterial auf die Gleise zu bringen ( mehr geht nicht mehr, weil eben das Netz übervoll ist). Und dass da noch so der ein oder andere Fehler ( jetzt wären wir wieder bei der Infrastruktur) gemacht wird will ich jetzt gar nicht erst auf den Tisch bringen.
Wie gesagt „Personen im Gleis“ ist zu 99% Schuld von irgendwelchen A****geigen.:devil
Gruß von einem leidgeplagten (1 Stunde Verspätung is quasi vor der Zeit:ROFLMAO:) Güterzugkutscher.